proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 28.10.-03.11.2013

 


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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

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Samstag/Sonntag, 02./03.11.2013


Keine weiteren Auflagen!

Die gesellschaftliche Akzeptanz intensiv wirtschaftender Betriebe, vor allem im Veredelungssektor, nimmt in letzter Zeit deutlich ab. Besonders die konventionelle Nutztierhaltung, die sich an international wettbewerbsfähigen Bestandsgrößen orientieren muss, gerät immer häufiger in die öffentliche Kritik.

 


Landkreistag fordert mehr Unterstützung für das Land

Der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Bauernverband (DBV) fordern vom Bund mehr Unterstützung für den ländlichen Raum. Dazu gehören unter anderem der forcierte Breitbandausbau, eine dezentrale Energiewende, mehr Investitionen in ländliche Straßen und Schienenwege sowie eine gesicherte medizinische Versorgung.

 


Lebensmittel werden aus den verschiedensten Gründen verschwendet ?

Ebenso vielfältig sind die Methoden, mit denen sich das vermeiden lässt

 


Kommentar zur BUND-Aktion: Populistischer Rundumschlag

Vor einigen Tagen hat der BUND Deutschland seine neue Anti-„Pestizid“-Kampagne online gestellt. Eine Art Kriegsfilm in Werbespotlänge zeigt niedliche, spielende Babies, sorgfältig aufgereiht auf einem Feld.

 

Freitag, 01.11.2013


Agrarminister wollen Gräben überwinden

Am Montag kommen die Agrarminister aller Bundesländer sowie die Führung des Bundeslandwirtschaftsministeriums in München zusammen. Bei der Sonder-Agrarministerkonferenz steht für die Landwirtschaft viel auf dem Spiel: „Es geht um die Zukunftsperspektiven für die Bauernfamilien“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl.

 


Empörung über BUND-Schockvideo: Landwirte als Kindermörder?

Als perfide, abscheulich und eines Umweltverbands unwürdig hat der Industrieverband Agrar (IVA) ein jetzt veröffentlichtes Internet-Video des BUND kritisiert. „Es macht mich fassungslos, wie der BUND hier unschuldige Babys zum Geldeinsammeln instrumentalisiert“, sagte IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.

 


Ein Drittel der Maisanbaufläche für Biogas

In Deutschland wächst Mais für die Energieerzeugung in Biogasanlagen auf etwa 829.000 ha. Das entspricht – wie schon 2012 – rund einem Drittel der gesamten Anbaufläche für Mais. 2013 bauten die Landwirte auf insgesamt 2,49 Mio. ha Mais an.

 


Entscheidung über Anbauzulassung für transgene Maislinie rückt näher

In der EU könnte Anfang nächsten Jahres eine zweite kommerziell genutzte transgene Maislinie zum Anbau zugelassen werden. Der Rat wird voraussichtlich noch vor Weihnachten mit mehrjähriger Verspätung über das Schicksal der Maislinie 1507 befinden, einer Entwicklung von Pioneer Hi-Breed und Dow AgroSciences.

 


USA: Zweistelliges Biowachstum in 2012

Wie aus Zahlen des US-amerikanischen Branchenverbandes Organic Trade Association hervorgeht, konnte der Bio-Umsatz in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr ein Plus von über zehn Prozent erzielen.

 


Glyphosat gegen Krebs?

Glyphosat ist das wohl bekannteste, aber auch das umstrittenste Totalherbizid in der Pflanzenproduktion. Jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Glyphosat das Zellwachstum von Krebszellen hemmt.

 


Zweifelhafter Tierschutz, Heuballen, Wiesentrampler

In dieser Woche wurde auf landlive über das Millionengeschäft Tierschutz diskutiert. Des Weiteren ging es um Gras zertrampelnde Menschen und zu schwere Heuballen.

 


Empörte Reaktionen auf BUND-Kampagne

Babys, aufgereiht auf einem Acker. Darüber ein Flugzeug, das Pflanzenschutzmittel über deren Köpfen versprüht. Dazu ein Schriftzug: „Pestizide. Hergestellt um zu töten“. Das ist eine Kampagne des BUND.

 


Ein Drittel der Maisanbaufläche für Biogas

Köln – In Deutschland wächst Mais für die Energieerzeugung in Biogasanlagen auf etwa 829.000 Hektar. Das entspricht rund einem Drittel der gesamten Anbaufläche für Mais.

 


Koalitionsverhandlungen: Verständigungsbereitschaft bei landwirtschaftlichen Themen

Zufrieden über Verlauf der ersten Sitzung der Koalitionsarbeitsgruppe „Umwelt und Landwirtschaft“ in Berlin hat sich der CDU-Politiker Peter Bleser geäußert. „Ich habe den Eindruck, dass wir in den Sachfragen zueinander finden können“, sagte der Vorsitzende des Bundesfachausschusses „Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz“ der CDU dem Presse- und Informationsdienst AGRA-EUROPE.

