proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 14.10.-20.10.2013

 


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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

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Samstag/Sonntag, 19./20.10.2013


DER SPIEGEL: “Das Schweinesystem”

Das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL bringt in seiner neuen Ausgabe (ab 21.10.2013) über die Auswüchse der industriellen Fleischproduktion. Nachfolgend der 17-seitige Artikel inklusive des Interviews mit Jochen Fritz von MEINE LANDWIRTSCHAFT, der die Großdemonstrationen “Wir haben es satt!” in Berlin organisiert.

 

 


Pressemitteilung AbL: AbL-Landesverband unterstützt Ahlhorns Bürger gegen unsinnigen und schädlichen Masthühner-Großschlachthof

Pressemitteilung
AbL-Landesverband unterstützt Ahlhorns Bürger gegen unsinnigen und schädlichen Masthühner-Großschlachthof

Der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) nimmt die Demonstration vieler hunderter Menschen gegen den geplanten Masthühner-Schlachthof in Ahlhorn (Kreis Oldenburg) zum Anlass, vor einer weiteren Ausweitung der ruinösen Vertragsmast und agrarindustriellen Qualmast von Millionen von Masthühnern zu warnen. Die vom Investor Kreienborg direkt neben der Putenschlachterei des Geflügel-Konzerns „Heidemark“ geplante Anlage für (zunächst) 120.000 Schlachtungen täglich werde dies die strukturelle Überproduktions-Krise auf dem Hähnchenmarkt noch weiter verschärfen.

 


DBV-Vizepräsident Schwarz diskutiert Imagearbeit mit Unternehmerinnen

Der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Werner Schwarz, warb beim 21. Unternehmerinnen-Fachgespräch der Andreas Hermes Akademie dafür, den einzelnen Landwirt in seiner Öffentlichkeitsarbeit zu stärken. Schwarz: „Worte sind wichtig, Bilder sind wichtiger, Filme sind am wichtigsten“.

 


EU-Kommission legt Bericht zur Nitratrichtlinie vor

Brüssel – Auch wenn der Einsatz von Mineraldünger in der EU während der vergangenen Jahre zurückgegangen ist, bleibt die Landwirtschaft die wichtigste Quelle für die N-Freisetzung in die Umwelt.

 


DBV-Generalsekretär Born feierlich verabschiedet

Berlin – Dr. Helmut Born wurde nach 22 Jahren als Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) im Rahmen einer Feierstunde und eines wissenschaftlichen Kolloquiums in den Ruhestand verabschiedet.

 


BASF eröffnet neue Gentechnik-Labors

Ludwigshafen/Gent – Der BASF-Konzern hat Ende der Woche im belgischen Gent neue Forschungsanlagen zur Entwicklung gentechnisch veränderter Pflanzen offiziell in Betrieb genommen.

 


Zwischen Märkten und Erwartungen

Nachhaltig arbeiten, gute Erträge erzielen und das alles mit gesellschafticher Akzeptanz: Wie Landwirte diese Aufgabe bewältigen können war das Thema der 4. Beraterhochschultagung in Göttingen.

 


Schöne neue Welt ohne AKWs

Weert Canzler / Andreas Knie: „Schlaue Netze“
Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung wächst, die Energiewende scheint auf gutem Weg. Die Autoren von „Schlaue Netze“ zweifeln daran – und entwerfen die Vision einer dezentralen Energieversorgung. Doch sie lassen Fragen offen. „Schlaue Netze“ sollen die zentrale Stromversorgung überflüssig machen.

 


AKW Fukushima: Grundwasser hoch radioaktiv kontaminiert

Gerade erst hatte Regierungschef Abe behauptet, man habe das Problem mit dem Wasser im Griff

 


Sonne, Wind und grüne Felder

Solarenergie, Biogas und Windräder: Der Ausstieg aus der Atomenergie ist in Deutschland beschlossene Sache. Doch die Energiewende stellt alle Beteiligten vor riesige Herausforderungen.

 


Ahlhorner stimmen über Schlachthof-Pläne ab

120.000 Hähnchen könnten künftig in Ahlhorn geschlachtet werden. Ob die Firma Kreienkamp den geplanten Schlachthof jedoch bauen darf, darüber stimmen jetzt die Bürger ab.

