proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 17.04. bis 18.04.2016

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Die Auswahl der Nachrichten ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

17. bis 18. April 2016

DBV nennt Milchbeschluss der Agrarminister populistisch

Der Milchbeschluss der Agrarministerkonferenz (AMK) kommt beim Deutschen Bauernverband (DBV) nicht gut an. Statt einer Mengenbegrenzung der Milch fordert er kurzfristige, finanzielle Entlastungen für die Landwirte. Auch bei den Lieferverträgen warnt der DBV vor staatlichen Vorgaben.

Großer Nachhall zum Milchbeschluss der Agrarminister

Die Drohung der Agrarminister staatlich in die Milchmenge einzugreifen, falls sich freiwillig nichts tut, stößt auf ein reges Echo in der Verbändelandschaft. Strittig bleibt, wofür staatliche Hilfen eingesetzt werden sollen. Einig ist sich die Branche nur darin, dass die Lieferbeziehungen geändert werden sollen.

Französisches Gericht will Verbot von Genmais MON 810 nicht akzeptieren

Autor: König, Jürgen
Sendung: Umwelt und Verbraucher
Hören bis: 25.10.2016 11:51

Meyer: Bürgschaften helfen bei akuten Schwierigkeiten

Niedersachsen Landwirtschaftsminister Christian Meyer sieht in staatlichen Bürgschaften ein Instrument, das bei akuten Liquiditätsschwierigkeiten helfen kann.

AMK: Opt-out-Regeln, Cross Compliance-Verschärfungen, Tierwohllabel

Zwar stand die Milch im Vordergrund der Agrarministerkonferenz in Göhren-Lebbin. Doch wurde auch über Themen wie die drohenden Cross-Comliance-Verschärfungen und die opt-out-Regelung beim nationalen gv-Anbauverbot diskutiert. Die Themen der AMK im Überblick.

Neue Tiergesundheitsvorschriften treten am 20. April in Kraft

EU-weit treten neue Tiergesundheitsvorschriften in Kraft. Die im März von den EU-Gesetzgebern angenommene Verordnung für die Tiergesundheit sei eine weitere Waffe im Kampf gegen Tierkrankheiten, betonte der für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis am anlässlich der Veröffentlichung der Neuregelung im EU-Amtsblatt.

Was ernten Landwirte, wenn die Politik TTIP sät?

TTIP verunsichert viele Bauern in Niedersachsen: Kommen Hormonfleisch und Genmais über den Atlantik? Minister Meyer will die Landwirtschaft aus den Verhandlungen heraushalten.

Die tierfreundliche Brutanlage – nur ein Werbe-Gag

In Nordhorn soll demnächst eine Brutanlage für Geflügel entstehen, in der keine Küken getötet werden. Was zunächst tierlieb klingt, entpuppt sich als Augenwischerei.

Wiesenhof nimmt nach Brand Produktion auf

Drei Wochen nach dem Großbrand auf dem Firmengelände in Lohne hat Wiesenhof Teile der Produktion wieder aufgenommen. Die Ursache für das Feuer ist weiterhin unklar.

Agrarministerkonferenz: Resistenztest darf Behandlungsbeginn nicht verzögern

Göhren-Lebbin (aho) – Die Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2016 in Göhren-Lebbin bei Waren an der Müritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) beriet auch Themen um den Einsatz von Antibiotika bei Tieren in der Landwirtschaft. Erklärtes Ziel ist es, den Antibiotikaeinsatz und Antibiotikaresistenzen in der Human- und Veterinärmedizin zu verringern.

Der Beitrag Agrarministerkonferenz: Resistenztest darf Behandlungsbeginn nicht verzögern erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.

Agrarministerkonferenz will Auflistung von Reserveantibiotika

Die Agrarministerkonferenz (AMK) forderte am vergangenen Freitag im mecklenburgischen Göhren-Lebbin eine gesonderte Auflistung der antibiotischen Wirkstoffe, die ausschließlich der Behandlung des Menschen vorbehalten sein sollen.

BDM begrüßt Beschlüsse der Agrarministerkonferenz

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) begrüßt die Beschlüsse aus der Agrarministerkonferenz (AMK). „Die Beschlüsse zeigen Marktvernunft der Konferenzteilnehmer“, sagt BDM-Vorsitzender Romuald Schaber.

Dossier – Ernährungs-Mythen

Essens-Irrtümer im Faktencheck

Vernachlässigte Rinder: Ex-Landwirt vor Gericht

Er soll mehr als 700 Rinder vernachlässigt und Auflagen nicht eingehalten haben. Ein Ex-Landwirt steht deshalb seit heute in Dithmarschen vor Gericht. Es ist bereits der zweite Anlauf.

Kommission verlangt Nachbesserungen bei der Novelle der Düngeverordnung

Der bislang vorliegende Zeitplan für die Neufassung des Düngerechts kommt ins Rutschen. Nachdem die Europäische Kommission Ende März eine ausführliche Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung für eine neue Düngeverordnung abgegeben hat, verlängert sich die Stillhaltefrist der Brüsseler Behörde bis zum 22.7.2016.

Alternative zum Kükentöten weitgehend kostenneutral

Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die angestrebte Geschlechtsbestimmung im befruchteten Ei als Alternative zum Kükentöten kostengünstig in der Praxis umsetzen ließe. Wie Agrar-Staatssekretär Peter Bleser in seiner Antwort auf eine Frage der agrarpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Dr.

Niedersachsen entwickelt Konzept für Gänsemanagement

Schutzmaßnahmen für seltene Gänsearten sowie mögliche Lösungen für häufiger anzutreffende Arten, die auch Fraßschäden verursachen, soll ein neues Gänsemanagementkonzept enthalten, das der gleichnamige Arbeitskreis am vergangenen Donnerstag in Hinte angekündigt hat.

Bundesstiftung Umwelt wirbt um Versöhnung von Öko- und konventioneller Landwirtschaft

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fordert eine offene, sachgerechte und entideologisierte Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft und wirbt in dem Zusammenhang für einen „dritten Weg der Nachhaltigkeit“.

Agrarminister wollen bundeseinheitliches Tierwohllabel

Für die Entwicklung eines einheitlichen Tierwohllabels in Deutschland sprechen sich die Landwirtschaftsminister der Länder aus. Ein solches Zeichen soll Bestandteil einer „Qualitäts- und Branchenoffensive Landwirtschaft“ sein, die der Bund ab dem nächsten Jahr mit einem Sonderrahmenplan unterstützen soll.

Gefahr durch Stallstaub nicht unterschätzen!

Wer Schweine hält, kommt zwangläufig auch immer wieder mit Stallstaub in Kontakt. Viele Landwirte unterschätzen jedoch die Gefahr, die von diesem Stallstaub ausgeht. Denn an die Staubpartikel sind oftmals gefährliche Edotoxine gebunden, die zu dauerhaften Lungenproblemen führen können, bis hin zur Berufsunfähigkeit.

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