proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 10.01. bis 15.01.2016

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Die Auswahl der Nachrichten ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

10. bis 15.Januar 2016

Erfolgreiches Volksbegehren gegen Massentierhaltung

Mehr Tierwohl und den Stopp von Mega-Mastanlagen, das fordern die Initiatoren eines Volksbegehrens. 80.000 Stimmen wurden benötigt, damit sich das Landesparlament mit diesen Forderungen befassen muss. Ein halbes Jahr lang konnten Brandenburger BürgerInnen mit ihrer Unterschrift das Volksbegehren gegen Massentierhaltung unterstützen. Nun steht fest: Es ist geschafft!
103.891 BrandenburgerInnen haben unterschrieben.


Landwirte demonstrieren mit Kühen im Supermarkt

Nicht nur in Berlin gehen Landwirte auf die Straße. Auch in Englanddemonstrieren Bauern gegen die niedrigen Preise. Vergangenes Jahr spazierten sie aus Protest mit ihren Kühen in Supermärkte.


Die besten Ratgeber-Videos zur Schweinemast

Wie machen es die Anderen? Videos aus der Praxis zeigen Einblicke in dieSchweinemast verschiedenster Betriebe – Tipps zu Haltung, Fütterung und Vermarktung inklusive.


Grüne Woche: Absage an staatliches Tierschutzlabel

Der Ruf nach einem staatlichen Tierschutzlabel prallt anBundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ab. Sein Haus soll beim Tierwohl nur beraten, unterstützen und Standards liefern, sagte er aufder Internationalen Grünen Woche. Auch die verschiedenen Tierwohl Initiativen verwerfen die Idee eines Einheitslabels.


Rukwied stellt klar: Mehr Tierwohl muss auch bezahlt werden

Die Grüne Woche in Berlin ist eröffnet. Bei der Eröffnungsgala amDonnerstagabend mahnte DBV-Präsident Joachim Rukwied, dass es kein Wirtschaftsmodell sein könne, wenn Bauernfamilien bei dem Ruf nach mehrTierwohl allein die Kosten für eine Weiterentwicklung in der Tierhaltung tragen müssten.


Bioland für Systemwechsel: „Heutiges Greening ist wertlos“

Der ökologische Anbauverband Bioland sieht das Greening, eingeführt mit derletzten Agrarreform, gescheitert. 80 % der EU-Gelder würden pauschal über Direktzahlungen der ersten Säule per Gießkannenprinzip verteilt,kritisierte Verbandschef Jan Plagge am Rande der Grünen Woche in Berlin.


Schmidt verleiht der Exportförderung mehr Gewicht

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stockt das Personal in seinem Ministerium für dieExportförderung auf. Künftig soll sich ein Chefveterinär nur um den Export in Drittlandsmärkte kümmern. Damit will er eine Antwort auf dasDrängen der Agrarwirtschaft nach mehr Unterstützung für den Agrarexport geben.


Agrarbündnis fordert Ende des „ruinösen Wachstums“

Das AgrarBündnis aus 24 Organisationen, darunter AbL, BUND, Tierschutzbundsowie alle Bioanbauverbände, hat am Donnerstag auf der Grünen Woche seinen Kritischen Agrarbericht 2016 vorgelegt. Schwerpunkt des 320Seiten starken Jahrbuches ist das Thema „Wachstum“.


Kritischer Agrarbericht: Wachstum um jeden Preis?

Autor: Nürnberger, Dieter
Sendung: Umwelt und Verbraucher
Hören bis: 22.07.2016 12:50


Grüne Woche: Schmidt und Rukwied geschlossen in der Agrarpolitik

Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied will bei den Regeln für die Direktzahlungen bis 2020keine Zugeständnisse machen. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stellt sich ebenfalls gegen Veränderungen in der GemeinsamenAgrarpolitik der EU (GAP). Das wird zu Diskussionen in der Bundesregierung führen.