 

Freitag, 18.10.2013


Verbreiten Schweineställe gefährliche MRSA-Keime?

Menschen, die in geringer Entfernung zu einem Schweinemastbetrieb leben, haben offenbar ein höheres Risiko für eine Infektion mit dem multiresistenten Keim MRSA. Das glauben Wissenschaftler der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Pennsylvania herausgefunden zu haben.

Hierzu auch folgende Links:

  1. Süddeutsche – Mastbetriebe als Infektionsrisiko mit MRSA
  2. JAMA Internal Medicine

 


EEG-Novelle: Niedersachsen legt eigenes Konzept vor

Der Ministerpräsident Niedersachsens, Stephan Weil (SPD), und sein Ministers für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Stefan Wenzel (Die Grünen), haben ein eigenes Konzept für die EEG-Volle vorgestellt.

 


Wochenrückblick Eier und Geflügel: Nachfrage nach Putenschenkel steigt

Bonn – Während Hähnchenteile saisonbedingt weniger gefragt warden und die Preise etwas nachgaben, stieg die Nachfrage nach Putenfleisch. Bei den Eiern hielten sich Angebot und Nachfrage die Waage.

 

Donnerstag, 17.10.2013

Hilse: Meyers Prämienumschichtung ist ein Affront für die Bauern

Gegen weitere nationale Einschnitte bei der EU-Agrarförderung für die Landwirte wehrt sich das Landvolk Niedersachsen. „Unsere Betriebsleiter sind auf die Direktzahlungen dringend angewiesen und stärken mit ihren Investitionen die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum“, sagt Landvolkpräsident Werner Hilse.

 

Novelliertes Arzneimittelgesetz verkündet

Am 1. April 2014 wird das neue Arzneimittelgesetz (AMG) in Kraft treten. Der Bundespräsident hat es am 10. Oktober unterzeichnet. Ziel der 16. AMG-Novelle ist es, den Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung deutlich zu minimieren, erklärt dazu das Bundesagrarministerium.

 

Proteste vor dem Patentamt

Gegen die Vergabe von Patenten auf Pflanzen und Tiere haben Landwirte und Nichtregierungsorganisationen vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München demonstriert. Die Organisation „Kein Patent auf Leben!“ fordert ein dauerhaftes und umfassendes Verbot von Patenten auf Pflanzen- und Tierzucht.

 

Meyer will vor allem Familienbetriebe unterstützen

„Konventionelle und biologisch arbeitende Höfe werden gleich behandelt – alle müssen sich in gleicher Weise an Regeln halten.“ Das hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) bei einer Gresprächsrunde mit dem Landfrauenverband Hannover zugesichert.

 

Staatshilfen schaden der Umwelt

Das Umweltbundesamt hat sich die Staatsausgaben angesehen und dabei genau auf den Nutzen für die Umwelt geschaut. Das Fazit ist ernüchternd: In vielen Fällen gibt es keinen. Stattdessen schaden die Subventionsmilliarden häufig der Umwelt, wie die Zeitung „Die Welt“ berichtet.

 

Marktreport: Trends am deutschen und EU-Schweinemarkt

Beim Marktreport geht es diesmal um aktuelle Trends am deutschen und europäischen Schweinemarkt. Grundlage sind die Daten und Einschätzungen, welche die EU-Kommission Anfang Oktober vorgelegt hat.

 

Umweltangelegenheiten: Zugang zu Gerichten in Deutschland mangelhaft

Auf Empfehlung des EU-Umweltkommissars Janez Potočnik verklagt die Kommission Deutschland vor dem Gerichtshof der Europäischen Union. Bei dem Rechtsstreit geht es um den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten.

