proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 09.12.-15.12.2013

 


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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


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Samstag/Sonntag, 14./15.12.2013


Fast ein Drittel der Landwirte ist älter als 55 Jahre

Von der Altersstruktur her sind die Erwerbstätigen in der Landwirtschaft im Vergleich zur übrigen Erwerbsbevölkerung deutlich älter. Während in der Landwirtschaft 32 % aller Erwerbstätigen älter als 55 Jahre sind, beträgt der entsprechende Anteil in der übrigen Erwerbsbevölkerung 18 % (2012).

 


Rumänien darf künftig Schweinefleisch in die EU verkaufen

Bukarest – Die Exportbeschränkungen für rumänisches Schweinefleisch in andere EU-Länder werden zum 1. Januar 2014 aufgehoben.

 


Neue Broschüre Ökolandbau in NRW erschienen

Köln – Eine neue Broschüre der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen stellt an ausgewählten Beispielen vor, wie Landwirte, Gärtner und ihre Marktpartner in NRW erfolgreich Ökolandbau betreiben.

 


Einkommen der EU-Landwirte sinken um 1,3 Prozent

Luxemburg – Das landwirtschaftliche Realeinkommen je Arbeitskraft ist in der EU-28 im Jahr 2013 um 1,3 Prozent (%) gesunken, wie das statistische Amt der Europäischen Union, Eurostat, am Freitag mitteilte.

 


Exportklima in der Ernährungsindustrie sehr freundlich

Berlin – Die deutsche Nahrungsmittelindustrie rechnet mit weiter wachsenden Absatzmöglichkeiten im Ausland. Dies geht aus dem neuen Exportbarometer der Branche hervor.

 


Wohin steuert die Bio-Milchviehwirtschaft?

Lauben – Beim Süddeutschen Milchviehtag von Bioland standen Fragen rund um die Situation der Bio-Milchviehbetriebe, der Marktsituation und agrarpolitischen Rahmenbedingungen im Mittelpunkt.

 


Gentechnik – Keine Chance für Genkartoffeln
Grüne Gentechnik kann in Europa nicht landen. Die Zulassung der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora durch die EU-Kommission hat das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg heute aufgehoben: wegen Verfahrensfehlern. Hersteller BASF hat seine Zentrale für Pflanzen-Biotechnologie schon in die USA verlegt.

 


Ferkel-Tötung: Justiz nimmt Ermittlungen auf

Nach einem TV-Bericht reagieren in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen die Behörden: Gegen mehrere Landwirte wird wegen der gesetzeswidrigen Tötung von Ferkeln ermittelt.

 

Donnerstag/Freitag, 12./13.12.2013


Farm concepts kooperiert mit Chinesen

Nach mehrjährigen Beratungen, gegenseitigen Besuchen und intensiven Gesprächen hat das landwirtschaftliche Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen farm concepts GmbH & Co. KG aus Wahlstedt einen Vertrag mit dem chinesischen Partnerunternehmen zum Aufbau einer modernen Schweineerzeugung in China unterzeichnet.

 


SPD-Studie zur Massentierhaltung soll bewusst Stimmung machen

Die SPD-Landtagsfraktion in Thüringen hat mit einer fraglichen Auftragsstudie die Schlagwortdiskussion zur Massentierhaltung zusätzlich angeheizt. Davon ist der Thüringer Bauernverband überzeugt. Autor der Studie „Massentierhaltung in Thüringen“ ist Prof. Dr. Bernhard Hörning von der Hochschule Neubrandenburg.

 


Häusling empört über Pflanzenschutz-Pläne auf Vorrang-Flächen

Die Mitgliedsstaaten der EU drängen Agrarkommissar Dacian Ciolos dazu, das Verbot des Pflanzenschutzmitteleinsatzes auf ökologischen Vorrangflächen zu lockern. Für den Europaabgeordneten Martin Häusling ist das „völlig absurd“ und konterkariert alle Bemühungen für mehr Balance zwischen Landwirtschaft und Artenvielfalt.

 


Pflanzenschutz bei Verbrauchern sehr negativ besetzt

Pflanzenschutzmittel sind bei vielen Verbrauchern sehr umstritten, obwohl sie wissenschaftlich erforscht, gesetzlich geregelt, amtlich geprüft und zugelassen sind. „Ängste und Emotionen werden über sachliche Argumente gestellt“, sagte Martin Umhau, Vorstandsmitglied der DLG.

