proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten vom 06. bis 13.06.2015

Die Nachrichtentexte stammen vom jeweiligen Herausgeber der Nachrichten, sind ggf. ergänzt (kursiv, blaue Schriftfarbe) oder gekürzt. Die Links verweisen auf die Ursprungsseiten. Für den Inhalt der unter den jeweiligen Links zu erreichenden Seiten übernehmen wir keine Verantwortung (näheres s. Impressum).
Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

06. bis 13. Juni 2015

 

Wird unsere heutige Landwirtschaft noch akzeptiert?

„Es geht nicht mehr darum, ob wir etwas sachlich falsch oder richtigmachen. Es geht darum, ob das, was wir tun, moralisch zu rechtfertigen ist oder nicht.“ Das sagte Schleswig-Holsteins Bauernpräsident WernerSchwarz am Donnerstag. Er fragt, was denn eine tiergerechte Haltung ist und liefert direkt die Antwort.

Landwirtschaftsverbände, Tierschützer und LEH unterzeichnen Erklärung zum Schnäbelkürzen

In NRW sollen künftig die Schnäbel von Legehennen und Puten nicht mehrroutinemäßig gekürzt werden. Die Landesregierung, die Landwirtschaftsverbände sowie Tierschutzorganisationen undEinzelhandelsunternehmen unterzeichneten dazu jetzt eine gemeinsamen Erklärung.

Emsland: Ergebnisse von Massen-MRSA-Test wie erwartet

Im Emsland hatten sich vor zwei Wochen 353 Landwirte an einemMassenkeimtest auf MRSA beteiligt. Mitglieder der Erzeugergemeinschaft Hümmling mit Sitz in Lorup wollte beweisen, dass sie nicht häufigerTräger des Krankenhaus-Keims MRSA sind als andere Menschen.

Rukwied kündigt Erfurter Erklärung des Deutschen Bauerntages an

Der Deutsche Bauerntag 2015 steht unter dem Motto „Veränderung gestalten“und wird damit eine eindeutige Botschaft senden. „Wir müssen Veränderungen selbst in die Hand nehmen und gestalten, um die Zukunftfür unsere Bauernfamilien und ihre landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern.

Tierwohl muss am Tier gemessen werden

Bei einem Workshop des Thünen-Instituts in Braunschweig ging es um dieMessung des Tierwohls in der Nutztierhaltung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts hatten untersucht, welche Indikatoren,die an der Milchkuh selbst erhoben werden, dafür geeignet sind, anzuzeigen, ob es dem Tier gut geht.

Grünen-Agrarwende würde Milliarden kosten

Eine Agrarwende, wie sie die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünenanstrebt, würde der deutschen Volkswirtschaft erhebliche Wohlfahrtsverluste in Form von Milliardeneinbußen an Erlösen und demWegfall von Arbeitsplätzen bescheren. Davor hat der Agrarökonom Prof. Peter Michael Schmitz gewarnt.

Westfleisch wächst und wird „europäisch“

Der genossenschaftliche Fleischvermarkter hat das Geschäftsjahr 2014 mitneuen Höchstmarken abgeschlossen, verkündete der Westfleisch-Finanzvorstand Carsten Schruck auf der gestrigenGeneralversammlung in Münster. Der Umsatz stieg auf 2,51 Milliarden Euro und der Absatz auf 948.800 Tonnen Ware.

Vogelgrippe im Emsland

Im Landkreis Emsland hat sich der Verdacht auf den Ausbruch einer mildenForm der Vogelgrippe bestätigt. Wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte, ist ein Betrieb mitetwa 36 000 Legehennen in Freilandhaltung betroffen, die nun tierschutzgerecht getötet werden müssen.

Strafanzeige gegen Landwirt: Behörde wiederspricht PETA

PETA stellt Strafanzeige gegen einen Rinderhalter, weil er seinem Tierandauernde Schmerzen zugefügt haben soll. Das zuständige Veterinäramt äußert sich auf Anfrage von agrarheute.com zu dem Fall.

