proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 11.11.-17.11.2013

 


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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

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Samstag/Sonntag, 16./17.11.2013


Betriebliche Tierhygiene ist der beste Seuchenschutz

Der beste Schutz vor Tierseuchen bleibt die konsequente Umsetzung der betrieblichen Tierhygiene. Gelebte Bestandshygiene gibt den Tierhaltern die größte Sicherheit. Das hat Dr. Sandra Blome vom Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit erklärt.

 


Die letzte Meile entscheidet

Verbraucherschützer fordern beim Einkauf ein Umdenken: Wir sollen nicht nur makelloses Obst und Gemüse aus hiesigem Anbau kaufen, sondern auch ganz bewusst optisch mangelhafte Ware.

 


Globale Integritätsplattform gegen Biobetrug

Immer wieder erschüttern Betrugsskandale die Bio-Branche. Daher haben Organic Services und Intact Consult ein internetbasiertes Echtzeit-Rückverfolgbarkeitssystem für Biogetreide entwickelt.

 


Schweinepest: Gefahr nicht unterschätzen

Schwerin – Die Afrikanische Schweinepest in Russland stelle eine Gefahr für die Schweinehaltung in Deutschland dar. Daher hat Mecklenburg-Vorpommern die Vorbeugemaßnahmen intensiviert.

 


Koalitionsverhandlungen: Wird die Landwirtschaft geopfert?

Der Bayerische Bauernverband (BBV) warnt vor einer Politik zulasten nachfolgender Generationen. „Die bisherigen Ergebnisse bei den Koalitionsverhandlungen gehen in vielen Bereichen in die komplett falsche Richtung. Wo ist der Kurs für eine effiziente, innovative und nachhaltige Land- und Forstwirtschaft geblieben?“

 

Freitag, 15.11.2013


Bilanz: Eine Woche Lebensmittel aus der Region

Nur regionale Produkte aus der Nachbarschaft essen – geht das überhaupt? Familie Krieg aus Sülfeld hat es eine Woche lang auspropiert – die Bilanz.

 


Bioenergie: Bei den Fakten bleiben

Hannover – Drei Tipps für Energiewirte: So treten Sie mit Gegnern der Bioenergie in einen konstruktiven Dialog.

 


Stickstoff schädigt Niedersachsens Wälder

Agrarminister Meyer hat den Waldzustandsbericht vorgestellt. Demnach leiden Niedersachsens Wälder unter Stickstoff und dem Klimawandel. Meyer sorgt sich vor allem um die Eiche.

 


Tierquäler legen Hundeköder mit Klingen aus

Hundebesitzer in Itzehoe sind in Sorge. Unbekannte hatten in den vergangenen Wochen Fleischstücke mit zerbrochenen Rasierklingen an einigen Wegen der Stadt ausgelegt.

 


Der Güllepegel steigt! Die Kosten und Auflagen auch…

Mehr Vieh, mehr Gärreste, mehr Vorschriften – der Gülledruck in den Veredelungsregionen nimmt zu. Nicht nur zahlreiche neue Kuh-, Geflügel- und Schweineställe haben dafür gesorgt, dass Gülle in veredelungsintensiven Kreisen zum kostenträchtigen Problem wird. Verschärfend wirkt der Biogasboom vor drei Jahren.

 


Monsanto stoppt Verkauf von GVO-Saatgut in Deutschland

Der US-Agrarkonzern Monsanto will Deutschland als Markt für gentechnisch verändertes Saatgut vorerst aufgeben. „Wir lassen unsere Pläne ruhen, solange die politische Situation so verfahren ist wie derzeit“, sagte die Deutschland-Geschäftsführerin von Monsanto, Ursula Lüttmer-Ouazane.

 


Windradbetreiber müssen neuen Leitfaden Artenschutz NRW beachten

Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Johannes Remmel hat den neuen Leitfaden „Umsetzung des Arten- und Habitatschutzes bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen in NRW“ vorgestellt. Vertretern der Windbranche begrüßen das.

 


Landwirtschaft nicht immer schuld an Wirkstoffen in Gewässern!

