proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 02.12.-08.12.2013

 


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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


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Samstag/Sonntag, 07./08.12.2013

Äpfel und Möhren für Grundschulkinder

Obst und Gemüse für 70.000 Grund- und Förderschüler: Das Land Niedersachsen will nun doch in das von der Europäischen Union geförderte Schulobst-Programm einsteigen.

 


Flächen werden schnell teurer

Die Preise für Agrarland sind im Jahr 2012 weiter kräftig gestiegen, und zwar um 7 % auf gut 14.400 Euro je Hektar. Damit kletterten die Preise allerdings weniger stark als im Vorjahr (plus 14 %). In den neuen Ländern ist der Preis für Agrarflächen auf 9.600 Euro, im Westen Deutschlands auf 22.300 Euro angestiegen.

 


Änderung des Bundesjagdgesetzes in Kraft

Am Freitag ist die Änderung des Bundesjagdgesetzes in Kraft getreten: Grundstückseigentümer, die Jagd aus Gewissensgründen ablehnen, können nun unter bestimmten Voraussetzungen eine Befriedung ihres Grundstücks beantragen. Damit wird das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) umgesetzt.

 


Kein Zusammenhang zwischen Biokraftstoffen und Hunger oder Landgrabbing

Biodiesel und Bioethanol haben einen sehr viel geringeren Einfluss auf die Preise an den Agrarmärkten als vielfach angenommen. Selbst wenn durch Biokraftstoffe die Weltagrarpreise steigen sollten, bedeutet dies nicht, dass Nahrungsmittel auf den lokalen Märkten in Entwicklungsländern ebenfalls teurer werden.

 


Röring: Initiative Tierwohl setzt auf Freiwilligkeit statt auf Ordnungsrecht

Ein klares Bekenntnis der Politik zu einer modernen Tierhaltung fordert der Vorsitzende des Fachausschusses Schweinefleisch des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Johannes Röring. Er warnte vor nationalen Alleingängen und kostspieligen Verschärfungen der Standards und Regeln für die heimische Nutztierhaltung.

 


Müller eröffnet neue Butterei

Theo Müller hat jetzt die neue Butterei in Großbritannien feierlich eröffnet. Er betonte dabei, dass sich das Unternehmen den für Großbritannien und Irland gesteckten Zielen mit großen Schritten nähere.

 


Bayer CropScience expandiert in Argentinien

Monheim/Buenos Aires – Bayer CropScience steigt mit der Übernahme von einem argentinischen Saatgutproduzenten in den lokalen Saatgutmarkt für Sojabohnen ein.

 


Ressourcen: Der Schlüssel zu den Rohstoffen

Die Jagd auf Metalle und Mineralien für die Stromquellen von morgen ist in vollem Gange. Wie lässt sich die Versorgung sichern und ein Engpass vermeiden? Ein Lagebericht.

 

Freitag, 06.12.2013

Video-Dreh: Weihnachten im Kuhstall

Derzeit laufen auf niedersächsischen Bauernhöfen die Dreharbeiten rund um das Thema „Weihnachten im Stall“. Die Videos sind auf dem YouTube-Channel „MyKuhtube.de“ zu sehen. Das Projekt findet auf dem neuesten Stand der Technik in 16 einheimischen Kuhställen statt.

 


Staatssekretär Dr. Gerd Müller: Agrarexport wächst kontinuierlich

Der deutsche Agrarexport hat in den ersten drei Quartalen 2013 seinen Wachstumskurs beibehalten.

 


Deutsche Bank beendet Spekulation auf Getreide und Futter

Die Deutsche Bank will künftig nicht mehr mit Öl, Getreide und Futtermitteln handeln. Man wolle sich wieder auf zwei Kernkompetenzen konzentrieren, also den Handel mit Edelmetallen und Finanzderivaten. Der von Kritikern geforderte Stopp der Spekulation auf Lebensmittel ist das allerdings nicht.

 


Brunner will Tierzucht stärker am Tierwohl ausrichten

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat sich dafür ausgesprochen, die Tierzucht künftig noch stärker an Aspekten des Tierwohls auszurichten.