Dauerbrenner Glyphosat: agrarheute.com fragt nach

Die hessische Gemeinde Ahnatal verbietet Glyphosat auf verpachtetenFlächen, toom-Baumärkte verkaufen das Pflanzenschutzmittel nicht mehr. Was ist dran an den Diskussionen um Glyphosat? Wir haben nachgefragt.

Milchpreis-Drücker: ‚Aldi ist Totengräber der Nachhaltigkeit‘

Aldi bringt ab Montag eine „nachhaltige“ Milch in seine Filialen -gentechnikfrei und aus artgerechter Haltung. Viele Bauern betrachten die Aktion als „Feigenblatt,“ denn die Discounter-Riege, allen voranAldi, hat zuvor massiv die Milchpreise gedrückt.

Westfleisch zahlt Landwirten einen Sonderbonus

Die Westfleisch-Gruppe beteiligt ihre Vertragslandwirte am Gewinn. Nacheinem positiven Konzernergebnis erhalten die Vertragspartner einen Sonderbonus. Wieviel die Mäster pro Tier erhalten, lesen Sie hier…

MRSA-Wette: Übertragen Landwirte gefährliche Keime?

Ende Mai haben 355 Landwirte im Rahmen einer Wette an einem freiwilligenMRSA Test teilgenommen. Die Initiatoren haben nun die Wette gewonnen. Das Ergebnis lesen Sie hier:

Gemeinde verbietet Pflanzenschutzmittel

Die hessische Gemeinde Ahnatal will auf ihren verpachteten Flächen denEinsatz von Pflanzenschutzmitteln verbieten. Der Kreisbauernverband spricht von einem „Schwachsinnsbeschluss“.

G7 wollen Antibiotikaresistenzen bekämpfen

Die G7-Staaten wollen die Wirksamkeit von Antibiotika erhalten. In derAbschlusserklärung zu ihrem Gipfeltreffen auf Schloss Elmau betonen die Staats- und Regierungschefs die zentrale Rolle von Antibiotika für dieHuman- und Veterinärmedizin.

Grünen-Agrarwende würde Milliarden kosten

L P D – Die von der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen angestrebteAgrarwende würde der deutschen Volkswirtschaft erhebliche Wohlfahrtsverluste verursachen. Diese Prognose hat der GießenerAgrarwissenschaftler Prof. Peter Michael Schmitz geäußert. Er nennt Verluste bei Erlösen und den Wegfall von Arbeitsplätzen als Grund.

Vogelgrippe: 36.000 Freilandhennen müssen getötet werden

Meppen (aho) – Im Landkreis Emsland hat sich der Verdacht auf Ausbruch einermilden Form der Vogelgrippe bestätigt. Betroffen ist ein Betrieb mit etwa 36.000 Legehennen in Freilandhaltung in Herzlake.

Der Verdacht auf Vogelgrippe hatte sich durch Eigenkontrollen ergeben, dienun durch amtliche Proben des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) bestätigt wordensind.

Vogelgrippe: 36.000 Hennen müssen getötet werden

Im Emsland ist eine milde Form der Vogelgrippe ausgebrochen. 36.000Legehennen eines Geflügelmastbetriebs müssen getötet werden. Der Virustyp H7N7 ist für Menschen ungefährlich.

Urteil zur Bindungswirkung von UVP-Feststellungsbescheiden
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im April entschieden, dassFeststellungsbescheide gegenüber der betroffenen Öffentlichkeit, die am Feststellungsverfahren nicht beteiligt war, keine Bindungswirkung haben.
Über eine Million Unterschriften für die Katz?
Die Europäische Kommission hat das von der Europäischen Bürgerinitiative(EBI) Stop Vivisection geforderte Verbot von Tierversuchen in Europa abgelehnt. Die von 1,17 Millionen BürgerInnen unterschriebeneInitiative wurde der EU-Kommission am 3. März übergeben. Einen Monat später erteilte sie dieser nun eine Absage.
Gerichtshof der EU für klare Etikette

Lebensmittel dürfen durch Angaben auf der Verpackung, Aufmachung und Bewerbung nichtden Eindruck erwecken, dass eine bestimmte Zutat enthalten ist, obwohl diese nicht vorhanden ist. Das hat der Gerichtshof der EU (EuGH) am 4.Juni entschieden.

