proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 31.03. bis 03.04.2016

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Die Auswahl der Nachrichten ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

31.März bis 03. April 2016

Heidl: „Ungerechte und völlig unrealistische Minderungsziele“

In Brüssel läuft derzeit die Abstimmung zur „NEC-Richtlinie“. Mit neuen Regeln sollen in Deutschland der Ausstoß von Ammoniak reduziert werden. Doch die Lasten sollen völlig unfair auf die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten verteilt werden. Warum, erklärt der Bayerische Bauernverband in einem offenen Brief.

Ferkelkastration bislang überwiegend ohne Betäubung

Die Bundesregierung geht davon aus, dass der überwiegende Teil der männlichen Schweine in Deutschland betäubungslos kastriert wird. Eine bundesweite statistische Erhebung gebe es dazu allerdings nicht.

Fachleute zu Verlusten bei der Gülledüngung und dem Gülletourismus

Der Ausschuss für Grünland der Landwirtschaftskammer RLP hat sich auf seiner Frühjahrssitzung mit dem Thema Nährstoffverlust der Verteiltechniken bei der Ausbringung flüssiger organischer Dünger und der grenzüberschreitenden Verfrachtung von Gülle und Trockenkot beschäftigt. Dr.

Zulassungsverlängerung von Glyphosat

Die Haltung der Bundesregierung zur Verlängerung der Zulassung des Wirkstoffes Glyphosat auf EU-Ebene ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Petition gegen Leinenzwang für Hunde

Um die Tierwelt in der Brutzeit zu schützen, müssen Niedersachsens Hunde seit dem 1. April wieder an die Leine. Viele Besitzer sind damit nicht einverstanden.

Korruptionsvorwurf in Cloppenburg: Grüne Politikerin verweigert Quellenpreisgabe

Die grüne Politikerin Dr. Irmtraud Kannen hatte dem Cloppenburger Kreisbauamt vorgeworfen, bei Stall-Genehmigungen bestechlich gewesen zu sein. Der Landkreis hatte daraufhin Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Inzwischen läuft ein Vorprüfungsverfahren der Staatsanwaltschaft. Doch jetzt schweigt die Politikerin.

Slow Food 2016: Bonde empfiehlt regionale Produkte

76 % der Bürger legen laut dem Ernährungsreport 2016 der Bundesregierung Wert darauf, dass Lebensmittel aus der Region kommen. 86 % halten es für erforderlich, dass Bauern besser bezahlt werden. Darin liegt großes Potenzial für die baden-württembergische Landwirtschaft, meint Landwirtschaftsminister Alexander Bonde.

Dr. Johan Altmann und Dr. Hermann Focke erhalten Verdienstorden

Minister Meyer hat am Mittwoch zwei verdiente Tierschützer für ihr langjähriges Engagement geehrt. Im Namen des Bundespräsidenten zeichnete er Dr. Johan Altmann mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus, und Dr. Hermann Focke erhielt das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens.

Mehr Flextarier als Vegetarier

Im vergangenen Jahr hat der Lebensmittelhandel in Deutschland mit vegetarischen und veganen Lebensmitteln rund 454 Mio. Euro umgesetzt, berichtet das Fachmagazin Fleischwirtschaft in seiner Märzausgabe. Das Blatt bezieht sich dabei auf Berechnungen des Instituts für Handelsforschung (IFH).

Statistisches Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 2015 erschienen

Ob Zahlen zur Betriebsstruktur, zum Nahrungsmittelverbrauch oder Außenhandel: Das Statistische Jahrbuch enthält umfangreiche Daten zu allen Bereichen der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Deutschland sowie der EU. Die BLE bereitet die Statistiken für das Bundeslandwirtschaftsministerium auf.

Thünen-Institut: 38 Cent im Jahr 2025

Ungeachtet der aktuell sehr schwierigen Marktlage schätzt das Thünen-Institut (TI) die Perspektiven der Milcherzeuger positiv ein. Die Wissenschaftler gehen für das Jahr 2025 von einem Milcherzeugerpreis von fast 38 Cent/kg aus. Die Milchmenge in Deutschland soll in den nächsten zehn Jahren auf rund 37 Mio t wachsen.

Nach Brand: Erste Leiharbeiter entlassen

Nach dem Großbrand bei Wiesenhof sind die ersten Leiharbeiter entlassen worden. Kommende Woche will Ministerpräsident Weil mit dem Unternehmen über die Zukunft reden.

Weniger Antibiotika eingesetzt

Das Antibiotika-Monitoring zeigt Wirkung. Die deutschen Mäster und Ferkelaufzüchter haben in der zweiten Jahreshälfte 2015 deutlich weniger Antibiotika in ihren Beständen eingesetzt als in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Bundesweite Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit bei Masttieren sinken!

Bestimmte landwirtschaftliche Betriebe sind seit 2014 dazu verpflichtet, halbjährlich Informationen über gehaltene und behandelte Tiere, die eingesetzten Antibiotika sowie über die Anzahl der Behandlungstage in den Beständen an die zuständigen Überwachungsbehörden zu melden.