 


TOP 25 Sauenhalter der USA: Sauenherden aufgestockt

Die größten Schweineproduzenten in den USA haben im laufenden Jahr ihre Sauenherden um 132.600 Tiere aufgestockt. Bereits im 19. Jahr erhebt die Zeitschrift „Sucessful Farming“ die TOP-25 Sauenhalter der USA. Diese halten 55% des gesamten US-Sauenbestandes, das sind 3,18 Millionen Muttertiere (+4,3%).
Mit der Expansion der Tierzahlen dürfte der Grundstein für eine wachsende Schweineproduktion in den USA gelegt sein. Nach jüngsten Schätzungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) soll die Schweinefleischerzeugung 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % auf die neue Rekordmarke von 10,8 Mio t steigen. Smithfield Foods, die kürzlich von der chinesischen Shuanghui Holding übernommen wurden, stehen weiter unangefochten an der Spitze des Rankings. Mit 868.000 Sauen nahm der Bestand um 0,7% zu. Insgesamt wird die Sauenherde von Smithfield Foods auf rund 1,1 Millionen Tiere geschätzt, denn weitere 99.000 Sauen in Mexiko und 81.000 beziehungsweise 48.000 Tiere nennt das Unternehmen in Polen und Rumänien sein eigen.

 


Tönnies: „Ich habe Putin versprochen, mich in Russland zu engagieren“

Die Ankündigung von Clemens Tönnies, in Russland selbst Schweine zu mästen und Ackerbau zu betreiben, hat bei den deutschen Bauern für allerhand Spekulationen gesorgt. Lässt Tönnies die heimische Mast auf Dauer im Stich und ist dann nicht mehr auf deutsche Schweine angewiesen? Im Interview bezieht er Stellung…

 


Bauern werden Umschichtung spüren; neue Förderungen nötig

Die beschlossene Umschichtung von 4,5 % der Direktzahlungen (220 Mio. Euro) in die 2. Säule werden die Bauern im Portemonnaie spüren, davon ist das Landvolk überzeugt. Allein den niedersächsischen Betrieben würden in den kommenden Jahren bis 2020 etwa 140 Mio. Euro bei den Direktzahlungen fehlen.

 


Holländer haben vergleichbares Tierwohlkonzept

Die Initiative Tierwohl ist derzeit Thema auf vielen Höfen. Es scheint als hätte die Branche endlich eine Lösung gefunden, um das Tierwohl und dessen Finanzierung in Einklang zu bringen. Viele Tierhalter sind aber noch skeptisch. Da lohnt ein Blick über die Grenze, denn in Holland gibt es schon ein ähnliches System.

 


Dänemark: Weniger Biofleisch exportiert

Der dänische Biofleischhersteller Friland hat das Geschäft mit ökologisch erzeugtem Rind- und Schweinefleisch im letzten Jahr am Inlandsmarkt nochmals deutlich ausgedehnt, konnte sein Vorjahresergebnis beim Gesamtumsatz aber wegen schleppender Exporte trotzdem nicht ganz erreichen.

 


Elterntierbetriebe und Brütereien jetzt im QS-System

Um das Kontrollnetz noch enger zu knüpfen, dürfen Mäster von Hähnchen und Puten ab dem 1. Juli 2014 nur noch Küken aufziehen bzw. mästen, die aus QS-zertifizierten Brütereien stammen. Um QS-Küken zu erzeugen, müssen Brütereien ihre Bruteier von QS-zertifizierten Elterntierbetrieben beziehen.

 


Ein Landwirt ernährt heute 132 Mitbürger

Immer mehr Menschen werden von 1 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche ernährt. Ein Landwirt erzeugte im Jahr 1900 so viele Nahrungsmittel, dass er etwa vier Personen ernähren konnte. Heute kann er 132 Personen ernähren.

