proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 28.6. bis 14.07.2015

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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

28. Juni bis 14. Juli 2015

Gemischtes Echo auf Gülle-Flut-Reportage

Gestern abend sendete der Westdeutsche Rundfunk (WDR) eine Reportage mit demThema „Die Gülle-Flut – Gefahr für unser Trinkwasser?“. In der Ankündigung in der ARD-Mediathek heißt es dazu reißerisch: JedesFrühjahr stinkt es auf den Feldern Nordrhein-Westfalens.

Verstöße gegen EU-Recht: Umweltbereich besonders betroffen

Die EU-Kommission hat Anfang Juli den Jahresbericht über die Kontrolle derAnwendung des EU-Rechts im Jahr 2014 veröffentlicht. Demnach hat sich die Zahl der formellen Vertragsverletzungen in den letzten fünf Jahrenvon 2.100 auf 1.374 verringert. Grund dafür ist ein besserer Dialog mit den Mitgliedstaaten im Rahmen des EU-Pilot-Verfahrens.

 

Nitratbelastung des Trinkwassers – Wasserwirtschaft zur Düngeverodnung

Autor: Nürnberger, Dieter
Sendung: Umwelt und Verbraucher

Düngemaßnahme im Herbst: Das ist zu beachten

Bei der Düngemaßnahme nach der Ernte müssen die Vorgaben der Düngeverordnung beachtet werden. Die niedersächsische Landwirtschaftskammer gibt Hinweise zur Düngungbegenzung.

Aufreger: ‚Schizophrene Bauern‘?

„Schizophren“ sind die Bauern nach Ansicht des Ökonomen Prof. Thomas Roeb. Im Interview mit Bauer Willi stellt er die Sinnhaftigkeit der deutschen Landwirtschaft in Frage. Ansichten, die nachdenklich machen.

ZDF besucht ISN-Mitglieder für einen Beitrag über die Initiative Tierwohl

„Billiges Fleisch, teurer Tierschutz“ – so betitelte das ZDF vergangene Woche einen Beitrag im Magazin Frontal 21 über das aktuelle Spannungsfeld zwischen Produktionskosten und Tierwohl-Standards in der Schweinehaltung.

Bundeslandwirtschaftsminister will Schlachtung trächtiger Kühe verbieten

Mainz (ots) – Das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ berichtet heute, am 14. Juli 2015, um 21.45 Uhr im Ersten, dass Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) die Schlachtung trächtiger Kühe so schnell wie möglich verbieten will.

Landvolk und Ministerium raten um hochtragende Rinder am Schlachthof

Das Landvolk Niedersachsen geht derzeit in einer Arbeitsgruppe des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums den Gründen nach, warum einzelne Landwirte tragende Rinder zur Schlachtung geben. Halter von weiblichen Rindern sollten sich vor dem Schlachttermin vergewissern, dass die Tiere nicht tragend sind.

Nutztierhaltung im Spiegel der Gesellschaft

In der öffentlichen Diskussion wird die Haltung von Nutztieren zunehmend kritisch hinterfragt; die gesellschaftlichen Vorstellungen und die moderne landwirtschaftliche Praxis liegen teils weit auseinander. Hier wollen acht Forschergruppen mit dem Verbundprojekt „SocialLab“ eine Annäherung schaffen.

Widerstand gegen Ausweisung von Großschutzgebieten wächst

Die Proteste in der Landwirtschaft gegen die Ausweisung von Großschutzgebieten nehmen immer mehr zu. Nach Einschätzung der betroffenen Betriebe werden aber nicht nur die ausgewiesenen Schutzgebiete immer größer.

Ostendorff tritt wieder für den Bundestag an

Der agrarpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Friedrich Ostendorff will sich für die nächste Legislaturperiode erneut um ein Bundestagsmandat bewerben. „Ich trete wieder an“, sagte der 62-Jährige gegenüber AGRA-EUROPE.

BMEL: Über 1.000 Bio-Betriebe mehr in Deutschland

Letztes Jahr bewirtschafteten zirka 23.400 Bio-Bauern in Deutschland mehr als eine Million Hektar Fläche. Der Anteil der Bio-Betriebe an der Gesamtzahl der Agrarbetriebe betrug im vergangenen Jahr 8,2 Prozent.

Neue KTBL-Broschüre zu Tierschutz-Indikatoren

Was ist für Schweine wirklich tiergerecht? Diese Frage stellen sich zurzeit viele Praktiker. Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) hat jetzt geeignete Tierschutz-Indikatoren für eine betriebliche Eigenkontrolle in einer neuen Broschüre zusammengestellt.

Gefahr der Antibiotikaresistenzen steigt weiter

Da weltweit der Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin und der Tierhaltung weiter zunimmt, steigt auch die Gefahr der Entstehung von Bakterien mit übertragbaren Resistenzen gegen diese Wirkstoffe, und zwar nicht nur in Krankenhäusern und Tierställen, sondern auch in der Umwelt.

Bundesrat gegen nationale Verbote von GV-Lebens- und Futtermitteln

Der Bundesrat hat den Vorschlag der EU-Kommission abgelehnt, den Mitgliedstaaten zu erlauben, die Verwendung von EU-weit zugelassenen genetisch veränderten (GV-) Lebens- und Futtermitteln in ihrem Hoheitsgebiet oder in Teilen davon einzuschränken oder zu verbieten.

CDU bekräftigt Leitbild einer bäuerlichen Landwirtschaft

Die CDU bekräftigt ihr Leitbild einer bäuerlichen Landwirtschaft. In einem Bericht erteilen die Christdemokraten einer „anonymen, industriellen Agrarproduktion“ eine Absage. Stattdessen wolle man eine Landwirtschaft, „die regional verankert ist und von den Landwirten und ihren Familien vor Ort getragen wird“.

