proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 01.04.2015

Die Nachrichtentexte stammen vom jeweiligen Herausgeber der Nachrichten, sind ggf. ergänzt (kursiv, blaue Schriftfarbe) oder gekürzt. Die Links verweisen auf die Ursprungsseiten. Für den Inhalt der unter den jeweiligen Links zu erreichenden Seiten übernehmen wir keine Verantwortung (näheres s. Impressum).
Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

Mittwoch, 01.04.2015

Quotenende, Abwrackprämie (ver)querte Düngung

Die Topthemen der Woche in unserer Community: Das Quotenende war letzteWoche ebenso Diskussionsstoff wie der Bericht in Quer über die Düngeverordnung

Erdgas-Industrie lobt Entwurf zu Fracking-Gesetz

Autor: Janssen, Hilke
Sendung: Wirtschaft und Gesellschaft

Mehr Transparenz – Neue Kennzeichnungspflichten für Fleisch

Eine neue EU-Verordnung schreibt vor, dass ab jetzt bestimmte Angaben zur“Herkunft“ eines Tieres auf der Verpackung von Fleisch stehen müssen. Doch wer glaubt, künftig beruhigt in sein Steak beißen zu können, irrt.Denn zum einen gilt die Verordnung nur für abgepacktes Fleisch und zum anderen gibt es auch sonst noch einiges zu beachten.

Ende der Milchquote – Besuch bei einem Bauer in Ostfriesland

Autor: Plaß, Claudia
Sendung: Umwelt und Verbraucher

Neue Fracking-Regelungen – Probebohrungen und Ausnahmen in der Kritik

Risse in Hauswänden und Quecksilber, das auch Rohrleitungen sickert: Diemeisten Fracking-Gegner fürchten, dass die Zahl der Erkundungsflächen und Gasförderanlagen durch die neue Gesetzesregelung dramatischansteigen könnte – und mit ihr die Folgen für Umwelt und Trinkwasser. 

Antibiotika: Jetzt Therapieindex vergleichen

Die Kennzahlen für die Therapiehäufigkeiten in deutschen Tiermastbetriebenwurden veröffentlicht. Nutztierhalter müssen laut Arzneimittelgesetz nun den Vergleich zu den eigenen Daten ziehen und gegebenfallsMaßnahmen ergreifen.

Das ändert sich zum 1. April

Ab heute kann bei der Initiative Tierwohl mitgemacht werden, eine neueHerkunftskennzeichnung tritt in Kraft und für Ökoheizungen gibt es mehr Geld vom Start. Was sich sonst noch ändert, lesen Sie hier.

Aufreger: Schulleiterin spaltet die User

Darf eine Schulleiterin gegen einen Stallbau mobil machen, oder missbrauchtsie damit ihr Amt? Auf Facebook scheiden sich die Geister.

Drei Jahre EBI – EU-Kommission zieht zurückhaltende Bilanz

Das Instrument der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) sollte die EU 2012bürgernäher machen. Von bislang 51 eingereichten EBIs erreichten drei die notwendige Unterschriftenzahl von einer Million innerhalb einesJahres. Die EU-Kommission wertet dies als Zeichen, dass die EBI als Instrument der Bürgerbeteiligung funktioniert, betont aber, dass dieVerfahren verbessert werden könnten.

Globaler Aktionstag gegen Freihandelsabkommen

Ein Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gewerkschaften, LandwirtInnen, Jugendlichen und indigenen Bewegungen rufen zur Teilnahme am globalen Aktionstag am 18. April 2015auf, um Freihandels- und Investitionsabkommen zu stoppen und eine Wirtschaft zu fördern, die den Menschen und der Umwelt dient.

Schweineerzeugung in den USA boomt

In den Vereinigten Staaten haben die Schweinehalter ihre Herden nach demProblemjahr 2014 mit dem Durchfallerreger Porcine Epidemic Diarrhea (PED) wieder spürbar aufgestockt. Nach Angaben des amerikanischenLandwirtschaftsministeriums (USDA) belief sich der Bestand am 1. März 2015 auf 65,93 Millionen Stück.

Einzel-Studie: „Fast alle Schweine haben Gelenk- und Klauenprobleme“

Ein neue Studie der Tierärztlichen Fakultät an derLudwig-Maximilians-Universität in München sorgt für weitere Negativpresse über die Tierhaltung. So sollen 90 % der Schweine, die insüddeutschen Schlachthöfen angeliefert werden, an schmerzhaften Entzündungen ihrer Beingelenke leiden.

Kommentar: „Wir verhalten uns wie Nazis“

„Was gibt uns das Recht, millionenfach Küken zu töten, nur weil sie für dieVerwertung in der Lebensmittelkette unnütz sind?“, fragt Martin Kessler von der Rheinischen Post. Ihm kommt unwillkürlich in den Sinn, dass wiruns gegenüber Tieren mitunter wie Nazis verhalten.

Forscher warnen vor Verbot der Grünen Gentechnik

Ab heute können die EU-Mitgliedstaaten selbst entscheiden, ob sie denAnbau gentechnisch veränderter Pflanzen erlauben oder nicht. Die Bundesregierung hat sich dafür entschieden, dies den einzelnenBundesländern zu überlassen, eine bundeseinheitliche Regelung gibt es nicht. Forscher warnen nun vor einem Verbot.

Ferkeltötung: Landeskriminalamt durchsucht Ställe, Praxen und Häuser

Mit Blick auf ein laufendes Verfahren wegen möglicher Verstöße gegen dasTierschutzgesetz und das Arzneimittelgesetz hat sich der Thüringer Bauernverband (TBV) für objektive und zügige Untersuchungenausgesprochen, zugleich aber auch vor einer Vorverurteilung gewarnt.

EU-Klage wegen FFH-Gebieten hat formale Gründe

Deutschland hat nach Auffassung der EU-Kommission versäumt, besondere Schutzgebieteund die Festlegung von Erhaltungsprioritäten sowie die nötigen Erhaltungsmaßnahmen formal auszuweisen. Die EU-Kommission habe nichtden tatsächlichen Umfang der FFH-Gebiete in Deutschland kritisiert, wie in den Medien zu lesen war.

NABU kritisiert Gülletourismus

Ein schwerwiegender Unfall, bei dem Mitte März von einemlandwirtschaftlichen Betrieb rund 1 700 m³ Gülle in das Naturschutzgebiet Neyetalsperre bei Remscheid gelangten und großeUmweltschäden anrichteten, hat Kritik am Gülletourismus ausgelöst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.