proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 19.04. bis 24.04.2016

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Die Auswahl der Nachrichten ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

19. bis 24. April 2016

Schmidt: „Ernährung funktioniert nicht ohne Landwirtschaft“

Anlässlich des vom 23. bis 24. April stattfindenden G7-Agrarministertreffens in Niigata erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt: „Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit ist die Ernährungssicherung der Weltbevölkerung.“

EuroTier-Special „Zukunftsfähig Schweine mästen“

Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft und die Bauförderung Landwirtschaft organisieren das Special „Zukunftsfähig Schweine mästen“ auf der EuroTier 2016 in Hannover.

Preisdumping bei Trinkmilch offenbart Verantwortungslosigkeit“

„Die aktuellen Abschlüsse für Trinkmilch sind eine gemeinsame Bankrotterklärung von Molkereien und Lebensmittelhandel, für die wir keinerlei Verständnis aufbringen können“, zeigt sich DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken fassungslos über erste Ergebnisse aus den Preisverhandlungen.

Bald wird die Sonne für die Milchbauern wieder scheinen!“

Von 18 Cent können auch neuseeländische Milchbauern nicht leben. Freihandelsabkommen machen die Märkte stabiler, ist Neuseelands Landwirtschaftsminister Nathan Guy überzeugt. Top agrar hat mit ihm über das mögliche Freihandelsabkommen, den weltweiten Milchmarkt und die Nutzung von Glyphosat gesprochen.

Jagdgegner gescheitert: Tophäen dürfen weiter eingeführt werden

Mitte Januar 2016 brachte eine Gruppe von EU-Parlamentariern eine schriftliche Erklärung ein, die ein Komplettverbot der Einfuhr von legalen Jagdtrophäen aus Entwicklungsländern zum Ziel hatte. Hätte die Mehrheit der Parlamentarier unterschrieben, wäre die Erklärung zur offiziellen Meinung des EU-Parlaments geworden.

Live-Blog: TTIP-Demo zum Obama-Besuch

Zehntausende demonstrieren heute in Hannover gegen TTIP. Derweil bereiten Polizei und Co. den Besuch von US-Präsident Obama am Sonntag vor. Was wo los ist? Alle Infos bei uns im Live-Blog.

Zehntausende demonstrieren in Hannover gegen TTIP

Einen Tag vor der Anreise von US-Präsident Obama hat Hannover eine der größten Demos der Stadtgeschichte erlebt: Mehrere Zehntausend Menschen gingen gegen TTIP auf die Straße.

Rinder fliehen auf dem Weg zum Schlachter

Am Freitag sind bei Ankum im Landkreis Osnabrück drei Rinder beim Verladen für den Transport zum Schlachthof entwischt. Ein Rind wurde eingefangen, die anderen werden noch gesucht.

Tierschutzverein hat kein Recht auf Einsicht in Akten des Veterinäramts

Münster (VG) – Das Verwaltungsgericht Münster hat durch Urteil vom 19. April 2016 die Klage eines Tierschutzvereins mit Sitz in Geseke abgewiesen, der vom Kreis Steinfurt verlangt hatte, ihm die Einsichtnahme in Verfahrensakten des Veterinäramts zu gewähren.

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Bundesrat will Anbindehaltung verbieten

Der Bundesrat hat dem Antrag Hessens auf ein Verbot der Anbindehaltung von Rindern zugestimmt. Bis zum endgültigen Verbot ist eine Übergangsfrist von 12 Jahren vorgesehen.

Schikanieren die Kreisveterinärämter unbequeme Kontrolleure?

Sind die Kreisveterinärämter Erfüllungsgehilfen der Fleischwirtschaft? Das fragte am 18.4.2016 das ZDF-Magazin WISO. Konkret ging es um den Vorwurf, dass die Ämter eher auf die Industrie hören als auf die eigenen Mitarbeiter. Als Beispiel schilderte WISO den Fall von VION in Schleswig-Holstein aus dem Jahr 2014.