Ökologische Vorrangflächen – Kompromiss für die Bauern, zu wenig für die Umwelt

Zu Jahresbeginn ist eine Reform der EU-Agrarpolitik in Kraft getreten. Unter anderem sollen mehr ökologische Vorrangflächen von den Bauern bereitgestellt werden. Mit solchen Flächen wie zum Beispiel einer Hecke oder pestizidfreien Ackerrandstreifen soll die Artenvielfalt gefördert werden. Für die einen ein Kompromiss, für die anderen längst nicht ausreichend.

Keine Spur von Nachhaltigkeit – Wegwerf-Kultur bei Billigklamotten

Die Mode ist nur ein Brandbeschleuniger im angeheizten Konsumfeuer Westeuropas: Billige T-Shirts für eine Saison – ja manchmal auch nur für eine Wäsche. Dass die Kleidungsstücke unter katastrophalen Bedingungen produziert werden, scheint egal zu sein. Dabei hatte doch die Bundesregierung in der Koalitionsvereinbarung festgeschrieben, die Rahmenbedingungen für den nachhaltigen Konsum zu verbessern.

Tipps gegen das Schwanzbeißen bei Ferkeln

Per EU-Richtlinie ist das routinemäßige Kuperien der Schwänze von Ferkeln verboten. Dadurch wird aber auch das Risiko von Schwanzbeißen erhöht. Die LfL Bayern forscht an wirksamen Gegenmaßnahmen.

‚Schizophrene Bauern‘?: Bauer Willi vs. Prof. Roeb

Bei Günther Jauch saßen sie gemeinsam auf der Couch. Jetzt interviewte Bauer Willi Prof. Thomas Roeb von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Der Wirtschaftswissenschaftler nennt die Bauern „schizophren“.

30,83 Cent je Liter: EU-Milchpreise sacken weiter ab

Der EU-Erzeugerpreis für Milch sank auch im Mai weiter. Durchschnittlich 30,83 Cent zahlten die Molkereien. Müller Milch lag mit 28,54 Cent deutlich unter dem Durchschnitt.

Deutschland: Soja-Anbaufläche erreicht 2015 Rekordwert

Allein die Anbaufläche in Bayern und Baden-Württemberg macht mit rund 11.000 Hektar deutlich: 2015 wird ein neues Spitzenjahr für den heimischen Sojaanbau.

US-Konzern Cargill verkauft Schweinefleischsparte an Fleischverarbeiter JBS

JBS wird damit zweitgrößter US-Schweinefleischproduzent und drängt auch auf den EU-Markt.

Landvolk Niedersachsen: Keine hochtragenden Tiere zum Schlachthof!

L P D – Hochtragende Tiere gehören nicht auf den Schlachthof. Dieser Grundsatz galt und gilt für alle Tierhalter im Landvolk Niedersachsen, ganz besonders die Halter von Rindern. „Jeder Tierhalter muss sicherstellen, dass keine weiblichen Tiere, die hochtragend sind, zur Schlachtung kommen“, sagt Landvolkvizepräsident Heinz Korte. Danach sollten in erster Linie die Halter von weiblichen Rindern, dazu zählen Milch- oder Mutterkühe, aber auch Mastrinder, sich vor dem Schlachttermin vergewissern, dass die Tiere nicht tragend sind. In begründeten Ausnahmefällen, wie zum Beispiel nicht behandelbaren Eutererkrankungen, sollten die Landwirte den Schlachthof vorab informieren.

H7N7-Vogelgrippe im Norden Englands

London (aho) – In der im Nordwesten Englands gelegenen Grafschaft Lancashire ist auf einer Geflügelfarm die Vogelgrippe ausgebrochen. Tests haben ein H7N7-Virus nachgewiesen. Hierüber informiert das britische Landwirtschaftsministerium. Alle 170.000 Tiere der Farm in Goosnargh, Preston, werden getötet und entsorgt.

Ostendorff: Freiwilligkeiten beim Tierwohl reichen nicht aus

Zur Vereinbarungen von Agrarminister Christian Schmidt mit der Geflügelwirtschaft gegen das Schnabelkürzen sowie zu Plänen zum Ausstieg aus der Kükentötung findet Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff nur ablehnende Worte: „Herr Schmidt wirft mal wieder Nebelkerzen.

Glyphosat erneut auf dem Prüfstand

Ist Glyphosat wirklich krebserregend? Die Experten sind sich uneinig. Im Vorfeld der Entscheidung zur Neuzulassung hat die Regierung nun weitere Untersuchungen zum Gefährdungspotential veranlasst.

Geflügelwirtschaft stimmt Verbot des Schnabelkürzens zu

Ab dem 1. August 2016 ist das Schnabelkürzen verboten. Agrarminister Schmidt und Vertreter der Geflügelwirtschaft unterzeichneten gestern eine Vereinbarung. Auch der Ausstieg aus der Kükentötung ist vorgesehen.

Mehr als eine Million Hektar Öko-Flächen in Deutschland

Die deutsche Bio- Branche konnte nach den nun ausgewerteten Zahlen ihren Platz in der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft weiter festigen. „Das ist die richtige Richtung“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt dazu.

Aufreger Mega-Farm in Russland: ‚China kauft die Welt‘

Der Bau einer Mega-Farm mit 100.000 Milchkühen in Russland sorgt für Diskussion in den sozialen Netzwerken. Viele befürchten, dass das russisch-chinesische Vorhaben die deutschen Exportchancen mindert.

Nordfriesland: Verwahrloste Rinder sterben in ihren Ställen

25 tote Rinder und drei tote Schafe haben Kontrolleure des Ordnungsamtes Viöl auf einem Betrieb Kreis Nordfriesland. Die Vermutung liegt nahe, dass die Tiere wohl wochenlang der Hitze ausgesetzt waren. Die teilweise verwesten Rinder lagen in Ställen, in dem der Kot eine Höhe von rund 40 cm erreicht hatte.

