proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 013. bis 19.12.2015

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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

013. bis 19. Dezember 2015


Milchmarkt: Was kommt 2016?

Die ZMB geht Ende 2015 davon aus, dass die Marktlage in den ersten Monaten von 2016 schwierig sein wird.


Hohe Hürden für Afrikas Lebensmittel in Europa

Autor: Staude, Linda
Sendung: Umwelt und Verbraucher
Hören bis: 25.06.2016 12:41


Initiative Tierwohl: WLV setzt Edeka unter Druck

Der Initiative Tierwohl fehlt Geld. Die großen Discounter wie Aldi und Lidlsowie mehrere große Lebensmittelhändler haben sich deshalb dazu bereit erklärt, den Tierwohlbeitrag von 4 auf 6 Cent je kg Fleisch undFleischwaren aufzustocken, nur der Platzhirsch Edeka weigert sich beharrlich.


Schmidt zieht agrarpolitische Bilanz

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stellt sich ein gutes Halbzeitzeugnis aus. In derAgrarpolitik verweist er auf die umgesetzte EU-Agrarreform, seine Tierwohlinitiative und die Hilfen in der Milchkrise. Der Ausblick aufdie kommenden zwei Jahre fällt mager aus.


SPD drängt auf Hoftorbilanz

Zum Auftakt der parlamentarischen Debatte über die Düngegesetzgebung zeigensich die Hauptstreitpunkte zwischen den Parteien. Die SPD will die Hoftorbilanz für die Nährstofferfassung auf den Betrieben möglichst bis2018 einführen. Die CDU will gerade das verhindern.


NEC-Richtlinie: Ammoniak-Reduktionsziele bleiben weltfremd

„Die Umweltminister der Europäischen Union haben mit ihrem am Mittwochgefassten Beschluss bestätigt, dass die von der EU-Kommission geforderten Reduktionsziele für Ammoniak vollkommen überzogen waren undhaben eine wichtige Korrektur der NEC-Richtlinie vorgenommen“, betonte der DBV.


Vogelgrippe-Verdacht: Entwarnung in Lüneburg und Cuxhaven

Bei den beiden Verdachtsfällen auf Vogelgrippe in Niedersachsen liegen nunerste Ergebnisse vor. Demnach bestätigt sich der Verdacht auf Geflügelpest vorerst nicht. So handelt es sich bei der Stockente imLandkreis Cuxhaven um eine niedrigpathogene Form.


Artenvielfalt bei Insekten Thema des Fachgesprächs

Öffentliches Fachgespräch des Umweltausschusses zu den Ursachen und Auswirkungendes Biodiversitätsverlustes bei Insekten am 13. Januar 2016


Kabinett beschließt Novelle des Düngegesetzes – Wie geht es weiter?

Der nächste Schritt in Richtung Anpassung des Düngegesetzes hat die Bundesregierung gestern auf den Weg gebracht.

Der vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines Gesetzes zur Änderung desDüngegesetzes und anderer Vorschriften soll die rechtliche Voraussetzung für die mit der Novelle der Düngeverordnung geplantenÄnderungen im Düngerecht schaffen.


Änderung ab 2016: Tiertransport – Zulassung für QS-System entscheidet über Vermarktung

Ab dem 1. Januar 2016 kann Fleisch von QS-Tieren nur dann als QS-Warevermarktet werden, wenn die Lebendtiere durch einen QS-geprüften Tiertransporteur am Schlachthof angeliefert werden.


Afrikanische Schweinepest: Weitere Ausbrüche in der Ukraine

Die ASP-Epidemie breitet sich in der Ukraine nach offiziellen Angaben auchim zweiten Jahr nach dem ersten Krankheitsfall weiter aus, berichtet das Portal Pig Progress.

 


Kein Stopp für schlechte Luft in Europa – Umweltrat mindert Emissionsgrenzwerte

Am Mittwoch haben die UmweltministerInnen der EU über die Richtlinie zuNationalen Emissionshöchstgrenzen (NEC) abgestimmt. Die Ergebnisse zeigen aus Sicht der Umweltverbände, dass Agrar- undIndustrieinteressen gegenüber der Gesundheit vieler EuropäerInnen, die an zu hoher Luftverschmutzung leiden, Vortritt gegeben wurde.