 

EU-Initiative kann Ökolandbau stärken

Berlin: (hib/EIS) Die Initiative zur Überarbeitung der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau durch die Europäische Kommission kann zur Verbesserung des Kontrollsystems der ökologischen Produktion innerhalb der EU beitragen. Davon geht die Bundesregierung in ihrer Antwort ( 17/14741 ) auf eine Kleine Anfrage ( 17/14640 ) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus. Darin heißt es weiter, dass die Einrichtung eines gebündelten Informationssystems auf EU-Ebene, das die Plattform für eine …

 

165 Pflanzenschutzmittel ohne Zulassung

Berlin: (hib/EIS) Insgesamt 165 Pflanzenschutzmittel von 858 untersuchten Proben aus dem Großhandel, Einzelhandel und von Erzeugern wurden in den Jahren 2008 bis 2012 im Rahmen des Pflanzenschutz-Kontrollprogramms des Bundes und der Länder aufgrund von Verunreinigungen oder fehlerhafter Wirk- und Beistoffgehalte aus dem Verkehr gezogen. Das geht aus einer Antwort ( 17/14727 ) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage ( 17/14538 ) der SPD-Fraktion hervor. In der Antwort heißt es dazu weiter, …

 

Welternährungstag: Eine Scheibe Käse aus 100 Litern Wasser
Die einen haben zu viel, ein großer Teil hat gar nichts: Lebensmittel sind kostbar und doch wird jedes Jahr weltweit ein Drittel davon weggeworfen. Gleichzeitig hungern 842 Millionen Menschen. Erschreckendes und Erstaunliches zum Welternährungstag in sieben Kapiteln.

 

Antibiotika-Einsatz wird ab April 2014 erfasst

Berlin – Nach langem Gezerre wurde die Ausgestaltung der Novelle des Arneimittelgesetzes abgeschlossen. Die Therapiehäufigkeit mit Antibiotika in einem Betrieb wird ab April 2014 strenger überwacht.

 

Welternährungstag: Kleinbauern stärken

Der Welternährungstag soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit viele Millionen Menschen an Hunger leiden. Drei Viertel aller Armen und Hungernden weltweit leben auf dem Land.

 

Weniger Antibiotika in der Tierhaltung: Novelliertes Arzneimittelgesetz verkündet

Ein langes und schwieriges Gesetzgebungsverfahren ist erfolgreich zum Abschluss gebracht worden. Das 16. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes (16. AMG-Novelle) ist am 10. Oktober 2013 vom Bundespräsidenten ausgefertigt und heute im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Es wird am 1. April 2014 in Kraft treten.

 

Gruppenhaltung von Sauen ist in Niedersachsen umgesetzt

Jetzt ist es auch endlich amtlich festgestellt: Niedersachsens Ferkelerzeuger haben die Umstellung auf die Gruppenhaltung von Sauen vollzogen. Anfang des Jahres sind die letzten Übergangsfristen abgelaufen, so dass alle tragenden Sauen in einem Zeitraum von vier Wochen nach der Belegung bis eine Woche vor der Abferkelung in der Gruppe gehalten werden müssen. Wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium in einer Pressemeldung heute mitteilt, haben 2700 Betriebe in Niedersachsen die Gruppenhaltung umgesetzt. Landwirtschaftsminister Christian Meyer zeigte sich froh, dass die intensiven Kontrollen der Landkreise nun abgeschlossen seien.

 

Saatgut-Gesetzesvorschlag kritisiert

Nicht nur die Kampagne für Saatgut-Souveränität kritisiert den Saatgut-Gesetzesvorschlag. Auch deutsche Abgeordnete haben Bedenken. Unter anderem wegen der Konzentration am Saatgutmarkt.

 

Fracking-Verbot in Frankreich bestätigt
Der französische Verfassungsrat hat am Freitag das Förderverbot für Schiefergas durch Fracking bestätigt. Dennoch drohen nun Frankreich Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe.

 

Mittwoch, 16.10.2013

Weniger Antibiotika in der Tierhaltung: Novelliertes Arzneimittelgesetz verkündet

Ein langes und schwieriges Gesetzgebungsverfahren ist erfolgreich zum Abschluss gebracht worden. Das 16. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes (16. AMG-Novelle) ist am 10. Oktober 2013 vom Bundespräsidenten ausgefertigt und heute im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Es wird am 1. April 2014 in Kraft treten.