„Die Finanzierung der Initiative Tierwohl ist gesichert!“

Eine klare Ansage vom Geschäftsführer der Initiative Tierwohl, Dr. Hinrichs:„Die Finanzierung ist gesichert! Jeder Tierhalter, der teilnimmt, bekommt sein Geld. 2016 kommen noch weitere Schweine- undGeflügelhalter dazu. Was für 2016 jetzt geplant ist und warum die EDEKA-Kritik unberechtigt ist, lesen Sie hier…


79 % der Bürger mit 4 Ct Tierwohlaufschlag einverstanden

Pro Kilogramm Fleisch bezahlen derzeit alle Verbraucher einen Aufschlag von4 Cent, wenn sie Fleisch oder Wurst bei Aldi, Lidl, Edeka oder Metro kaufen, um die Maßnahmen der Initiative Tierwohl zu finanzieren. 79,0 %der Bürger sind bereit, diesen Zuschlag zu zahlen. Das ergab eine repräsentative Umfrage.


Trübe Stimmung auch in der Ernährungsindustrie

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hofft aufeine Trendwende 2016. Im vergangenen Jahr hat sie das schlechteste Jahresergebnis der vergangenen vier Jahre erwirtschaftet.Verantwortlich dafür macht sie sinkende Verkaufspreise für Lebensmittelhersteller.


100 % der Lebensmittelproben frei von Antibiotika-Rückständen!

Von Januar 2014 bis Mitte Dezember 2015 hat das Landesamt fürLandwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Mecklenburg-Vorpommern 8.065 Lebensmittelproben aufAntibiotikarückstände untersucht. „In 99,88 % aller Proben haben wir keine Nachweise von Antibiotika finden können.


Rukwied: „Einbußen gehen an die Existenz“

Im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche beantworten AgrarministerChristian Schmidt und DBV-Präsident Joachim Rukwied die Fragen der Presse. In diesem Jahr steht die schwierige wirtschafliche Lage derBetriebe im Mittelpunkt.


Rinder- und Schweinebesatz: Die Top 5 in Deutschland

Der „Fleischatlas“ beschäftigt sich unter anderem mit Daten und Fakten rundum die Fleischproduktion in Deutschland. Auch die Tierdichte wurde im bundesweiten Vergleich untersucht.


PETA erstattet Anzeige: Landwirt bekommt Recht

Nach einem Stallbrand hatte die Tierrechtsorganisation Peta einen Landwirtin Baden-Württemberg angezeigt. Die Staatsanwaltschaft stellte nun das Verfahren ein.


Die Landwirtschaft muss sich ändern

Mit dem Motto „“Wir haben es satt!““ machen Umwelt- und Tierschützer mobil,zum Leidwesen des Deutschen Bauernverbandes und vieler Landwirte. Ein Essay von Claudia Plaß.


3. Nährstoffbericht – Niedersachsens Tierhalter auf dem richtigen Weg

Landwirtschaftsminister Christian Meyer veröffentlichte in dieser Woche zum dritten Mal inFolge den jährlichen Nährstoffbericht für das Land Niedersachsen. Bemerkenswert ist der sachliche Ton, den Minister Meyer dabeiangeschlagen hat.


Finanzierung gegen Tierseuchen

Für 2016 hat die EU 161 Millionen Euro an Ergänzungsfinanzierungen zurBekämpfung von Tierkrankheiten und –seuchen bereitgestellt. Damit sollen in den Mitgliedstaaten und auf EU-Ebene 130 Programme zurKontrolle, Überwachung und Bekämpfung von Tierkrankheiten und Zoonosen unterstützt werden.


Mehr Tierschutz in die Ställe

Der Wertewandel, hin zu einer nachhaltigen, tiergerechten Nutztierhaltung,ist in der Gesellschaft verankert. Der gesetzliche Rahmen bilde diesen gesellschaftlichen Weg nicht ausreichend ab, stellt der DeutscheTierschutzbund zum Start der Internationalen Grünen Woche in Berlin fest.


Verbraucherzentrale fordert ein großes, nationales Tierwohlsiegel

In Deutschland gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Siegeln, die fürmehr Tierwohl, artgerechte oder ökologische Haltung stehen. Das Problem: 86 % der Verbraucher fällt bei der Kaufentscheidung im Ladenkein einziges davon ein. Und wenn doch, ist vielen unklar, was die Unterschiede sind.