 

Donnerstag, 31.10.2013


Ferkelerzeuger wollen expandieren

Viersen – Knapp 21 Prozent der Betriebe mit mehr als 500 Ferkeln hegen Ausbaupläne. Das geht aus einer aktuellen Befragung hervor. Zugenommen hat aber auch die Zahl der aufgabewilligen Unternehmen.

 


Umweltverbände plädieren für Bodenschutzrichtlinie

Deutschland muss die Blockade des EU-Bodenschutzes beenden. Das fordern der Deutsche Naturschutzring (DNR) und das europäische Umweltbüro (EEB). Anfang Oktober hatte die EU-Kommission ihre Pläne für eine Bodenschutzrahmenrichtlinie in Frage gestellt (vgl. EU-Koordination am 08. Oktober).

 


Hühnermobil wird ‚Hessen-Champion‘

Wir haben das Hühnermobil schon im Juni vorgestellt. Jetzt ist der Hühnerstall auf vier Rädern vom Hessischen Wirtschaftsministerium zum „Hessen-Champion“ gekürt worden.

 


Erfolgreiche Tagung der Öko-Junglandwirte

Fulda – Unter dem Motto „Anspruch und Wirklichkeit im Ökolandbau“ trafen sich junge Öko-Landwirte. Sie diskutierten, wie sich die Wirklichkeit des Ökolandbaus in seinem Ideal widerspiegelt.

 


Landwirte müssen bald ein Gülle-Buch führen

Zum Schutz des Grundwassers will Niedersachsen ein Düngekataster einführen. In der Sache sind sich alle Parteien einig. Die Opposition fürchtet jedoch zu viel Bürokratie.

 


Neue Studie deckt Schwächen der Agrarkommunikation auf

Gegen das negative Bild der Bauern in der Öffentlichkeit will der Bauernverband mit einer neuen Art der Kommunikation angehen. Dazu wurde am Mittwoch eine Studie vorgestellt, mit interessanten Blicken auf die derzeitigen Schwächen der Agrarkommunikation. U.a. haben die Medien eine tiefverwurzelte Grundkritik erzeugt.

 


Gentechnikgegner erwarten massive Lobbyarbeit der Konzerne

Die Lobbyisten der Gentechnikindustrie wappnen sich angeblich für eine großangelegte Kampagne zur Durchsetzung ihrer Interessen in der EU. Der Einfluss auf die Politik soll dabei erhöht werden. Das wollen zumindest die „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ erfahren haben.

 


Bauernverband gegen bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn

Die SPD fordert bei den laufenden Koalitionsverhandlungen einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Für die Landwirtschaft gibt es diesen Mindestlohn aber bereits, er wird in zeitlichen Schritten bis zum 1. Dezember 2017 in Kraft treten.

 


Videos zu Beschäftigungsmaterialien

Wie beschäftigen sich Schweine mit dem BiteRite oder einer Buchtenwippe? Wie sieht eigentlich ein Schweineweihnachtsbaum oder die tanzende Tonne aus?

 


„Statt Hungerhilfe gibts mehr Marktmacht für die Industrie“

Das Evangelische Entwicklungswerk Brot für die Welt hat die Kritik von Nichtregierungsorganisationen an der G8-Allianz für Ernährungssicherung in Afrika bekräftigt. Der Trend zur Öffnung der Entwicklungspolitik für die Privatwirtschaft sei gefährlich, betonte Referentin Carolin Callenius.

 


Protestzug gegen neuen Stall mit 15.500 Plätzen

Rund 300 Menschen haben gestern im mecklenburgischen Parchim gegen den geplanten Bau einer Schweineanlage mit 15.500 Tierplätzen im Parchimer Ortsteil Dargelütz protestiert.

 


Massenschlachtung von Tieren: Schmerzfrei nicht garantiert

45 Sekunden für die Tötung eines Rinds, beim Geflügel 10.000 Tiere pro Stunde – Die Fehlbetäubungsraten sind hoch

 

Mittwoch, 30.10.2013


Klimaforscher: Müssten Emissionsreduktion heute anfangen

Er sei skeptisch, ob die Politik schnell genug handeln werde, um die Erderwärmung wirklich auf zwei Grad zu begrenzen, sagt der Klimaforscher Jochen Marotzke. Er bekräftigt: Der Mensch habe den Klimawandel zum größten Teil selbst verursacht.

 


Wie stellen Schlachthöfe sicher, dass nur tote Schweine in den Brühkessel gelangen?