 

Gruppenhaltung von Sauen ist in Niedersachsen umgesetzt

Jetzt ist es auch endlich amtlich festgestellt: Niedersachsens Ferkelerzeuger haben die Umstellung auf die Gruppenhaltung von Sauen vollzogen. Anfang des Jahres sind die letzten Übergangsfristen abgelaufen, so dass alle tragenden Sauen in einem Zeitraum von vier Wochen nach der Belegung bis eine Woche vor der Abferkelung in der Gruppe gehalten werden müssen. Wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium in einer Pressemeldung heute mitteilt, haben 2700 Betriebe in Niedersachsen die Gruppenhaltung umgesetzt. Landwirtschaftsminister Christian Meyer zeigte sich froh, dass die intensiven Kontrollen der Landkreise nun abgeschlossen seien. Es haben laut Aussage des Ministers mehr als 3000 Vor-Ort-Kontrollen stattgefunden. Gegen mehr als 60 Betriebe seien Geldbußen verhängt worden. Laut dem Minister sei auf vier Betrieben die Haltung untersagt worden.

 

Saatgut-Gesetzesvorschlag kritisiert

Nicht nur die Kampagne für Saatgut-Souveränität kritisiert den Saatgut-Gesetzesvorschlag. Auch deutsche Abgeordnete haben Bedenken. Unter anderem wegen der Konzentration am Saatgutmarkt.

 

Fracking-Verbot in Frankreich bestätigt
Der französische Verfassungsrat hat am Freitag das Förderverbot für Schiefergas durch Fracking bestätigt. Dennoch drohen nun Frankreich Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe.

 

Tierschutz aus der Luft

Missstände in der Massentierhaltung sind ein weltweites Problem. Im Kampf dagegen wollen australische Tierschützer unbemannte Fluggeräte, Drohnen, nutzen, um Ställe zu überwachen.

 

Nachhaltige Lebensmittel für alle

Politiker und Hilfsorganisationen fordern zu mehr Einsatz im Kampf gegen den Hunger auf. Anlass ist der Welternährungstag, an dem es diesmal vor allem um die Nachhaltigkeit bei der Ernährung geht.

 

Fracking: EU-Parlament verlangt Umweltverträglichkeitsprüfung

Künftig soll vor jedem Projekt zur Ausbeutung von sogenanntem nicht-konventionellen Erdgas zwangsläufig eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt werden. Das fordert das Europaparlament.

 

Exxon will mit Fracking weitermachen

Nach Protesten hatte der Energieriese Exxon Erdgas-Bohrungen in Bötersen im Landkreis Rotenburg zunächst eingestellt. Nun will er die Fracking-Pläne wieder vorantreiben.

 

Protest gegen Patente auf Leben

Ein Bündnis aus Landwirten und NGOs demonstriert am heutigen Welternährungstag vor dem Europäischen Patentamt in München gegen die Erteilung von Patenten auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere.

 

EU-Kommission muss Zusammensetzung von Glyphosat veröffentlichen

Der Gerichtshof der Europäischen Union hat gestern entschieden, dass die EU-Kommission Informationen über die Zusammensetzung zugelassener Pestizide und Herbizide veröffentlichen muss. Damit gab das Gericht einer Klage des Pesticid Action Network (PAN) Europe und von Greenpeace Niederlande recht.

 

Parlament stimmt für Verschärfung der Umweltverträglichkeitsprüfung
Das Europäische Parlament hat vergangene Wochen über die Revision der Richtlinie zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) abgestimmt.

 

Proteste gegen Agrar-Spekulation von Allianz und Deutscher Bank

Am Dienstag haben mehrere hundert Menschen im Frankfurer Bankenviertel gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln demonstriert. Die Allianz kontert, sie habe kaum Einfluss auf die Preise. Studien würden belegen, dass die Investoren die Preise nicht beeinflussen sondern im Gegenteil der Entwicklung hinterherlaufen.

 

Agrar-Ökonomen fordern Stopp des Biomasse-Anbaus

Der Gesetzgeber sollte den Anbau von Biomasse für die Biogasproduktion in Deutschland nicht länger fördern. Denn dieser führe dazu, dass in erheblichem Maße Pflanzen für die Ernährung Deutschlands in anderen Ländern angebaut werden müssten. Das würde die Biomasse weltweit verknappen und den Preis erhöhen.

 

DBV-Erklärung zu Koalitionsverhandlungen

Die Grünen lehnen Koalitionsgespräche mit der Union ab. Nun läuft alles auf ein Bündnis von CDU/CSU und SPD hinaus. Das Präsidium des DBV hat unterdessen gestern auf seiner Klausurtagung in Köln eine Erklärung zu den Koalitionsverhandlungen zur Bildung der künftigen Bundesregierung verabschiedet.

