proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 08. bis 10.04.2015

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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

 08. bis 10. April  2015

Bauernverband weist UBA-Kritik zurück

Mit Unverständnis hat der Deutsche Bauernverband (DBV) auf die Kritik desUmweltbundesamtes (UBA) an den Umweltwirkungen der Landwirtschaft reagiert. „Die Fakten der Studie stimmen nicht überein mit der schlechten Benotung, die das UBA der deutschen Landwirtschaft ausstellt“, erklärte Udo Hemmerling im MDR-Hörfunk.

EU-Studie: Pflanzenschutz für Bienensterben verantwortlich

Die Pflanzenschutzindustrie bekommt weiter Gegenwind von Seiten der EU.Jetzt hat das EU-Wissenschafsnetzwerk Easac eine Studie veröffentlicht, wonach es nun als bestätigt gelte, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln schädlich für den Bestand von Honigbienen sein kann.

Lohndumping: Staatsanwaltschaft durchsucht Westfleisch und Westfalenland

Beamte der Staatsanwaltschaft Münster und des Zolls haben Gebäude der FirmaWestfleisch, der Tochterfirma Westfalenland und einer Zeitarbeitsfirma durchsucht. Das teilte die Staatsanwaltschaft Münster mit. Danach habendie Durchsuchungen schon vor zwei Wochen, am 25. März stattgefunden.

Meyer im Schweinestall: Eine Haltungskennzeichnung muss her

Niedersachsens Agrarminister hat sich am Donnerstag beim Besuch konventionellerSchweinemastbetriebe für eine klare und erweiterte Kennzeichnung tierischer Produkte ausgesprochen. „Seit dem 1. April 2015 müssenEU-weit Schnitzel und Steaks mit dem Herkunftsland gekennzeichnet werden.

Grüne warnen Verbraucher vor „kontaminierten Lebensmitteln“

Im Kampf der Grünen gegen den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung kommt den Abgeordneten offenbar jede neue Meldung recht, die grob etwas mit der Tierhaltung zu tun hat.

Genpflanzen und konventionelle Sorten – In guter Nachbarschaft
Beim Anbau von genveränderten Pflanzen müssen in Deutschland unter anderemMindestabstände zu anderen Feldern eingehalten werden. Ein von der EU gefördertes Projekt untersuchte jetzt, unter welchen Bedingungen einNebeneinander genveränderter und nicht genveränderter Kulturen möglich ist. Fazit der Forscher: Die Koexistenz ist machbar.
Aufreger: Die Vorwürfe des Umweltbundesamtes

Die Landwirtschaft verschmutze die Umwelt gravierend. Das schreibt dasUmweltbundesamt in seiner neuen Studie. Der DBV reagiert mit Unverständnis, die Facebook User sind sich noch nicht ganz einig.

600 Schweine verbrannt: Kripo ermittelt

Bischofsheim – Stall und Nebengebäude eines Hofs bei Bischofsheim sind heute Nachtabgebrannt. 400 Ferkel und 200 Muttersauen verbrannten, der Schaden geht in die Millionen.

Vollbremsung Ebermast? – Nächstes Schlachtunternehmen in NL kürzt Auszahlungspreise für Eber

Viele niederländische Schlachtunternehmen haben in den vergangenen Monaten die Basispreise von Ebern gekürzt.

Nun ist der Exportschlachthof Gosschalk im niederländischen Epe nachgezogenund hat am 7. April seinen Abschlag je Eber von drei auf 4,50 Euro erhöht. Abgelieferte Sauen und Börge werden hingegen ab sofort mit jeeinem Euro Aufschlag honoriert

Grüne fordern gemeinsame Anstrengungen zur Reduzierung von Antibiotikaeinsatz

Gemeinsame Anstrengungen in der Human- und der Veterinärmedizin zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes verlangt die Bundestagfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Der breite Einsatz von Antibiotika sowohl in der landwirtschaftlichen Tierhaltung als auch in der Humanmedizin führe dazu,

Einsatz von Neonikotinoiden unvereinbar mit EU-Recht

Die Einschränkung sogenannter Neonikotinoide in der Landwirtschaft muss inder Europäischen Union über den Bienenschutz hinausgehen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Beratergremiums der nationalen Wissenschaftsakademien der EU-Mitgliedstaaten (EASAC). Vor allem die Auswirkung der Pflanzengifte auf natürliche Schädlinge, biologischeVielfalt und den Boden müsse auf den Prüfstand.

USA: Immer mehr Putenbestände vom H5N2-Vogelgrippevirus betroffen
Sioux Falls (aho) – Der H5N2-Vogelgrippe-Seuchenzug in Putenbeständen im Mittleren Westen der USA konnte bisher noch nicht gebremst werden. Zuletzt wurde das Virus in einem Putenbestand mit 34.000 Tieren im Bundesstaat South Dakota (Kingsburg County) festgestellt. Damit erhöht sich die Zahl der betroffenen Bestände auf 15.
H7N3: Hochpathogenes Influenzavirus in mexikanischen Hinterhofhaltungen
Paris (aho) – In den im Süden Mexikos gelegenen Bundesstaaten Oaxaca undPuebla wurde in je einer Hinterhof-Geflügelhaltung ein hochpathogenes H7N3-Influenzavirus nachgewiesen. Die Besitzer der Tiere hatten sichnach dem Verenden einer großen Zahl von Tieren an die örtliche Veterinärverwaltung gewandt. Wie das Internationale Tierseuchenamt(OIE) in Paris mitteilt, wurden die Bestände unschädlich beseitigt. Die Eintragsquelle des Virus konnte bisher nicht identifiziert werden.

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