Die Abgeordnete der Grünen Bärbel Höhn behauptet in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung, dass eine halbe Million Schweine jährlich lebendig in den Brühkessel gelangen. Ursache ist nach ihrer Meinung die Akkordarbeit.

 


7. Umweltaktionsprogramm kommt

Das Plenum des EU-Parlaments hat dem Programm, das die umweltpolitische Ausrichtung der EU für die nächsten sieben Jahre festlegt, letzte Woche mit breiter Mehrheit zugestimmt.

 


„Die Bauern müssen Massentierhaltung neu definieren!“

Der Begriff „Massentierhaltung“ ist mittlerweile fest im Wortschatz der Deutschen verankert. Egal ob im Internet, in den Tageszeitungen oder im Fernsehen: Wenn über die Herkunft unserer Steaks geredet wird, fällt sofort dieses Stichwort. Das Wort Massentierhaltung ist bei den Verbrauchern längst gesetzt.

 


Springendes Gen beschleunigt Resistenzen in Bakterien

Listerien entwickeln immer häufiger Resistenz gegen Desinfektionsmittel

 


Globale Bionachfrage spürt kaum Gegenwind

Der weltweiten Nachfrage nach Bioprodukten konnten auch wirtschaftlich unruhigere Jahre, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nichts anhaben. Wie die NürnbergMesse mitteilte, wirkt sich eine immer intensivere Auseinandersetzung der Menschen mit Ökologie und Nachhaltigkeit positiv auf die Umsätze im Biohandel aus.

 


Gier, Gift und kranke Kinder

Der sorglose und überbordende Einsatz von Pestiziden beim Anbau von Gentech-Soja in Argentinien zeigt zwanzig Jahre nach Beginn des Booms fatale Folgeerscheinungen. Täglich werden Ärzte mit Missbildungen bei Kindern, einem signifikanten Anstieg der Krebserkrankungen und mit Fehlgeburten konfrontiert.

 


Studie: Spekulation nicht schuld an Preisvolatilität

Eine Studie des Instituts für Agribusiness soll belegen, dass Preisvolatilität auf den Weltmärkten nicht neu ist und diese nicht mit der Biokraftstoffproduktion oder Spekulation zusammenhängt.

 

 

Dienstag, 29.10.2013


Nährstoffausscheidungen von Masthähnchen

Oldenburg – Für einen qualifizierten Flächennachweis und den Nährstoffvergleich ist es wichtig zu wissen, wie viel Nährstoffe Masthähnchen ausscheiden. Die LWK Niedersachsen hat dies in einem Projekt ermittelt.

 


Honig ohne Schutz vor Genpollen

Deutsche Imker können vorerst keine Schutzmaßnahmen vor der Verunreinigung ihres Honigs mit dem Blütenstaub gentechnisch veränderter Pflanzen erwarten. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies vergangene Woche die entsprechende Klage eines Imkers ab.

 


Fleischbranche: Noch keine Einigung über Mindestlohn

Hannover – Die erste Runde der Tarifverhandlungen über die Einführung eines Mindestlohnes in der deutschen Fleischwirtschaft ist am Dienstag vergangener Woche in Hannover ohne Ergebnis geblieben.

 


Die Würde des Tieres ist unantastbar, oder?

Skizze einer philosophischen Ethik der Tierrechte

 


Klage auf Schutz vor GVO-Pollen gescheitert

Die Klage mehrerer Imker auf Schutzmaßnahmen beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais, um eine Verunreinigung von Honig mit dessen Pollen zu verhindern, ist vor dem Bundesverwaltungsgericht in letzter Instanz gescheitert. Die Klagen könnten schon deswegen keinen Erfolg haben, weil es keinen Grund mehr für sie gebe.

 


Geflügelproduktion in der EU wächst 2014 moderat

Die Geflügelfleischerzeugung in der Europäischen Union wird ihren Wachstumskurs beibehalten und 2014 erneut zunehmen.

 


Rheinland-Pfalz will umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft weiter stärken

Rheinland-Pfalz will die umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft in der kommenden Förderperiode der EU-Agrarpolitik weiter stärken. Dazu wurden auf der jüngsten Sitzung des Begleitausschusses zum Entwicklungsprogramm Agrarwirtschaft, Umweltmaßnahmen, Landentwicklung (PAUL) die erforderlichen Schritte eingeleitet.

 


Grüne für eine bessere Kennzeichnung vegetarischer Produkte

Für „Klarheit und Verlässlichkeit“ in der Kennzeichnung vegetarischer Produkte will sich die Bundestagsfraktion der Grünen einsetzen. Die Anzahl der Vegetarier in Deutschland sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, erklärte die Sprecherin für Verbraucherschutz, Nicole Maisch.