 

Donnerstag, 05.12.2013


Lebensmittel – Forscher: Deutsche essen umweltbewusster
Wissenschaftler aus Halle haben die Essgewohnheiten der Deutschen untersucht. Das Ergebnis: Sie essen weniger Fleisch als früher. Das schont die Umwelt, sagt Toni Meier, einer der Forscher. Es würden aber zu viele Lebensmittel weggeworfen.

 


Nutzen wir unsere Chance

Nein, dieser Koalitionsvertrag ist nicht das Testament der Energiewende, wie es uns einige Lobbyisten prophezeien. Manches, was auf den ersten Blick negativ erscheint, kann zur echten Chance werden. Ein Kommentar von Diethard Rolink

 


Gut Thiemendorf gesteht Verstöße gegen Tierschutzvorgaben ein

Peter Fuglsang, Betriebsleiter des Schweinebetriebes Gut Thiemendorf im Saale-Holzland-Kreis, hat offenbar eingeräumt, dass es Probleme bei der Tierhaltung gibt. Der Amtstierarzt hat bei einer Kontrolle Verstöße festgestellt. Auch die Staatsanwaltschaft soll wegen des Verdacht auf Straftaten ermitteln.

 


Resistenzen gegen wichtige Reserveantibiotika in Ställen entdeckt

Die Kritik am Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft reißt nicht ab. Anlass dieses Mal ist eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). So hat die Tierärztin Annemarie Käsbohrer Keime in Schweine- und Geflügelställen gefunden, die gegen besonders wichtige Reserveantibiotika resistent sind.

 


Arbeit der Wildbienen ist Milliarden Euro wert

Biologen der Universität Göttingen haben erstmals ausgerechnet, welchen ökonomischen Nutzen Bienen für die Landwirtschaft haben. Das Ergebnis: Wenn Bienen Nutzpflanzen bestäuben, erhöht das nicht nur den Ertrag, sondern verbessert auch die Qualität der Früchte.

 


Schweinehalter in Holland expansionswilliger als in Deutschland

Die deutschen Schweine- und Geflügelhalter sind im Hinblick auf Aufstockungspläne für ihre Betriebe weniger zuversichtlich als ihre niederländischen Kollegen.

 


Landwirte brauchen effiziente und produktive Landwirtschaft

„Die globalen Herausforderungen für die Landwirtschaft sind die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln, die Hungerbekämpfung, die Versorgung mit nachwachsenden Rohstoffen und der Klimaschutz. Dafür brauchen wir positive Rahmenbedingungen für eine produktive und effiziente Landwirtschaft.

 


Deutsche Entenproduktion bricht ein

Bonn – Von Januar bis Oktober 2013 betrugen die deutschen Schlachtungen 35.819 Tonnen, das waren 24,6 Prozent weniger als 2012. Die Importe legten in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um 13 Prozent zu.

 


Vion: Geschäftbericht für 2012 veröffentlicht

Eindhoven – Vion hat nun endlich den Geschäftsbericht für 2012 veröffentlicht. Das Ergebnis in Höhe von minus 830 Millionen Euro sei durch signifikante einmalige Abschreibungen auf Beteiligungen entstanden.

 


EU-Kommission will AKW-Neubau in Großbritannien prüfen

Die EU-Kommission will untersuchen, ob die garantierten Abnahmepreise, die die britische Regierung dem Energiekonzern EDF für den Neubau des Atomreaktors Hinkley Point C zugesagt hat, gegen das EU-Beihilferecht verstoßen.

 


Gentechnik – Turbo-Lachs aus dem Reagenzglas
Es war absehbar, dass nach Tomaten, Mais und anderen Pflanzen auch Tiere gentechnisch verändert auf den Markt kommen. Den Anfang macht jetzt der Lachs – Kanada genehmigte die kommerzielle Verwertung von genetisch veränderten Lachseiern.