BDM sieht Milchmarktpolitik der Bundesregierung gescheitert

Der BDM hat anlässlich der weiter anhaltenden Krise bei den Milchpreisender Bundesregierung vorgeworfen, nicht nur die Krise weiterhin zu leugnen, sondern sich auch gegen die Bundesländer zu stellen.


Ferkel-Nottötung wieder Thema bei Report Mainz

Weitgehend vom medialen Interesse an der Flüchtlingsthematik überlagert, hatgestern Report Mainz erneut über das Thema Ferkel-Nottötung berichtet. Aus Sicht der ISN wieder einmal ein Versuch, einen Skandal in derSchweinehaltung heraufzubeschwören.


MV: Antibiotika-Rückstände in Fleisch extrem selten

Schwerin (aho/lme) – Im Fleisch von Schlachttieren sind in den vergangenen zweiJahren nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Agrarministerium so gut wie keine Antibiotikaspuren gefunden worden. Das Landesamt fürLandwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) hatte von Januar 2014 bis Mitte Dezember 2015 insgesamt 8.065 Lebensmittelprobenauf Antibiotikarückstände untersucht.

Der Beitrag MV: Antibiotika-Rückstände in Fleisch extrem selten erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.


Grüne wollen Pestizide reduzieren

Grüne wollen Pestizide reduzieren – Ernährung und Landwirtschaft/Antrag


Dramatische Verluste bei Insekten

Dramatische Verluste bei Insekten – Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit/Öffentliches Fachgespräch


Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden gefordert

Vorbericht zur Debatte „Pestizide“ am 15. Januar 2016


Grüne Woche: Rukwied betont die Exportabhängigkeit

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, weist zuBeginn der Grünen Woche in Berlin auf die schwierige Situation der Landwirte hin. Den Agrarexport hält er für einen Umschwung fürunverzichtbar. Beim Transatlantischen Handelsabkommen TTIP dringt er auf die Sicherung der EU-Standards.


Studie zu artgerechter Haltung – 4,15 Euro statt 2,99 Euro für das Schnitzel

Für Fleisch aus artgerechter Haltung wären deutsche Kunden bereit, mehr zubezahlen. Das ergab eine repräsentativen Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. Ein Problem bleibt: Kunden wissengar nicht, wie sie entsprechende Produkte im Handel erkennen sollen.


Schmidt: „Miteinander reden statt übereinander urteilen“

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche hat BundeslandwirtschaftsministerChristian Schmidt im Rahmen des Grünbuch-Prozesses Vertreter der Initiative „Wir haben es satt“ und der Aktion „Wir machen Euch satt2.0“ zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen.


Demonstrationen im Rahmen der Grünen Woche

Am kommenden Samstag finden in Berlin erneut Aktionen rund um das ThemaLandwirtschaft statt. Wer gegen was auf die Straße geht, erfahren Sie hier.


Investitionen der Landwirtschaft sinken auf Tiefpunkt

Die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft hat sich weiterverschlechtert. Die angespanntere Liquiditätslage führt zu einem neuen Tiefpunkt der Investitionsbereitschaft.


Meyer: Zu viel Mist auf Niedersachsens Feldern

Auch wenige Viecher machen offenbar viel Mist: Obwohl es weniger Schweineund Geflügel in niedersächsischen Ställen gibt, ist die Menge an Gülle laut Agrarminister Meyer erneut angestiegen.


Bleser bekräftigt marktwirtschaftlichen Kurs in der Agrarpolitik

Die Bundesregierung sieht trotz der derzeitigen Preismisere für wichtigelandwirtschaftliche Produkte keine Veranlassung, ihren agrarpolitischen Kurs zu ändern. „Wir sind der Auffassung, dass die konsequenteFortsetzung der Marktausrichtung unserer Land- und Ernährungswirtschaft der richtige Weg ist“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär vomBundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser, bei der Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen in Baunatal.


„Wir haben es satt“

Umwelt- und Tierschützer fordern unter dem Motto „Wir haben es satt“ mehrVerantwortungsbewusstsein bei den Landwirten ein. Die kontern mit der Bewegung „Wir machen Euch satt“.