 


RLV spricht mit Tierärztekammer über Antibiotika

Tierhalter und die in der Landwirtschaft tätigen Tierärzte nehmen die öffentliche Debatte zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung sehr ernst. Doch schon aus Gründen des Tierschutzes müsse auch zukünftig die Anwendung von Antibiotika zur Behandlung kranker Tiere möglich bleiben.

 


Landvolk legt neues Leitbild vor

Ein neues Leitbild des Verbandes hat Landvolk-Hauptgeschäftsführer Jörn Dewehus auf der Mitgliederversammlung in Hannover vorgestellt. Nach außen beschreibt das Leitbild danach grundsätzliche Positionen, mit denen der Verband eine moderne und zukunftsträchtige Landwirtschaft in Niedersachsen vertritt.

 


DBV: Brauchen keine Tierwohl-Vorgaben für Rinder

Die Milchbauern arbeiten heute in ihren Ställen nachhaltig und tierwohl-konform. Das stellte der Deutsche Bauernverband (DBV) in Gesprächen mit Vertretern verschiedener europäischer Institutionen in Brüssel heraus.

 


Umwelt- und Bauernverbände – Kritik an schwarz-roter Agrarpolitik
Umweltschutz- und Bauernverbände sind mit den Plänen der Großen Koalition für die Landwirtschaft weitestgehend unzufrieden. Sie bemängeln unklare Formulierungen im Bereich des Antibiotika-Einsatzes. Kritisch sehen sie auch die Einführung eines bundeseinheitlichen Prüfverfahrens für die Tierhaltung.

 


Tierschutz und -gesundheit: Was sich 2014 ändert

Berlin – Der neue Agrarminister steht noch nicht fest. In der Amtszeit der vormaligen Ministerin Ilse Aigner wurden einige Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht, die ab 2014 greifen. Hier ein Überblick.

 


EU legt Finanzhilfe für Impfprogramme fest

Die EU will den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier weiter verbessern. Dazu hat die Gemeinschaft für das kommende Jahr mehr als 160 Millionen Euro EU-Mittel vorgemerkt.

 


Ökolandbau: Stimmen Wunsch und Wirklichkeit überein?

München – Ökologischer Landbau wird im Januar Thema auf der DLG Wintertagung in München. Diskutiert wird unter anderem darüber, ob die heimische Produktion reicht, um die Nachfrage zu decken.

 


Ausfallender Agrarrat beeinflusst Genmais-Zulassung

Brüssel – Der Agrarrat im Januar fällt aus. Das wirkt sich auf die Anbauzulassung der umstrittenen gv-Maislinie 1507 aus. Darüber wäre im Januar abgestimmt worden.

 


Handelsgericht genehmigt Doux-Fortsetzungsplan

Rennes – Der bretonische Geflügelproduzent Doux kann aufatmen: Das Handelsgericht in Quimper hat den Fortsetzungsplan der Gruppe genehmigt, das Insolvenzverfahren kann damit beendet werden.

 


Virus H7N9: Vogelgrippe unter Beobachtung
Panik in Hongkong: Eine Frau hat sich in China mit dem Virus H7N9 angesteckt. Wie gut hat sich der Erreger, der in Geflügelherden kursiert, schon an den Menschen angepasst?

 


Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz: Was sich im Jahr 2014 ändert

Auch im Jahr 2014 werden für Verbraucherinnen und Verbraucher wieder einige Änderungen in Kraft treten. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) informiert über die wichtigsten gesetzlichen Änderungen im kommenden Jahr.

 


Neuer Prozess um Funkes Silberhochzeit

Der Untreue-Prozess gegen Ex-Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke muss teilweise wiederholt werden. Der Bundesgerichtshof kassierte einen Freispruch des Landgerichts Oldenburg.

 


Bald keine Bio-Eier mehr von Wiesengold?

Nach Skandalen machte der Bioverband Naturland dem Bio-Ei-Vermarkter Wiesengold zur Auflage, weniger Eier zu produzieren. Jetzt will das Unternehmen wohl gar keine mehr vermarkten.

 


Wild- und Rinderseuche auf dem Vormarsch

Lange Zeit galt die Wild- und Rinderseuche, die sogenannte Pasteurellose, als ausgerottet im Nordosten von Niedersachsen. Nun häufen sich die Fälle erkrankter Tiere.