 

Mittwoch, 04.12.2013


Agrarpolitik – in Brüssel wie in Berlin ein Trauerspiel

28.11.2013: Ein bisschen Umverteilung auf nationaler Ebene macht das Reförmchen der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) auch nicht mehr zur ursprünglich geplanten Wende in der Landwirtschaftsförderung. Und der Koalitionsentwurf lässt auch nichts Gutes ahnen. Die EU-Kommission hatte die Verhandlungen über die GAP-Reform mit Vertretern des Europäischen Parlaments (EP) und dem Ministerrat im September 2013 abgeschlossen, das EP am 20. November im Plenum zugestimmt. Die Reform blieb weit hinter ihren eigenen ursprünglichen Plänen zur „Ökologisierung“ zurück. Die GAP ist weder vereinfacht noch gerechter gestaltet worden. Stattdessen bestand Deutschland auf unzähligen Ausnahmeregelungen, die alles nur noch undurchsichtiger machen und Schlupflöcher eröffnen. Einige Entscheidungskompetenzen wurden wieder auf die Mitgliedsstaaten zurückübertragen („Renationalisierung der Agrarpolitik“). Am 4. November 2013 kamen deshalb die Agrarminister der deutschen Bundesländer zu einer Sonderkonferenz zusammen, um über die Verteilung der Agrarsubventionen zwischen den Bundesländern, zwischen großen und kleinen Betrieben und zwischen den beiden „Säulen“ der Agrarpolitik zu entscheiden.

 


Situationsbericht 2013: Große Unterschiede zwischen Regionen und Betriebsformen

Landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe haben im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2012/13 ein Unternehmensergebnis von durchschnittlich 62.900 Euro je Betrieb erzielt. Je Familienarbeitskraft wurden 42.800 Euro erwirtschaftet. Das sind 3.600 Euro mehr als im Wirtschaftsjahr zuvor.

 


In der Schlachtbranche ist Deutschland ein Niedriglohnland

Schlechte Bezahlung, Einsatz von Lohnarbeitern: Die Schlachtbranche steht seit längerem in der Kritik. Ein Blick auf die Kosten und Umsätze der Schlachthöfe in Deutschland und verschiedenen EU-Ländern liefert nach Auskunft des Thünen-Instituts überraschende Ergebnisse.

 


Häusling: Schweinehalter werden zu wenig kontrolliert!

Der grüne Europaabgeordneten Martin Häusling ist überzeugt, dass die Kontrolldichte bei Schweine haltenden Betrieben weit geringer ist als von der Bundesregierung bisher angegeben. „Nicht 99,2 % der Betriebe wurden auf Einhaltung der EU-Vorgaben zum Schutz der Schweine überprüft, sondern deutlich weniger.“

 


Landvolk: Tierschützer handeln kriminell

Das Landvolk in Südoldenburg und dem Emsland hat die Vorwürfe der Tierschutzorganisation Animal Right Watch (ARIWA) zurückgewiesen, wonach die Sauenhalter die EU-Richtlinie zur tierschutzgerechten Gruppenhaltung noch nicht umgesetzt hätten. Vielmehr sei den Mitgliedsbetrieben die Umsetzung sehr gut gelungen.

 


Rheinland-Pfalz begrenzt Umbruch von Grünland

Rheinland-Pfalz will das Grünland stärker schützen. Landwirtschaftsstaatssekretär Thomas Griese sehe mit Sorge, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Grünland zu Ackerland umgebrochen wurde. „In RLP gingen in den letzten zehn Jahren allein auf den EU-geförderten Flächen mehr als 6 % Dauergrünland verloren.“

 


Russlands Fleischerzeugung weiter auf Wachstumskurs

In Russland zeichnet sich auch für das laufende Kalenderjahr eine deutliche Zunahme der Fleischproduktion ab. Wie das Moskauer Landwirtschaftsministerium mitgeteilt hat, ist das Aufkommen an Schlachttieren von Januar bis September dieses Jahres mit insgesamt rund 8,1 Mio t Lebendgewicht um 6,3 % höher ausgefallen.

 


Tierschutz – Tierfreundlich hergestellte Wollwaren besser erkennen
Mehrere Modeketten verkaufen keine Kleidung aus Angorawolle mehr, nachdem die Tierschutzorganisation PETA auf das brutale Rupfen der Tiere aufmerksam machte. Wie tierfreundlich Bekleidung ist, erfährt der Kunden vom Etikett oder durch gezieltes Nachfragen.