Schmidt verteidigt Kükenschreddern

Das Töten der männlichen Küken von Legerassen lässt sich laut Agrarminister Christian Schmidt aktuell nicht verhindern, weil die Produktion sonst ins Ausland abwandere, wo das weiter erlaubt sei. Wer keine Alternativlösung anbieten könne, argumentiere unehrlich, sagte der CSU-Politiker.

Rote Karte gegen Schleuderpreise

Die Verbraucher zahlen viel im Laden, aber was kommt bei den Bauern an? „Zu wenig“, meinte der Berufsstand in Niedersachsen. Zwischen Ostfriesland und Hildesheim organisierten Landwirte zahlreiche Aktionen vor Supermärkten, um mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen.

DBV fordert vom LEH Trendwende bei den Milchpreisen

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat in der entscheidenden Verhandlungsphase über die Preise von Käse, Trinkmilch und einigen weiteren Molkereiprodukten an den Lebensmitteleinzelhandel appelliert, seine Verantwortung für eine nachhaltige Landwirtschaft in Deutschland wahrzunehmen.

Schweinehalter im Fokus von Öffentlichkeit und Verwaltung

Illegale Aufnahmen von Tierschutzorganisationen aus dem eigenen Schweinestall sind der Albtraum eines jeden Landwirts. Im Rahmen der Veranstaltung „Tiergesundheit in der Schweineproduktion“, die am Mittwoch an der Fachhochschule Soest stattfand, berichtete die Rechtsanwältin Dr. Daniela Schäfrich.

Landwirte setzen weniger Antibiotika ein

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BVL) hat gestern die Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit von Antibiotika veröffentlicht. Laut den aktuellen Daten sinkt der Antibiotikaeinsatz – inbesondere bei Ferkeln und Puten.

Biomilchpreis auf 49,3 Cent gestiegen

In den ersten beiden Monaten des Jahres konnte der Bio-Milchpreis wieder leicht zunehmen. Im Süden erlösten einige Landwirte 50 Cent pro Kilo Biomilch.

KTBL-Tage 2016: Das sind die Topthemen

Die KTBL-Tage 2016 finden am 19. und 20. April in Kassel statt. In diesem Jahr steht die effiziente Nutzung der Ressourcen im Mittelpunkt. Dabei wird unter anderem die aktuelle Bodenmarktpolitik eine wichtige Rolle spielen.

Antibiotikamonitoring: Bundesweite Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit bei Schweinen sinken

Die bundesweiten Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit in der Tierhaltung wurden nun zum dritten Mal vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen beziehen sich auf den Antibiotikaeinsatz im zweiten Halbjahr 2015.

Dreck und Gerüchte – Lohne nach dem Brand

Tage nach dem Wiesenhof-Brand in Lohne hat bei den Anwohnern das große Putzen begonnen. Weil die Brandursache noch unklar ist, mehren sich derweil Gerüchte – für die es keine Beweise gibt.

Zulassungsverlängerung von Glyphosat

Zulassungsverlängerung von Glyphosat – Ernährung und Landwirtschaft/ Kleine Anfrage

Eilantrag eines Tierhalters aus Wendisch Evern gegen die Wegnahme seines Rinderbestandes erfolglos

Lüneburg (VG) – Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Lüneburg hat mit Beschluss vom 31. März 2016 den auf Herausgabe seiner Rinder gerichteten Eilantrag eines Tierhalters aus Wendisch Evern abgelehnt (6 B 32/16).

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Feuer bei Wiesenhof: 18 Monate für Wiederaufbau?

Bislang war von einigen Wochen die Rede – doch der Wiederaufbau des völlig ausgebrannten Wiesenhof-Schlachtbetriebs in Lohne könnte einem Experten zufolge anderthalb Jahre dauern.

„Strategie zur Antibiotika-Minimierung in der Tierhaltung greift“ +++ Bundesweite Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit bei Masttieren sinken

Berlin (bmel) – Bestimmte landwirtschaftliche Betriebe sind seit 2014 dazu verpflichtet, halbjährlich Informationen über gehaltene und behandelte Tiere, die eingesetzten Antibiotika sowie über die Anzahl der Behandlungstage in den Beständen an die zuständigen Überwachungsbehörden zu melden. Heute werden die aktuellen betrieblichen Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit veröffentlicht. Dazu erklärt Bundesminister Christian Schmidt:

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„Strategie zur Antibiotika-Minimierung in der Tierhaltung greift“

Bestimmte landwirtschaftliche Betriebe sind seit 2014 dazu verpflichtet, halbjährlich Informationen über gehaltene und behandelte Tiere, die eingesetzten Antibiotika sowie über die Anzahl der Behandlungstage in den Beständen an die zuständigen Überwachungsbehörden zu melden.

NGG wehrt sich gegen Entlassungen bei Wiesenhof

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), Region Oldenburg/Ostfriesland, ist erstaunt über die vorschnelle Ankündigung des PHW-Konzerns, nach dem Brand in Lohne Entlassungen aussprechen zu wollen.