 


Bayern: Brunner will Tierzucht mehr aufs Tierwohl ausrichten

Für eine künftig noch stärkere Ausrichtung der Tierzucht an Aspekten des Tierwohls hat sich Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ausgesprochen. „Trotz aller ökonomischen Zwänge muss eine nachhaltige Landwirtschaft immer auch die gesellschaftlichen Erwartungen im Blick haben“, betonte der CSU-Politiker in Grub, wo er ein Tierzuchtsymposium der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) eröffnete. In der Bevölkerung nimmt seinen Worten zufolge die Sensibilität für Fragen des Tierwohls beständig zu. Dem müsse sich die Landwirtschaft künftig noch stärker stellen, auch bei der Züchtung der Nutztiere, betonte Brunner, berichtet Agra Europe.

 


DNR-Steckbrief: Handelsabkommen EU-USA

Seit Juli 2013 verhandeln die EU und die USA ein transatlantisches Handels- und Investitionsabkommen (TTIP). Finden die Verhandlungen einen Abschluss, wird die größte Freihandelszone der Welt entstehen.

 


Regeln für EU-Fischerei stehen für die nächsten sieben Jahre fest
Das EU-Parlament hat dem bereits im Mai zwischen Vertretern von Rat und Parlament ausgehandelten Kompromiss zur Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) nun auch offiziell zugestimmt.

 


EU-Abgeordnete gegen Anbaugenehmigung für Genmais

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments beschäftigt sich in der kommenden Woche mit dem Zulassungsverfahren für eine gentechnisch veränderte Maissorte der US-Firma Pioneer. Parlamentarier verschiedener Parteien bemängelten die Rechtmäßigkeit des Prozederes und die Risikobewertung der Pflanze.

 


Tiefsee: Verbot für Grundschleppnetzfischerei fällt durch
Das Plenum des EU-Parlaments hat am Dienstag über Regeln für die Fischerei in der Tiefsee abgestimmt.

 


Hongkong: Importverbot für holländisches Geflügel

Den Haag – Die Hongkonger Lebensmittelsicherheitsbehörde hat ein Importstopp auf Geflügelprodukte aus der Provinz Groningen verhängt. Dort ist auf einem Legehennenbetrieb eine milde Form der Vogelgrippe ausgebrochen.

 

Mittwoch, 11.12.2013


Ferkel in Zuchtbetrieb brutal erschlagen?

Tierschützer werfen einem Schweinezüchter im Landkreis Vechta vor, Ferkel brutal zu erschlagen. Agrarminister Meyer hat nach einem ARD-Bericht Kontrollen angekündigt.

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Statt des Fragezeichens hätte der NDR besser ein Ausrufezeichen in der Titelzeile setzen sollen.
Die Fernsehbilder zeigen ganz eindeutig das brutale Erschlagen von Ferkeln auf den Metallstäben der Gatter. Die Bilder offenbaren die ganze Rücksichtslosigkeit, Brutalität und Gefühllosigkeit mit der Menschen aus der Mastbranche mit den ihrer Fürsorge anvertrauten sogenannten Nutztieren umgehen. Noch schäbiger wird das Verhalten (wenn das überhaupt möglich ist) dadurch, dass dieses Erschlagen von vermeindlichen „Nutzlostieren“ in aller Heimlichkeit in den Mastställen praktiziert wird, offenbar die übliche Praxis darstellt und von den Mitarbeitern „im Vorbeigehen“ bei totaler Gefühlskälte durchgeführt wird.
Ich sehe schon die Reaktionen der Branchenvertreter vor mir: keine authentischen Aufnahmen, Einbruch in Maststall und der „Klassiker“ in diesen Situationen: „Es handelt sich höchstens um einen Einzelfall!“‚
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Änderung der Biozidverordnung auf dem Weg

Der Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV) hat heute einem Kompromiss zur Ergänzung der EU-Biozidverordnung zugestimmt, den die Litauische Ratspräsidentschaft, das EU-Parlament und die EU-Kommission Anfang Dezember ausgehandelt hatten.

 


Kommentar: Schwarze Schafe liefern Branche ans Messer

Detlef Steinert, Chefredakteur des dlz agrarmagazins, macht sich Gedanken über den Bericht in Report Mainz zu brutalen Ferkeltötungen. Solche Betriebe, brächten den ganzen Berufsstand in Misskredit.

 

Umfrage: Glyphosat zur Sikkation – ja oder nein?

Der Einsatz von Glyphosat kann bei schwierigen Witterungsbedinungen oder starker Verunkrautung am Ende der Vegetationsphase die Ernte sichern. Doch der Wirkstoff zur Sikkation ist umstritten.