 


Eifel-Gemeinde kippt Pläne für Legehennenanlage

Birresborn – Eigentlich wollte ein niederländisches Investorenpaar in der Gemeinde Birresborn einen Legehennenbetrieb für 330.000 Tiere errichten. Der Gemeinderat hat das Vorhaben jetzt gekippt.

 


Regierung will Klärschlammausbringung beenden

Die Regierung plant die Ausbringung von Klärschlamm zu Düngezwecken auf Agrarflächen zukünftig verbieten. Darauf einigte sich Schwarz-Rot in den Koalitionsverhandlungen.

 


Mehrzahl der Landwirte steigern Einkommen

Berlin – Haupterwerbsbetriebe haben im Wirtschaftsjahr 2012/13 ein Unternehmensergebnis von durchschnittlich 62.900 Euro je Betrieb erzielt. Dies ergibt der aktuelle DBV-Situationsbericht 2013/14.

 


Studie: Wie viel verdienen Schlachthofmitarbeiter im europäischen Ausland?

Schlechte Bezahlung, Einsatz von Leiharbeitern: Die Schlachtbranche steht seit längerem in der Kritik. Ein Blick des Thünen Instituts auf die Kosten und Umsätze der Schlachthöfe in Deutschland und verschiedenen EU-Ländern liefert überraschende Ergebnisse. Schlachtunternehmen in Deutschland zahlen ihren Arbeitskräften durchschnittlich 33.700 Euro brutto im Jahr. Das sind laut EU-Statistik 17 % weniger als in Frankreich und 42 % weniger als in Dänemark. Dort geben die Unternehmen 40.800 Euro bzw. 58.300 Euro je Arbeitskraft aus. Auch in den Niederlanden und Belgien liegt der Verdienst von Schlachthofarbeitern mit mehr als 40.000 Euro jährlich deutlich über dem ihrer Kollegen in Deutschland.

 


Initiative Tierwohl: Machen Sie mit?

Initiative Tierwohl ist derzeit in aller Munde. Viele Fragen sind noch offen. Reichen die Ausgleichszahlungen bei der Initiative Tierwohl aus? Werden Sie teilnehmen? Und welche Kriterien könnten Sie in Ihrem Betrieb umsetzen?

 

Dienstag, 03.12.2013


Lebensmittelpreise um 4 % gestiegen

Im Jahr 2013 sind die Preise für Lebensmittel in Deutschland um durchschnittlich 4 % gestiegen. Das ist mehr als doppelt so viel wie bei den anderen Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Kartoffeln verteuerten sich z.B. um 40 %, die Preise bei Gurken legten um 27 % zu.

 


Remmel bestätigt stärkere Tierschutzausrichtung in der Agrarförderung

Auch künftig wird in Nordrhein-Westfalen der größte Teil des Geldes aus der Zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in die Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe fließen. Dabei sollen die Agrarumweltmaßnahmen und die Agrarinvestitionsförderung nach wie vor im Vordergrund stehen, so Minister Remmel.

 


Genetische Ressourcen besser nutzen

Brüssel – Die EU plant mehr finanzielle Mittel aufzuwenden, um die Erhaltung und Nutzung von primärem Genmaterial von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten zu fördern.

 


Vogelgrippe in Baden-Württemberg

Im südlichen Schwarzwald-Baar-Kreis ist bei einer Routinekontrolle ein Fall von Vogelgrippe festgestellt worden. Der Betrieb wurde gesperrt und der gesamte Geflügelbestand gekeult.

 


Österreich regelt Bio-Förderung für Neueinsteiger

Wien – Für 2014 soll es für österreichische Biobetriebe, die bislang bei der ÖPUL-Maßnahme „Biologische Wirtschaftsweise“ nicht berücksichtigt werden konnten, eine nationalen Fördermaßnahme geben.

 


Ein Stück Fleisch aus drei Ländern?

Brüssel – Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, dass künftig auf Schweine- und Geflügelfleisch die Herkunft für die Aufzucht und für die Schlachtung der Tiere angegeben werden soll.

