proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 04.04. bis 07.04.2016

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Die Auswahl der Nachrichten ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

04. bis 07. April 2016

Wiesenhof: Produktion läuft Mitte Mai wieder an

Mitte Mai will Wiesenhof den Betrieb in Lohne wieder aufnehmen, zunächst mit 350 Mitarbeitern. Was nach dem Großbrand mit dem Rest der 1.200 Jobs passiert, ist weiter unklar.

Lies: „Wir wollen den Neuaufbau von Wiesenhof“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) fordert im Interview mit NDR Info den Wiederaufbau von Wiesenhof. Die Arbeitnehmer dürften nicht die Leidtragenden sein.

Private Fleischnachfrage enttäuschte zu Jahresbeginn

Während die private Nachfrage nach Fleisch im Januar 2016 mit einem Minus von fast 6 % deutlich unter dem Niveau von 2015 lag, blieb die private Einkaufsmenge im Lebensmitteleinzelhandel im Februar 2016 nur leicht hinter dem Vorjahr zurück.

OECD-Agrarminister beraten über Ernährungssicherung

Die Minister für Landwirtschaft aus den OECD-Ländern und zahlreichen Schwellenländern treffen sich bis morgen in Paris, um Ansätze für eine zukunftsfähige Agrarpolitik zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung bei gleichzeitigem Ressourcen- und Klimaschutz.

Windrad versus Rotmilan – Sind Vogelschutz und Windenergie vereinbar?

Teils seltene und gefährdete Vogelarten wie der Rotmilan fühlen sich durch Windräder gestört: Genau das versucht die Studie eines Schweizer Ingenieurbüros, die heute in Berlin vorgestellt wurde, zu widerlegen. Kritiker vermuten dahinter die Lobbyarbeit der Windenergieindustrie – die leidet nämlich unter einem massiven Investitionsrückgang.

 

Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sichern

Anlässlich der OECD-Agrarministerkonferenz in Paris erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Ernährung sichern, Ressourcen schonen und Klima schützen – das sind die großen Herausforderungen unserer Zeit.“

Monsanto: Nachfrage nach Round-Up sinkt deutlich

Das Pflanzenschutzgeschäft von Monsanto verzeichnet rückläufige Umsätze. Der Konzern verkauft vor allem immer weniger seines glyphosathaltigen Herbizids Round up.

Alternativen zur Kastration weitgehend erforscht?

Die Bundesregierung sieht erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung alternativer Verfahren zur betäubungslosen Ferkelkastration. „Der grundlegende Forschungsbedarf ist bearbeitet“, heißt es in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion. Darin bezieht sich die Regierung insbesondere auf die von ihr geförderten Projekte zur Ebermast.

Neues Tiergesundheitsgesetz

Der Rat der EU-Staaten und das Europäische Parlament haben sich auf ein neues EU-Tiergesundheitsgesetz geeinigt. Den Vorschlag hatte die Kommission Mitte 2013 vorgelegt. Das neue Gesetz soll die bisherigen komplexen und unübersichtlichen Einzelrechtsakte zusammenfassen und vereinfachen.

Geflügelpraxis: Deutlich höhere Mortalität bei Hennen mit unbehandelten Schnäbeln

[Foto: Kannibalismus bei Junghennen, hier im Mobilstall (Auslaufhaltung)] Osnabrück (aho) – Im Jahr 2015 hatten Bundesagrarminister Christian Schmidt und die Geflügelwirtschaft eine Vereinbarung zum Ausstieg aus dem routinemäßigen Schnabelkürzen bei Legehennen und Mastputen vorgestellt. Mit der Vereinbarung verpflichtete sich die Geflügelwirtschaft ab dem 1. August 2016 keine Schnäbel mehr zu kürzen und ab dem 1. Januar 2017 auf die Einstallung von schnabelgekürzten Junghennen zu verzichten. Anlässlich des 7. Osnabrücker Geflügelsymposiums, welches in einer Kooperation von der Hochschule Osnabrück und der Universität Vechta veranstaltet wurde, berichtete Prof. Dr. Rudolf Preisinger vom Unternehmen Lohmann Tierzucht in Cuxhaven zum aktuellen Kenntnisstand um das Thema Schnabelkürzen.

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Bund-Länder-Kompromiss für GVO-Anbauverbote

Bund und Länder haben sich weitgehend auf einen Kompromiss zur nationalen Umsetzung der Brüsseler Opt-out-Richtlinie für den Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO) verständigt.