 

Freihandel: DBV fordert Anerkennung von Umwelt- und Tierschutzstandards

Am 10. und 11. Oktober haben sich die europäischen und nordamerikanischen Bauernverbände in Mexiko City zu einem Kongress getroffen. Thema waren die aktuellen Handelsgespräche. Während ein Abkommen der EU mit Kanada kurz vor dem Abschluss stünde, hätten die Verhandlungen mit den USA im Sommer 2013 erst begonnen.

 

Landwirte profitieren von konservativen Regierungen

In demokratischen Ländern verteilen Rechtsregierungen mehr Einkommen zugunsten der heimischen Landwirtschaft als Linksregierungen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Dr. Jeroen Klomp von der Universität Wageningen und Prof. Jakobde Haan von der Universität Groningen durchgeführt haben.

 

Bundesrat besteht auf Änderungen bei amtlichen Kontrollen

Im Hinblick auf die von der Europäischen Kommission geplanten Vorschriften für eine europaweit einheitliche Durchführung amtlicher Kontrollen entlang der Lebensmittelkette hält der Bundesrat nach wie vor wesentliche Änderungen für angebracht.

 

Die Geschichte des Wassers

Wasser ist der Rohstoff, ohne den der Mensch nicht existieren kann. Aber auch der einzige, der sich der Kontrolle entzieht. In einer Reise über die Kontinente hat der norwegische Historiker Terje Tvedt ein Bild entworfen, wie der zukünftige Umgang mit dem Wasser aussehen könnte.

 

Die Saat des Erfolgs

Viele Kleinbauern in Sambia wissen nicht, wie sie ihre Familien ernähren sollen. Das liegt auch daran, dass hohe Ausgaben für Saatgut, Dünger und Transport ihre mageren Gewinne wieder auffressen.

 

EuGH-Urteil: Glyphosat-Zusammensetzung muss öffentlich sein

Brüssel – Die EU-Kommission ist zukünftig verpflichtet die Zusammensetzung von Glyphosat zu veröffentlichen. Dies entschied der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH).

 

Konjunkturbarometer: Stimmung steigt wieder

Der Index des Konjunkturbarometers stieg im September um 2,4 auf 35,5 Punkte. Grund für den Anstieg waren die positiven Preisentwicklungen für Milch, Schweine, Futter- und Düngemittel.

 

Demo gegen Nahrungsmittelspekulationen

Frankfurt/Main – Mit einem Demonstrationszug durch das Frankfurter Bankenviertel haben Organisationen wie Oxfam, Attac und Misereor gestern Spekulation mit Nahrungsmitteln angeprangert.

 

Futtermittelpreise 12 % bis 19 % günstiger als im Vorjahr

Im Vergleich zum Vormonat gaben die Mischfutterpreise aufgrund der anhaltend niedrigeren Bewertung für Futtergetreide nach, meldet die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI). Die Forderungen für Schweinemastfutter (Endmast) lagen im Mittel 30 EUR/t und für Ergänzungsfutter rund 12 EUR/t unter dem Niveau vom August 2013. Damit rutschten die Preise unter der Vorjahreslinie: zwischen -12 % Ferkelaufzuchtfutter), sowie – 14 % (Alleinfuttermittel für saugende Sauen) und -19% (Endmastfutter). Die Ölschrotpreise entwickelten sich uneinheitlich. Während für 44er Sojaschrot im Schnitt 2,6 % mehr bezahlt werden mussten, gaben die Preise für Rapsschrot um 1 % nach. GMO-freies Sojaschrot verteuerte sich um 8 EUR/t und ist damit 150 EUR/t teurer als GMO-Ware.

 

Fleischbeschau am Fließband – fehlt Ruhezeit?

Anonymes Schreiben erhebt Vorwürfe in der Fleischbranche: Die Ruhezeiten zwischen den Schichten der Fleischbeschauer im Schlachthof Weidemark sollen nicht eingehalten worden sein.

 

Neue Vorwürfe gegen Fleischbranche

Anonymes Schreiben erhebt Vorwürfe in der Fleischbranche: Die Ruhezeiten zwischen den Schichten der Fleischbeschauer im Schlachthof Weidemark sollen nicht eingehalten worden sein.