 


Schlachtbranche: Deutschland ist ein Niedriglohnland

Deutsche Arbeitskräfte, die in der Schlachtbranche tätig sind, verdienen bis zu 42 Prozent weniger als ihre Kollegen in Nachbarländern. Auch werden überdurchschnittlich viele Leiharbeiter eingesetzt.

 


VION veröffentlicht Geschäftsbericht 2012: Umstrukturierung hinterlässt Spuren

Die VION Food Group hat Ende letzter Woche endlich ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2012 veröffentlicht. Der endgültige Jahresabschluss erfolgte unter Berücksichtigung der finanziellen Auswirkungen von wesentlichen Veränderungen der Unternehmensstruktur in den Jahren 2012 und 2013. Da VION Food in den Kernländern Niederlande, Deutschland und Großbritannien die Zielvorgaben verpasste, waren einschneidende strategische Umstrukturierungen u. a. mit dem im Oktober dieses Jahres angekündigten Verkauf von VION Ingredients für ca. 1,6 Mrd. Euro erforderlich. Das Bilanzergebnis 2012 in Höhe von minus 830 Mio. Euro ist durch signifikante einmalige Abschreibungen auf Beteiligungen entstanden.

 


EU-Schweinepreise: Bescherung für die Erzeuger – Preise ziehen kräftig an

Der europäische Schlachtschweinemarkt präsentiert sich auch weiterhin ausgesprochen freundlich und die Preise für Schlachtschweine ziehen in vielen EU-Ländern deutlich an. Die deutsche Leitnotierung, die bereits in der Vorwoche eine positive Tendenz zeigte, legte mit einem Plus von 6 Cent deutlicher zu als in den Tagen zuvor von vielen Marktteilnehmern erwartet worden war.

 

 


CDU klagt im Fall Paschedag auf Akteneinsicht

Die CDU-Fraktion hat am Dienstag beim Staatsgerichtshof in Bückeburg eine Klage eingereicht. Sie will im Fall Paschedag die Herausgabe aller Akten erzwingen.

 


Agrarsektor wird Stolperstein für Freihandelsabkommen mit den USA

Die Verhandlungen über das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA sind noch nicht richtig in die Gänge gekommen, da zeichnet sich bereits ab, dass die Handelsliberalisierung im Agrarsektor zum Stolperstein werden dürfte.

 


NRW: Kontrolle der Düngeverordnung bald in neuen Händen?

Bislang lag die Kontrolle der Düngeverordnung im Aufgabenbereich der Landwirtschaftskammer. Das könnte sich nach Angaben des NRW-Landwirtschaftsministers Johannes Remmel aber jederzeit ändern.

 


Keine ‚heimlichen‘ gv-Pollen im Honig

Brüssel – Der EU-Umweltausschuss will, dass Pollen im Honig als Zutat betrachtet wird. Das hätte zur Folge, dass geringe Verunreinigungen mit Pollen von gv-Pflanzen kennzeichnungspflichtig sind.

 

Montag, 02.12.2013


Verbot von Antibiotika in landwirtschaftlicher Tierhaltung ist auch keine Lösung

Antibiotika sollten auch in Zukunft einen festen Platz in der Tierhaltung haben, um den Anforderungen des Tierschutzes gerecht zu werden; ein generelles Verbot ist nicht die Lösung. Dieses Fazit haben die Teilnehmer der Fachtagung „Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft – Nutzen und Gefahren“ gezogen, die am vergangenen Donnerstag von der R+V Versicherung in Wiesbaden veranstaltet wurde. Allerdings müsse über Instrumente wie das Monitoring der Qualität und Sicherheit GmbH (QS) weiter daran gearbeitet werden, den Einsatz dieser Wirkstoffe zu verringern, berichtet Agra Europe.

 


Gammelfleisch nicht nachweisbar

Der Verdacht, dass eine Firma aus der Grafschaft Bentheim Gammelfleisch zu Geflügelwürstchen verarbeitet hat, konnte von der Staatsanwaltschaft bisher nicht bestätigt werden.

