proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 27.10. – 02.11.2014

 


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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

Sonntag, 02.11.2014

 

Biologie – Tiere haben Persönlichkeit

Der eigene Dackel ist furchtsam und unselbstständig, der von nebenan forschund eigensinnig – Tiere unterscheiden sich in ihrem Verhalten und ihrem Charakter. Diese Erkenntnis galt lange als unwissenschaftlichesLaiendenken. Doch es gibt verblüffende Belege tierischer Individualität.

 

Niedersachsen: Giftiger Bohrschlamm gefunden

In Niedersachsen liegen Zehntausende Tonnen giftiger Bohrschlamm inländlichen Gebieten. Nach Ansicht von Experten könnte das Grundwasser gefährdet sein.

 

Muss Vion deutsche Standorte verkaufen?

Die niederländische Zeitung „Financieele Dagblad“ greift Gerüchte auf,wonach der Fleischkonzern Vion gezwungen sei, 34 Betriebe in Deutschland zu verkaufen. Darunter sei auch der Schlachthof in BadBramstedt zitiert die Landeszeitung aus Schleswig-Holstein.

 

RLV begrüßt Diskussion über Antibiotika im Humanbereich

Anlässlich des DAK-Antibiotika-Reportes begrüßt der RheinischeLandwirtschafts-Verband (RLV), dass nun auch über den Antibiotika-Einsatz in der Humanmedizin diskutiert wird.

 

Samstag, 01.11.2014

Bayern erhöht Ökolandbauförderung auf 273 Euro/ha

Ab dem Jahr 2015 werden die Leistungen der Betriebe des ÖkologischenLandbaus in Bayern mit 273 Euro pro Hektar honoriert. Bisher gab es 200 Euro.

 

Humanmediziner setzten zu häufig Antibiotika ein

Eine Studie der Krankenkasse DAK zeigt, dass in der Humanmedizin zu häufigund zu unkritisch Antibiotika eingesetzt werden, gerade bei Erkältungen.

 

Klärschlamm ausbringen: Übergangsfrist von zehn Jahren?

Berlin/Heidelberg – Das Bundesumweltministerium hält einen Übergangszeitraum von zehnJahren für die Verwertung von Klärschlamm auf landwirtschaftlichen Flächen für vorstellbar.

 

Aufreger der Woche: Bauernbund zeigt Discounter an

Niedrige Milchpreise haben diese Woche österreichische Landwirte verärgert: Weil“Zielpunkt“ den Preis für H-Milch gesenkt hat, erstattete der Bauernbund Anzeige gegen die Supermarktkette.

 

Freitag, 31.10.2014

DRV-Forum „Tierische Veredlung“

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) veranstaltet am 26. und 27. Novemberin Berlin zum ersten Mal das Forum „Tierische Veredelung“.

 

Gülle-Sperrfrist beginnt morgen

Ab morgen dürfen Landwirte keine Gülle mehr auf den Acker ausbringen, dennes setzt die gesetzliche Gülle-Sperrfrist ein. Hinsichtlich der Düngeverordnung machen die Länder nun Druck und verlangen eine schnelleEntscheidung.

 

Mit Treckern gegen Landverlust

Das neue Landes-Raumordnungsprogramm von Minister Christian Meyer (Grüne)treibt Landwirte in Barßel (Landkreis Cloppenburg) auf die Trecker. Sie fürchten um ihre Nutzflächen.

 

Russland: Abschottung und Produktionserweiterung

Nach der Einführung der Importverbote für Schweinefleisch aus der EU hatRussland die inländische Schweinefleischproduktion bei russischen Großkonzernen weiter angekurbelt.

 

Klontiere: Tier- und Verbraucherschutz

hib 543/2014, Klontiere: Tier- und Verbraucherschutz

 

Foodwatch fordert Aufklärung über 70.000 t Separatorenfleisch

Mindestens 70.000 t Separatorenfleisch werden in Deutschland jedes Jahrverarbeitet – aber die zuständigen Behörden können keinerlei Auskunft darüber geben, in welchen Lebensmitteln dieses billige, mechanisch vomKnochen abgelöste Restfleisch landet und ob es sauber verarbeitet und richtig gekennzeichnet ist.