Wirkstoffe, die in Gewässern gefunden werden, stammen nicht nur aus Pflanzenschutzmitteln. Dennoch soll die Landwirtschaft künftig stärker auf die Einhaltung der Abstandsauflagen kontrolliert werden. Die Hintergründe und wie man mit einfachen Maßnahmen vorbeugen kann, lesen Sie hier…

 


Kampagne der Landfrauen gegen Lebensmittelverschwendung erhält Marketingpreis

Am Mittwochabend wurde auf der Agritechnica in Hannover der Deutsche Agrar-Marketing-Preis 2013 in den vier Kategorien Landtechnik, Pflanzenproduktion, Tierhaltung und Dienstleistung verliehen.

 


Brunner: ‚Familienbetriebe sind Gewinner der Agrarreform‘

München – Die bayerischen Bauern profitieren von der neuen Verteilung der EU-Agrarzahlungen. Damit wurde der Einstieg in eine Agrarpolitik erreicht, die den Mehrwert von kleinstrukturierten Betrieben honoriert.

 


Schweinefleisch-Label: Befragung zu Tierwohlstandards

Kiel – Studierende der Uni Kiel führen derzeit eine Produzentenbefragung zur Ausgestaltung eines Tierwohl-Labels durch. Ziel ist, eine angemessene Entlohnung für höhere Standards mitzubestimmen.

Donnerstag, 14.11.2013


Billigfleisch und Massentierhaltung – wie geht faire Agrarindustrie?

Reinhild Benning, Agrarexpertin des BUND gibt Antworten zu Massentierhaltung und Agrarpolitik in 13 Minuten (Audio zum Anhören)

 


„Monsterbacke“ vor Gericht

„So wichtig wie das tägliche Glas Milch.“ Ist das ein Werbeslogan, der Verbraucher täuscht? Der Europäische Gerichtshof soll das prüfen. Die Molkerei Ehrmann hatte mit dem Spruch für einen Früchtequark geworben.

 


Mama, wieso darf ich Klopfer essen, Miezi aber nicht?

Ein Vorschlag der Jungen Liberalen in Sachsen-Anhalt erhitzt die Gemüter. Es geht um Hunde, Schlachtungen und eine rein emotional geführte Debatte, die größtenteils ohne Fakten auskommt.

 


Genpflanzenanbau nicht kontrollierbar
Die gentechnikkritische Organisation Testbiotech hat im November einen globalen Gentechnikatlas veröffentlicht, der eine Übersicht gibt, wie sich gentechnisch veränderte Pflanzen weltweit unkontrolliert ausbreiten.

 


Hähnchenmast auf Rekordkurs

Die Geflügelbranche produzierte von Juli bis September 2013 nicht nur 3,1 % mehr als im Vorjahreszeitraum, sondern auch so viel wie niemals zuvor in einem dritten Quartal. Treibende Kraft war die Hähnchenmast.

 


Europäer besorgt über Artenschwund

Brüssel – Zahlreiche Europäer sind über den Rückgang der Arten- und Naturraumvielfalt besorgt. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Eurobarometer-Umfrage hervor.

 


Bundesrat sagt Glyphosat den Kampf an

Berlin – Die Länder verlangen von der Bundesregierung, sich für ein grundsätzliches Verbot von Glyphosat zur Abreifebeschleunigung von Getreide einzusetzen. Ausnahmen sollten klar abgegrenzt sein.

 


Dänemark: Ökobranche will kein Ersatz ihres Biosiegels durch EU-Pendant

Kopenhagen – In der dänischen Biobranche wächst die Sorge, dass die europäischen Anstrengungen zur Harmonisierung des EU-Ökomarktes zu Lasten länderspezifischer Biomarken gehen

 


Union und SPD wollen Neubau von Biogasanlagen beschränken

Union und SPD wollen einer weiteren Steigerung des Biomasseanbaus zur Energieerzeugung Einhalt gebieten. Bei der anstehenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) will man den Zubau der Energieerzeugung aus Biomasse auf Abfall und Reststoffe begrenzen.