 


Sorge um einige Tierarten im Norden

Es gibt immer weniger Fasane, Schleiereulen und Graureiher im Land. Das geht aus dem Artenschutzbericht 2013 hervor, den Landwirtschaftsminister Habeck heute vorgestellt hat.

 


ErlebnisBauernhof: Innovation und Tradition – Landwirtschaft verbindet

Berlin – Der ErlebnisBauernhof in der Halle 3.2. lädt 2014 vom 17. bis zum 26. Januar die Messebesucher dazu ein, sich über die vielfältigen Leistungen der Land- und Ernährungswirtschaft zu informieren.

 


Atommülldebatte – Ethische Fragen der Endlagerung
Gegen das Atommüll-Endlager im französischen Bure, 150 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, formiert sich Protest. Bürger bemängeln die Informationspolitik der Regierung. Auch die Kirche engagiert sich: Sie diskutiert in einer Arbeitsgruppe ethische Fragen der Atommüll-Endlagerung.
Direkter Link zur Audiodatei

 


Deutsch-holländische Grenze: Abschaffung von tierärztlichen Kontrollen diskutiert

Die optimale Sicherung der Tiergesundheit bei grenzüberschreitenden Schweinetransporten war kürzlich in Bonn zentrales Thema eines deutsch-niederländischen Treffens von Experten des Schweinesektors.

 


Innovatives Verfahren ersetzt Tierversuche für Chemikalien-Tests

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat den „Tierschutzforschungspreis für Alternativmethoden zu Tierversuchen“ in diesem Jahr an ein Forscherteam der BASF verliehen.

 


BRD/Niederlande: Hähnchenkonsum steigt

Trotz höherer Preise haben Deutsche und Niederländer im dritten Quartal 2013 mehr Hähnchenfleisch gekauft. Auch insgesamt wurde mehr Geflügel konsumiert.

 


Discounter senken Wurstpreise

Neu Runde im Preiskampf der Discounter: Aldi und Norma haben die Preise für Frischwurst-Aufschnitt, Würstchen und Salami-Produkte gesenkt. Aufgrund gesunkener Rohwarenpreise könnten die Ersparnisse beim Einkauf an die Kunden weitergegeben werden, teilten die Unternehmen mit.

 


Verzehr von Hähnchenfleisch steigt trotz höherer Preise

Deutsche und Holländer greifen trotz höherer Preise häufiger zum Hähnchenfleisch. Einer Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge, stieg der Absatz in Deutschland während des dritten Quartals 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 % auf rund 66 950 t.

 


Wie Umwelt- und Tierschutz ins Grundgesetz kamen

Ob die Förderung erneuerbarer Energien, die Sicherung wertvoller Biotope oder eine ressource nschonende Kreislaufwirtschaft – staatliche Politik zum Schutz von Umwelt und Klima ist heute in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Kaum vorstellbar, dass trotz diverser gesetzlicher Regelungen noch vor zwei Jahrzehnten Natur- und Tierschutz nicht verfassungsrechtlich verankert waren. Es brauchte etliche, teils heftige wissenschaftliche und parteipolitische Diskussionen bis 45 Jahre nach dem …

 


Remmel plant „neuen Vollzug“ der Düngeverordnung

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen wird voraussichtlich ihre Kontrollaufgaben bezüglich der Umsetzung der Düngeverordnung verlieren. Landwirtschaftsminister Johannes Remmel bestätigte, die Kontrolle der Düngeverordnung jederzeit von einer anderen Behörde organisieren zu können.

 


Umstellung auf Gruppenhaltung europaweit nahezu abgeschlossen

Die von der EU seit 1. Januar 2013 geforderte Umstellung auf Gruppenhaltung von Sauen wird in Deutschland spätestens Anfang nächsten Jahres vollständig umgesetzt sein. Das hat der geschäftsführende Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter  Bleser, jetzt in seiner Antwort auf eine Frage des grünen Bundestagsabgeordneten Friedrich  Ostendorff mitgeteilt, berichtet Agra Europe.