 

Stimmungslage in der Landwirtschaft bleibt positiv

Die verhalten positive Stimmungslage der deutschen Landwirte hält weiter an. Der Index des Konjunkturbarometer Agrar ist leicht gestiegen. Maßgebend für den leichten Anstieg waren insbesondere die Preisentwicklungen für Milch, Schweine, Ferkel, Futter- und Düngemittel.

 

Studie: Bauern profitieren von konservativen Regierungen

Laut einer aktuellen Studie verteilen Rechtsregierungen mehr Einkommen zugunsten der heimischen Landwirtschaft als Linksregierungen. Vor den Wahlen steigt der Staatszuschuss.

 

Zahl der Woche

Für rund 40 Prozent der Weltbevölkerung stellen Böden die unmittelbare Existenzgrundlage dar. Dies gilt besonders für Gebiete, die durch kleinbäuerliche Landwirtschaft geprägt sind. Für die ländliche Bevölkerung ist der Zugang zu Land essenziell zur Einkommens- und Ernährungssicherung.

 

Tipps für den Einkauf von Schweinefleisch: Der verborgene Preis des Schnitzels
Das Schnitzel so groß wie eine Pizza und kaum teurer als ein Liter Wasser: Wer so einkauft, kann weder Qualität erwarten, noch ruhigen Gewissens essen. Wie Sie sich Schweinefleisch trotzdem schmecken lassen können.

 

Dienstag, 15.10.2013

Initiative Tierwohl: Absichtserklärung veröffentlicht

Nachfolgend veröffentlichen wir die „Absichtserklärung zur Umsetzung der Initiativen zum Tierwohl“.
Als .pdf Download: Tierwohl_Absichtserklaerung

 

Herkunftskennzeichnung von Fleisch käme teuer

Die Europäische Kommission geht davon aus, dass eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Fleisch in verarbeiteten Produkten beträchtliche Kosten verursachen würde. In einem Mitteilungsentwurf werden die gesamten Mehrkosten der Marktteilnehmer auf bis zu 50 % der Betriebskosten geschätzt.

 

Bauernbund kritisiert Umverteilung der Agrarsubventionen von Ost nach West

Am Montag haben sich die Agrarminister der neuen Länder in Magdeburg getroffen und über die Beschlüsse zur EU-Agrarreform diskutiert. Hintergrund ist, dass es künftig zu einer größeren Belastung der ostdeutschen Agrarbetriebe kommen wird.

 

Thüringer Ökobetrieb: Rückumstellung wegen fehlender Unterstützung

Die Bündnisgrünen im Erfurter Landtag haben der Landesregierung Thüringens vorgeworfen, die Ökolandwirtschaft im Freistaat im Stich zu lassen. Hintergrund ist die Rückkehr des größten thüringischen Ökobetriebs, der Landschaftspflege-Agrarhöfe Kaltensundheim, zur konventionellen Produktionsweise. Grünen-Sprecher Dr.

 

Verfütterung von Fleischknochenmehl an Geflügel soll erlaubt werden

Die polnische Regierung will in der Geflügelzucht die Fütterung der Tiere mit Fleischknochenmehl von Schweinen wieder erlauben. „Das soll ab Mitte 2014 möglich werden“, kündigte der stellvertretende Landwirtschaftsminister Tadeusz Nalewajk bei einer Sitzung des Agrarausschusses im Parlament an.

 

Verteuerung von Lebensmitteln schwächt sich weiter ab

In Deutschland übertreffen die Verbraucherpreise für Lebensmittel das Vergleichsniveau von 2012 nach wie vor deutlich, wobei sich das Plus zuletzt allerdings weiter abgeschwächt hat. Die Preise für Nahrungsgüter lagen im September 2013 im Mittel um 4,7 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats.