1.200 Euro Strafe: Landwirt mischte Antibiotika ins Futter

Ein Landwirt aus dem Altkreis Hünfeld hatte dem Futter für seine 400 Absatzferkel vorbeugend die Antibiotika Colistin und Amoxicillin beigemischt; ohne Verschreibung des Tierarztes. Dafür hat ihn das Amtsgericht Hünfeld jetzt zu 60 Tagessätzen à 20 Euro verurteilt.

Kommentar: „Wir werden unser Fleisch drucken!“

Ein Streitpunkt von Sven Gábor Jánszky, Gründer und Direktor des Zukunftsforschungsinstituts „2b AHEAD ThinkTank“: Unser Essen wird in zehn Jahren nicht anders aussehen und schmecken als heute. Deshalb sind „Heuschrecken zum Frühstück“ ein Hirngespinst von Ernährungstheoretikern.

Höne: Tierställe gehören nicht in Industriegebiete

Mit der Neufassung des Landesentwicklungsplans für NRW beabsichtigt die rot-grüne Landesregierung weitere Einschränkungen bei der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Betriebe.

Bauernverband warnt vor zu hohen Anforderungen beim Düngerecht

„Eine auf die Produktqualität ausgerichtete Düngung bestimmt den Erfolg im Gemüsebau. Deshalb muss die novellierte Düngeverordnung den Gemüsebauern ermöglichen, die Düngung standort- und pflanzengerecht auszubringen und weiter zu entwickeln.“ Dies erklärte Jens Stechmann vom DBV.

Zweijährige Imagekampagne für Fleisch und Tierhaltung gestartet

Copa & Cogeca haben am Donnerstag in Brüssel eine groß angelegte Kampagne zur Unterstützung der Tierhaltung gestartet. Die Verbände wollen der Öffentlichkeit zeigen, welche Bedeutung die Fleischerzeugung in Europa für Wachstum, Arbeitsplätze und ländliche Gebiete hat und welche strengen Normen Landwirte einhalten.

EU-Öko-Verordnung stellt kleinstrukturierte Öko-Landwirtschaft in Frage

„Seit über zwei Jahren stellt die EU-Kommission mit einem wenig praxistauglichen Revisionsentwurf der EU-Öko-Verordnung die Weiterentwicklung der Bio-Landwirtschaft in Frage. Für viele Landwirte stellt die Umstellung auf Bio-Landwirtschaft ja eine gute Perspektive dar.

Gausepohl-Insolvenz: Geschädigte Landwirte erhalten ersten Abschlag

Im Insolvenzverfahren bei der von der Westfleisch eG, Münster, übernommen Rindfleischsparte der Gausepohl-Gruppe haben die Gläubiger eine erste Abschlagszahlung erhalten. Wie der Insolvenzverwalter Dr. Malte Köster jetzt mitteilte, sind die Gelder an die Gläubiger bereits angewiesen worden.

Tierschutz: Bundesregierung weiter für freiwillige Vereinbarungen

Die Bundesregierung setzt beim Tierschutz weiterhin in erster Linie auf die Eigeninitiative der Wirtschaft.

Salmonellen in Dänemark auf dem Rückzug

Die Zahl der Salmonellose-Fälle in Dänemark ist auf einen langjährigen Tiefstand gesunken. Wie der Dachverband der dänischen Agrar- und Ernährungswirtschaft (L&F) mitteilte, wurden 2015 landesweit nur noch 925 Erkrankungsfälle registriert.

Handel drückt Milchpreise um bis zu 10 Cent je Liter

Für große Enttäuschung unter den Landwirten sorgt das Ergebnis der aktuellen Preisverhandlungen zwischen Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel. Die Abschlüsse seien „eine Bankrotterklärung“.

Verbot der ganzjährigen Anbindebehaltung offiziell beschlossen

Jetzt ist es durch. Der Bundesrat hat heute für ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern gestimmt. Es gibt noch eine Übergangsfrist von 12 Jahren.