 


Bauern müssen 700 ha Ackerland an Tagebau Hambach abgeben

Der Braunkohle-Tagebau Hambach kann fortgeführt werden. Für das künftige Habitat der Tiere, vor allem der Fledermäuse, sowie für neue Leitungstrassen bekommt die RWE Power AG nun 1500 ha Land, davon 700 ha Ackerland, das die Bauern abgeben müssen.

 


NABU und Jäger streiten um Verbot der Gänsejagd in Niedersachsen

Der Naturschutzbund Niedersachsen NABU verlangt von der neuen Landesregierung, hier speziell von Agrarminister Christian Meyer, ein Verbot der Gänsejagd. „Der Schutz vor Fressschäden ist ein dummes Argument der Jäger“, kritisiert Frank Allmer aus Lüneburg.

 


Ökobauern wollen Bekenntnis zur gentechnikfreien Landwirtschaft

„Die Bundesregierung muss sich jetzt klar für ein Verbot der Freisetzung und Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen aussprechen“, fordert der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein.

 


Pflanzenschutz-Verbot auf Greening-Flächen: Behörden uneins

Brüssel – Die EU-Behörden sind sich über das Pflanzenschutzmittelverbot auf Greening-Flächen nicht einig. Europaparlament und EU-Mitgliedstaaten sind aufgrund des Vorgehens der Kommission verstimmt.

 

Mittwoch, 13.11.2013


ZDF ZOOM, Mittwoch 13.11.2013, 22:45 – 23:30 Uhr

ZDF FERNSEHEN
Das tägliche Gift – Risiko Pestizide
Kein anderes Pflanzengift wird weltweit so häufig gegen Unkraut eingesetzt wie Glyphosat. Allein in Deutschland landen jährlich 5000 Tonnen des Spritzmittels auf den Feldern, etwa drei Mal so viel wie noch vor zehn Jahren. Deshalb warnen Toxikologen: „Pestizide werden die Gesundheitsskandale der Zukunft auslösen.“ Hersteller dagegen bezeichnen das Unkrautvernichtungsmittel als absolut unbedenklich. Tatsache ist, dass unsere Umwelt und unsere Nahrungsmittel in einem größeren Maße mit Pestiziden belastet sind als noch vor zehn Jahren. Nach einer Stichprobenuntersuchung hat bereits die Hälfte aller Europäer Pestizide im Urin.

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stern TV | Sendung am Mittwoch, 13.11.2013, um 22.15 Uhr

RTL FERNSEHEN
Masthähnchen in der Massentierhaltung
Geschlüpft, um zu sterben
Die Herstellung von Hähnchenfleisch gleicht mittlerweile einer Industrieproduktion. Nach dem Schlüpfen leben die Tiere kaum länger als einen Monat. stern TV hat ein ganzes Leben dokumentiert. Als Experte ist Mahi Klosterhalfen, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, ins Studio eingeladen. Er wird dort auf einen Sprecher der Geflügelindustrie treffen.

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Lässt die Politik auch die Biogasbranche sterben?

Die Biogasbranche ist bestürzt über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Energie, die im Rahmen der Koalitionsverhandlungen auch die Förderung der Biogasanlagen neu regeln will. Größter Kritikpunkt ist die geplante Abschaffung der Förderung von Energiepflanzen vom Acker im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

 


Antibiotikaabgabe in der Tiermedizin gesunken

Die Gesamtmenge der im Jahr 2012 abgegebenen Menge von Antibiotika – rund 1.619 t – ist gegenüber dem Vorjahr um 87 t gesunken. Das ergab die Auswertung der im Jahr 2012 zum zweiten Mal erhobenen Abgabemengendaten für Antibiotika durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

 


Bundesrat für Verbot von Glyphosateinsatz zur Abreifebeschleunigung

Der Bundesrat hat die Regierung aufgefordert, die Sikkation, also das Behandeln von Getreide mit Glyphosat kurz vor der Ernte zur Abreifebeschleunigung grundsätzlich zu verbieten. Eventuelle Ausnahmen müssten dabei klar abgegrenzt sein, heißt es in einer Entschließung.

