proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 17.03. -23.03.2014

 


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Die Auswahl ist subjektiv. Kritisches Lesen wird empfohlen.


 

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Samstag, 22.03.2014


EU-Kommission möchte Bauern Wahnsinns-Bürokratie aufzwingen

Was hat die EU-Kommission denn da in die Details zur Durchführung der Agrarreform geschrieben? Bäume zählen erst ab 4 m Kronenumfang als Landschaftselement und für Eiweißpflanzen auf Vorrangflächen muss die dreifache Fläche angebaut sein, damit das Greening erfüllt ist. Das Parlament will die Rechtsakte daher ablehnen.

 


Rinder nicht auf Wasserverbrauch reduzieren

Zum oft zitierten hohen Wasserbedarf für die Erzeugung von Rindfleisch hat sich der Bauernverband Sachsen-Anhalt kritisch geäußert. Zum heutigen Tag des Wassers erklärte der Bauernverband, die Realitätsnähe des Zusammenhanges von 15 415 l Wasser für ein Kilogramm Rindfleisch sei stark anzuzweifeln.

 


Neues Bündnis fordert faire Agrarpolitik in Schleswig-Holstein

Wird die Agrarpolitik im Norden ihrer Verantwortung für Bauern, die Böden und die Gesellschaft im Land gerecht? Diese Frage diskutierte das neu gegründete Bündnis „Meine Landwirtschaft Schleswig-Holstein“ am Montag mit Politikern, Wissenschaftlern und Bürgern auf einer Tagung in Kiel.

 


Welternährungskonferenz: ‚Agrarromantik fehl am Platz‘

Berlin – Wie können neun Milliarden Menschen ernährt werden? Die Welternährungskonferenz von Grain Club und F.A.Z.-Forum suchte Antworten. Der Schlüssel ist eine moderne Landwirtschaft.

 


Tausende demonstrieren für Energiewende

In Hannover und sechs weiteren Landeshauptstädten gehen heute Umweltschützer und Atomkraftgegner für die Energiewende auf die Straße. Auch Trecker aus Gorleben sind dabei.

 


Antibiotika in Tierhaltung – Überraschend geringe Belastung des Grundwassers
1600 Tonnen Antibiotika wurden 2012 an deutsche Tierärzte abgegeben. Werden Nutztiere damit behandelt, gelangen die Wirkstoffe in den Boden und möglicherweise ins Grundwasser. Das Umweltbundesamt wollte daher wissen, ob und wie stark das Grundwasser mit den Medikamenten belastet ist.

 


Antibiotika: Bundesamt fordert Grenzwert

Das Umweltbundesamt fordert nach mehreren Antibiotikafunden im Grundwasser einen Grenzwert für Tierarzneimittel. Umweltminister Wenzel hält nichts von einer solchen Idee.

 


Imker: Die Biene bleibt ein Sorgenkind

Zwar hat der milde Winter dafür gesorgt, dass wieder mehr Bienen durch die Lüneburger Heide fliegen – dennoch schlagen die Imker Alarm: Das Bienensterben geht weiter.

 

Freitag, 21.03.2014


Treibhausgase – Mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft
Das Umweltbundesamt stellt der Landwirtschaft in Deutschland eine schlechte Klimabilanz aus: Die Branche sei für 15 Prozent des Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich. Die Behörde prangert vor allem die Fleischproduktion und die Umwandlung von Wäldern, Wiesen sowie Mooren in Ackerland an.

 


Antibiotika aus der Tiermast im Grundwasser?

An mehreren Stellen in Niedersachen hat das Umweltbundesamt nach NDR Informationen Antibiotika im Grundwasser entdeckt. Das Amt fordert einen Grenzwert für Tierarzneimittel.

Hier der Link zur Studie — DOWNLOAD .pdf

 


Ei- und Schweinepreis-Misere: Landvolk vermutet Preisabsprachen

„Zu Jahresbeginn waren die Märkte für landwirtschaftliche Produkte in Deutschland noch ziemlich in Ordnung“, sagt Martin Roberg. Er ist Schweinemäster und kümmert sich als stellvertretender Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Cloppenburg.

 

 


MV: Mehr Geld für Ökolandwirte

Mecklenburg-Vorpommerns Ökolandwirte sowie Neueinsteiger erhalten ab 2015 mehr Fördergelder. Zudem soll das Angebot im Forschungs- und Fortbildungsbereich erweitert werden.