Schmidt hat Lebensmittelverschwendung längst den Kampf angesagt: „Die gemeinsamen Anstrengungen mit den Bundesländern werden weiter verstärkt“

Auf der Konferenz der Verbraucherschutzminister bitten die Bundesländer die Bundesregierung unter anderem, ein „nationales, ressortübergreifend arbeitendes Koordinierungszentrum“ einzurichten, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Christian Schmidt: „Pariser Abkommen unterstreicht wichtige Rolle der Landwirtschaft für Klimaschutz“

Zur heute geplanten Unterzeichnung des Pariser Weltklimaabkommens in New York erklärte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt: „Die Unterzeichnung des Pariser Abkommens ist ein bedeutender Schritt für den internationalen Klimaschutz und unterstreicht die wichtige Rolle von Land- und Forstwirtschaft.“

Konsequenter Einsatz für mehr Tierwohl zeigt Erfolg

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung effektiv in die Praxis umsetzen – dieses Ziel verfolgt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit den Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz.

Doch keine Scheu? Wolf aus Munster zeigt sich öfter

Zum Besuch eines schwedischen Wolfsexperten hatte sich Rüde „MT6“ aus Munster erstaunlich schüchtern gezeigt. Inzwischen hat der Wolf offenbar alte Gewohnheiten wieder aufgenommen.

TTIP-Demos in Hannover: Das müssen Sie wissen

TTIP wird beim Besuch von US-Präsident Barack Obama in Hannover ein großes Thema – sowohl am Verhandlungstisch als auch auf der Straße. Die wichtigsten Informationen auf einen Blick.

16 tote Schafe gehen nicht auf „Kurtis“ Konto

Offenbar wurde der Munsteraner Wolf zu Unrecht verantwortlich gemacht – zumindest für einen Vorfall im März: 16 Schafe wurden laut Wolfsbüro nicht von „Kurti“ gerissen.

Streit um Nachzucht von Saatgut

Viele Landwirte wollen Nachbau betreiben – ernten, Saat aufsparen und im nächsten Jahr wieder aussähen – ohne Gebühren. Für die Saatgut-Konzerne sind sie Lizenzpreller.

Neuzulassung von Glyphosat

Neuzulassung von Glyphosat – Ernährung und Landwirtschaft/ Kleine Anfrage

Gefährliche Parasiten im Landkreis Osnabrück

Erstmals seit Jahrzehnten sind bei einem Wildschwein im Landkreis Osnabrück Trichinellen festgestellt worden. Die Parasiten können auch für den Menschen gefährlich werden.

Konsequenter Einsatz für mehr Tierwohl zeigt Erfolg

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung effektiv in die Praxis umsetzen – dieses Ziel verfolgt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit den Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz.

Kursrallye an den Agrarbörsen

An der Agrarbörsen herrscht derzeit Aufbruchstimmung. Offenbar sorgt der plötzliche Autrieb bei den Kursen für Phantasie und zieht mehr institutionelle Anleger und Kapital an. Besonders rasant steigen aktuell die Kurse für Sojabohnen.

Online-Petition gegen Kastrations-Verbot

gAb dem 01. Januar 2019 ist die betäubungslose Ferkelkastration verboten. Erzeugerringe aus Baden-Württemberg und zahlreiche Branchenorganisationen haben nun eine Petition gegen das Inkrafttreten des Gesetzes gestartet. Seit gestern ist die Petition online.

Habeck: „Bauernverband und Regierung schuld am Höfesterben!“

Die Bauern machen nach Ansicht von Schleswig-Holsteins Agrarminister Robert Habeck gar nichts falsch. „Sie machen exakt das, was die Vertreter der Bauernschaft immer wieder propagiert haben: Preisgünstig hochwertige Lebensmittel zu produzieren. Aber wohin das für die Bauern führt, sehen wir jetzt. Ein Rundumschlag…

Bäuerlicher Naturschutz zahlt sich nicht aus!

Rund 40.000 Betriebe beteiligen sich an Naturschutzmaßnahmen. Während Landwirte Blühstreifen anlegen oder an Vertragsnaturschutzprogrammen teilnehmen, sichern sie ihr Einkommen über neue Vertriebswege oder Nebentätigkeiten.