 

Montag, 14.10.2013

Großdemo gegen Hähnchenschlachfabrik in Ahlhorn am Sa. 19. Oktober 2013

Der Countdown gegen den Hähnchenschlachthof in Ahlhorn läuft
http://www.buendnis-mut.de/
Die Protestbürger in Großenkneten, speziell im Ortsteil Ahlhorn,
sind im Kampf gegen die Hähnchenschlachtfabrik (220.000 Hähnchen
pro Tag) von vielen Gruppen und Initiativen kräftig unterstützt worden. Die Mehrheitsgruppe im Gemeinderat Großenkneten (CDU/FDP) hat
hierzu eine Bürgerbefragung angeregt, die vom 21. Okt. bis 1. Nov. 2013
stattfindet. Jetzt gilt es, den Bürgern vor der Befragung deutlich vor Augen zu führen, daß sie in ihrem Kampf nicht allein sind, sondern vielschichtigen Zuspruch erhalten.

Eine Großdemo am Samstag, den 19. Oktober 2013 Beginn 11°° (Start Dorfgemeinschaftshaus Katharinenstr. 15, 26197 Großenkneten-Ahlhorn) mit anschließender Kundgebung soll dies zum Ausdruck bringen.

 

EU mischt sich in die EEG-Novelle ein

Deutschland muss seine EEG kräftig umkrempeln, wenn es nach dem Willen der EU geht. Bereits vor ein paar Tagen hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung über entsprechende Pläne in Brüssel berichtet. Nun werden immer mehr Details bekannt.

 

Biokraftstoffe zu unrecht in der Kritik

Biokraftstoffe haben sich in der öffentlichen Debatte ungerechtfertigter Kritikpunkte zu erwehren. Das geht aus dem neuen Hintergrundpapier „Kritik an Biokraftstoff im Faktencheck“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor, das heute in der Reihe Renews Kompakt erschienen ist.

 

Dänische Mäster schreiben Minus von 6,30 € je Mastschwein

Die dänischen Schweinemäster haben in diesem Jahr bei jedem abgelieferten Mastschwein im Durchschnitt ein Minus von 6,30 € gemacht.

 

Keine Mehrheit für Aufschub neuer EU-Fleischbeschauregeln

Schweinefleisch darf künftig aufgrund einer reinen Inaugenscheinnahme durch Tierärzte für genussfähig erklärt werden, ohne dass Tasten und Schneiden zwingend vorgeschrieben wären. Ein Veto-Antrag von Sozialdemokraten und Grünen aus dem Umweltausschuss des Europaparlaments fand vergangene Woche keine Mehrheit im Plenum.

 

Weniger Unterernährte weltweit

Die Zahl der Hungernden nimmt seit 1990 weltweit ab, das Problem ist aber weiterhin die gerechte Verteilung von Nahrungsmitteln. Das ist eines der Ergebnisse des diesjährigen Welthungerindexes, den die Welthungerhilfe und das Washingtoner Forschungsinstitut IFPRI vorgestellt haben.

 

Hunger ist „das größte lösbare Problem der Welt“

Das weltweite Hungerproblem sei im Grunde „sehr einfach zu lösen“, glaubt der Leiter des Berliner Büros des UN-Welternährungsprogramms, Ralf Südhoff. Da aber allein das Welternährungsprogramm der UNO nur zwei Drittel der erforderlichen Mittel erhalte, gelinge keine dauerhafte Lösung.

 

Getreiderevolution in der Wüste

Konventionelle Neuzüchtung könnte Ernteerträge um bis zu 40 Prozent steigern

Deutschen Saatgutexperten ist es gelungen, eine neue Getreidesorte zu züchten, die in wüstenartigen Gebieten wie Mali besonders gut wächst. Die Ernteerträge könnten bis zu 40 Prozent steigen – und das ganz ohne Gentechnik. Eine neue Sorghum-Sorte könnte die Erträge um bis zu 40 Prozent steigern.

 

Unbeachtete Symbole und Tabellen

Nährwertangaben auf Lebensmitteln werden von den Verbrauchern kaum gelesen

Auf vielen verpackten Lebensmitteln finden die Verbraucher Informationen zu Kaloriengehalt, Zucker, Fett oder Salz aufgedruckt. Doch offenbar interessieren sie sich nicht sonderlich dafür. Wissenschaftler haben dreieinhalb Jahre lang die Wirkung der Nährwertinformationen auf den Kunden untersucht.