 


Tönnies-Prozess: Entscheidung im Mai erwartet

Im Familienstreit um die Macht im Fleischkonzern Tönnies könnte das Landgericht Bielefeld im Mai ein Urteil verkünden. Bei der letzten Zeugenanhörung stützte der Steuerberater des Konzerns, Josef Schnusenberg, die Position des Konzernchefs Clemens Tönnies.

 


Bund der Steuerzahler prangert Geldverschwendung im Agrarsektor an

Der Bund der Steuerzahler hat wieder seine Liste mit Beispielen für aus seiner Sicht unsinnige Subventionen des Staates vorgelegt. Darunter sind dieses Mal auch einige Empfänger aus dem Agrarsektor.

 


ASP: Informationen für Saisonarbeitskräfte auf Polnisch und Rumänisch

Nicht nur Schweinehalter, sondern alle Landwirte und Beschäftigte in der Landwirtschaft sollten Vorsorgemaßnahmen treffen, um eine Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland zu verhindern.

 


Italiener will Schlachthof in Sachsen-Anhalt errichten

Der italienische Fleischvermarkter Bresaole Pini plant offensichtlich die Errichtung eines Schlachthofs bei Bernburg in Sachsen-Anhalt.

 


Rukwied: Unsere Düngeverordnung gewährleistet Gewässerschutz

„Die bisherige deutsche Düngeverordnung hat sich bewährt“, stellt DBV-Präsident Joachim Rukwied klar. Bedarfs- und standortgerechte Düngung nach dem Nährstoffbedarf der Kulturen und nach den besonderen Boden- und Witterungsbedingungen sei gute fachliche Praxis und werde von den Landwirten so umgesetzt.

 


Blum: „Aldi ist gewissen- und charakterlos“

„Lebensmittel als Mittel des Preiskampfes zu missbrauchen ist gewissen- und charakterlos“, kritisierte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Leo Blum, kürzlich auf dem Vieh- und Fleischtag in Ransbach-Baumbach das Verhalten des Discounters Aldi.

 


Geflügelwirtschaft darf nicht zum Spielball des Handels werden

„Der Geflügelbereich ist zweifelsohne ein wichtiger Landwirtschaftszweig in Mecklenburg-Vorpommern und der Verbraucher wünscht sich oft, dass sich die Haltungsbedingungen verbessern. Doch es können keine Investitionen stattfinden, wenn der Handel bei Geflügel und Eiern eine Preisschlacht nach der anderen ausruft.“

 


Energiehunger lässt Wasser knapp werden

UN-Weltwasserbericht warnt vor Nutzungskonflikten durch steigenden Wasserbedarf der Stromerzeugung

 


Ist mehr Naturschutz im Wald nötig?

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat zum Schutz des Waldes einen Waldbeirat eingerichtet. Der aber ist nicht unumstritten. NDR Info hat nachgefragt – bei einem Förster.

 

Donnerstag, 20.03.2014


Weg frei für Eindämmung gebietsfremder invasiver Arten
Der Ausschuss der Ständigen Vertreter im Rat und der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments haben gestern der im März im Trilog erzielten Einigung zum Umgang mit gebietsfremden invasiven Arten zugestimmt. Nun muss noch im April das Europäische Parlament im Plenum den Deal zur Eindämmung der Arten absegnen.

 


Meist verschwiegen: Viele Lebensmittel kommen aus China

Deutsche Hersteller des Lebensmittelsektors lassen offenbar häufiger in China produzieren bzw. kaufen dort Zutaten ein als gedacht. Nach Recherchen der Zeitung DIE WELT seien China-Produkte in Deutschland längst Standard, was vielen Verbrauchern nicht bewusst sei.

 


Schmidt will höhere Wertschätzung für heimische Lebensmittel erreichen

Eine größere Wertschätzung für heimische Lebensmittel hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf die Fahnen geschrieben. „Wir sollten uns unsere Spitzenprodukte nicht schlecht reden lassen“, sagte Schmidt. Wertschätzung sei die Grundlage für den nachhaltigen Erfolg der Ernährungswirtschaft.

 


Landwirtschaft ist anfällig für Kritik!