Pestizide – Umweltschützer kämpfen mit Strafanzeigen gegen Glyphosat

Glyphosat ist das am häufigsten eingesetzte Pestizid der Welt, aber umstritten. Derzeit wird über die Wiederzulassung des Mittels in der EU gestritten. Deutsche Behörden setzen sich dafür ein. Deswegen hat die österreichische Umweltschutz-Organisation Global 2000 Strafanzeigen gegen Hersteller und Zulassungsbehörden erstattet.

 

DüV-Novelle: Gülle und Gärreste (noch) effizienter einsetzen

Mit der Novelle der Düngeverordnung steigen auch die Ansprüche an die Nährstoffeffizienz bei der Düngung mit Gülle und Gärresten.So kann dem begegnet werden.

Milchmengen-Absprache: Regierung schafft rechtliche Grundlage

Das Bundeskabinett hat gestern einer Änderung des Agrarmarktstrukturgesetz als Maßnahme gegen die Milchpreiskrise zugestimmt. Damit sollen zeitlich begrenzte Mengenabsprachen zwischen Erzeugern und Molkereien möglich werden.

Verdienste um Nutztierhaltung: Medaille für Wilfried Eckhof

Auf den KTBL-Tagen wurde der Agraringenieur Wilfried Eckhof in Anerkennung seiner Verdienste mit der Tilo-Freiherr-von-Wilmowsky-Medaille geehrt. Seine Aktivitäten zielten auf die Förderung einer zukunftsfähigen, tier-und umweltgerechten Nutztierhaltung ab, so das Kuratorium.

Appell der Landesverbände verpufft: ‚Dialog auf Augenhöhe gefährdet‘

Bündnis 90/DieGrünen werden nun wohl auch in Sachsen-Anhalt das Agrarministerium übernehmen. Ein Appell von 16 Landnutzerverbänden an die Union blieb damit ohne Wirkung.

Verwirrung um Mitarbeiter-Zahl nach Wiesenhof-Brand

Nach eigenen Angaben beschäftigt Wiesenhof nach einem Brand auf einem Geflügelschlachthof in Lohne dort nun wieder 350 Mitarbeiter. Die Gewerkschaft spricht von weit mehr als 500.

Verstößt Polen gegen FFH-Richtlinie?

Eine Gruppe von Umweltorganisationen hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen Polen eingelegt, weil es in dem Nationalpark Białowieża den Holzeinschlag verstärken will.

Keine Schlachtung hochträchtiger Tiere

Die BTK-Delegiertenversammlung bekräftigt die Forderung nach einem Schlachtverbot im letzten Drittel der Trächtigkeit

Berlin (BTK) – Das Thema „Schlachtung gravider Tiere“ hat auf Initiative der Bundestierärztekammer schon seit einiger Zeit zu verstärkten Diskussionen in der Öffentlichkeit geführt. Diverse Forschungen und Untersuchungen laufen und auch das zuständige Bundesministerium plant eine baldige gesetzliche Regelung.

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1200 Euro Geldstrafe: Landwirt behandelte Ferkel ohne tierärztliche Verschreibung

Hünfeld (aho) – Weil er seinen 400 Absatzferkeln ohne tierärztliche Verordnung Antibiotika (Colistin und Amoxicillin) mit dem Futter verabreichte, wurde jetzt ein Landwirt vom Amtsgericht Hünfeld zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 20 Euro verurteilt.
Die Antibiotika seien von früheren Behandlungen übrig geblieben, erklärte der Angeklagte im Verlauf der Verhandlung.

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Verbände fordern Halbierung der Tierzahlen für den Klimaschutz

Einen Forderungskatalog für einen Klimaschutzplan hat ein Bündnis aus Umwelt- und Entwicklungsverbänden vorgelegt. Darin rufen sie die Landwirtschaft dazu auf, ihren Ausstoß an Klimagasen bis 2050 um 60 Prozent zu reduzieren. Erreicht werden soll dies mit einer Halbierung des Tierbestandes.