 


Heimische Entenproduktion sinkt

Die schlechte Rentabilität in der deutschen Entenproduktion 2012 hat ein spürbar kleineres Angebot im laufenden Jahr zur Folge. Wie die Marktinfo Eier & Geflügel (MEG) mitteilt, wurden hierzulande von Januar bis Oktober 2013 lediglich 35 819 t Entenfleisch produziert.

 


Vorwurf: Straathof-Mitarbeiter erschlagen überzählige Ferkel

Das Schweinezuchtunternehmen Straathof sieht sich neuen Vorwürfen ausgesetzt. Das ARD-Magazin „Report Mainz“ berichtete am Dienstagabend, auf den Betrieben würden systematisch überzählige Ferkel an den Buchtenwänden totgeschlagen. Als Beweis werden Aufnahmen mit versteckter Kamera angeführt.

 


72 % der deutschen Betriebe halten Vieh

Zum Stichtag 1. März 2010 wurden in 216.100 landwirtschaftlichen Betrieben Tiere gehalten. Das sind rund 72 % aller Betriebe. In deren Ställen oder auf deren Weiden standen etwa 12,5 Mio. Rinder, 27,6 Mio. Schweine, 128,9 Mio. Stück Geflügel, 462.000 Pferde und Esel, 2,1 Mio. Schafe sowie 150.000 Ziegen.

 


Netzwerk „Landwirtschaft und Netzausbau“ gestartet

„Der Deutsche Bauernverband (DBV) verlangt beim anstehenden Ausbau der Stromnetze eine stärkere Berücksichtigung agrarstruktureller Belange bei der Trassenplanung, ein Umsteuern zu einem flächenschonenden Naturschutzausgleich und eine Neujustierung der Entschädigungsgrundsätze für die Grundeigentümer“.

 


Brunner will Tierzucht mehr aufs Tierwohl ausrichten

Für eine künftig noch stärkere Ausrichtung der Tierzucht an Aspekten des Tierwohls hat sich Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ausgesprochen.

 


Nachhaltige Erzeugung von Agrarrohstoffen muss steigen

Politische Weichenstellungen auf dem Weg zu einer Bioökonomie in Deutschland fordert der Bioökonomierat. In seinen Politikempfehlungen für die neue Legislaturperiode spricht sich das Gremium für eine Erhöhung der nachhaltigen Erzeugung biobasierter Rohstoffe aus.

 


Journalisten wollen mehr Dialog über Lebensmittel

Hinweise auf ein breites Interesse von Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Journalisten am Thema „Lebensmittelsicherheit“ unabhängig von aktuellen Geschehnissen gibt eine Studie von Prof. Romy Fröhlich vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU).

 


Ökologische Ausgleichsflächen: Pflanzenschutzmittel weiter umstritten

Brüssel – EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos legt sich in der Debatte um den Pflanzenschutzmitteleinsatz auf ökologischen Vorrangflächen nicht fest.

 


Auslaufpflicht tritt in Kraft

Die Übergangsregelungen für die Bio-Schweinemast laufen aus. Ab 1. Januar muss jeder Stall einen ständig begehbaren Auslauf vorweisen. Gut geplante Ausläufe können auch eine Arbeitserleichterung bedeuten.

 


Report Mainz: Nottötung von Ferkeln – ein Thema, das Spenden und Quote bringt

Schon wieder wird eine Sau durchs Dorf getrieben: Diesmal geht es um das Nottöten von Saugferkeln. Wieder sind illegal Filmaufnahmen durch die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) gemacht worden. Diesmal präsentiert von Report Mainz – wie neutral, dass lässt sich wohl denken.

 

Dienstag, 10.12.2013


Fleischindustrie – Tierquälerei in ostdeutschen Schweinebetrieben
Schweine liegen eingepfercht in einem Gittergestell, das keine Bewegung mehr zulässt, grelles Licht beleuchtet den Stall rund um die Uhr, tote Ferkel bilden einen Leichenhaufen: Diese schockierenden Bilder haben Tierschützer in Mastbetrieben in Ostdeutschland aufgenommen. Nun haben sie die Betriebe angezeigt.

 


Umweltschutz – EU reformiert den Fischfang
Die EU will Fischereiquoten festlegen und den sogenannten Rückwurf reduzieren. Markus Knigge von der Meeresschutz-Organisation PEW zeigt sich zufrieden: Dies sei ein Paradigmenwechsel, durch den sich die Fischbestände wieder erholen könnten.