COPA/COGECA erwartet Zulassungsverlängerung für Glyphosat

Copa und Cogeca haben am Mittwoch ein Schreiben an die EU Kommission und an Europaabgeordnete geschickt, in dem sie dazu aufrufen, den in Pflanzenschutzmitteln verwendeten Wirkstoff Glyphosat auf dem EU-Markt zu belassen, nachdem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Entwarnung gegeben hat.

Plan zur Reduzierung der Ferkelsterblichkeit ist ein Flop

Die niederländische Aktionsgruppe Schweine in Not (VIN) hält den im Jahr 2009 vom holländischen Bauernverband LTO, der Interessensgruppe der niederländischen Schweinehalter NVV, der Tierärzteschaft, der Zuchtverbände usw. beschlossenen Plan, die Ferkelsterblichkeit deutlich zu senken, für einen Flop.

Streptokokken zeitig stoppen

Ferkel, die rudernd auf der Seite liegen und sich krampfartig versteifen: Dieses Bild kennt jeder Landwirt. Häufig sind Streptokokken die Ursache, beim Schwein überwiegend Streptococcus suis. Nach Einführung der PCV2-Impfung schien sich die Lage zu verbessern. Inzwischen flammt das Problem jedoch wieder auf.

Neuer Rekord bei Börsenhandel mit Milchprodukten

Die EEX verzeichnete an ihrem Terminmarkt für Milchprodukte ein starkes erstes Quartal. Von Januar bis März 2016 wurden in diesen Produkten insgesamt 3.972 Kontrakte gehandelt, was einem Warenäquivalent von 19.860 Tonnen und damit einem neuen Quartalsrekord entspricht, berichtet die Leipziger Börse.

Landwirtschaft – Gentechnik als neue Option für den Biolandbau

Gentechnik in Lebensmitteln ist für viele Verbraucher eine Horrorvorstellung. Da schwingt die Angst vor verrückten Wissenschaftlern mit, die selbst Gott spielen. Doch jetzt hat einer der führenden Forscher für biologischen Landbau bestimmte neue Methoden der Gentechnik zu einer interessanten Option für den Biolandbau erklärt.

 

Agrarausschuss will Anbindehaltung verbieten

Der Agrarausschuss des Bundesrats befürwortet ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern. Am 22. April wird im Plenum entschieden.

Panorama-Beitrag über ‚verramschte‘ Bullenkälber

Am Dienstag hat das Magazin Panorama über Bullenkälber in der Milchviehhaltung berichtet. Unter dem Titel „Die Ramschkälber“ ging es um das Problem zwischen Ökonomie und Ethik.

Wiesenhof: Produktionsaufnahme im Mai

Nach dem Großbrand in Lohne werden momentan alle Tiere der Landwirte in andere Schlachtbetriebe der PHW-Gruppe gebracht. Wie das Unternehmen mitteilt, werden Teile der Oldenburger Geflügelspezialitäten ab Mitte Mai wieder in Betrieb genommen.

Schwere Vorwürfe gegen Tierhalterin und Kreis

Verletzte Tiere mit offenen Wunden – Tierschützer haben solche Bilder in Timmendorfer Strand aufgenommen. Sie erstatteten Anzeige gegen die Halterin und die Kreisveterinäre.

Schweineschlachtungen in der EU deutlich gestiegen

Die Schweineproduktion in der Europäischen Union ist 2015 auf ein Mehrjahreshoch gestiegen und dürfte auch im laufenden Jahr kaum kleiner ausfallen.

Keine Klarheit über Zukunft der Wiesenhof-Jobs

Ministerpräsident Weil und Wirtschaftsminister Lies haben bei Wiesenhof in Lohne betont, dass die Arbeitsplätze gesichert werden sollen. Weil sagte die Unterstützung des Landes zu.

Gensoja vor Gericht

Das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech hat am Montag beim Gerichtshof der EU (EuGH) eine Grundsatzklage eingereicht.

AVA-Tierärzte sind sich einig: Die Selektion auf Milchleistung darf so nicht weitergehen

Göttingen (AVA) – Die Selektion auf Milchleistung steht bisher im Focus der deutschen Rinderzucht, da trotz schwankender Milchpreise die Milch Haupteinnahmequelle der Milchviehhalter ist. Und so werben Besamungsstationen insbesondere mit dem Zuchtmerkmal „Milchleistung“ für ihre Bullenanpaarungen.