Abstimmung zu TTIP-Resolution vertagt

Der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, hat die für heute geplanteAbstimmung über die TTIP-Resolution verschoben. Grund sind die mehr als 200 Änderungsanträge, die vor der Abstimmung eingegangen sind.

Vogelgrippe im Emsland: 36.000 Legehennen getötet

Die niedrigpathogene Form der Vogelgrippe ist im Landkreis Emslandnachgewiesen. Ein Betrieb mit 36.000 Legehennen ist betroffen und muss seine Tiere jetzt tierschutzgerecht töten lassen.

Verwirrung um PETA-Anzeige gegen Rinderhalter

PETA erstattet Strafanzeige gegen einen Rinderhalter, weil er seinem TierSchmerzen zugefügt haben soll. Allerdings gibt es viele Unklarheiten. Laut anderer Quellen sei das Tier krank gewesen und wurde deshalb vomTierarzt eingeschläfert.

Umwelthormone selbst im Hochgebirge

Fische in entlegenen Bergseen Europas sind bereits verweiblicht

G7-Gipfel: Das betrifft die Landwirtschaft

Die Gruppe der Sieben hat sich getroffen und ihren Abschlußberichtvorgelegt. Der Einsatz von Antibiotika soll in Zukunft verringert werden, um die Bildung von Resistenzen zu vermeiden.

MRSA: Bauern nicht belasteter als andere Bürger

Landwirte aus dem Emsland haben mit einem Massentest bewiesen, dass sie nichthäufiger als andere Menschen den Krankenhaus-Keim MRSA in sich tragen. Dafür aber einen anderen.

Multiresistente Klinik-Keime bei Bauern kein Problem

Landwirte aus dem Emsland haben mit einem Massentest bewiesen, dass sie nichthäufiger als andere Menschen den Krankenhaus-Keim MRSA in sich tragen. Dafür aber einen anderen.

BMEL-Studie: Spekulation wohl nicht für Preisblasen verantwortlich

Explosive Preissteigerungen an den Börsen für Agrarrohstoffe werden vermutlichnicht durch Spekulanten hervorgerufen. Zu diesem Schluss kommt das von Thünen-Institut in einem Forschungsprojekt der Bundesregierung. DasZiel: Neue Erkenntnisse zu den Eigenschaften der Preisbildungsprozesse zu liefern.

Ratgeber Mahd: So vermeiden Sie Wildunfälle

Von innen nach außen mähen, heißt die Devise bei der Mahd. So könnenWildtiere rechtzeitig flüchten. Für Landwirte gibt es aber noch weitere Möglichkeiten, um Wildtiere zu retten.

Tierarzt erlöst kranke Kuh: PETA stellt Strafanzeige gegen Landwirt

Die Tierrechtsorganisation „PETA“ hat erneut zugeschlagen: Nach unzähligenAnzeigen wegen abgebrannter Ställe oder übermähter Kitze haben die Aktivisten nun Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln gegen einenLandwirt aus Wermelskirchen gestellt, der eine Kuh vom Tierarzt töten ließ.

Gemeinde Ahnatal will Pflanzenschutz verbieten

Die Bauern in der Gemeinde Ahnatal sind sauer: Die Gemeindevertretung ausSPD und Grünen hat beschlossen, auf ihren verpachteten Flächen künftig keinen chemischen Pflanzenschutzmittel mehr zu dulden. Es geht um 20 haund zehn Landwirte, berichtet die HNA. „Ein Schwachsinnsbeschluss“, so die Bewirtschafter.

3sat-Wissensabend: Gibt es Fleischgenuss mit gutem Gewissen?

