proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 02.04.2015

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Donnerstag, 02.04.2015

Freilandhaltung: Scheuen Hühner frische Luft?

Hühner in Freilandhaltung meiden die freie Fläche, sagt die Wissenschaft. Dochwas heißt das für Verbraucher? Sind Eier aus dieser Haltung eine „Mogelpackung“? Der BUND diskutiert.

Ferkelkastration: Schmerzausschaltung mit Butorphanol kein gangbarer Weg
München (aho) – Die Hoffnungen, mit dem Opioid „Butorphanol“ eine wirksame undgesetzeskonforme Schmerzausschaltung bei der Ferkelkastration zu erreichen, haben sich nicht bestätigt. Wie eine Sprecherin der Klinikfür Schweine der Ludwig-Maximilians-Universität München (Leitung Prof. Dr. Mathias Ritzmann, Diplomate ECPHM) gegenüber aho bestätigte, wurdendie Untersuchungen zu diesem Thema vor einigen Wochen mit diesem enttäuschenden Ergebnis abgeschlossen und sollen voraussichtlich imSommer als Dissertation veröffentlicht werden.

 

Flächendeckende Kritik am Entwurf zum Fracking-Gesetz

Die Bundesregierung hat gestern den Entwurf für ein Fracking-Gesetzbeschlossen, das die Erdgasgewinnung aus tiefen Gesteinsschichten regeln soll. Die Regierung will damit das Fracking einschränken,Kritiker sehen genau das Gegenteil erreicht.

Windparks schützen Greifvögel und andere Arten

Die österreichische WEB Windenergie AG zeigt, dass bei sorgfältiger Planungund Umsetzung Vögel sogar von Windparks profitieren können.

Doch nichts dazugelernt? Quarks & Caspers „Von Kühen und Bauern“

Vor einem Jahr hatte Quarks & Co mit einem satirischen Comic über dieRinderhaltung in Deutschland Bauernverbände und viele Landwirte verärgert. Am Dienstag widmete sich der WDR daher den Tierhaltern undzeigte den Spagat, den Michbauern leisten müssen, wenn ihnen auch das Wohl der Tiere am Herzen liegt.

Schulleiterin wird von Splitterpartei unterstützt

Der Fall einer Schulleiterin aus Mettingen, die die Eltern im März voreinem Stallneubau in der Nähe warnte und vorgefertigte Einspruchschreiben mitschickte, hat für Kopfschütteln unter denLandwirten gesorgt. Mittlerweile hat sie sich entschuldigt und eine Kompetenzüberschreitung eingeräumt.

Ostendorff: DBV und CSU wollten kleine Höfe mit Milchquote rausdrängen

Die Abschaffung der Milchquote wird den Milchbauern nichts bringen, meintder Agrarsprecher der Grünen, Friedrich Ostendorff, weil ein Sicherheitsnetz und Kriseninstrumente fehlen. Der Landwirt erwartet,dass bis 2020 weitere 20 % der Betriebe aufhören, wenn die Menge auf dem Markt weiter steigt.

Bund Naturschutz instrumentalisiert Studie zu Gelenkveränderungen bei Schweinen

Am Montag hat der Bund Naturschutz bei einer Pressekonferenz die medialeAufmerksamkeit auf eine Studie der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München gelenkt. Der Bund fasstdas Ergebnis so zusammen, dass mehr als 90 % der Schweine entzündliche Veränderungen an den Gliedmaßen aufweisen.

Antibiotika: Priesmeier sieht bei Geflügelhaltern dringenden Handlungsbedarf

Am 31.03.2015 hat das Bundesamt für Verbraucherschutz undLebensmittelsicherheit BVL erstmalig bundesweite Kennzahlen über Menge und Zeitraum des Antibiotikaeinsatzes bei der Therapie von Rindern,Schweinen, Hühnern und Puten veröffentlicht.

Wie wichtig ist uns die Umwelt?

Steht die Umwelt im Widerspruch zu wirtschaftlichen Interessen? Wie vieleRessourcen verbraucht unser Lebensstil und wäre Verzicht notwendig? Die NDR Info Redezeit.

Methode zur Früherkennung kann Kükentöten verhindern

Autor: Lindner, Nadine
Sendung: Umwelt und Verbraucher

Sauenpreise: 33 Cent unter dem Vorjahr

Auch die Osterfeiertage bringen aufgrund des schlechten Wetters keineErholung am Schweinemarkt. Die Preise liegen derzeit deutlich unter denen des Vorjahres. Für Sauen werden 33 Cent weniger ausgezahlt.

Bericht der Efsa: Lebensmittel wenig mit Pestiziden belastet
InLebensmitteln finden sich offenbar nur selten Pestizid-Rückstände. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Behörde fürLebensmittelsicherheit hervor. Zwischen einzelnen Obst- und Gemüsesorten finden sich aber Unterschiede.
WWF-Studie will Halbierung des Fleischverbrauchs – Generalangriff auf die Tierhaltung

Die Umweltstiftung WWF hat gestern eine Studie mit dem bezeichnenden Titel“Das große Fressen“ veröffentlicht. Darin fordern die Umweltschützer, den wöchentlichen Fleischverzehr auf 300 g pro Person zu reduzieren.Der WWF hat sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) an die Seite geholt, die aus gesundheitlichen Gründen für einen moderaterenFleischverzehr plädiert – und jetzt auch als Klimaretter fungiert.

Konzerne dürfen Brokkoli und Tomaten patentieren

Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere sind weiterhinzulässig. Das hat die Große Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA) am Mittwoch letzter Woche endgültig entschieden.

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