Eine höhere Milchleistung erfordert zwingend eine entsprechend höhere Futteraufnahme einher. Ist dies nicht gewährleistet, verlängert sich die negative Energiebilanz (NEB) der Milchkuh bis weit über 100 Tage nach dem Abkalben.

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Das zahlten 15 führende EU-Molkereien im Februar für die Milch

Der Rückgang der EU-Erzeugermilchpreise hat auch im Februar 2016 angehalten, wenngleich das Minus nicht so deutlich ausfiel wie im Januar. Führende europäische Molkereien zahlten ihren Lieferanten im Schnitt 28,62 Cent netto je kg Rohmilch.

TTIP: USA fordern Entgegenkommen der EU

Der Agrarminister der USA, Thomas Vilsack, appellierte bei seinem Deutschland Besuch für ein Vorankommen in den strittigen Agrarfragen beim Freihandels-Abkommen TTIP. Er unterstich den Wunsch der US-Amerikaner für einen Zugang zum EU Rindermarkt. Zugeständnisse erwartet er auch bei gentechnisch veränderten Organismen.

Felßner: „Handel tritt regionale Lebensmittelerzeugung mit Füßen“

Der Milchpräsident des BBV, Günther Felßner, hat am Dienstag die erneuten Preissenkungen in den Supermärkten scharf kritisiert. Bekanntlich haben die Discounter die Preise für Milchprodukte massiv gesenkt. Bereits am Wochenende hatten Aldi und Norma einige Produkte – insbesondere Käse und Butter – billiger angeboten.

Politik muss Bauern beim Ausstieg aus der Nutztierhaltung helfen

Der Fachausschuss Milch des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V. hat in seiner Sitzung am 31. März 2016 über die belastende Situation in den milchviehhaltenden Betrieben beraten.

Veganer Käse darf nicht „Käse“ heißen

Die 7. Zivilkammer des Landgerichts Trier hat einem auf vegetarische und vegane Kost spezialisierten Betrieb aus der Eifel untersagt, pflanzliche Produkte als Käse zu vermarkten. Der Hersteller hatte einige seiner veganen Produkte unter der Bezeichnung „Käse“ oder unter dem englischen Wort „Cheese“ vermarktet.

Bauern wehren sich: „Auch Bullenkälber sind willkommen!“

„Uns ist jedes Kalb willkommen, wir Milchviehhalter schauen nicht auf dessen Wert, vielmehr ist jedes einzelne neugeborene Tier für uns wertvoll.

Weniger Importe wegen Etikettenpflicht

Auf Verpackungen mit Schweinfleisch muss angegeben werden, wo das Tier geboren, aufgezogen und gemästet wurde. Diese EU-Regelung führt mittlerweile zu einer spürbaren Verschiebung beim Handel mit lebenden Schweinen. Deutschland zum Beispiel importierte im letzten Jahr 6,8 % weniger lebende Schweine als ein Jahr zuvor.

Wiesenhof: Produktion läuft Mitte Mai wieder an

Mitte Mai will Wiesenhof den Betrieb in Lohne wieder aufnehmen, zunächst mit 350 Mitarbeitern. Was nach dem Großbrand mit dem Rest der 1.200 Jobs passiert, ist weiter unklar.

Lies: „Wir wollen den Neuaufbau von Wiesenhof“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) fordert im Interview mit NDR Info den Wiederaufbau von Wiesenhof. Die Arbeitnehmer dürften nicht die Leidtragenden sein.

Bundesratsmehrheit für bundesweites Verbot der Anbindehaltung

Berlin (aho) – Der Agrarausschuss des Bundesrats sprach sich gestern mit großer Mehrheit dafür aus, einem Entschließungsantrag von Hessen zu folgen, die Anbindehaltung von Kühe in Deutschland nach einer Übergangsfrist von zwölf Jahren zu verbieten. Betroffen wären vor allem bayerische Milchviehhalter. Nach Schätzungen werden dort auf mehr als 11.000 Betrieben noch über 300.000 Milchkühe in Anbindehaltung gehalten.

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Tönnies: Steigende Schlachtzahlen, stagnierender Umsatz

Obwohl Deutschlands größtes Schlachtunternehmen Tönnies bei den Schlachtzahlen im vergangenen Jahr noch einmal kräftig zulegen konnte, stagnierte der Umsatz der Unterenhmensgruppe auf Vorjahresniveau bei 5,6 Mrd. Euro.