Am heutigen Donnerstag beschäftigt sich 3sat ab 20:15 Uhr 100 Minuten langmit dem heutigen Fleischverzehr. Viele Menschen essen gerne Fleisch. Doch kann man Fleisch in Zeiten der Massentierhaltung eigentlich nochguten Gewissens genießen? Sollte ausschließlich Biofleisch auf dem Speisezettel stehen?

Aufreger: 11.000 tote Schafe

Nach acht Tagen ohne Futter und Wasser sollen im Hafen von Midia 11.000Schafe auf einem Schiff gestorben sein. Diese Nachricht sorgte für Aufregung in den Sozialen Netzen.

Soja: Bundesweite Anbaufläche erreicht Rekordwert

Die Anbaufläche von Soja wächst von Jahr zu Jahr. 2014 wurde die heimischeEiweißpflanze deutschlandweit auf rund 10.000 Hektar angebaut.

Kriminelle Machenschaften: Erneuter Betrug bei Bio-Schweinen

In Mecklenburg-Vorpommern wurde ein neuer Fall von Bio-Betrug in derSchweinehaltung aufgedeckt. Das ist bereits der zweite innerhalb weniger Tage.

BMEL lädt Länder zu Staatssekretärsausschuss Tierschutz ein

Auf Initiative von Bundesagrarminister Christian Schmidt und unter Leitungvon Staatssekretär Dr. Robert Kloos beraten heute in Berlin die für den Tierschutz zuständigen Staatssekretäre und Amtschefs von Bund undLändern erstmalig im BMEL über eine Abstimmung ihrer Tierschutzaktivitäten.

Grüne legen Antrag gegen Glyphosat vor

hib 296/2015, Grüne legen Antrag gegen Glyphosat vor

20 % Ökolandbau bis 2020? Wissenschaftlerin hat große Zweifel

Für sehr ambitioniert hält die Direktorin des Thünen-Instituts (TI) fürBetriebswirtschaft, Prof. Hiltrud Nieberg, das in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung festgelegte Ziel, denAnteil des Ökolandbaus auf 20 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) in Deutschland auszudehnen.

Heubuch gegen Landgrabbing in Europa

Die Grünen-Europaabgeordnete Maria Heubuch hat die Europäische Kommissionaufgefordert, Daten über das Ausmaß des Aufkaufs von Agrarland durch internationale Kapitalgesellschaften und Spekulanten vorzulegen.

Backhaus: Nachhaltiger Einsatz mineralischer Dünger enorm wichtig

Für einen effizienten und möglichst naturschutzkonformen Düngemitteleinsatzhat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus geworben. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung werde mittlerweile durchdie Hilfe künstlich erzeugter Stickstoffdünger ernährt.

Bundesregierung bekennt sich zur Jagd

Für eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Jagdrechts hat sichAgrar-Staatssekretär Peter Bleser ausgesprochen. Dies müsse jedoch auf „einer wissenschaftlich fundierten Basis“ erfolgen und nicht auf „derGrundlage von ideologischen Wertvorstellungen“, sagte Bleser.

Schweinepest: Rahmenbedingungen für Notimpfung verbessern

Sollte in Deutschland die Schweinepest ausbrechen, ist die Strategie „Impfenstatt Töten“ zumindest unter ökonomischen Gesichtspunkten derzeit nicht überlegen.

Pflanzenschutzmittel – Glyphosat – „Wahrscheinlich krebserzeugend“

Es steht ganz oben auf der Liste der weltweit eingesetztenPflanzenbehandlungsmittel, nicht nur bei Landwirten, sondern auch bei Hobbygärtnern: Glyphosat. Doch eine Neubewertung des Herbizids durchdie Internationale Krebsforschungsagentur IARC sorgt für Verunsicherung. 

G7-Gipfel – Weniger Antibiotika-Einsatz im Stall gefordert

Die G7-Staaten haben verabredet, den Einsatz von Antibiotikaeinzuschränken, um Resistenzen zu verhindern. Reinhild Benning vom Naturschutzbund BUND hält die Beschlüsse für zu schwammig undunzureichend. Er forderte im DLF: „Wir brauchen in Deutschland und Europa ein konkretes Senkungsziel für Antibiotika-Einsatz im Stall.“

Streitpunkt Schwanzkupieren: Meyer und ISN werden sich einig

Hannover – Nach langjährigen Verhandlungen haben sich Agrarminister Meyer undder Interessensverband der Schweinehalter auf praktikable Maßnahmen zur Umsetzung des Verzichts von Schwanzkupieren geeinigt.