Hartelt: Erlösanteil der Landwirte bei Nahrungsmitteln so niedrig wie nie

Von einem Euro, den die Verbraucher für Lebensmittel ausgeben, erhalten die Bauernfamilien nur noch 22 Cent, so wenig wie noch nie. In den Achtzigerjahren war dieser Anteil doppelt so hoch. Hinzu kommt, dass in einem Haushalt im Durchschnitt nur noch 10 % der Ausgaben auf Nahrungsmittel entfallen.

Jäger verärgert über Urteil zu halbautomatischen Waffen

Der Deutsche Jagdverband kritisiert zwei Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. März 2016 zum Besitz von halbautomatischen Jagdwaffen. Jäger hatten gegen die Eintragung einer Begrenzung der Magazinkapazität für eine halbautomatische Büchse geklagt und vor dem Oberverwaltungsgericht zunächst Recht bekommen.

Niedersachsen beschränkt Gülle-Transporte aus den Niederlanden

Die niedersächsische Landesregierung hat den Import von Wirtschaftsdüngern aus den Niederlanden deutlich erschwert. Ein Erlass des Umweltministeriums deklariert verarbeitete Gülle und Hühnertrockenkot, die zum Zwecke der Keimabtötung erhitzt wurden, als Abfall.

 

Landkreis Stade: 23 Galloway-Rinder sind verhungert

Der Landkreis Stade hat bestätigt: Die 23 toten Galloway-Rinder sind auf einer Weide in Groß Sterneberg verhungert und verdurstet. Dem Landwirt droht nun ein Tierhalteverbot.

Initiative Tierwohl: Händler dürfen jetzt damit werben

Bisher ist die Initiative Tierwohl gegenüber dem Verbraucher an der Theke nicht groß in Erscheinung getreten. Ab April können nun teilnehmende Handelsunternehmen verstärkt auf die Initiative aufmerksam machen.

Glyphosat: Deutschland pro Wiederzulassung

Kürzlich legte Bundesagrarminister Christian Schmidt der EU-Kommission einen neu formulierten Vorschlag zur Wiederzulassung von Glyphosat vor. Wie er diese Position begründet, lesen Sie hier.

Die Weide: Salatschüssel oder Hundeklo?

Ist es kleinlich, sich über Hundekot im Grünland aufzuregen? Ein Thema, das die agrarheute Facebook-Community spaltet.

Brand bei Wiesenhof: „Gesamte Schlachtung wird ausgelagert“

Nach dem Brand in den Oldenburger Geflügelspezialitäten in Lohne, steht fest, dass die Schlachtung in den nächsten Wochen nicht wieder aufgenommen werden kann. agrarheute hat nachgefragt, welche Auswirkungen das auf die Landwirte hat.

Unbekannte lassen 100 Milchkühe frei und zerstören Melkanlage

Unbekannte haben in Niedersachsen einen Melkstand verwüstet. Doch damit nicht genug.

Ostendorff: Schmidt fehlt Kontakt zur Realität

Die Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf eine schriftliche Frage zur Milchkrise bringt Friedrich Ostendorff auf die Palme.

Milchbauern arbeiten zum Nulltarif

Milchbauer sein ist kein leichtes Geschäft. Nur 26 Cent bekommen Landwirte für einen Liter Milch und das reicht gerade so um die Fixkosten zu decken.

NRW und Niedersachsen: Umsetzung staatlicher Maßnahmen zur Antibiotikareduzierung

Von Maßnahmenplänen, Kontrollen und notwendigen Therapien

 

Seit Mitte 2014 besteht für Tierhalter die Meldepflicht zum Antibiotikaeinsatz in die staatliche Datenbank. Die Zuständigkeiten für die Kontrolle sind in den Bundesländern unterschiedlich. So ist z.B. in Niedersachsen das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) zuständig, in NRW hingegen sind es die Kreisveterinärämter. Wir haben nachgefragt, wie die Kontrollen der Maßnahmenpläne in Niedersachsen und NRW laufen

Wiesenhof: Land sorgt sich um Stammbelegschaft

Nach den angekündigten Entlassungen bei Wiesenhof in Lohne sieht das Land auch die Jobs der Festangestellten in Gefahr. Gespräche mit dem Mutterunternehmen seien geplant.

Bundesregierung: Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration jetzt umsetzen

Berlin (aho) – Die Bundesregierung sieht jetzt die Wirtschaft gefordert, den Umstellungsprozess weg von der betäubungslosen Ferkelkastration zu vollenden. Dazu gehörten vor allem Abstimmungsprozesse über die gesamte Produktionskette hinweg. Die jeweiligen Vertragspartner von der landwirtschaftlichen Erzeugung über die Verarbeitung bis zum Lebensmitteleinzelhandel müssten sich „aufeinander einstellen“. Diese Aufgabe könne nur von der Wirtschaft selbst wahrgenommen werden, so die Bundesregierung.

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Sicherung der Bodenfruchtbarkeit

Sicherung der Bodenfruchtbarkeit – Ernährung und Landwirtschaft/ Kleine Anfrage

Betäubungslose Ferkelkastration

Betäubungslose Ferkelkastration – Ernährung und Landwirtschaft/ Antwort

 

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