ISN-Schlachthofranking 2015: Der Wettbewerb verschärft sich

Das Jahr 2015 stand voll im Zeichen der Preiskrise. Der Wettbewerb innerhalb der EU hat deutlich an Schärfe gewonnen. Die ISN hat analysiert, welche Folgen die Krise für die Schlachthoflandschaft in Deutschland hat.

Stroh kann Biogas-Mais ersetzen

Ein Forscher-Team an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg hat ermittelt, dass sich mit der Vergärung von Stroh der gesamte Biogasmais in Deutschland ersetzt ließe. Das wäre eine Revolution.

Tönnies verbucht 2015 Gewinnverlust

Deutschlands größtes Fleischunternehmen Tönnies machte 2015 einen Umsatz von 5,6 Milliarden Euro. Trotz steigender Schlachtzahlen blieb damit der Umsatz auf Vorjahresniveau.

Milchpreis-Prognose sorgt für Unmut

Die Milchpreis-Prognose des Thünen-Instituts sorgt in den sozialen Netzwerken für reichlich Unmut. Eine 10-Jahres-Prognose und einen Milchpreis von 38 Cent halten viele für unwahrscheinlich.

TTIP-Verhandlungen: „Substanz vor Geschwindigkeit“

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat heute in Berlin seinen US-amerikanischen Amtskollegen Thomas J. Vilsack zu einem Gespräch im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft empfangen.

NGO-Projekt Clean Air zieht erfolgreiche Bilanz

In den Jahren 2012 bis 2015 hat sich ein Zusammenschluss von neun Umweltorganisationen aus sechs verschiedenen europäischen Ländern im Rahmen des Projekts „Clean Air“ für eine bessere Luftqualität in Europa eingesetzt. Nun liegt der Endbericht vor.

Grüne Verbesserungsvorschläge für die europäische Kreislaufwirtschaft

Das Europäische Umweltbüro (EEB) hat heute ein Positionspapier zum Kreislaufwirtschaftspaket der EU-Kommission veröffentlicht. Grundsätzlich begrüßt die NGO das große Initiativspektrum des Pakets, bemängelt allerdings, dass einige gesetzlich bindende Abfallziele im Vergleich zum vorherigen Legislativvorschlag von 2014 abgeschwächt wurden.

EU hat noch Anmerkungen zur Düngeverordnung

Die EU-Kommission sieht immer noch Änderungsbedarf beim Entwurf der Düngeverordnung. Deutschland bekommt nun eine Fristverlängerung bis Ende Juni. Unterdessen bricht die Kritik am aktuellen Entwurf in Deutschland nicht ab.

Bislang zahlt niemand für den Verbrauch von Natur-Ressourcen

Was Lebensmittel kosten, bestimmen vor allem Angebot und Nachfrage, manchmal auch Subventionen, Quoten oder Spekulationen. Was nicht im Preis steckt, sind Leistungen, die der Natur bei der Herstellung abgerungen werden. Das kann z.B. die Entnahme von sauberem Wasser sein oder die Nutzung von fruchtbarem Ackerland.

TV-Tipp: Billige Milch – wer zahlt für die kleinen Preise?

Am Mittwoch geht es um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen um die Milchwirtschaft in Deutschland. Der Sender besucht Doris Buhl, die zusammen mit ihrem Mann Peter das Hofgut Homboll im Hegau bewirtschaftet. Die Familie hat inzwischen große Probleme mit der Milchviehhaltung, da die Einnahmen hinten und vorne nicht mehr reichen.

Entlassungen: Betriebsrat von Wiesenhof kalt erwischt

Nach dem Brand des Wiesenhof-Standortes in Lohne hatte das Unternehmen die Entlassung von externen Mitarbeitern von Subunternehmern sowie Leiharbeitern angekündigt. Dagegen wehrt sich nun der Betriebsrat mit Hilfe von Fachanwälten und fordert Kurzarbeit statt Entlassungen. Wiesenhof habe den Rat nicht informiert.

Bauernfamilien öffnen bundesweit die Hoftore

Die Landwirtschaft in Deutschland wird oftmals als Industrie gesehen, die den Bezug zu Natur und Naturkreisläufen verloren habe. Auf der anderen Seite belegen Meinungsumfragen das hohe Ansehen der Landwirtinnen und Landwirte: Der Beruf gehört in den Augen der Bevölkerung zu den für die Gesellschaft wichtigsten Berufen.