 


Biogasrat+: Koalitionspapier ist der Tod für Biogas

Der Biogasrat+ e.V. ist in höchstem Maße besorgt über die bisherigen Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zur künftigen Energiepolitik. „Das derzeitige Zwischenergebnis ist an Konzeptionslosigkeit kaum zu überbieten“, erklärt der Geschäftsführer Reinhard Schultz.

 


Tierzuchtrechtliche Vorschriften werden aufgehoben

Zum Ende dieses Jahres sollen die Verordnungen über die Leistungsprüfungen und Zuchtwertfeststellung bei Rindern, Schafen und Ziegen, Schweinen sowie Pferden ihre Gültigkeit verlieren.

 


„Wir haben es satt!“ – Die Vierte

Am 18. Januar 2014 wird zum vierten Mal die große „Wir haben Agrarindustrie satt“ Demonstration stattfinden. Startpunkt ist um 11 Uhr der Potsdamer Platz in Berlin. Motto in diesem Jahr: „Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!“, teilt die Kampagne Meine Landwirtschaft mit.

 


Fachtagung „Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft”

Der Deutsche Bauernverband, die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen und der Bundesverband Dezentraler Ölmühlen und Pflanzenöltechnik haben ein Marktanreizprogramm zur Förderung der Verwendung von Biokraftstoffen in der Land- und Forstwirtschaft angestoßen.

 


Marktprognose für Schweinefleisch in der EU

Der Prognoseausschuss der EU für den Sektor Schweinefleisch hat seine Markteinschätzung für die Jahre 2013 und 2014 auf der Basis der bisher vorliegenden Ergebnisse der neuesten Viehzählungen in den einzelnen Mitgliedstaaten und der gegenwärtigen Entwicklung auf dem Schweinefleischmarkt aktualisiert.

 


Honig ohne Gentechnik

Bienen lassen sich von vielen Blüten anlocken, und auch die von MON 810 verschmähen sie nicht. MON 810 ist eine gentechnisch veränderte Maissorte, die allerdings seit einigen Jahren in Deutschland nicht mehr angebaut werden darf. Imker fordern die neue Bundesregierung auf, Bienen und Imker künftig vor Gentechnik zu schützen.

 


Glücklich im mobilen Stall

Sonnenlicht, frische Luft und grünes Gras: Hühner, die in „Hühnermobilen“ leben, werden artgerecht gehalten. Ihre beweglichen Freilandställe sind voll automatisierte Okö-Strom-Hightech-Buden.

 


EU-Biobetriebe: Osteuropa holt auf

Brüssel – In der EU wurden 2011 rund 9,6 Millionen Hektar biologisch bewirtschaftetet. In Osteuropa stieg die Fläche in den letzten Jahren jährlich um 13 Prozent.

 


Glosse: Vermüllung
Das Flusswasser mit Öl und Quecksilber verunreinigt, der Boden mit Blei und Chemikalien verseucht, eine ganze Region radioaktiv verstrahlt – es gibt zahlreiche Orte, an denen die Umweltverschmutzung dramatisch ist. Und der globale Müllberg wächst und wächst.

 


Antibiotikaabgabe in der Tiermedizin 2012 gesunken – ISN kritisiert Erfassungsschlüssel

Die Gesamtmenge der im Jahr 2012 abgegebenen Menge von Antibiotika ist gegenüber dem Vorjahr um 87 Tonnen gesunken. Insgesamt sind im Jahr 2012 rund 1.619 Tonnen (t) Antibiotika von pharmazeutischen Unternehmen und Großhändlern an Tierärzte in Deutschland abgegeben worden. Das ergab die Auswertung der im Jahr 2012 zum zweiten Mal erhobenen Abgabemengendaten für Antibiotika durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Die als sogenannte Reserveantibiotika in der Humanmedizin wichtigen Wirkstoffe wie Fluorchinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation werden zwar weiter in geringeren Mengen abgegeben, allerdings stieg die Abgabemenge von Fluorchinolonen gegenüber dem Vorjahr um 2 Tonnen an. Der Fokus der Antibiotikaabgabe in der Veterinärmedizin betrifft weiterhin eindeutig ältere Wirkstoffe wie Penicilline und Tetrazykline.