Geflügelwirtschaft wird aufs Schnäbelkürzen verzichten

Die Geflügelwirtschaft in Deutschland wird künftig auf das Schnabelkürzen von Legehennen und Mastputen verzichten.

Biogasanlage Aach: Gülleausbringung bei Rekordhitze treibt Anwohner ins Rathaus

Da nützen der Landwirtschaft auch keine Radiospots für ein positives Image: In Aach im Hegau hat der Betreiber einer Biogasanlage in den vergangenen Tagen bei über 30 °C Gülle ausgefahren. Nach Angaben des Südkuriers beschäftigen sich nun der Gemeinderat und das Landwirtschaftsamt mit den Beschwerden der Bürger.

Unangekündigte QS-Stichprobenaudits 2015

QS führt bis November 2015 über 400 unangekündigte Stichprobenaudits bei Systempartnern im In- und Ausland durch. Das Zufallsprinzip bestimmt die Auswahl der zu kontrollierenden Unternehmen. Bei Regelverstößen wird nicht nur ein vollständiges Systemaudit zur Nachkontrolle fällig, es droht auch ein Sanktionsverfahren.

Schmidt forciert Forschung zum Ausstieg aus der Kükentötung

Bundesagrarminister Christian Schmidt legt noch einmal nach, um die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken zu beenden. Heute überreichte er in Berlin Zuwendungsbescheide von über einer Million Euro an die Universität Leipzig, um die erforschten Alternativmethoden möglichst rasch in die Praxis zu überführen.

Naturschutz nicht übertreiben: Hemme Milch darf erweitern

Die Hemme Milch GmbH & Co. KG darf ihren Standort in Schmargendorf ausbauen. Das hat der Stadrat von Angermünde jetzt einstimmig entschieden. Fraglich war der Ausbau, weil der Betrieb im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin liegt und nach der Biosphärenreservatsverordnung das Bauen im Außenbereich nicht zugelassen ist

Bioverbände für mehr Tierwohl beim Geflügel – Technik allein reicht nicht

Das Töten männlicher Küken aus der Legehennenbrüterei ist laut Bundesagrarminister Christian Schmidt ein Auswuchs eines aus dem Ruder geratenen Tierhaltungssystems und muss beendet werden. Dieser Aussage von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stimmt auch die Bio-Branche zu.

BÖLW fordert schnellen Umbau der Landwirtschaft

Seine Forderung nach einem schnellen „Umbau“ der Landwirtschaft hin zur Bioproduktion hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) bekräftigt. Mit der Bioerzeugung würden Einträge von Agrarchemikalien in Lebensmittel und auch in die Natur vermieden, was sich positiv auf die Artenvielfalt auswirke.

Tierschutz – Mit Hightech gegen das Kükenschreddern

Weil männliche Küken in der Aufzucht zu teuer sind, um sie gewinnbringend zu verkaufen, werden sie bei lebendigem Leib in den Schredder geworfen. Tierschützer kritisieren die Praxis, der in Deutschland jedes Jahr 45 Millionen Tiere zum Opfer fallen. Jetzt will Agrarminister Christian Schmidt (CSU) für Abhilfe sorgen.

„Durch freiwillige Verbindlichkeit zu mehr Tierwohl“

Bundesagrarminister Schmidt und Geflügelwirtschaft stellen Vereinbarung zum Ausstieg aus dem Kupieren von Schnäbeln vor

Schmidt forciert Forschung zum Ausstieg aus der Kükentötung

Bundesagrarminister Christian Schmidt legt noch einmal nach, um die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken zu beenden. Heute überreichte er in Berlin Zuwendungsbescheide von über einer Million Euro an den Forschungsverbund der Universität Leipzig, um die erforschten Alternativmethoden möglichst rasch in die Praxis zu überführen.

Afrikanische Schweinepest: 89 neue Fälle im Juni gemeldet, Ausbrüche in der Ukraine

Rund eineinhalb Jahre nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der EU hat sich der Virus in den baltischen Staaten und der dortigen Wildschweinpopulation festgesetzt. Allein im Juni 2015 verzeichneten die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) 89 neue Fälle.

Strukturwandel in Dänemark: Weniger Mäster und Aufzüchter – Mehr Sauenhalter

Der Strukturwandel in der dänischen Schweineproduktion ist weiter in vollem Gange.

Fische verenden in Hunte – Ursache unklar

Die Hunte bei Melle – auf einer Länge von drei Kilometern entdeckten Sportangler rund 5.000 tote Fische. Die Behörden vermuten Gift als Ursache.

Naturschutzrichtlinien in Gefahr

Was haben der Schweinswal, die Wacholderheiden der schwäbischen Alb und das Große Torfmoor in Nordrhein-Westfalen gemeinsam? Sie alle sind durch die EU-Naturschutzrichtlinien geschützt. Immer mehr Menschen beteiligen sich an der Kampagne „Nature Alert“ der europäischen Natur-, Tier- und Umweltschutzverbände gegen die Schwächung der Richtlinien.

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EU-Parlament stimmt TTIP-Resolution zu

Gestern hat das Plenum des EU-Parlaments der Resolution zum geplanten Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) zugestimmt. Noch vor wenigen Wochen konnten sich die EU-Parlamentarier nicht auf eine gemeinsame Position einigen, weshalb es zu einem Aufschub kam.

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EU jetzt CITES-Mitglied

Die EU ist als 181. Mitglied dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten (CITES) beigetreten.

Geflügelwirtschaft will ab dem 1. August 2016 keine Schnäbel mehr kürzen

Berlin (aho) – Bundesagrarminister Schmidt und die Geflügelwirtschaft haben heute eine Vereinbarung zum Ausstieg aus dem Kupieren von Schnäbeln vorgestellt. Mit der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft ab dem 1. August 2016 keine Schnäbel mehr zu kürzen und ab dem 1. Januar 2017 auf die Einstallung von schnabelgekürzten Junghennen zu verzichten. Unterzeichner sind der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V., der Bundesverband Deutsches Ei e.V. sowie der Verband Deutscher Putenerzeuger e.V..