 

Zu viel Gülle: Den Landkreisen stinkt’s

Die Landkreise der Region Weser-Ems müssen neue Ställe und Biogasanlagen genehmigen, doch ihnen werden notwendige Nährstoff-Daten vorenthalten. Die Kreise fordern Transparenz.

 

Stroh im Schweinestall: Fluch oder Lösung?

Derzeit wird viel über Tierwohl und Tierschutz diskutiert. Immer wieder werden dabei Stroh oder vergleichbare organische Materialien als Raufutter, Beschäftigungs- und/oder Einstreumaterial für die Schweinehaltung – fast wie ein Allheilmittel – gefordert. Gute Gründe gegen Stroh: Die meisten Schweinehalter aber sind froh, dass Stroh aus den Schweineställen verschwunden ist.  „Nicht umsonst haben sich einstreulose Systeme in den vergangenen Jahrzehnten in der Praxis durchgesetzt“, äußert Dr. Karl-Heinz Tölle, Geschäftsführer der ISN-Projekt GmbH, seine Bedenken zum Stroheinsatz. Tölle weiter: „Auf dem Weg zu einstreulosen Haltungssystemen haben natürlich arbeitswirtschaftliche und ökonomische Gründe eine wesentliche Rolle gespielt. Aber das allein war es längst nicht – denn  auch hygienische Aspekte und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit haben dazu geführt, dass Stroh und andere vergleichbare organische Materialien aus den Schweineställen verbannt wurden.“

 

Neue EU-Fleischbeschauregeln: Künftig reicht visuelle Prüfung

Schweinefleisch darf künftig aufgrund einer reinen Inaugenscheinnahme durch Tierärzte für genussfähig erklärt werden, ohne dass Tasten und Schneiden zwingend vorgeschrieben wären. Ein Veto-Antrag von Sozialdemokraten und Grünen aus dem Umweltausschuss des Europaparlaments fand vergangene Woche keine Mehrheit im Plenum.  Damit kann die Europäische Kommission eine entsprechende Durchführungsverordnung, die im Ausschussverfahren von den Mitgliedstaaten nicht blockiert worden war, endgültig annehmen. Sie soll ab Juni 2014 gelten, meldet Agra Europe.

… Tierärzte kritisch: Die Bundestierärztekammer sieht die gelockerte Regelung hingegen sehr kritisch, so Agra Europe. Es bestehe die Gefahr, dass Krankheiten übersehen und nicht lebensmitteltaugliche Tiere in den Verkehr gebracht würden, erklärte Kammerpräsident Prof. Theodor Mantel im Anschluss an die Abstimmung.
Gerade für die Diagnose mancher auf den Menschen übertragbarer Infektionskrankheiten reiche eine visuelle Kontrolle allein nicht aus. Die von der Kommission ins Feld geführten Hygienegründe bezeichnete Mantel als „Nonsens“. Tierärzte wüssten sehr gut, wie die Hygiene zu gewährleisten sei.

 

Veto gegen Fleischbeschauregelung unterlassen

Das Europaparlament legt kein Veto gegen eine Neuregelung bei Fleischkontrollen ein. Somit reicht künftig die visuelle Begutachtung von Schweineschlachtkörpern.

 

Dänische Schweinemäster in der Verlustzone

Kopenhagen – Auch dieses Jahr bewegen sich Schweinemäster in Dänemark meist im roten Bereich. Im Durchschnitt wurde pro Mastschwein ein Verlust von 6,30 Euro verbucht.

 

Beratung für neue Bio-Landwirte wird weiter gefördert

Landwirte, die sich für den ökologischen Landbau interessieren und eine Umstellung in Erwägung ziehen, können auch weiterhin eine geförderte Individual-Beratung erhalten.

 

Polen: Knochenmehl als Geflügelfutter soll erlaubt werden

Warschau – Die polnische Regierung will in der Geflügelzucht die Fütterung der Tiere mit Fleischknochenmehl von Schweinen wieder erlauben.

 

Weniger Hungernde weltweit

Die Zahl der Hungernden nimmt seit 1990 weltweit ab, das Problem ist aber weiterhin die gerechte Verteilung von Nahrungsmitteln. Das ist eines der Ergebnisse des diesjährigen Welthungerindexes, den die Welthungerhilfe und das Washingtoner Forschungsinstitut IFPRI vorgestellt haben.

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