Bauer Willi: Wachsen oder weichen! Oder?

Als Landwirt setzt Bauer Willi künftig auf eine Nische mitzahlungskräftigen Kunden und kümmert sich nicht um Verbände und Poltitik. Und was machen Sie?

Mecklenburg-Vorpommern: Neuer Fall von Bio-Betrug mit Schweinen
Schwerin (aho) – Die Öko-Kontrolle in Mecklenburg-Vorpommern hat einen neuenBetrug in der Bio-Schweinehaltung aufgedeckt. Nach Informationen des Landwirtschaftsministeriums in Schwerin hat ein Betrieb im LandkreisLudwigslust-Parchim offensichtlich sein Bio-Zertifikat missbraucht. Der Betrieb soll das Fleisch der Schweine als „bio“ vermarktet haben. DieTiere wurden dagegen mit konventionellem Futter gemästet und in einer Betriebsstätte gehalten, die nicht im Öko-Kontrollverfahren erfasstwar, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.
Fleisch gut durchbraten: Freilandschweine häufig mit gefährlichen Parasiten infiziert

 (aho) – Das Fleisch von Freilandschweinen sollte immer sorgfältig durchgebraten werden, um die Zysten von Toxoplasma gondiisicher abzutöten. Wissenschaftler der Universität von Parma und des „Istituto Zooprofilattico Sperimentale Lombardia“ in Brescia konntenbei der Untersuchung von Schweinen dreier Bio-Freilandhaltungen bei mehr als der Hälfte der Tiere (57,1%) den Parasiten nachweisen.

G7-Beschlüsse: Weniger Antibiotika, mehr Freihandel

Die G7-Staaten haben sich beim Gipfel in Elmau darauf verständigt, dieWirksamkeit von Antibiotika zu erhalten und sich bis Jahresende auf die Details beim Freihandelsabkommen TTIP zu einigen. Ein Blick in dieAbschlusserklärung…

Intensivierung des Ackerbaus auf 50 % der EU-Fläche nicht möglich

Etwa die Hälfte der Agrarflächen in Europa eignet sich nicht für eineIntensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung beziehungsweise sollte zum Teil sogar extensiviert werden. Auf den anderen Böden ist eineIntensivierung mit gewissen Einschränkungen möglich. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Dr.

Ökoreform bleibt umkämpft

Die EU-Mitgliedstaaten werden sich frühestens nächste Woche beim Agrarratin Luxemburg auf eine gemeinsame Position zur Reform der EU-Ökoverordnung einigen. Die Hoffnung der Ratspräsidentschaft auf einebreite Unterstützung im Brüsseler Sonderausschuss Landwirtschaft (SAL) verpuffte am vergangenen Freitag.

Landarbeiter in vielen Teilen Europas von Ausbeutung betroffen

Die Land- und Forstwirtschaft sowie der Gartenbau gehören zu den Branchen,die in vielen Teilen der Europäischen Union als besonders anfällig für die Ausbeutung von Arbeitskräften gelten. Das berichtet die EU-Agenturfür Grundrechte (FRA) in einer aktuellen Studie.