Geschlechtsbestimmung von bebrüteten Eiern: Bundeslandwirtschaftsministerium fördert Forschung

(aho) – Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt überreichte heute in Berlin Zuwendungsbescheide von über einer Million Euro an einen Forschungsverbund der Universität Leipzig, um die erforschten Alternativmethoden zur Geschlechtsbestimmung von befruchteten Hühnereiern möglichst rasch in die Praxis zu überführen. „Nachdem die Theorie funktioniert, müssen wir jetzt die Praxisreife vorantreiben.

Radiospots pro Landwirtschaft starten in Norddeutschland

Die Radiospots der Initiative Heimische Landwirtschaft gehen ab heute erneut in Norddeutschland auf Sendung. Bei sechs verschiedenen Stationen sind die Spots pro Landwirtschaft dann für vier Wochen in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu hören.

Mehr Starkregen durch den Klimawandel

Jeder vierte extreme Niederschlag ist schon heute erwärmungsbedingt

Lebensmittel – Französisches Null-Abfall-Programm

Ein Gesetz soll französische Handelsketten dazu bringen, unverkaufte Ware an Bedürftige zu verteilen. Die Idee stammt von einem Nachwuchspolitiker, der sie gerne auch auf EU-Ebene verwirklicht sähe. Nun stimmt das EU-Parlament über eine entsprechende Direktive ab.

100.000 Milchkühe: Russland und China bauen Mega-Agrarbetrieb

100.000 Hektar Land zum Futteranbau für 100.000 Kühe. Dieses Vorhaben setzen Russland und China nun als gemeinsames Projekt um.

Glyphosat: Grünes Gift

Verursacht das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat Krebs? Darüber wird heftig gestritten. Dabei ist das längst nicht das einzige Problem: Es geht zugleich um die Zukunft der Landwirtschaft.

Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft würdigt ab sofort herausragende Ideen und Projekte im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung mit dem Zu gut für die Tonne! – Bundespreis. Der Preis wird 2015 erstmals ausgelobt.

Niederlande: Schwere Zeiten für Sauenhalter

Sauenhalter dies- und jenseits der Landesgrenzen schreiben seit geraumer Zeit nur noch rote Zahlen. Die Luft zum Atmen wird immer dünner. In den Niederlanden hat die Anzahl der Insolvenzen bei den Sauenhaltern nach Angaben der Beratungsorganisation DLV Dier zugenommen.

Genmais darf 20 Meter von Naturschutzgebieten entfernt wachsen

Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat Anfang Juli ihre Empfehlungen für den Anbau von gentechnisch verändertem Mais bekräftigt. Das Gentechnikgremium der EFSA bleibt dabei, dass für Genmais eine sogenannte Isolationsdistanz von 20 Metern um geschützte Flächen ausreicht.

Schweiz: Strategie zur Reduktion von Infektionen in Spitälern

Der Beitrag Schweiz: Strategie zur Reduktion von Infektionen in Spitälern erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.

Resistenzen sind ein uraltes Phänomen.

Der Beitrag Resistenzen sind ein uraltes Phänomen. erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.

Agrarwirtschaft – Die Welternährung sichern

Kriege, Korruption, Klimawandel – es gibt viele Ursachen für den Hunger auf der Welt. Welchen Beitrag zur Welternährung kann Deutschland leisten? Dazu haben deutsche Agrarverbände der Futter- und Lebensmittelwirtschaft eine Pressefahrt im Hamburger Hafen organisiert.

Glyphosat im Getreide: Das sind die Regeln

Wann ist der Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln erlaubt und wann nicht? Grundsätzlich sind Glyphosat Spätanwendungen im Getreide nur noch in folgenden Ausnahmefällen möglich.

Großkontrolle: 28 Tierkadaver entdeckt

Auf einem Hofplatz in Nordfriesland wurden bei einer Großkontrolle bisher 28 Tierkadaver entdeckt. Die noch lebenden Rinder und Schafe weisen Anzeichen schwerer Vernachlässigung auf.

Antibiotikaeinsatz: Aktueller Stand politischer Diskussionen

Das Thema Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ist nicht neu, derzeit aber wieder verstärkt in der öffentlichen Diskussion.  Auch auf der politischen Agenda steht das Thema  ganz oben. Das zeigte auch der vergangene G7 Gipfel, auf dem die Staats- Regierungschefs über die Frage der Antibiotikaresistenzen  diskutierten. In Deutschland erheben Politiker neue Forderungen, über die die ISN einen kurzen Überblick geben möchte.

Biobauern in Niedersachsen ernüchtert

Auch wenn die grünen Agrarminister noch so den Öko-Landbau loben und ausbauen wollen, in der Realität sind inzwischen viele Ökobauern ernüchtert. Sie kehren zurück zur konventionellen Landwirtschaft, selbst dann, wenn sie voll hinter Bio stehen. So auch Steffen Spöring aus Otersen im Landkreis Verden.

Agrarpreise dürften bis 2024 fallen

Die Preise für Agrarprodukte dürften trotz einer steigenden Nachfrage weltweit mittelfristig fallen, wobei Europa weiter zu den wichtigen Weltproduzenten zählen wird, beispielsweise bei der Milch. Davon gehen zumindest die OECD sowie die FAO aus.

Ihre Meinung zu FFH ist für Überprüfung des EU-Naturschutzrechts sehr wichtig!

Nehmen Sie unbedingt bis zum 24. Juli 2015 an der öffentlichen Konsultation der EU-Kommission zum Fitness-Check für das europäische Naturschutzrecht Natura 2000 teil. Wenn Sie nicht abstimmen, überlassen Sie Umweltschützern und Agrarkritikern die Meinungsführerschaft!