 


Nur noch 288.200 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland

In Deutschland gab es 2012 nur noch 288.200 landwirtschaftliche Betriebe mit mehr als 5 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche, einschließlich 25.500 Betrieben mit weniger als 5 ha LF, die auf Grund ihrer Tierbestände oder Spezialkulturen zu den auskunftspflichtigen Betrieben gehören.

 


Report Mainz erhebt neue Vorwürfe gegen Sauenhalter

Unter dem Titel „Erschlagene Jungtiere: Die brutale Praxis, überflüssige Ferkel loszuwerden“ will das ARD-Magazin „Report Mainz“ heute Abend um 21:45 Uhr weitere Bilder aus Sauenställen veröffentlichen. Angeblich würde gezeigt, wie „überzählige Ferkel“ erschlagen werden, ist zu hören.

 


EFSA gibt Hinweise zur Kontrolle der Rinderschlachtung

Um zu überprüfen, ob Rinder vor dem Schlachten ausreichend betäubt wurden, ist es sicherer, auf Anzeichen für Bewusstsein zu achten, als umgekehrt nach Hinweisen auf Bewusstlosigkeit zu suchen. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einem aktuellen Gutachten.

 


Tierschützer protestieren gegen rumänische Kuhexporte nach China

Das von der rumänischen Regierung im November mit China geschlossene Abkommen über die Lieferung von insgesamt 500 000 Kühen in den kommenden sieben bis zehn Jahren stößt bei Tierschützern auf heftige Kritik.

 


Direkt vom Bauern bereits in 16 REWE-Märkten

Unter dem Siegel „Landmarkt“ gibt es ab sofort auch im neu gebauten REWE-Markt in Mainz-Gonsenheim Produkte von landwirtschaftlichen Direktvermarktern aus der dortigen Region. Dies ist nach Angaben der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz bereits der 16. Landmarkt in dem Bundesland.

 


Jäger warnen vor Jagdverbot auf einzelnen Grundstücken

Ab sofort ist eine Herausnahme einzelner Grundstücke aus der flächendeckenden Bejagung möglich. Beim behördlichen Anhörungsverfahrens müssen aber auch Interessen benachbarter Grundeigentümer, land- und forstwirtschaftlicher Bewirtschafter sowie Ziele des Tier- und Artenschutzes berücksichtigt werden.

 


Vion: Keine Schlachtungen mehr in Weimar

Weimar – Zu wenig Auslastung, zu wenig Effizienz – deswegen wird Vion künftig im thüringischen Weimar nicht mehr schlachten. Stattdessen setzt man dort auf Wurstwarenproduktion.

 


Tierärzte: Kexxtone nur gezielt einsetzen

Das dieses Jahr zugelassene Arzneimittel Kexxtone war als „Dopingmittel für Kühe“ in die Schlagzeilen geraten. Die Tierärztekammer sieht dessen Einsatz weiter kritisch und will lieber vorbeugen.

 


Österreich: Bio spart Agrar-Folgekosten

Wien – Laut einer FIBL-Studie hilft die Biolandwirtschaft in Österreich die Agrar-Folgekosten zu reduzieren. Analysen zufolge könnte eine großflächige Umstellung die Kosten um etwa ein Drittel senken.

 


Feinstaub auch in kleinen Mengen gefährlich

Für Feinstaubpartikel, die bis zu 2,5 Mikrometer groß sind, gilt in der EU ein Grenzwert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dabei kann schon eine deutlich geringere Feinstaubbelastung erhebliche Gesundheitsschäden hervorrufen. Das zeigt eine Zusammenfassung von 22 europäischen Studien zur Luftverschmutzung.

 

Montag, 09.12.2013


Lohndumping in deutschen Schlachthöfen

Untersuchungen des Thünen-Instituts im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums haben bestätigt, dass deutsche Schlachtunternehmen im EU-Vergleich niedrige Löhne zahlen. Wie das Institut mitteilte, entlohnten die deutschen Schlachter ihre fest angestellten Beschäftigten 2010 mit rund 33.700 € brutto im Jahr.

 


Ökovorrangflächen „tun uns richtig weh“

Vor allem den ökologischen Vorrangflächen stehen die niedersächsischen Landwirte mit Blick auf die zukünftige Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sehr kritisch gegenüber. „5 % ökologische Vorrangflächen tun uns richtig weh“, stellte Jürgen Hirschfeld vom Landvolk auf dem 19. Getreidetag klar.

 


Röring fordert klares Bekenntnis der Politik zu moderner Tierhaltung

Ein klares Bekenntnis der Politik zu einer modernen Tierhaltung hat der Vorsitzende des Fachausschusses Schweinefleisch vom Deutschen Bauernverband (DBV), Johannes Röring, erneut gefordert.