BfN fordert ambitionierte Umsetzung ökologischer Vorrangflächen

Das Bundesamt für Naturschutz zweifelt an der Wirksamkeit derEU-Agrarreform für den Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland. „Dramatische Bestandsrückgänge bei Vögeln und zahlreicher andererArtengruppen zeigen uns, dass der Verlust an biologischer Vielfalt ungebrochen weiter anhält.“

OVID warnt vor GVO-Verboten

Der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) hatseine Ablehnung gegenüber nationalen Verwendungsverboten europaweit zugelassener gentechnisch veränderter Futter- und Lebensmittelbekräftigt. „Die Pläne der EU sind absurd. Damit nimmt die Kommission Abschied vom gemeinsamen EU-Binnenmarkt.“

10 Tipps gegen Hitzestress im Hühnermaststall

Masthühner schwitzen zwar nicht, aber sie leiden bei hohen Außentemperaturen unterHitzestress. Dieser kann sogar zu einer erhöhten Sterblichkeit führen. Wie sie gegensteuern können, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Schweine dürfen Ringelschwänze behalten

Landwirte und Land haben sich auf eine Verbesserung des Tierwohls in derSchweinehaltung geeinigt. Auf das routinemäßige Abschneiden der Ringelschwänze soll verzichtet werden.

Meyer fordert höhere EU-Mittel für Kleinbauern

845 Millionen Euro EU-Fördermittel landeten 2014 direkt in Niedersachsen,vor allem bei Großgrundbesitzern. Agrarminister Meyer fordert mehr Geld für kleine und mittlere Betriebe.

ISN und Landwirtschaftsminister Meyer unterzeichnen gemeinsames Eckpunktepapier zur Tierwohlförderung in Niedersachsen

Nach rund zweijähriger heftigster Auseinandersetzung zwischen NiedersachsensLandwirtschaftsminister Christian Meyer und der ISN um das Thema Schwänzekupieren und Ringelschwanzprämie wurde heute in Hannover eingemeinsames „Eckpunktepapier für eine effektive und praktikable Tierwohlförderung im Hinblick auf den Verzicht auf das routinemäßigeSchwanzkupieren beim Schwein“ unterzeichnet. Dritter Unterzeichner des Eckpunktepapieres ist das Agrar-und Ernährungsforum OldenburgerMünsterland.

Gesundheitsbelastung durch Glyphosat

hib 286/2015, Gesundheitsbelastung durch Glyphosat

Deutschland auf Rang drei bei Agrarexporten

hib 286/2015, Deutschland auf Rang drei bei Agrarexporten

Britische Schweinehalter verlieren Geld

Die Schweinefleischproduzenten in Großbritannien schreiben rote Zahlen. Imersten Quartal 2015 lagen die Gesamtkosten der Produktion mit 1,46 £/kg (2,03 €) um 7 Pence/kg (10 Cent) über dem Erzeugererlös. Das gab diebritische Absatzförderungsorganisation für Landwirtschaft und Gartenbau (AHDB) bekannt.

Fall Straathof: Landesregierung habe nichts gewusst

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat nach eigenen Aussagennichts von den Tierschutz- und Brandschutzverstößen in den Ställen von Adrian Straathof gewusst. Die Opposition aus Linken und Grünen will dasallerdings nicht glauben und stellte eine Kleine Anfrage.

Kartellamt und Grüne sauer über Tönnies´ Böklunder-Trick

Das Schlachtunternehmen Tönnies muss eigentlich wegen illegaler Absprachenin einem Wurstkartell 120 Mio. Euro Strafe zahlen. Dieser Zahlung könnte Clemens Tönnies allerdings durch einen Trick entgehen. Wieberichtet hat der findige Unternehmer einen Plan für die Unternehmen Böklunder und Könecke ausgetüftelt.

Kampf gegen Antibiotikaresistenzen Thema auf G7-Gipfel

Der Kampf gegen Antibiotikaresistenzen ist ein Schwerpunktthema desG7-Gipfels. Das Thema wird aller Voraussicht nach in der Abschlusserklärung der Staats- und Regierungschefs eine Rolle spielen.Regierungssprecher Steffen Seibert bezeichnete Antibiotikaresistenzen als weltweite Bedrohung.

RLV: Mit Tierwohl statt mit Dumpingpreisen werben

Der Lebensmittelhandel muss seine Verkaufsstrategien überdenken und dasTierwohl mehr in den Mittelpunkt rücken. Das fordert der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV). In diesem Zusammenhang begrüßt der RLVdie ersten Werbemaßnahmen des Lebensmittelhandels zur Initiative Tierwohl.