Entwarnung: Keine Vogelgrippe im Landkreis Lüneburg

Hannover (aho) – Endgültige Entwarnung im Landkreis Lüneburg: Es gibt dortkeinen Fall von Vogelgrippe. Das hat nun das nationale Referenzlabor Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems mitgeteilt. ImZuge des von Niedersachsen praktizierten Hausgeflügelmonitorings waren in einem Betrieb mit Gänse-, Enten- und Hühnerhaltung im LandkreisLüneburg H5-Antikörper entdeckt worden. Daraufhin sind die Tiere des […]

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H5N1: Dringender Vogelgrippeverdacht in Niedersachsen

Hannover (aho) In Niedersachsen bestehen zwei Verdachtsfälle auf Vogelgrippe.Wie aus dem Agrarministerium in Hannover verlautete, wurde bei einer im Landkreis Cuxhaven erlegte Stockente im Rahmen des Wildvogelmonitoringsdurch das Veterinäramt Oldenburg ein H5N1-Vogelgrippevirus nachgewiesen.

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Wissenschaftler mahnen: Vegetarische Ernährung belastet Umwelt mehr als Fleischkonsum

Pittsburgh (aho/lme) – Wissenschaftler der „Carnegie Mellon University“ sehen einedeutlich erhöhte Umweltbelastung durch eine vegetarische Ernährung. Sie berichten hierzu in der Fachzeitschrift „Environment Systems andDecisions“. Die Wissenschaftler erläutern, dass Salat dreimal schlechter in Bezug auf schädliche Emissionen abschneidet alsSchinkenspeck. Die Experten widersprechen dem Bild einer generell umweltbelastenden Fleischproduktion, welches üblicherweise vonLaienmedien, Umweltverbänden und Politikern gezeichnet wird. Viele Gemüsearten würden beim Anbau und der Verarbeitung mehr Ressourcen proKalorie benötigen und so mehr Treibhausgase als einige Arten von Fleisch emittieren.

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CDU definiert nachhaltige Landwirtschaft

Die CDU hat auf ihrem Parteitag in Karlsruhe ihr Verständnis vonnachhaltiger Landwirtschaft konkretisiert. Das Leitbild bleibt die bäuerliche Landwirtschaft. Beim Tierwohl und im Pflanzenbau setzt diePartei auf freiwillige Selbstverpflichtungen. Die Bioenergie soll ohne Nahrungspflanzen auskommen.


Prüfer dokumentieren massenhaft Mängel an Biogasanlagen

„Wie der Bericht aus einem Entwicklungsland“ liest sich laut den StuttgarterNachrichten die Zusammenfassung der Prüfberichte der Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg, die in den letzten Jahren über 85 % derBiogasanlagen im Land kontrolliert hat.


Landwirtschaftliches Einkommen in Deutschland um 37,6% gesunken

Im Vergleich zum Vorjahr ist das landwirtschftliche Realeinkommen 2015 inder EU um 6% gesunken. Der stärkste Rückgang war in Deutschland. Ein Minus von 37,6% mussten hier die Arbeitskräfte hinnehmen.


Fällt Ammoniaksenkung doch geringer aus?

So wie es aussieht beschließt der Umweltministerrat, der heute in Brüsseltagt, nun doch eine geringere Ammoniaksenkung als bisher gedacht. Für Deutschland würde dies eine Verringerung um 30% bedeuten.


Sieht das LAVES nur den Zaster? – Die Tiergesundheit fällt durchs Raster!

Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz undLebensmittelsicherheit (LAVES) hat – wie es scheint – die Überwachung des gesamten Bereichs der Landwirtschaft als wichtige Einnahmequelleentdeckt.