 


Meyer will Meldestelle für Missstände in der Fleischindustrie

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer plant die Errichtung einer anonymen Melde- und Beratungsstelle, um zukünftig Missständen in der Fleischindustrie schneller als bisher auf die Spur zu kommen. „Wir haben diese Forderung bereits im Koalitionsvertrag vereinbart. Wir prüfen, ob wir diese in der geplanten Task-Force Verbraucherschutz im Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) integrieren können“, erklärte Meyer heute in Hannover. Ab 2014 würden gemäß dem Haushaltsplan der Landesregierung mehr als 20 Stellen für eine landesweite „Task-Force Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit“ geschaffen, die gezielt bei Skandalen und zur Krisenprävention agieren solle.

 

Dienstag, 12.11.213

Wenn die Gurke krumm ist

In einem vierwöchigen Probeverkauf bietet die Supermarkt-Kette Edeka krumme Gurken, unförmige Karotten und Äpfeln mit dunklen Stellen an. Das unregelmäßig gewachsene Obst und Gemüse gibt es zum halben Preis. Bei positiver Bilanz will der Supermarkt dieses Angebot ausbauen.

 


DBV: Wettbewerbsfähigen Ackerbau nicht gefährden

Aus Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit des Ackerbaus in Deutschland und Europa hat der Deutsche Bauernverband (DBV) die Mitmachaktion „Pflanzen ernähren und schützen!“ gestartet.

 


Emsland ist bundesweite Antibiotika-Hochburg

Im Postleitzahlbereich 49 sind die Tiere offenbar besonders krank, könnte man meinen: Ein Drittel aller bundesweit abgegebenen Tier-Antibiotika landen in den Ställen der Region.

 


Enttäuschung bei der maritimen Raumordnung

Am 5. November hat der Verkehrsausschuss im EU-Parlament einen Entwurf der beiden Richtlinien zur maritimen Raumordnung (MSP) und zum integrierten Küstenzonenmanagement (ICM) verabschiedet. Für viele Umweltschützer ist das Ergebnis enttäuschend.

 


BVL: Antibiotika-Abgabe leicht gesunken

Berlin – Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat zum zweiten Mal Zahlen zur Antibiotika-Abgabe in der Tiermedizin veröffentlicht. Die Gesamtmenge ist in 2012 um 87 Tonnen gesunken.

 


Koalitionsverhandlungen: weitgehende Übereinstimmung der Parteien im Bereich Landwirtschaft – ISN lehnt Tierschutz-TÜV ab

Wie aus Berlin zu hören ist, haben die Fachpolitiker von CDU, CSU und SPD bei den Koalitionsverhandlungen im Bereich Landwirtschaft in weiten Teilen inzwischen Übereinstimmung erzielt.

 


Neue Karte zeigt Deutschlands fruchtbarste Böden

Erster bundesweiter Überblick über die Bodengüte verschiedener Regionen

 


Studie: Landwirtschaft muss transparenter werden

Die Deutschen sehen die moderne Landwirtschaft eher negativ. Dies beruht auf einem geringen Kenntnisstand der Menschen über den Agrarsektor. Die Landwirtschaft sollte daher in einem Dialog „auf Augenhöhe“ Vorurteile und Fehlschlüsse durch Fakten entkräften.

 


Meyer sagt „Billigfleisch-Industrie“ den Kampf an

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer macht sich für eine anonyme Melde- und Beratungsstelle stark, um Missständen in der Billigfleisch-Industrie noch schneller auf die Spur zu kommen und den Schutz der Verbraucher zu stärken.

 


EU-Rechnungshof kritisiert Verwendung von Agrarmitteln

Die Ausgaben unter der Gemeinsamen Agrarpolitik waren auch im vergangenen Jahr zu stark mit Fehlern behaftet. Zu diesem Schluss kommt der Europäische Rechnungshof (EuRH) in seinem Jahresbericht für 2012. Im Bereich der Direktzahlungen und Marktmaßnahmen sollen 3,8 % der Vorgänge fehlerhaft sein.