Bund drängt auf Ende gesetzlicher Vermarktungsnormen der EU

Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass sämtliche noch bestehendenspezifischen gesetzlichen Vermarktungsnormen für Obst und Gemüse der Europäischen Union aufgehoben werden. Das hat Agrar-StaatssekretärinDr. Maria Flachsbarth in der Antwort auf eine Frage der Grünen-Abgeordneten Nicole Maisch bekräftigt.

Straathof gibt Vermögensanteile an Treuhänder

Der Ferkelzüchter Adrianus Staathof hat vergangene Woche seineVermögensanteile an der LFD Holding (ehemals Straathof Holding) an einen Treuhänder abgegeben. Derweil bestreitet die Landesregierung vonden Misständen gewusst zu haben.

Langstreckentransport: 11.000 tote Schafe

Auf einem Schiff im rumänischen Midia seien laut Tierschutzorganisation11.000 Schafe gestorben. Ursprünglich sollten die Tiere Jordanien gebracht werden.

USA: Vogelgrippe-Welle – 40 Millionen Tiere gekeult

Washington – In den USA breitet sich das Vogelgrippe-Virus derzeit rasant aus. 32Millionen der gekeulten Tiere sind Legehennen. Das entspricht in etwa 10 Prozent der US-amerikanischen Eierproduktion.

Wenzel will Fracking mit allen Mitteln stoppen

Niedersachsens Umweltminister Wenzel spricht sich im NDR rigoros gegen Fracking imSchiefergestein aus. Im Zweifel werde das Land Klagen der Industrie in Kauf nehmen.

Landwirte dürfen nicht Logo von Initiative Tierwohl verwenden

Die Initiative Tierwohl hat mit Scholz & Friends eine großeWerbeagentur beauftragt. Sie soll ab jetzt das Thema für Werbemaßnahmen aufbereiten. Landwirte und land. Organisationen dürfen das Logo dagegennicht benutzen und sind entsprechend sauer. Auch gibt es für sie noch kein Infomaterial, das sie auslegen könnten.

Nicht zum Nulltarif: Schweinehalterin präsentiert Wellnessstall

Gabi Mörixmann aus Melle hat ihren 37 Jahre alten Schweinestall alsThemenstall für 875 Schweine in der Großgruppe umgebaut – mit Ruheraum, Duschen, Bällebad, Frischluftterrasse und einem Futterbüfett mitKraftfutter, Maissilage, Heu und Stroh zur freien Auswahl.

Klarheit in der Tierwohldiskussion schaffen

Tierschutzinitiativen, Tierschutzpläne, Tierschutzlabel standen im Mittelpunkt einerVeranstaltung, zu der das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF) gemeinsam mit Partnern eingeladen hatte.

DBV und Landwirte starten Naturschutzprojekte in drei Regionen

In drei Modellregionen wollen landwirtschaftliche Betriebe konkreteNaturschutzmaßnahmen umsetzen. Neben den Pilotprojekten im Rheinland, an der Mosel und im Münsterland soll auch eine berufsständischgetragene Naturschutzberatungsstelle aufgebaut werden.

Häusling: „G-7 muss den Antibiotika-Missbrauch stoppen!“

Der G-7-Gipfel muss nach Ansicht von Martin Häusling, dem Agrarsprecher derGrünen im EU-Parlament, den „Missbrauch von Antibiotika in der Tiermast“ ernst nehmen und konkrete Schritte in die Wege leiten. „Ichbegrüße, dass Kanzlerin Angela Merkel die Antibiotikaresistenzen zum Schwerpunktthema machen will.“

Anhaltender Preisdruck am Weltmilchmarkt

Am internationalen Milchmarkt hat sich die Abwärtsbewegung der Preiseungebremst fortgesetzt. Bei der Auktion an der internationalen Handelsbörse Global Dairy Trade (GDT) ging es am Dienstag mit denNotierungen der sieben dort gehandelten Standarderzeugnisse ohne Ausnahme nach unten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.