 

Meyers Moorschutz schürt bei Bauern Existenzangst

Die Pläne der nds.Landesregierung mit dem neuen Landesraumordnungsprogrammeine besondere Vorreiterrolle beim Klimaschutz einzunehmen, stoßen auf den erbitterten Widerstand der betroffenen Landwirte. „Ganzoffensichtlich ist Minister Meyer der Meinung, dass Moorregionen vor uns Bauern geschützt werden müssen.“

 

Donnerstag, 30.10.2014

Dicke Luft an Fracking-Standorten

Proben zeigen vielfach erhöhte Werte von Benzol, Formaldehyd und Schwefelwasserstoff

 

Bundesländer wollen Bund wegen Düngeverordnung unter Druck setzen

Die Bundesländer wollen den Druck auf die Bundesregierung im Hinblick auf die Novelle der Düngeverordnung erhöhen.
Aufgrund der langen Verzögerung sei bisher versäumt worden, bei der Reduzierung der Gewässerbelastung durch Einträge aus der Landwirtschaft entscheidende Fortschritte zu erzielen.
Zusätzlicher Handlungsdruck sei durch das inzwischen von der EU-Kommission wegen unzureichender Umsetzung der Nitratrichtlinie eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland entstanden.

 

Dänemark intensiviert Seuchenschutz

Die dänische Schweinebranche will an der Grenze zu Deutschland eineLKW-Waschstrasse bauen, um das Einschleppungsrisiko für Tierkrankheiten zu reduzieren.

 

Infektionsrisiken: Antibiotika-Notstand in der Medizin
Immer mehr Antibiotika werden unwirksam, die Opferzahlen steigen seit Jahren.

 

„Russlandembargo: Landwirtschaft nicht doppelt bestrafen“

Die Hilfsmaßnahmen für die Verluste der landwirtschaftlichen Betriebe aus dem russischen Importembargo für Lebensmittel sollen aus dem allgemeinen EU-Haushalt finanziert werden.

 

Jessel fordert Umschichtung von Fördermitteln für Agrobiodiversität

Wenn artenreiches Grünland in Ackerland umgewandelt wird, entstehen unsichtbare ökonomische Verluste zwischen 500 und 2000 Euro pro Hektar.

 

„Moorschutz zieht uns den Boden weg“

„Über unsere Köpfe hinweg will die niedersächsische Landesregierung uns dieZukunftsaussichten kappen“.

 

Schmidt stellt rund 1 Mrd. Euro für die ländlichen Regionen bereit

Die Bundesregierung will noch stärker als bislang die ländlichen Regionen in Deutschland fördern. Initiative „Ländliche Entwicklung“. „Künftig stehen jährlich 10 Mio. Euro allein für diese Initiative zur Verfügung.

 

Weiter keine Klarheit über das künftige NRW-Jagdgesetz

Beim umstrittenen ökologischen Landesjagdgesetz von Nordrhein-WestfalensAgrarminister Johannes Remmel (Grüne) sind die Würfel in der rot-grünen Koalition möglicherweise noch nicht gefallen.

 

Milch-Check: So rentabel ist die Kuh

Wie hoch ist der Milcherlös je Kuh und Tag? Diese Berechnung übernimmt ein neues Excel-Tool namens Milch-Check

 

VEZG-Preis bleibt bei 1,40 Euro, Schweinepreis weiter niedrig

Das große Angebot an Schweinen verhindert steigende Preise. Bleibt das so,sieht es für die Schweinepreise schlecht aus. Der VEZG-Preis stagniert niedrig bei 1,40 Euro/kg SG.

 

„Rund eine Milliarde Euro für unsere ländlichen Regionen“

Bundesminister Christian Schmidt stellt die Eckpunkte seiner Politik für den Ländlichen Raum vor

 

Mittwoch, 29.10.2014

Ferkelerzeuger schreiben tiefrote Zahlen

Nach dem drastischen Rückgang der Erzeugerpreise ist die Ferkelerzeugung imOktober nicht rentabel.

 

Russland pumpt Milliarden in die Veredlungswirtschaft

Russland will die heimische Veredlungswirtschaft in den kommenden Jahren mitzusätzlichen Milliardenbeträgen fördern. Dadurch will man unabhängiger von Importen werden.

proM.U.T. e.V.:
Wer hätte das gedacht! Wenn man das doch vorher gewusst hätte! Das kommt jetzt aber auch wirklich überraschend!

 

Unternimmt Schmidt zu wenig gegen Schlachtung trächtiger Kühe?

Eine Studie aus dem Jahr 2011 geht davon aus, dass 10 % der weiblichen Rinder (180.000 trächtigen Kühen pro Jahr) zum Zeitpunkt der Schlachtung tragend waren.

 

Tierköperbeseitigung in NRW wird teuer!

