proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 04.05.2015

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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

04. Mai 2015

 

Klimawandel verringert Biodiversität – Mit jedem Grad mehr sterben weitere Arten
Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass der Klimawandel nicht nur mehrHitzewellen und Überflutungen verursacht, sondern auch so manchem Lebewesen den Garaus machen wird. Ein Ökologe der Universität vonConnecticut hat all diese Studien in einer Meta-Analyse ausgewertet; mit dem Ziel, die globalen Folgen der Erwärmung auf die biologischeVielfalt abschätzen zu können. 
H5N1-Vogelgrippe in der Türkei

Paris (aho) – In der im Norden der Türkei gelegenen Provinz Kastamonu wurdebei Hinterhofgeflügel ein H5N1-Vogelgrippevirus festgestellt. Wie das Internationale Tierseuchenamt in Paris mitteilt, waren rund ein Drittelder 127 Federtiere verendet. Umliegende Kleinhaltungen wurden ebenfalls geräumt.

Initiative Tierwohl: Große Resonanz bei Schweinehaltern

Seit dem 28. April 2015 ist die erste Registrierungsphase der InitiativeTierwohl für schweinehaltende Landwirte abgeschlossen. Nun stehen die Teilnehmerzahlen fest: Zunächst werden 2.142 schweinehaltende Betriebezur Auditierung für die Initiative Tierwohl zugelassen, so dass insgesamt 12.030.514 Tiere von den Tierwohl-Maßnahmen profitierenkönnen. In Erstaudits wird nun überprüft, ob die Betriebe die ausgewählten Kriterien tatsächlich bis zu dem von den Landwirtenangegebenen Datum umgesetzt haben – andernfalls gilt das Audit als nicht bestanden und Schweinehalter von der Warteliste rücken nach.

 

Nur 46 % der registrierten Betriebe erhalten Zusage für Initiative Tierwohl!

Jetzt steht es fest: Für die Initiative Tierwohl haben sich insgesamt 4.653Landwirte registrieren lassen. Zunächst werden aber nur 2.142 schweinehaltende Betriebe zur Auditierung für die Initiative Tierwohlzugelassen, teilt Dr. Alexander Hinrichs mit. Alle anderen kommen auf die Warteliste.

DBV: „Spiegel-Artikel ist realitätsfern!“

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hält den Spiegel-Artikel „Kälber für dieTonne“ für realitätsfern und bemängelt die pauschale Kritik an den Milchbauern. Diese würden sich 365 Tage im Jahr um ihr Vieh kümmern,erklärt der Verband. Der DBV hat einen „Faktencheck über die Milchviehhaltung“ im Internet veröffentlicht.

Bauer Willi: Der Hähnchen-Faktor

Habt ihr euch mal überlegt, wie viele Kalorien in euren Lebensmittel sindund was die kosten? Auf den Gedanken bin ich erst gekommen, als ich mich so über den Preis eines Hähnchens aufgeregt habe. Das kostet beimDiscounter 2,79 €, wiegt 1250 g und somit pro Kilo 2,23 €.

Zu viel Schweinefleisch in den USA

In den USA ist die Schweineproduktion im ersten Quartal 2015 so starkausgedehnt worden, dass die Lagerbestände im März auf den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren in diesem Monat geklettert sind. VonJanuar bis März wurden gut 28,7 Millionen Schweine geschlachtet;

Hochwasserschutz benötigt 20 000 Hektar

Für die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen im Rahmen des NationalenHochwasserschutzprogramms werden etwa 20 000 ha gebraucht, wovon ein Großteil auf landwirtschaftliche Nutzflächen entfallen dürfte. Davongehen zumindest Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Agrarminister Christian Schmidt aus.

Zukunftsweisende Betriebskonzepte im Ökolandbau

„Wir brauchen zukunftsweisende und überzeugende Betriebskonzepte, diebeweisen, wie viel Potenzial und Ideenreichtum in der Branche steckt“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zum Auftakt desBundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2016.

Meyer: Weniger Essen und Geräte wegwerfen

Niedersachsens Verbraucherschutzminister Meyer will sich bei der Ministerkonferenz amMittwoch in Osnabrück für weniger Lebensmittelverschwendung einsetzen. Auch TTIP wird Thema sein.

Bundestierärztekammer: Gesetzgeber soll Anbindehaltung bei Rindern verbieten

Berlin (aho) – Die Bundestierärztekammer (BTK) hält einen kompletten Ausstiegaus der Anbindehaltung von Rinder für erforderlich und befürwortet grundsätzlich die Laufstallhaltung. Die Anbindehaltung ist nachderzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht mehr zeitgemäß, so die BTK.

 

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