 


Baugenehmigungspflicht für Hühnermobile soll wegfallen

Hannover – Niedersachsen will die Baugenehmigungspflilcht für Hühnermobile abschaffen. Die entsprechende Änderung sei im Zuge der nächsten Novellierung des Baugesetzbuches geplant.

 

Montag, 11.11.2013


Tönnies-Streit: Keine gütliche Einigung zwischen Onkel und Neffe

Der Familienstreit im größten deutschen Fleischkonzern Tönnies wird vor Gericht entschieden. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, scheiterte vor dem Landgericht Bielefeld am Freitag erwartungsgemäß ein Versuch des Richters, eine gütliche Einigung zwischen den Parteien zu erreichen.

 


Union und SPD wollen bei der Tierhaltung in die Offensive kommen

Die Fachpolitiker von CDU, CSU und SPD haben in weiten Teilen Übereinstimmung im Bereich Landwirtschaft erzielt. Schwerpunkte einer möglichen künftigen Zusammenarbeit sehen die Unterhändler im Bereich der landwirtschaftlichen Tierhaltung, in der Agrarforschung und der ländlichen Entwicklung.

 


Fleischproduktion in Deutschland leicht rückläufig

Die deutschen Schlachtbetriebe haben in diesem Sommer weniger Fleisch erzeugt als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, fiel der gewerbliche Fleischanfall von Juli bis September mit 1,97 Mio t um 9 400 t oder 0,5 % kleiner als im dritten Quartal 2012 aus.

 


Koalitionsverhandlungen im Agrarbereich auf Zielgeraden

Berlin – Union und SPD haben in weiten Teilen Übereinstimmung im Bereich Landwirtschaft erzielt. Diskussionen gebe es unter anderem noch bei Düngerecht und Verbandsklagerecht im Tierschutz.

 


Pflanzenschutz: Ciolos will Verbot auf Greening-Flächen

Brüssel – Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll auf den Greening-Flächen verboten werden können. Das Vorhaben diesen Bestandteil des Greenings sofort ins Gesetz zu schreiben, war gescheitert.

 


Auslaufhaltungen: Anzeigepflicht geplant

Berlin – Statt einer Genehmigungspflicht für Auslaufhaltungen, sollen diese künftig nur angezeigt werden müssen. Das sieht der Entwurf einer Ersten Verordnung zur Änderung der Schweinehaltungs-Hygieneverordnung vor.

 


Schweinefleisch-Label: Befragung zu Tierwohlstandards

Ist die Einführung der „Initiative Tierwohl“ oder eines „Tierwohl-Labels“ sinnvoll und von Ihnen als Schweinehalter erwünscht? Welche Ausgestaltung der Maßnahmen wären Sie bereit umzusetzen? Welche Mehrerlösforderungen hätten sie? Studierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel führen derzeit auf Anfrage des Landvolk Mittelwesers eine Produzentenbefragung zur Ausgestaltung eines Tierwohl-Labels durch. Um die Sichtweise der Erzeuger darzustellen und eine angemessene Entlohnung für höhere Standards mitzubestimmen, beteiligen Sie sich unter: www.uni-kiel.de/betriebslehre

 


1.600 Tonnen Antibiotika an Tierärzte geliefert

Pharmakonzerne liefern noch immer große Mengen Antibiotika an deutsche Tierärzte. Das geht aus Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervor, die NDR Info vorliegen.

 


Tagesschau 11.11.2013: Bundesinstitut für Risikobewertung legt Zahlen vor

Endlich erkennt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das direkt der Bundesregierung untersteht, an, dass der Einsatz von Antibiotika in der Tiermast (besonders in der agroindustriellen Tiermast) gefährlich für die Gesundheit der Menschen ist. Das Bundesgesundheitsministerium beziffert die Zahl der Todesfälle durch resistente Keime (z. Bsp. MRSA oder ESBL) auf 15.000 pro Jahr allein in Deutschland.
Die Tagesschau berichtet von einem Symposium des BfR, in der Zahlen zum Antibiotikaeinsatz vorgelegt und eine unbedingte Reduzierung auf das absolut Notwendige gefordert worden ist (was die Bürgerbewegung gegen Massentierhaltung seit Jahren einfordert).

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