Im Vorfeld der Beratungen des zuständigen Landtagsausschusses inDüsseldorf haben die beiden NRW-Landwirtschaftsverbände Minister Johannes Remmel gedrängt, die geplante Neuregelung derKostenträgerschaft bei der Tierkörperbeseitigung nochmals im Sinne der Betriebe zu überprüfen.

 

Vorwurf: „Minister Meyer sagt bewusst die Unwahrheit!“

Das Landvolk wirft Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Bündnis90/Die Grünen) eine bewusste Täuschung und Irreführung der Öffentlichkeit vor.

 

Grüne verabschieden sich vom Veggie Day

Im neuen Wahlprogramm der Grünen soll sich der Satz finden: „Was ich esse und was nicht, entscheide ich selbst nach meinem Geschmack.“ Damit ist die zum vergangenen Wahlkampfaufgestellte Forderung nach einem fleischlosen Tag pro Woche in öffentlichen Kantinen Geschichte.

proM.U.T. e.V.:
Liebe GRÜNE, das ist wirklich schade, wenn diese Meldung denn so stimmt. Dieses „Einknicken“ ist weder notwendig, noch sinnvoll und schon gar nicht zeitgemäß.
Ihr solltet lieber die Zeit bis zu den nächsten Wahlen nutzen, um die Idee und Umsetzung „eines fleischlosen Tages pro Woche in öffentlichen Kantinen“ in der Diskussion zu halten. Denn diesen einen fleischlosen Tag (wie auch weitere fleischlose Angebote) gibt es bereits in vielen auch nicht öffentlichen Kantinen. Nebenbei gesagt, sogar sehr erfolgreich. Zieht euch doch nicht den Schuh der Bevormundung an, den von Lobbyinteressen geprägte Kritiker euch aufzwängen wollen. Zeitgemäß ist erstens weniger Fleischkonsum und zweitens der immer mehr zunehmende Verzicht auf Fleisch aus Massentierhaltung. Wobei mittel-/langfristig gesehen beides die Produktion von nach Biorichtlinien erzeugtem Fleisch auf Grund der Nachfrage steigern wird.
Die Forderung nach völlig fleischloser Ernährung per Gesetz, das wäre für mich Bevormundung und nicht akzeptabel. Wenngleich ich der Überzeugung bin, dass sich eines fernen Tages die überwiegende Mehrheit der Menschen nicht mehr mit tierischen Lebensmitteln ernähren wird (vielleicht auch nicht mehr kann), ist dieser Wandel nur auf der Grundlage von Überzeugung und Einsicht möglich. Kontraproduktiv ist daher eure Abkehr von einer Forderung, die längst in die Realität, von Kantinen wie Privathaushalten, Einzug gehalten hat.
Die Abkehr vom sogenannten Veggie-Day ist ein Schritt zurück in die Vergangenheit und passt so gar nicht zu den vorwärts gerichteten Initiativen eurer grünen Landwirtschaftsminister in den Ländern. Wenn eure Partei zu diesem Thema Diskussionbedarf hat, dann bitte diskutiert. Vielleicht solltet ihr aber eher darüber diskutieren, warum das Thema so kurz vor der letzten Bundestagswahl überhastet und unvorbereitet (besser vielleicht unüberlegt) in den Vordergrund geschoben wurde.
Fazit: Jetzt wäre die Zeit dieses Thema fortzuentwickeln, weiter zu denken!

 

Jedes dritte Antibiotikum ist unnötig

Falsche Verschreibungen grassieren vor allem in der Erkältungszeit

 

Kampagne „Ohne Land wär’s ganz schön eng“ nimmt Fahrt auf

Bundesminister Schmidt wirbt mit Plakataktion für die ländlichen Räume

 

Die Zahl der Woche – 54 Prozent der Einwohner Deutschlands leben im ländlichen Raum.

Jede Woche präsentiert das BMEL interessante Zahlen zu den Themen Ernährung und Landwirtschaft

 

ISDS könnte aus TTIP-Abkommen ausscheiden

Laut Medienberichten hat ein internes Papier der Generaldirektion Handel dieMöglichkeit bestätigt, Investor-Staat-Klagen (ISDS) aus dem geplanten Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) zu streichen.

 

Dienstag, 28.10.2014

Steigende Produktion, niedrige Preise

Der Wegfall der Russlandexporte hat nach Angaben der AgrarmarktInformations-GmbH (AMI) ganz wesentlich zum jüngsten Preisverfall auf dem EU-Schweinemarkt beigetragen. Die Auswirkungen waren auch deshalbso gravierend, weil es keine ausreichenden Vermarktungsalternativen gibt.