Brandenburger Landtag stimmt Kompromiss zur Tierhaltung zu

Der Landtag in Potsdam hat in dieser Woche einen Kompromiss zum Volksbegehren gegen Massentierhaltung angenommen. Damit verbunden sind weniger Fördermittel für Tierhaltungsanlagen und ein Tierschutzplan bis 2017. Über dessen Details werden Landesregierung, Aktivisten und Landwirte ab jetzt ringen.

Landwirt wegen Tierquälerei in 700 Fällen vor Gericht

2014 erregte ein Fall von extremer Tiervernachlässigung auf einem Milchviehbetrieb in Dithmarschen großes Aufsehen. Nachdem der Prozess gegen den 47-jährigen Betriebsleiter verschoben wurde, steht er nun vor dem Amtsgericht Meldorf. Es geht um vergammeltes Futter, heillos überfüllte Ställe und meterhohen Dreck.

SOKO Tierschutz stellt Entenmast auf Wiesenhof-Betrieben an den Pranger

Tierschützer der SOKO Tierschutz werfen dem Unternehmen Wiesenhof „massive Missstände“ in den Entenmastställen und -brütereien vor. Ein heimlich gedrehtes Video soll das Töten von Entenküken in einem Reißwolf und schwer verletzte, kranke und sterbende Tiere in den Ställen zeigen, so der Verein.

Landwirtschaft Hauptverschmutzer der Ostsee

Die Verschmutzung der Ostsee ist in erster Linie auf die Landwirtschaft zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kommt der EU-Rechnungshof in einem Sonderbericht über die Nährstoffbelastung der Ostsee. Dieser weist unzureichende Schutzmaßnahmen und die mangelhafte Umweltausrichtung der Landwirtschaft als Hauptprobleme aus.

Kennzeichnung der Haltungsverfahren bei Fleisch sinnvoll

Die Wissenschaft hält die Einführung einer verpflichtenden Kennzeichnung des Haltungsverfahrens bei Fleisch und Milch für sinnvoll. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des Fachgebiets Agrar- und Lebensmittelmarketing der Universität Kassel unter Federführung von Prof. Ulrich Hamm.

Tierärzteverband für eine Verteuerung von Antibiotika

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) hält die Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes in der Landwirtschaft nur für möglich, wenn Antibiotika im Verhältnis zu möglichen Alternativen wie Investitionen in Haltung und Fütterung sowie die Tiergesundheitsberatung durch den Tierarzt wesentlich verteuert werden.

Deutscher Klimaschutzplan – Umweltorganisationen machen Druck auf die Bundesregierung

Reduktion der Treibhausgase um 95 Prozent, Ausstieg aus der Kohle und stärkerer Ausbau der erneuerbaren Energien: Die Liste an Forderungen, die ein Bündnis von Umweltorganisationen an den Bund für den nationalen Klimaschutzplan stellt, ist lang. Ihre Begründung: Nur so könnten die Ziele des Klimaschutz-Abkommens vom letzten Klimagipfel erfüllt werden.

 

Neue Regeln für das genetische Erbe der Welt

Autor: Siebert, Daniela
Sendung: Umwelt und Verbraucher
Hören bis: 27.10.2016 11:43

254 Millionen: Weltgrößter Agrarbetrieb verkauft

Nun also doch: Ein chinesisches Unternehmen darf etwa 7,7 Millionen Hektar des australischen Betriebs Kidman & Co. kaufen. Im vergangenen Jahr hatte die Regierung das Geschäft in letzter Sekunde gestoppt.

500 Arbeiter bei Wiesenhof wieder beschäftigt

Einem Treffen mit den Sozialpartnern sind die Unternehmensvertreter von Wiesenhof am Mittwoch ferngeblieben. In Lohne arbeiten inzwischen offenbar wieder mehr als 500 Menschen.

Garaus für zwei Pflanzenvernichtungsmittel

EU-Mitgliedstaaten haben am Freitag für das Verbot von zwei Pestiziden, Amitrol und Isoproturon, gestimmt. Damit sollen vor allem das Grundwasser und die menschliche Gesundheit geschützt werden.