 

Montag, 28.10.2013


Versiegelt, verseucht, versteppt

Der Umgang mit der Ressource Boden ist mitunter fatal, täglich werden Böden versiegelt und verseucht. Inzwischen sei die Existenz von fast 1,5 Milliarden Menschen gefährdet, warnen die Initiatoren der Global Soil Week. Auf der Konferenz stellen Experten Konzepte zum Bodenschutz vor.

 


Dümmer in schlechtem Zustand

Der Dümmer ist der zweitgrößte See Niedersachsens. Als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung steht er auf der Liste der UNESCO. Ein Teil des Gebietes ist auch als Naturschutz-Fläche ausgewiesen. Trotzdem ist der Zustand des Gewässers besorgniserregend.

 


Rabobank rechnet 2014 mit sinkenden Schweinepreisen

Die Schweinemäster haben sich weltweit im dritten Quartal 2013 über höhere Erlöse freuen können, müssen sich nun aber wieder auf leichte Preisrückgänge einstellen.

 


Dänische Verbände fordern rechtliche und finanzielle Erleichterungen für Schweinehalter

Bei geeigneten politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen könnte die dänische Schweinebranche unter Einhaltung sämtlicher Umweltauflagen bis 2030 etwa 10.000 neue Arbeitsplätze und deutlich höhere jährliche Exporterlöse generieren.

 


HIV ist erst der Anfang

David Quammen: „Spillover – Der tierische Ursprung weltweiter Seuchen“
Zecken, Affen, Hähnchenfleisch. Immer wenn Menschen und Tiere aufeinandertreffen, können Krankheitserreger den Wirt wechseln. Bis zur nächsten Pandemie sei es daher nur eine Frage der Zeit, sagt David Quammen. Auch das HI-Virus stamme schließlich aus dem Tierreich.

 


Hähnchenfleisch (doch) nicht waschen?

Das Abwaschen von rohem Hähnchenfleisch vor der Zubereitung ist weit verbreitet. Eine amerikanische Ernährungswissenschaftlerin rät davon jedoch vehement ab.

 


Veredlungsbetriebe wollen weiter wachsen

Rund ein Fünftel der deutschen Schweine- und Geflügelhalter will den eigenen Veredlungsbetrieb weiter ausbauen.

 


EU-Agrarpolitik auf dem Holzweg

Kaum ein gutes Haar haben namhafte Vertreter aus Wissenschaft und Verbänden an den Beschlüssen zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gelassen. Der Präsident des Thünen-Instituts, Prof. Folkhard Isermeyer, sieht die GAP auf einem Irrweg.

 


Neue Vorwürfe gegen EFSA

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) muss sich erneut gegen den Vorwurf verteidigen, ihre Mitarbeiter seien nicht frei von Wirtschaftsinteressen.

 


Mitgliedstaaten hinken bei EU-Umweltvorschriften hinterher

Die Umsetzung der Brüsseler Umweltvorschriften macht den EU-Mitgliedstaaten nach wie vor am meisten zu schaffen. Das geht aus dem entsprechenden Jahresbericht der Europäischen Kommission für 2012 hervor, der vergangene Woche veröffentlicht wurde.

 


Neue EU-Futtermittelvereinigung gegründet

Die europäischen Umwandler von Nahrungsabfällen in Futtermitteln schließen sich zusammen: Zum 1. Januar 2014 geht die Europäische Vereinigung der Nebenprodukteverarbeiter (European Former Foodstuff Processors Association – EFFPA) an den Start.

 


Erzeuger erhalten ein Viertel der Nahrungsmittelausgaben

Der Anteil der landwirtschaftlichen Erzeugererlöse an den Verbraucherausgaben für Nahrungsmittel in Deutschland bleibt stabil. Das geht aus Berechnungen des Thünen-Instituts für Marktanalyse in Braunschweig hervor.

 


Internationaler Wettbewerbsdruck in Frankreich: Wut bei Schlachthofmitarbeitern

Dass die Franzosen eine spezielle Art der Streik- und Streitkultur haben, zeigt sich aktuell am Beispiel der Standortschließung des französischen Schlachtunternehmens Gad in Lampaul. Etwa fünfzig entlassene Arbeiter reisten vor kurzem nach Josselin und forderten höhere Abgangsentschädigungen sowie die Solidarität der Schwesterfabrik in Josselin. Das berichtet die Berliner Zeitung. Es kam zur Auseinandersetzung mit 400 Arbeitern des Josseliner Standortes. Sogar ein Eingreifen der Polizei war erforderlich. Die verärgerten Arbeiter aus Lampaul sperrten über Nacht die Zufahrt, so dass kein Fleisch abtransportiert werden konnte.

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