 

 

Separatorenfleisch – „Ein Einfallstor für Betrug“

Wo bleiben 70.000 Tonnen Separatorenfleisch, fragt Foodwatch? DieFleischreste, die maschinell vom Knochen abgelöst werden, könnten ohne Kennzeichnung dem Verbraucher untergejubelt werden, befürchtet LuiseMolling im DLF – und forderte die Behörden zum Handeln auf.

 

EU-Pflanzenschutzmittel: Wissenschaftler warnen vor Verbot

Aberdeen – Wissenschafter des schottischen James Hutton Forschungsinstituteszweifeln am Nutzen des EU-Verbots für eine Reihe von Pflanzenschutzmitteln. Bis zu 40 Substanzen stehen auf der schwarzenListe.

 

Polizei stoppt Schweinetransport: Sechs Tonnen Überladung

Bispingen – An der Raststätte Brunautal in Fahrtrichtung Hannover stoppte diePolizei einen niederländischen Sattelzug mit Schlachtschweinen. Die Kontrolle ergab eine Überladung von 6.000 Kilogramm.

 

Schlechte Nachrichten für Veganer

Pflanzen können merken, wenn sie gefressen werden

 

Leguminosen-Fachtagung: Überwältigendes Interesse über die Landesgrenzen hinweg

Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und Europa sindam Dienstag nach Bonn gekommen, um über die künftige Nutzung und Umsetzung der Eiweißpflanzenstrategie desBundeslandwirtschaftsministeriums zu diskutieren.

 

Auch Jäger kritisieren Jagd in Lüdersburg

Die Landesjägerschaft hat sich von den Vorgängen bei einem kommerziellenJagdanbieter in Lüdersburg distanziert. Mit Jagd habe das Abschießen in dem abgesperrten Gehege nichts zu tun.

 

Niedrige Milchpreise verunsichern Bauern

Im Lebensmittel-Preiskampf mit günstigen Milch- und Käsepreisen sind siedie klaren Verlierer: Milchbauern bekommen seit Monaten immer weniger Geld von den Molkereien.

 

Schluss mit den Antibiotika bei Erkältungen

Eine neue Umfrage hat bestätigt, dass in Deutschland zu viele Antibiotikaverschrieben werden. Das richte großen Schaden an, meint Verena Gonsch in ihrem Kommentar.

 

Peter Kloeppel: Reden Sie Probleme nicht schön!

Die Medien sind schuld! Allzu oft habe ich als Journalist diesen Satzgehört – auch und immer wieder, wenn es um die Darstellung der Landwirtschaft in der öffentlichen Wahrnehmung ging. Der Satz istrichtig und falsch zugleich.

 

Bauern bekennen sich zur Marktorientierung

Landvolkpräsident Werner Hilse vertraut auf die Selbstheilungskräfte des Marktes. Ersprach am Montag auf dem Agrarforum in Hannover von einem konjunkturellen Abschwung. Daraus ließe sich aber keine lang anhaltendeStrukturkrise ableiten, sagte Hilse.

 

Deppe sieht Widersprüche bei der Anerkennung von Tierschutzverbänden

Zweifel, ob die vom Düsseldorfer Landwirtschaftsministerium bisher erteiltenAnerkennungen und die erfolgten Ablehnungen von Tierschutzverbänden hinsichtlich eines Verbandsklagerechts nach einheitlichen Maßstäbenvorgenommen wurden und demnach rechtmäßig erfolgt sind, hat der Rainer Deppe von der NRW-CDU geäußert.

 

Katholische Landjugendbewegung warnt vor Patenten auf Lebewesen

Ihre ablehnende Haltung zur Patentierung von Lebewesen hat die KatholischeLandjugendbewegung (KLJB) bekräftigt. Mit Blick auf die in dieser Woche begonnene Verhandlung des Europäischen Patentamts über das sogenannteTomaten- und Brokkoli-Patent rief die KLJB zur Ablehnung auf.

 

Montag, 27.10.2014

 

EPA verhandelt über Patente auf Tomaten und Brokkoli

München – Das Europäische Patentamt (EPA) verhandelt heute erneut über die Patentierbarkeit von Pflanzen- und Tierzucht.

 

Schwache Klimaziele bis 2030 verabschiedet

Beim EU-Gipfel einigten sich die 28 Staats- und Regierungschefs auf ein Minimalpaket: 40 Prozent weniger Treibhausgase, eine Steigerung der Erneuerbaren um 27 Prozent und eine Steigerung der Energieeffizienz umebenfalls 27 Prozent.