 


Verbot von Antibiotika in landwirtschaftlicher Tierhaltung keine Lösung

Antibiotika sollten auch in Zukunft einen festen Platz in der Tierhaltung haben, um den Anforderungen des Tierschutzes gerecht zu werden; ein generelles Verbot ist nicht die Lösung. Dieses Fazit haben die Teilnehmer der Fachtagung „Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft – Nutzen und Gefahren“ gezogen.

 


Widerstand gegen Tierhaltung hat viele Gründe

Der vielfach zu beobachtende Widerstand in der Gesellschaft gegen große Tierställe und die landwirtschaftliche Tierhaltung geht nach Einschätzung von Dr. Lutz Laschewski auf eine Vielzahl von Gründen zurück. Von zentraler Bedeutung sei die Entfremdung des Verbrauchers von der Produktion.

 


DRV setzt auf die „Initiative Tierwohl“ der Fleischbranche

Die genossenschaftliche Vieh- und Fleischwirtschaft will sich selbstbewusst den steigenden gesellschaftlichen Erwartungen an die Nutztierhaltung in Deutschland stellen und setzt dabei auf den Erfolg der stufenübergreifenden „Initiative Tierwohl“ in der gesamten Branche.

 


Umweltverbände warnen vor dem Aus der Greening-Ziele

Mit Blick auf das „Greening“ im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) haben mehrere deutsche Umweltorganisationen vor einer zu laschen Umsetzung und damit dem Aus der damit verknüpften Ziele gewarnt.

 


Familienbetriebe unerlässlich für Landwirtschaft und Ernährungssicherung

Ohne die Stärkung landwirtschaftlicher Familienbetriebe kann das Welthungerproblem nicht gelöst werden. Das hat der Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), José Graziano da Silva, klargestellt.

 


Rindertuberkulose: Die vergessene Krankheit

Im Allgäu und in Norddeutschland tritt die Rindertuberkulose wieder auf. Noch vor fünfzig Jahren wusste jedes Kind, dass man sich durch rohe Milch ansteckt. Jetzt greift eine neue Sorglosigkeit um sich.

 


Neonikotinoidverbot ab sofort gültig

Brüssel/Berlin – Seit dem gestrigen Sonntag ist das Teilverbot für drei neonikotinoide Wirkstoffe in Kraft. Es betrifft Mais, Raps, Sonnenblumen und Baumwolle. Nach zwei Jahren steht es auf dem Prüfstand.

 


Agrarsektor wird Stolperstein für Freihandelsabkommen mit den USA

Berlin – Bei den Verhandlungen zum Freihandelabkommen zwischen den USA und der EU könnte der Agrarbereich zum Stolperstein werden. Die größten Hürden sind Gentechnik und Hormonfleisch.

 


Holzenkamp gibt Ausblick auf unionsgeführte Landwirtschaftspolitik

„Wir werden auch in Zukunft die Förderung des Agrardiesels fortsetzen.“ Dieses Bekenntnis gab der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Landwirtschaft der CDU/CSU-Fraktion, Franz-Josef Holzenkamp, am Mittwoch nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages ab.

 


DBV wendet sich wegen Brokkoli-Patent an EU-Patentamt

Das Patentrecht, wie es klassischerweise bei technischen Erfindungen zur Anwendung kommt, sollte im Bereich der lebenden Materie auch in Zukunft nicht gelten. Darauf hat der Deutsche Bauernverband (DBV) das Europäische Patentamt in München in einer Stellungnahme hingewiesen.

 


Was halten Sie von der Initiative Tierwohl?

Die Initiative Tierwohl ist derzeit in aller Munde. Es scheint als hätte die Branche endlich eine Lösung gefunden, um das Tierwohl und dessen Finanzierung in Einklang zu bringen. Doch wie sehen Sie die Initiative Tierwohl?

 


ASP: Russische Vorschriften für private Schweinehalter zu lasch?

Moskau – In Russland sorgt die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest für Diskussionen. Der nationale Schweinehalterverband fordert eine Pflichtregistrierung von Nutztieren in Privathaltung.

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