Verendete Rinder und Schafe, erbärmlicher Zustand der noch lebenden Tiere

Husum/Behrendorf (NF) (aho) – Bereits am vergangenen Donnerstag hat das Kreisveterinäramt Nordfriesland zusammen mit dem Ordnungsamt Viöl bei einer Kontrolle mehrere tote Tiere und Tiere mit Anzeichen einer schweren Vernachlässigung gefunden. Das teilt jetzt der Fachdienst Umwelt- und Verbraucherschutz in Husum mit.

European Pig Producers diskutieren Zukunft der europäischen Schweinehaltung

EPP feiert 25-jähriges Bestehen in Brügge

Grund zum Klagen gäbe es auch aus Sicht der EPP mehr als genug für die europäischen Schweineproduzenten. Von Antibiotika-Resistenzen über die Afrikanische Schweinepest bis hin zu steigenden Produktionskosten durch höhere Tierschutz- und Umweltauflagen stehen die Zeichen für den Sektor derzeit auf Sturm.

Nicht genügend Bio-Anbauflächen in Deutschland

Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt unverändert – die Anbauflächen werden rar. Ein Großteil der angebauten Produkte stammt daher aus dem Ausland.

Schmidt will Reserveantibiotika strenger reglementieren

Eine striktere Reglementierung des Einsatzes von sogenannten Reserveantibiotika in der Tiermedizin hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt angekündigt. Er werde dazu in den nächsten Monaten ein Eckpunktepapier vorlegen, sagte der Minister in Berlin. Ziel sei es, zu einem „umsichtigen Einsatz“ zu kommen.

Koalition sieht Änderung des Düngerechts auf gutem Weg

Die Koalition verspürt Rückenwind aus Brüssel für ihre Vorstellungen zur Novelle der Düngeverordnung. Positiv wertet der SPD-Politiker Dr. Wilhelm Priesmeier etwa das Eintreten des Kommissionsbeamten Karl-Friedrich Falkenberg für eine Hoftorbilanz. Auch Franz-Josef Holzenkamp (CDU) sieht die Novelle auf gutem Weg.

Strukturwandel in der Schweinehaltung hält an

In Deutschland werden im Vergleich zum Vorjahr von weniger Betrieben nahezu gleichviel Schweine gehalten. Am Stichtag 3. Mai 2015 wurden 28,1 Millionen Schweine von 25.900 Betrieben gehalten. Innerhalb von zwölf Monaten verringerte sich die Zahl der Halter um 4,4 Prozent.

Stärkere Kontrollen bei Tiertransporten gefordert

Häufigere und strengere Kontrollen von Transporten landwirtschaftlich genutzter Tiere hat der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, gefordert. Der Tierschützer appellierte an die Politik, endlich zu handeln, um „die katastrophalen Zustände bei den Tiertransporten“ zu stoppen.

Schindler kritisiert Berichterstattung des SWR

Deutliche Kritik an der Berichterstattung des Südwestrundfunks (SWR) zum Jahresbericht des Landesuntersuchungsamtes (LUA) hat der Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Norbert Schindler, geübt.

Antibiotika-Daten und Tierbewegungen per Smartphone melden

Schweinehalter müssen sowohl für die staatliche Antibiotika-Datenbank (TAM) als auch nach Viehverkehrsverordnung (VVVO) ihre Tierbewegungen melden. Das ist lästig und kostet viel Zeit. Bestandsveränderungen können Sie aber auch per Smartphone melden. top agrar hat die neue Technik von zehn Landwirten testen lassen.

QS-Wissenschaftsfonds: Rahmenbedingungen für Notimpfung gegen Schweinepest verbessern

Das durch den QS-Wissenschaftsfonds geförderte Projekt Ökonomische Bewertung alternativer Tierseuchen-Bekämpfungsstrategien – am Beispiel der Klassischen und Afrikanischen Schweinepest kommt zu dem Ergebnis, dass bei einem Ausbruch der Klassischen Schweinepest das Impfen dem Keulen der Tiere ökonomisch nicht überlegen wäre. Die Vorteilhaftigkeit der Impfungen ließe sich aber durch Anpassung einiger Rahmenbedingungen deutlich verbessern.

Recht auf saubere Luft erfolgreich eingeklagt

Eine österreichische Familie stellte erfolgreich einen Antrag auf Maßnahmen zur Luftverbesserung beim Verwaltungsgerichtshof in Graz. Die Deutsche Umwelthilfe zwingt hessische Landesregierung zum Handeln.

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Angespannte Liquiditätslage: Schwarz fordert Sofortmaßnahmen

Angesichts der angespannten Liquiditätslage in den Milchvieh- und Schweinebetrieben fordert der Bauernverband Schleswig-Holstein kurzfristig wirksame Maßnahmen, um den betroffenen Landwirts-familien zu helfen.

Gebühren für Rückstandskontrollen verärgern Landwirte

Kontrolle ist gut, bezahlen ist besser …Nach diesem Motto werden Landwirte in Niedersachsen neuerdings für Untersuchungen im Rahmen der Nationalen Rückstandskontrollen zur Kasse gebeten.

Hitze: Traut Meyer Geflügelhaltern Pflege der Tiere nicht zu?

Angesichts der Hitzewelle zeigt sich Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer besorgt, ob die Geflügelhalter auch ja alles richtig machen. In Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit könne es nämlich insbesondere in Geflügelhaltungen zu extremen Wärmebelastungen für die Tiere kommen, erklärt der Diplomsozialwirt.

Pflanzenschutz: Gruppe kritisiert polemische Verunsicherung der Verbraucher

Niedersachsens Umweltminister Wenzel und Agrarminister Meyer haben sich kürzlich für höhere Grenzwerte für verschiedene Pflanzenschutzmittel, wie etwa Glyphosat ausgesprochen. Gegen solche aus seiner Sicht „unsachlichen und fachlich unbegründeten Forderungen wehrt sich Hermann Grupe, der für die FDP im Landtag sitzt.