„Fleischatlas Deutschland Regional 2016“ fordert effektive Maßnahmen gegen Höfesterben

Die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und NaturschutzDeutschland (BUND) haben heute in Berlin den ersten „Fleischatlas Deutschland Regional 2016“ mit Daten, Fakten und Grafiken zuFleischproduktion und -konsum in den 16 Bundesländern veröffentlicht.


Agrarökonom wirft Politik Versagen beim Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft vor

Bei der Grünen Woche in Berlin treffen die Interessen von Gesellschaft undLandwirten bei der Lebensmittelerzeugung frontal auf einander. Der Agrarökonom Harald Grethe kritisiert im Vorfeld die mangelndeBereitschaft miteinander über Missstände und Auswege zu reden. Die Politik hat aus seiner Sicht bisher versagt.


Über 70 % der Bauern für Qualitäts-Kennzeichnung von Milch- und Fleischprodukten

Unter dem Motto „Agrarindustrie ist Mist“ haben die Veranstalter der „Wirhaben es satt“-Gruppe am Dienstag eine große Fuhre Mist vor dem Bundestag auf die Straße gekippt, gespickt mit Schildern auf denen„Gentechnik“, „TTIP“, „Tierfabriken“ und „Existenzbedrohende Milchpreise“ zu lesen war.


Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung nimmt Arbeit auf

Der Sachverständigenrat für Ländliche Entwicklung (SRLE) hat sich amDienstag im Bundesagrarministerium gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, Hauptgeschäftsführer des DeutschenLandkreistages e. V. gewählt. „Wir wollen die Ländlichen Räume stärken“, sagte Agrarminister Christian Schmidt.


Im Land wird immer noch zuviel gedüngt

Etwa 80.000 Tonnen Stickstoff zuviel auf Niedersachsens Feldern – im Landwird laut Nährstoffbericht immer noch zuviel gedüngt. Agrarminister Meyer legt den Report heute vor.


Label für Tierwohl: Gut für Verbraucher und Landwirte

Die größte Supermarktkette in den Niederlanden verkauft jetzt nur noch„Beter Leven“-Fleisch und Fleischprodukte. Ein dreistufiges Tierwohl-Label kennzeichnet alle Produkte, wenn in der Haltung derTiere höhere Standards eingehalten werden. Beim Landwirt kommen 10 Cent je Kilogramm Schlachtgewicht an.


Germanwatch fordert Antibiotikadatenbank für Milchviehhaltung

Nach den Geflügel- und Schweinehaltern geraten nun auch Milchviehhalter beimThema Antibiotika in die Kritik. Reinhild Benning, die bis letztes Jahr für den BUND Lobbyarbeit betrieb, startete diese Woche im Auftrag derUmweltschutzorganisation Germanwatch einen neuen Angriff gegen die Landwirte.


Fanal für Artensterben durch Menschenhand ?

Autor: Schlüter, Jan-Philippe
Sendung: Umwelt und Verbraucher
Hören bis: 20.07.2016 12:42


Artenrückgang in Europa – „Eine ökologische Katastrophe im ländlichen Raum“

Rebhuhn, Feldlerche, Kiebitz und andere Arten seien bald für immer ausDeutschland und Europa verschwunden, warnt Konstantin Kreiser vom Naturschutzbund. Er fordert im DLF ein Ende der „pauschalenGießkannensubventionen“ für Landwirte und eine Neuausrichtung der EU-Förderpolitik.


Bulle getötet: Bauernverband verteidigt Polizei

Der Fall eines Mitte Dezember von Polizisten erschossenen Bullen schlughohe Wellen. Nun erhalten die Beamten Unterstützung durch den Kreisbauernverband Kassel. Und auch Peta mischt wieder mit.


Schmidt: Pragmatische Lösungen für Ländliche Räume

Der Sachverständigenrat für Ländliche Entwicklung (SRLE) hat sich heute imBundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft konstituiert. Zum Vorsitzenden des Sachverständigenrates wurde Prof. Dr. Hans-GünterHenneke, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages e. V. gewählt.


Das sind die neuen Fungizide

Im Jahr 2016 gibt es neue Fungizide für die Anwendung im Getreide. DieRedakteure des dlz-agrarmagazins haben die Neuzulassungen mit ihren Eigenschaften zusammengestellt.

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