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Industrieverband Agrar IVA zieht Bilanz – Von Glyphosat und anderen Chemikalien

Bei der umstrittenen Neuzulassung des Unkrautvernichters Glyphosat gehen die Meinungen auseinander. Die Agrarminister der Bundesländer wollen das Mittel aus Privathaushalten verbannen. Der Industrieverband Agrar IVA beklagt hingegen eine Dramatisierung in Meldungen über Glyphosat in Muttermilch und Bier.

 

Wiesenhof-Brand: Lies bittet zum Runden Tisch

Drei Wochen nach dem Großbrand auf dem Wiesenhof-Firmengelände in Lohne hat Wirtschaftsminister Lies zu einem Runden Tisch in Hannover eingeladen. Es geht um insgesamt 1.200 Beschäftigte.

Was ernten Landwirte, wenn die Politik TTIP sät?

TTIP verunsichert viele Bauern in Niedersachsen: Kommen Hormonfleisch und Genmais über den Atlantik? Minister Meyer will die Landwirtschaft aus den Verhandlungen heraushalten.

Dirscherl: Landwirtschaft gerät in Kirche in die Minderheit

„Innerhalb der Kirche gerät die Landwirtschaft zunehmend in die Minderheit. Das ist umso erstaunlicher, als ja gerade im ländlichen Raum meist die bäuerlichen Familien das Rückrat des kirchlichen Lebens darstellen.“ Das sagte der Agrarexperte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Clemens Dirscherl.

Landvolk: „Grüne Agrarminister schüren falsche Erwartungen“

Die Entscheidung der Agrarministerkonferenz zu einer zunächst freiwilligen, in einem weiteren Schritt obligatorischen Mengenbegrenzung versieht das Landvolk mit vielen Fragezeichen. „Nach unserer Einschätzung schüren die grünen Agrarminister falsche Hoffnungen und Erwartungen, die sie nicht einlösen können.“

Jagdtourismus ist angewandter Naturschutz

Die Union zur Bewahrung der Natur und Ressourcen (IUCN) hat kürzlich ein Dokument veröffentlicht, das Jagdtourismus als Instrument des Naturschutzes würdigt: „Legale und gut regulierte Trophäenjagd trägt wesentlich zum Schutz des Wildes wie auch zum Lebensunterhalt und Wohl der einheimischen Bevölkerung bei.“

Verband für Landschaftspflege stellt Leitbild „Bäuerlicher Naturschutz“ vor

Landwirtschaftliche Betriebe bilden das Rückgrat des Naturschutzes. Etwa jeder siebte Landwirt übernimmt anspruchsvolle Naturschutzaufgaben. Beispielsweise mäht er kleinflächige, steile Bergwiesen, pflegt Streuobstwiesen, beweidet Naturschutzgebiete mit Schafen oder wan­delt Acker in extensives Grünland um.

Habeck: Tötung von Nutztieren ist nicht mehr zu rechtfertigen

Will man langfristige Perspektiven für die Tierhalter schaffen, führt an einer nationalen Nutztierstrategie kaum ein Weg vorbei. Das ist beim dritten Symposium der Tönnies-Forschung deutlich geworden, bei dem in Berlin Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz der modernen Tierhaltung diskutiert wurden.

AbL: „Bundesminister soll umsteuern“

Die AbL sieht in dem Beschluss der Agrarministerkonferenz einen „großen Fortschritt“. Ottmar Ilchmann, stellvertretender Bundesvorsitzender, erläutert in einer Pressemitteilung, dass Milcherzeuger, die den vollen Milchmarkt nicht noch weiter mit Mehrmenge belasten, über einen Bonus honoriert werden müssen.

QS bestätigt rückläufigen Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung

Die deutschen Tierhalter setzen immer weniger Antibiotika ein. Nachdem das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bereits Ende März auf rückläufige Antibiotikaeinsatzmengen im Jahr 2015 hingewiesen hat, kommt nun auch die QS Qualität und Sicherheit GmbH zu diesem Ergebnis.