NRW-CDU sieht in Naturschutzgesetz massive Bevormundung der Bauern

Die rot-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat das neue Landesnaturschutzgesetz vorgestellt. Aus Sicht von Rainer Deppe und Christina Schulze Föcking von der CDU-Landtagsfraktion ist das ein nicht hinnehmbares Maß an Bevormundung der Grundeigentümer.

Preisdruck im Milchmarkt: Politisches Versagen statt Marktkrise

Die Verlängerung und Verschärfung des russischen Importembargos übt nach Einschätzung der europäischen Milchmarktbeobachtungsstelle unverändert einen massiven Preisdruck auf den Milchmarkt aus.

Gülle bei warmer Witterung verlustfrei ausbringen

Die Getreideernte hat begonnen. Folgen darauf Zwischenfrüchte, kommt oftmals Gülle auf den Acker. Auch Grünland profitiert vom organischen Dünger – wenn er korrekt und verlustfrei ausgebracht wird.

Netzschau: Der größte Agrarbetrieb der Welt

Elf Millionen Hektar stehen in Australien zum Verkauf. Wer sich für den weltgrößten privaten Viehbetrieb interessiert, erfährt hier, welche Herausforderungen den zukünftigen Besitzer erwarten.

Antibiotikamonitoring: Fristen nicht versäumen!!

Alle Angaben zur Abgabe von Antibiotika für das erste Halbjahr 2015 müssen spätestens am 13. Juli 2015 in der QS-Datenbank vorliegen. Am 14. Juli 2015 endet die Eingabefrist dafür in der HIT-Datenbank.

Pressereise entlang der Wertschöpfungskette Schwein

Mit welchen innovativen Ansätzen begegnet die Agrar- und Ernährungsbranche im Oldenburger Münsterland ihren zentralen Herausforderungen? Diese Fragestellung stand im Fokus einer Pressebereisung mit Fachjournalisten entlang der Wertschöpfungskette Schwein. Ende Juni wurden landwirtschaftliche Betriebe sowie Unternehmen in der Region Südoldenburg besichtigt.

Schweinegrippe-Impfung – Schlafkrankheit als natürliche Nebenwirkung

Als 2009 weltweit die Schweinegrippe grassierte, ließen sich Tausende Menschen in Europa mit Pandemrix impfen. Im Anschluss daran wurden vor allem bei Jugendlichen einige wenige Fälle von Narkolepsie – also Schlafkrankheit – registriert. Wie das eine mit dem anderen zusammenhängt, war lange unklar. Ein internationales Forscherteam hat jetzt eine Spur gefunden.

Erhöhte Dioxinwerte: Landwirt aus Münster darf keine Eier mehr verkaufen

Münster (aho) – Eier aus einer kleineren Freiland-Legehennenhaltung im ländlichen Außenbereich von Münster haben bei einer Routinekontrolle durch die städtische Lebensmittelüberwachung leicht überhöhte Dioxinwerte aufgewiesen. Der Landwirt darf vorerst keine Eier von seinen 240 freilaufenden Hühnern verkaufen. Da er ausschließlich ab Hof direkt vermarktet, ist sichergestellt, dass sich keine belasteten Eier im Handel befinden. Seine Kunden hat er mit einem Aushang auf dem Hof zu informieren.

Initiative Tierwohl: Dt. Tierschutzbund im Beraterausschuss

Der Deutsche Tierschutzbund wird künftig im Beraterausschuss der Initiative Tierwohl mitarbeiten. Ziel ist unter anderem, die Methodik umzugestalten bzw. weiterzuentwickeln, um sinnvollen Tierschutz im Stall zu garantieren.

SPD will Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft um mindestens 50 % senken

Die SPD hat sich zum Ziel gesetzt, den Antibiotika-Verbrauch in der Landwirtschaft bis zum Jahr 2020 um mindestens 50 % zu vermindern. „Wir müssen den Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung sehr deutlich senken. Erforderlich ist eine eindeutige Zielvorgabe, an der sich Landwirte und Tierärzte orientieren müssen.“

EU-Kommission unterstützt Revision des Düngerechts

Die SPD-Bundestagsfraktion sieht ihre Position zur Verschärfung des Düngerechts bestätigt. Agrarsprecher Dr. Wilhelm Priesmeier zeigte sich zufrieden mit einem Gespräch, das der Leiter der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission, Karl-Friedrich Falkenberg, am Mittwoch mit dem Ernährungsausschuss geführt hat

Schweinezucht: Das sind die Trends in der Forschung

Neben den harten Kriterien gewinnen bei den Ebern zunehmend auch die weichen stark an Bedeutung. Geruch, Schleimbeutelentzündung und Tierverhalten – das sind die Trends in der genetischen Eberforschung.

Gentechnik: Fünf Minister machen Druck

Fünf Minister legen einen neuen Entwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes vor. Darin fordern sie eine bundeseinheitliche Regelung beim Anbau von gentechnischen Pflanzen. Minister Schmidt setzt auf die Opt out-Regel.

Polen: Ausbau der Sauenhaltung

Die polnische Schweineproduktion hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr auf die Schweinemast und auf die Schlachtstufe ausgerichtet.

Das Urteil zur Weservertiefung und die Folgen

Ist die EuGH-Entscheidung zur Weservertiefung ein pragmatisches Urteil, das Eingriffe eher erleichtert als erschwert? Fragen an Prof. Dr. Michael Reinhardt von der Uni Trier.

Naturschutzrichtlinien retten!

Noch drei Wochen läuft die Konsultation der EU-Kommission zur Zukunft der EU-Naturschutzrichtlinien. Der WWF hat ein neues Video veröffentlicht, in dem er die BürgerInnen Europas auffordert, für den Erhalt der Schutzstandards zu stimmen.

Recht auf saubere Luft

Eine österreichische Familie stellte erfolgreich einen Antrag auf Maßnahmen zur Luftverbesserung beim Verwaltungsgerichtshof in Graz. Die Deutsche Umwelthilfe zwingt hessische Landesregierung zum Handeln.