Niederlande: Ferkelerzeuger werfen das Handtuch

Immer mehr Ferkelerzeugern steht das Wasser bis zum Hals und sie steigenfreiwillig oder unfreiwillig aus der Tierhaltung aus. Auch in den Niederlanden haben nach Angaben von Pig Business und Topagrar in denvergangenen sechs Monaten wieder 269 Sauenhalter (12,4 Prozent von rund 2150 Haltern) das Handtuch geworfen.


Baden-Württemberg: Schweinehaltung im Rückwärtsgang

Am 3. November 2015 wurden in Baden‑Württemberg nach vorläufigenErgebnissen des Statistischen Landesamts noch 1,83 Millionen Schweine gehalten. Gegenüber der vergleichbaren Erhebung im November desVorjahres entspricht dies einem Rückgang um rund 103 000 Schweine oder  5,3 Prozent.


Klimavertrag beschlossen – nun beginnt die eigentliche Arbeit

Am Samstag hat sich die Staatengemeinschaft auf einen internationalenKlimavertrag in Paris geeinigt. Nach zweiwöchigen Verhandlungen kamen die 195 teilnehmenden Staaten zu einer historischen Einigung.

Das Märchen vom fairen Handel – Wie die EU Ghanas Geflügelwirtschaft zerstört
Europa trägt selbst Verantwortung für die Fluchtbewegungen aus Afrika.Beispiel Ghana: Dort hat die Wirtschaftspolitik der EU die Geflügelwirtschaft zerstört – und damit Tausende Arbeitsplätze undPerspektiven. Auch deshalb verlassen Menschen ihre Heimat.

Von Alexander Göbel
www.deutschlandfunk.de, Umwelt und Verbraucher
Hören bis: 21.06.2016 12:51
Direkter Link zur Audiodatei

Umsetzung der Wasserrichtlinie

Umsetzung der Wasserrichtlinie – Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit/Kleine Anfrage


Strukturwandel ungebremst; Wachstumsschwelle bei 100 ha

In Deutschland gab es 2014 286.800 landwirtschaftliche Betriebe mit mehrals 5 ha Fläche, einschließlich 26.300 Betrieben mit weniger als 5 ha, die auf Grund ihrer Tierbestände oder von Spezialkulturen zu denberichtspflichtigen Betrieben gehören. Die durchschnittliche Fläche betrug 58,3 ha LF.


Umweltbundesamt: Fleischproduktion der Deutschen belastet das Klima

Vor allem Fleisch und nichtsaisonale Produkte mit langen Transportwegenbelasten nach Ansicht des Umweltbundesamtes (UBA) Umwelt und Klima. Das würden die Daten der neuen Broschüre „Umwelt, Haushalte und Konsum“zeigen, die das Haus letzte Woche veröffentlicht hat.


Unternehmensergebnisse brechen ein: Rukwied nimmt LEH in die Pflicht

Angesichts der gesunkenen Unternehmensergebnisse der landwirtschaftlichenHaupterwerbsbetriebe im Wirtschaftsjahr 2014/15 fordert Joachim Rukwied vom Lebensmittelhandel (LEH) und von den Verarbeitungsunternehmen nochgrößere Anstrengungen beim Absatz regionaler Produkte und das Ende der Billigpreisstrategie.


EU-Agrarökonom: Strukturwandel lässt sich nicht aufhalten

Wirtschaftswissenschaftler der Europäischen Kommission blicken wenig optimistisch auf dieArbeitsmarktlage in der Landwirtschaft. Der Chefökonom der Generaldirektion Landwirtschaft, Dr. Anastassios Haniotis, betonte imEuropaparlament, der Strukturwandel lasse sich nicht aufhalten.


Neue Dünge-Verordnung stellt die Versorgung mit Qualitätsweizen in Frage

Besorgt über die Auswirkungen der neuen Dünge-Verordnung zeigt sich MichaelGutting, Sprecher des Vorstandes im Verband Deutscher Mühlen. „Letztlich wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen, wie drastischdie Dünge-Verordnung die Landwirte beim Anbau von Qualitätsweizen beschränken wird.