 


Vion Food Group meldet für 2012 tiefrote Zahlen

Obwohl die niederländische Vion Food Group ihre Umsatzerlöse im Jahr 2012 steigern konnte, musste sie einen hohen Verlust hinnehmen. Wie dem aktuellen Geschäftsbericht des genossenschaftlich organisierten Fleischkonzerns zu entnehmen ist, belief sich das Ergebnis nach Steuern auf minus 817 Mio. Euro.

 


Tierärzte wehren sich gegen „Kuhdoping“

Die Tierärzte in Deutschland sehen den Einsatz des als „Dopingmittel für Kühe“ bekanntgewordenen Arzneimittels Kexxtone zur Bekämpfung von Stoffwechselstörungen weiterhin kritisch.

 


Bekenntnis zu effizienter Landwirtschaft fehlt im Koalitionsvertrag

DBV-Präsident Joachim Rukwied hat die Bereitschaft der Bauern bekräftigt, weiterhin Lebensmittel am Standort Deutschland bedarfsgerecht und entsprechend den Vorstellungen der Verbraucher zu erzeugen. Grundvoraussetzung dafür seien aber „ökonomisch gesunde und wettbewerbsfähige Betriebe“.

 


Foodsharing – Lebensmittelretter unter sich
Über die Internetplattform foodsharing.de haben sich inzwischen mehr als 30.000 Menschen vernetzt, die Lebensmittel vor dem Wegwerfen retten wollen. Bei ihrem ersten internationalen Treffen in Leverkusen tauschten sich die Foodsharing-Aktivisten über Erfolgsgeschichten, Hygiene und Haftungsverantwortung aus.

 


Junk-Food und gesundes Essen im Preisvergleich

Frische Lebensmittel sind tatsächlich teurer – im Durchschnitt einen Euro pro Tag

 


Grundbesitzer können jetzt Jagdverbot beantragen

Am vergangenen Freitag ist die neue Vorschrift im Bundesjagdgesetz in Kraft getreten. Ab jetzt können Grundeigentümer einen Antrag zum Verbot der Bejagung ihrer Flächen stellen.

 


BfR bewertet Glyphosat als unbedenklich

Das Bundesamt für Risikobewertung hat den Einsatz von Glyphosat neu bewertet und kam zu dem Ergebnis, dass das Mittel keine schädigende Wirkung auf die Tiergesundheit hat.

 


US-Schweine-Erzeuger stocken auf

Die führenden Schweineproduzenten in den USA haben im laufenden Jahr ihre Sauenherden spürbar aufgestockt. Die US-Fleischerzeugung soll 2014 um 2,6 Prozent steigen.

 


EU will Förderprogramm für Pflanzenschutz

Brüssel – Das EU-Parlament fordert mehr Maßnahmen, um die Verfügbarkeit maßgeschneiderter Pflanzenschutzmittel für geringfügige Verwendungen und Sonderkulturen zu verbessern.

 


Backhaus: Mehr Geld für den Ökolandbau

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus will einen Großteil der für Agrarumweltmaßnahmen bestimmten Gelder der GAP für den ökologischen Landbau verwenden.

 


QS-System auf Brütereien ausgeweitet

Bonn – Die Qualität und Sicherheit GmbH (QS) hat ihr Kontrollnetz im Geflügelbereich enger geknüpft. Ab Mitte nächsten Jahres müssen Mäster ihre Küken von zertifizierten Betrieben beziehen.

 


Brunner: Tierzucht stärker am Tierwohl ausrichten

Grub – Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat sich dafür ausgesprochen, die Tierzucht künftig noch stärker an Aspekten des Tierwohls auszurichten.

 


EU führt Herkunftskennzeichnung für rohes Fleisch ein

Die Europäische Union verschärft die Kennzeichnungspflichten für frisches, gekühltes und gefrorenes Fleisch: Ab April 2015 muss nicht nur Rindfleisch, sondern auch Schwein, Geflügel sowie Schaf- und Ziegenfleisch mit bestimmten Herkunftsangaben ausgestattet sein. Die EU-Mitgliedstaaten gaben in dieser Woche grünes Licht für einen entsprechenden Vorschlag der EU‑Kommission. In der Regel sind zwei Angaben erforderlich, nämlich das Land, in dem die hauptsächliche Mast stattfand, sowie das Land der Schlachtung, berichtet Agra Europe.

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