Weservertiefung: EuGH macht strenge Auflagen

Der EuGH hat den Plänen zur Weservertiefung – und damit wohl auch denen zur Elbvertiefung – einen Dämpfer verpasst. Naturschützer sehen sich bestätigt, die Wirtschaft hofft auf Ausnahmen.

EuGH stoppt Weservertiefung

Das Gerichtsurteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sieht ein Verschlechterungsverbot für Gewässer vor und beruft sich damit auf die EU-Wasserrahmenrichtlinie. Das Urteil wird Auswirkungen auf das Hamburger Projekt zur weiteren Ausbaggerung der Elbe haben.

Dialogforum Waldnaturschutz und Biodiversität setzt auf Fakten und Kooperation

Mit einem deutlichen Appell für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, heute in Berlin die BMEL-Veranstaltung „Waldstrategie 2020 – Dialogforum Waldnaturschutz und Biodiversität“ eröffnet.

Bayern: 30 Organisationen unterzeichnen gemeinsame Tierwohl-Erklärung

Auf Initiative von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner haben jetzt mehr als 30 Organisationen und Verbände eine „Gemeinsame Erklärung zur Rolle der Tierhaltung und zur Verbesserung des Tierwohls in der bayerischen Landwirtschaft“ unterzeichnet. Sie bekennen sich darin zu ihrer besonderen Verantwortung für landwirtschaftliche Nutztiere und wollen sich für eine weitere Verbesserung von Tierschutz und Tierwohl einsetzen.

Glyphosat in Muttermilch: „Die Masche hat schon in den USA funktioniert“

Die Grünen haben behauptet, laut einer Studie sei das Herbizid Glyphosat in Muttermilch nachweisbar. Die Masche ist allerdings bekannt: Man untersucht ein paar Proben Muttermilch, weist eine missliebige Substanz nach und verschickt eine Pressemeldung. Schon hat man Schlagzeilen, die ihre Wirkung tun, sagt ein Magazin.

Europäische Bauernverbände warnen vor ernster Lage auf dem EU-Milchmarkt

Copa und Cogeca haben am Dienstag vor der ernsten Marktlage gewarnt, in der sich die Milcherzeuger der EU befinden, und Maßnahmen gefordert. „Derzeit stehen die 750.000 EU-Milcherzeuger vor großen Problemen mit Blick auf ihre Gewinnspannen und ihre Liquidität. Die ihnen gezahlten Erzeugerpreise decken nicht die Kosten.

Nds.: 17,5 Mio. Euro für Ideen zu mehr Ökologie und Tierschutz

Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer hat die Bewerbungsrunde um das EU-Förderprogramm „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ (EIP Agri) eröffnet. Projektskizzen können ab sofort bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eingereicht werden.

Niedersachsens erstes Wolfsbüro nimmt Arbeit auf

Erst kam der Wolf, jetzt zieht das Land nach: mit einem zentralen Wolfsbüro in Hannover. Hier soll es vor allem für Halter gerissener Schafe und Kälber schneller gehen als bislang.

Neonicotinoide: Apokalypse im Bienenstock?

(aho) – Im Mai 2013 schränkte die EU-Kommission die Verwendung der neonicotinoiden Wirkstoffen mit dem Hinweis auf eine Gefährdung von Bienen ein. Seit dem 1. Dezember 2013 dürfen die Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiametoxam nicht mehr eingesetzt werden. Das Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.) publiziert jetzt mehrere Arbeiten zum „Bienensterben“. Lesen Sie zunächst die Veröffentlichung der Biologin Andrea Pfuhl „Neonicotinoide: Apokalypse im Bienenstock?“. Bitte beachten Sie die umfangreiche Literaturliste am Ende des Beitrags.

Hochschullaufbahn in der Tiermedizin: Die Besten müssen draußen bleiben

An den fünf veterinärmedizinischen Fakultäten in Deutschland hat sich Unruhe ausgebreitet. Der Anlass ist ein anonymer Brief, mit dem ein junger Tierarzt aus München Anfang des Jahres auf Missstände aufmerksam machte. Seinem Vorbild folgten im Juni Tierärzte, die an der Leipziger Fakultät tätig sind; sie sprachen mit Journalisten, die einen Bericht in einem Stadtmagazin veröffentlichten. In beiden Fällen geht es um die Gehälter und Arbeitsbedingungen an den universitären Tierkliniken. Zehn Euro im Monat – das war, folgt man dem anonymen Brief aus München, bis vor wenigen Wochen der Lohn für eine Vollzeitstelle als Tierarzt an der Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Jedenfalls für junge Tierärzte, die dort hofften, mit einer wissenschaftlichen Arbeit promoviert zu werden oder Weiterbildungszeit zu sammeln. Im Gegenzug mussten sie morgens um 7.30 Uhr mit der Arbeit beginnen und Tiere versorgen, OPs vorbereiten, Besitzer beraten. Im Regelfall waren sie bis nach 18 Uhr beschäftigt. Sie hatten tagsüber keine offiziellen Pausen und machten Nacht- und Wochenenddienste ohne Vergütung. In ihren Verträgen stand, dass sie nur wenige Stunden im Monat arbeiten würden, sie mussten aber mündlich zustimmen, ständig da zu sein.

von Christina Hucklenbroich

Podiumsdiskussion: Habeck räumt Mitschuld der Grünen ein

Eine Mitschuld seiner Partei an Auswüchsen in der gegenwärtigen Tierschutzdebatte hat der Grünen-Politiker Dr. Robert Habeck eingeräumt.

Remmel will Ackerbau an Gewässerrändern verbieten

Die Landwirte in Nordrhein-Westfalen müssen sich auf weitere Beschränkungen im Ackerbau sowie hinsichtlich in der Ausbringung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in der Nähe von Gewässerrandstreifen einstellen.