 

Danish Crown erprobt Mast ohne Antibiotika

In einem Pilotversuch will der dänische Schlachtkonzern Danish Crowntesten, ob sich Schweine auch komplett ohne Antibiotikaeinsatz mästen lassen.

 

Seminar: Innovative Mastschweineställe – Erweiterung und Neubau

Wer Neubauten oder Erweiterungen in der Schweinemast realisieren möchte,steht vor vielen Fragestellungen: Wie fasse ich meine Baugenehmigung richtig an? Was hat sich durch die Novelle des Baugesetzbuchesgeändert? Und wie konzipiere ich meinen Stall so, dass er arbeitswirtschaftlich, tiergerecht und funktional ist?

 

Hasenpest ausgebrochen – Gefahr für Menschen

Im Landkreis Osnabrück ist die seltene Hasenpest ausgebrochen. Der Erregerkann der Kreisverwaltung zufolge auf andere Tiere und auch auf Menschen übertragen werden.

 

Lebensmittelrecht – Überregulierung schadet der Umwelt

In Deutschland landen jährlich etwa 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Verantwortlich dafür sind nicht zuletzt gesetzliche Standards, strenge Hygienevorschriften und EU-Handelsnormen.

 

Trinkmilch: Aldi setzt hohe Preisabschläge durch

Bei den laufenden Kontraktverhandlungen über Trinkmilch hat derDiscountprimus Aldi bei den ersten Abschlüssen eine Preissenkung von etwa 8,5 Cent/l gegenüber den Molkereien durchgesetzt.

 

Ansprüche an Landwirtschaft und Agrarwissenschaften nehmen weiter zu

Der deutsche Agrarsektor muss sich auf weiter steigende gesellschaftlicheAnsprüche, aber auch auf einen zunehmenden globalen Wettbewerb einstellen.

 

Töpfer: Lebensmittel sind zu einem „Lifestyle-Artikel“ verkommen

Ein Umdenken im Umgang mit Lebensmitteln hat der frühere Bundesumweltminister Prof. Klaus Töpfer angemahnt. „Dieser Nahrungsmittelüberfluss, verbunden mit einer immensen Lebensmittelverschwendung, teilt die Weltbevölkerung immer mehr.“

 

Russland erweitert Agrarimportverbot für die EU

Russland hat die Einfuhrbeschränkungen für Agrarerzeugnisse aus der Europäischen Union auf weitere Produkte ausgeweitet.

 

Klimaziele: Landwirtschaft soll Emissionen senken

Brüssel – Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich auf die Klimaziele bis2030 geeinigt. Der Sektor Landwirtschaft soll zukünftig noch stärker in die Pflicht der Emissionssenkung genommen werden.

 

Isermeyer für Abschaffung pauschaler Agrarprämien

Das Thünen-Institut (TI) hat den Ruf nach einem mittelfristigen Abbau der Direktzahlungen zugunsten einer Aufstockung zielgerichteter Mittel unterstrichen. TI-Präsident Prof. Folkhard Isermeyer kritisiert, dass die Politik Maßnahmen bislang vor allem an Fördertatbeständen ausrichte anstatt an konkreten Zielen.

 

Erster Angriff von Wölfen auf ganze Rinderherde in Deutschland

Erstmals seit ihrem Wiederauftreten in Deutschland haben Wölfe vergangene Woche bei Brück im Landkreis Potsdam-Mittelmark eine Rinderherde angefallen und dabei drei Kälber getötet.

 

Hochschule will Fracking erforschen / Nabu dagegen

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen will das umstrittene Fracking noch besser erforschen. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) lehnt das allerdings ab.

 

Niederlande: Mehr Ileitis-Erkrankungen nach Antibiotikareduktion

In niederländischen Schweineherden nehmen Infektionen mit Lawsonia intracellularis (Ileitis) wieder zu.

 

EuroTier: Sonderausstellung „Umgang mit Gülle und Gärresten“

Konkrete und zukunftsweisende Wege zum Thema „Gülle und Gärreste – Aufbereitungund Verarbeitung“ will eine Sonderausstellung auf der Messe EuroTier aufzeigen. Im Freigelände nördlich der Halle 26 werden hierzu musterhafte Prozessketten live vorgeführt und fachlich kommentiert.

 

Agrarhandel fordert Importzulassung von acht gv-Pflanzen

Die Verbände des Agrarhandels drängen die EU-Kommission, die Importzulassung für acht gentechnisch veränderte Pflanzen zu erteilen. Sie fürchten einen Engpass in der Futtermittel-Versorgung.

 

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