Steuer auf große Schlachtbetriebe vorgeschlagen

Gegen eine vorgeschlagene Steuer auf große Schlachtbetriebe macht derzeit inFrankreich die gesamte Tierhaltungs- und Fleischverarbeitungsbranche mobil. Demnach soll von fleischverarbeitenden Unternehmen, die mehr als250 Mio. Euro Umsatz machen, eine Sondersteuer in Höhe von 5 % ihres Umsatzes erhoben werden.


Massentierhaltung abschaffen oder Fleischkonsum reduzieren? Ihre Stimme zählt beim Online-Bürgerdialog zum Klimaschutzplan 2050

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks setzt für den Klimaschutzplan 2050 auf die Beteiligung der Mitbürger.


Der Trend zu veganer Kleidung

Der Trend zu veganer Kleidung schützt die Tiere und nützt den Menschen.Davon berichtet der Autor Walter Mayer in seinem Feature in der NDR Info Sendereihe „Das Forum“.


Klimakonferenz – Was steht im Vertrag? Teil 2

Autor: Fecke, Britta
Sendung: Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 20.06.2016 17:55


Klimakonferenz – Was steht im Vertrag? Teil 1

Autor: Fecke, Britta
Sendung: Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 20.06.2016 17:38


Weltklimavertrag: Der globale Pakt
Nahezu alle Staaten haben sich in Paris auf den neuenKlimaschutz-Vertrag geeinigt. Auf keinem anderen Feld der Politik spricht die Welt so einhellig mit einer Stimme. Aber was ist das Papierwert, wenn der Alltag einkehrt? Eine Analyse.


Schweigemarsch für höhere Milchpreise in Leer

In Leer haben Milchviehhalter mit einem Schweigemarsch auf ihre prekärefinanzielle Lage aufmerksam gemacht. Durch die niedrigen Milchpreise verschulden sich vor allem kleine Betriebe.


Nitratbelastung: Mehr Druck auf Gülle-Sünder?

Auch in Norddeutschland ist das Grundwasser zum Teil erheblich mit Nitratbelastet. Mahnungen der EU blieben bisher ohne Folgen. Jetzt machen Minister im Norden Druck auf Berlin.


Was bedeutet das Klimaschutzabkommen für Deutschland?

Was bedeutet das Klimaschutzabkommen für Deutschland? Die Denkfabrik Agora Energiewende hat eine erste Prognose gewagt.


Schindler beschwert sich beim SWR über TV-Beitrag

Die SWR-Sendung Odysso hat sich am 24. September mit der Landwirtschaftbeschäftigt. Aus Sicht von Ökonomierat Norbert Schindler MdB hat der Sender die Landwirtschaft dabei nicht nur fehlerhaft, sondern auchvorurteilsbeladen, mit nicht belegten Behauptungen und Mutmaßungen dargestellt.


Von 1 Euro Verbraucherausgaben für Nahrungsmittel erhält der Landwirt 23 Cent

Der Anteil der landwirtschaftlichen Verkaufserlöse an denVerbraucherausgaben für Nahrungsmittel lag im Jahr 2014 bei 23 %. Anfang der 70er Jahre lag der entsprechende Anteil mit 48 % mehr alsdoppelt so hoch. Bei Milch- und Milcherzeugnissen betrug der Anteil in 2014 42 %, bei Fleisch- und Fleischwaren 24 %.


Erster Hessischer Preis für mehr Tierwohl in der Landwirtschaft

Das Agrarministerium von Hessen hat am 9. Dezember einige Betriebeausgezeichnet, deren Haltungssysteme oder Managementmaßnahmen nachhaltig und praxisnah zur Verbesserung des Tierschutzes beitragenoder als Vorbild auf andere landwirtschaftliche Betriebe übertragbar sind.

Ein Gedanke zu “proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 013. bis 19.12.2015

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    sollte für die Emissions -Verringerung in der Landwirtschaft ihr Interesse bestehen,
    erwarte ich ihre Antwort.
    Bis heute hat die EU und ihre Länder (Institutionen) dieses Verfahren noch nicht verstanden?

    LG

    Karl Beck

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