Niedersachsen bündelt Kräfte gegen Antibiotikaresistenzen

Die niedersächsische Landesregierung will mit einer intensiveren ressortübergreifenden Zusammenarbeit gegen Antibiotikaresistenzen vorgehen. Nach Angaben der Staatskanzlei in Hannover wurde auf Vorschlag von Gesundheitsministerin Cornelia Rundt die Einsetzung eines interministeriellen Arbeitskreises beschlossen.

Sachverständigenrat für Umweltfragen zur Zukunft der Kohle

Autor: Schmidt-Mattern, Barbara

Klimabericht für den Ostsee-Raum

Autor: Mrasek, Volker

Schwanzprämie: 16,50 Euro gibt es je Mastschwein

Ab 1. Juli können in Niedersachsen Tierwohlprämien für Ringelschwänze und Co. beantragt werden. Das sind die Kritierien für die Teilnahme und soviel erhalten Tierhalter für intakte Schwänze und Hennenschnäbel.

Aufreger: Glyphosat in der Muttermilch

Bisher waren sich alle einig. Muttermilch ist das beste fürs Kind. Untersuchungsergebnisse der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen könnten für Verunsicherung sorgen, oder?

Bundesländer-Ranking: Hier war es im Juni am Trockensten

Der Juni 2015 ist deutlich zu trocken ausgefallen – Gewittern und Starkregen im Süden zum Trotz. Im Schnitt regnete es 58 Liter pro Quadratmeter – statt wie üblich 85 Liter je Quadratmeter. Ein Überblick.

Düngeverordnung – Siegt nun doch der Fachverstand?

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Schweinehalter – Bundesagrarminister Christian Schmidt geht bei der Novelle der Düngeverordnung auf die Fachleute zu. Die überarbeitete Fassung der Düngeverordnung enthält Änderungen zur Phosphatregelung, zur Länderöffnungsklausel und zur Ausbringungstechnik.

Factsheet zu Biokraftstoffen aktualisiert

Die Reform der Biokraftstoffpolitik der EU ist nach langwierigen Verhandlungen verabschiedet worden. Im April haben sich Rat und EU-Parlament auf einen Kompromiss geeinigt. Das aktualisierte DNR-Factsheet fasst die wichtigsten Reformergebnisse, Debatten und Kritikpunkte aus NGO-Sicht zusammen.

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TK Techniker Krankenkasse: Leichtfertiger Einsatz von Antibiotika bei Erkältung macht diese wirkungslos

Der Beitrag TK Techniker Krankenkasse: Leichtfertiger Einsatz von Antibiotika bei Erkältung macht diese wirkungslos erschien zuerst auf AHO Redaktion Grosstiere.

Erschreckend: Humanmediziner verordnen immer mehr Antibiotika; in Hessen überdurchschnittlicher Anstieg

(aho) – Während in der Veterinärmedizin deutlich weniger Antibiotika verordnet werden, steigen die Verordnungen in der Humanmedizin unbeeindruckt von der Diskussion um resistente Keime weiter an. So wurden in Hessen im vergangenen Jahr jedem bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbstätigen 5,4 Tagesdosen dieser Arzneimittel verordnet, 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das zeigt eine Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zum Antibiotika-Verbrauch in Deutschland.

Interview – Hirnforscher Peter Thier zu Experimenten mit Affen

Autor: Knoll, Christiane
Sendung: Wissenschaft im Brennpunkt

Tierschutz – Versuchsfreie Zone oder: Soll man forschen ohne Affen?

Rhesusaffen, Makaken oder Weißbüschelaffen gehören zu unseren nächsten Verwandten. Ihre Hände greifen wie unsere, wenn sie raufen, sehen sie aus wie unsere Kinder. Dürfen wir diesen Wesen Leid zufügen, ihre Körper benutzen und schädigen, für unsere Zwecke?

www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
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Stundenlang stillsitzen und schauen – Reportage aus Bremer Hirnforschungslabor

Autor: Wildermuth, Volkart
Sendung: Wissenschaft im Brennpunkt

Alternativen zu Affenversuchen – Embryonale Stammzellentests als Hoffnungsträger am Horizont

Die weitaus meisten Versuche mit Primaten werden im Bereich der Medikamententests durchgeführt. Während es auf dem Feld der Kosmetik gelungen ist, Versuche an Kaninchen durch Tests an Hautmodellen zu ersetzten, ist das bei der komplexeren Prüfung des Risikos von Fehlbildungen wohl noch länger nicht möglich.

www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
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Primatenversuche in der Schweiz – Praktisch verboten

In der Schweiz ist nicht nur die Würde des Menschen gesetzlich verankert, sondern auch die Würde der Kreatur an sich. Ein hoher Anspruch, der in einer strengen Tierschutzverordnung umgesetzt wird und in Teilen des Landes dazu führt, dass Forschungsprojekte mit Primaten gar nicht mehr durchgeführt werden können. Eine Entwicklung, die für die Forschungslandschaft nicht ohne Konsequenzen bleibt.

www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
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Affenversuche in Zahlen – Was hat die Tierschutznovelle gebracht?

Autor: Wildermuth, Volkart
Sendung: Wissenschaft im Brennpunkt

Tierwohl kann man messbar machen

Der Gesetzgeber fordert, dass Tieren „keine Schmerzen, Leiden oder Schäden“ (§1 TierSchG) zugefügt werden. Für die Praxis ist diese Definition des Begriffs der Tiergerechtheit jedoch zu allgemein.

Bio-Schweine häufig krank

(aho) – Unter Laien gilt die Haltung von Schweinen unter den Bedingungen des Ökolandbaus als besonders tierfreundlich. Dem widersprechen immer wieder wissenschaftlich dokumentierte Fakten. Bioschweine weisen deutlich mehr pathologische Veränderungen auf, die auf Krankheiten und Leiden hinweisen.

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