Neue EU-Tiergesundheitsvorschriften

Noch in diesem Monat treten EU-weit neue Vorschriften zur Tiergesundheit in Kraft. Die im März von den EU-Gesetzgebern angenommene Verordnung für die Tiergesundheit sei eine weitere Waffe im Kampf gegen Tierkrankheiten, betonte der für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis.

Prof. Stubbe: „Raubtier Wolf gehört ins Jagdrecht!“

Angesichts der zunehmenden Verluste von Weidevieh durch Wölfe hat sich nun der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Stubbe eingeschaltet. „Die Herrschaften sind noch immer nicht aufgewacht. Das Raubtier breitet sich ungebremst aus, und das auf Kosten anderer Arten und des Menschen.“

Kastrations-Alternativen weitgehend erforscht?

Die Bundesregierung sieht erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung alternativer Verfahren zur betäubungslosen Ferkelkastration. „Der grundlegende Forschungsbedarf ist bearbeitet“, heißt es in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion. Die Praktiker sehen das anders.

Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Lande insgesamt rückläufig

Die wirtschaftliche Bedeutung der landwirtschaftlichen Primärproduktion geht auch in vielen ländlichen Gebieten zurück. Der Anteil der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei in den ländlichen Regionen des Bundesgebiets nahm von 3,3 % im Jahr 2000 auf 2,3 % im Jahr 2013 ab.

US-Bundesstaat führt GVO-Kennzeichnung ein

Der US-Bundesstaat Vermont führt eine neue Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln ein: Ab Juli 2016 müssen gentechnisch veränderte Zutaten auf den Etiketten vermerkt werden. Die Nahrungsmittelindustrie hat sich zunächst dagegen gewehrt, am Schluss jedoch klein beigegeben.

Per Fütterung den Antibiotika-Einsatz reduzieren?

Der Einsatz von Antibiotika bei Nutztieren wird immer weiter eingeschränkt. Das führt zu veränderten Ansprüchen an die Tierernährung. Prof. Dr. Josef Kamphues von der Tierärztlichen Hochschule Hannover hat sich der Frage gestellt, ob sich durch Fütterung und Diätetik der Antibiotika-Einsatz reduzieren lässt.

Tierschutzorganisation PROVIEH erhält Verbandsklagerecht

Seit Anfang letzten Jahres gibt es in Schleswig-Holstein das Tierschutz-Verbandsklagerecht. Jetzt erhielt der Tierschutzverein PROVIEH e.V. offiziell das Klagerecht und kündigt sich als „Anwalt der Tiere“ an.

Thünen-Institut: Einkommen der Milchviehbetriebe wird im Schnitt um 35 Prozent steigen

Das Thünen-Institut sieht den Milchpreis für Deutschland in einer aktuellen 10-Jahres-Prognose in eine positive Richtung gehen. Das Einkommen der Milchviehbetriebe könne bis 2025 im Schnitt um 35 Prozent steigen. Die derzeitige Preismisere auf dem Milchmarkt sei demzufolge temporär.

ISN-Schlachthofranking 2015 – Preiskrise in Europa – scharfer Wettbewerb auf den Märkten

Nicht nur Schweinehalter, auch viele Schlachtunternehmen blicken auf ein wenig erfolgreiches Jahr zurück. Das Jahr 2015 stand voll im Zeichen der Preiskrise. Der Wettbewerb innerhalb der EU hat deutlich an Schärfe gewonnen. Ein weiterer Trend ist zu erkennen: Schlachtunternehmen rücken durch den eigenen Viehhandel und Vertragsmast näher an die landwirtschaftlichen Betriebe heran.

Schweinefleisch-Export 2015: Geringere Ausfuhren in die EU, Steigerungen in Drittländer

Die Gesamtmenge an dem aus Deutschland ausgeführten Schweinefleisch blieb 2015 gegenüber dem Vorjahr nahezu gleich. Mit einem Plus von 0,5 % wurden 2015 insgesamt 2,9 Millionen Tonnen Fleisch exportiert.

Wiesenhof: Betriebsrat schaltet Anwaltskanzlei ein

Um die Entlassung von Festangestellten zu verhindern, hat der Wiesenhof-Betriebsrat eine Anwaltskanzlei engagiert. Kritik gibt es auch an den Plänen, 219 Leiharbeiter zu entlassen.

Neonikotinoide zur Saatgutbehandlung

Neonikotinoide zur Saatgutbehandlung – Ernährung und Landwirtschaft/ Antwort

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