Ein Kommentar von Klaus Dittko, Vorstand der Scholz & Friends Group. Lange standen die Deutschen nur für Arbeitsdisziplin. Genusskultur war Sache der Franzosen. Jetzt versuchen es die Franzosen mit Reformen à la Agenda 2010, die Deutschen setzen auf Molière…

 


Methanemissionen der Landwirtschaft geringfügig gesunken

Die Methanemissionen sind 2013 in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 2,4 % gesunken. Das Umweltbundesamt (UBA) führt dies in erster Linie auf einen weiteren Rückgang der Abfalldeponierung zurück. Die dort enthaltenen organischen Bestandteile stellten eine Hauptquelle der Methanemissionen, teilte die Behörde mit.

 


Verwendung traditioneller Betriebsmittel im Ökolandbau gesichert

Dem Ökolandbau bleiben bis auf weiteres Löschkalk und Sojalezithin als traditionelle Betriebsmittel erhalten. Wie der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) mitteilte, einigten sich die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten Ende Februar auf diese Maßnahme.

 

 


Tiertransporte: 66 Prozent beanstandet

Oldenburg – Beim Transport von lebenden Tieren scheren sich offenbar nicht alle Firmen um die rechtlichen Vorgaben. Das legt das Ergebnis einer Polizeikontrolle im Raum Oldenburg nahe.

 


Webinar zum neuen Arzneimittelgesetz

Ziel der Novelle des Arzneimittelgesetzes ist eine Reduktion des Antibiotikaeinsatzes. Worauf Landwirte dabei achten müssen, erklärt ein Webinar am 10. April.

 


Illegale Abfallexporte: Umweltausschuss stimmt für schärfere Kontrollen

In seiner gestrigen Sitzung hat der EU-Umweltausschuss neue Regeln auf den Weg gebracht, um illegale Abfallexporte einzudämmen. Bei einer Nein-Stimme und acht Enthaltungen stimmten 48 Abgeordnete für ein Kompromisspapier, das der Berichterstatter Bart Staes (Greens/EFA) mit der griechischen Ratspräsidentschaft ausgehandelt hatte.

 


Erfolgreiche EU-Bürgerinitiative zum Recht auf Wasser versickert?
Die Kommission hat gestern auf die erste erfolgreiche europäische Bürgerinitiative (EBI) reagiert. Die Organisatoren der EBI „Wasser ist ein Menschenrecht“ (Right2Water) reagierten enttäuscht.

 


Globaler Konflikte-Atlas in Brüssel vorgestellt

Die Projektgruppe EJOLT hat gestern in Brüssel den “Atlas des Umweltrechts” vorgestellt. Der Internet-Atlas informiert über mehr als 1000 umweltrechtliche Konflikte weltweit.

 

 


Reinheitsgebot gilt nicht für Honig

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat gestern einem Kompromiss zwischen Kommission, Rat und Parlament zugestimmt, der die Kennzeichnung von gentechnisch verändertem Honig verhindert.

 

Dienstag, Mittwoch, 18. und 19.03.2014


Niedersachsen: Behörden sollen Tierzahl vorschreiben dürfen

Freies Unternehmertum dürfte in Niedersachsen künftig wohl der Vergangenheit angehören. Landwirtschaftsminister Christian Meyer plant einen Erlass, wonach Schlachtbetriebe und Veterinäre den Gesundheitszustand von Nutztieren erfassen müssen.

 


BUND wirft Putenhaltern Tierquälerei vor

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) erhebt schwere Vorwürfe gegen die Putenhaltung in NRW. Fast alle Tiere würden in nicht tiergerechter Intensivmast gehalten. Viel zu viele Puten lebten auf engem Raum. Nahezu allen Tieren würden die Schnäbel gekürzt.

 


WWF kritisiert „Regenwald-Soja“ in deutschen Ställen

In die Bundesrepublik importiertes Sojafuttermittel sollte nach Ansicht des WWF Deutschland mittelfristig durch Alternativen ersetzt werden, damit der Sojaanbau in Südamerika nicht immer mehr Regenwälder, Savannen und Feuchtgebiete verdrängt.

 


BLHV kritisiert Ämter-Willkür bei Gewässerrandstreifen

Heftige Kritik hat das in Baden-Württemberg seit dem 1. Januar gültige Landeswassergesetz beim Bauernverband (BLHV) hervorgerufen. Wie BLHV-Präsident Werner Räpple in Freiburg erklärte, sorgen insbesondere erhebliche Ermessenspielräume bei der Einordnung der Gewässerrandstreifen für große Verunsicherung.

 


Grüne fordern Maßnahmen gegen Hygienemängel bei der Putenschlachtung

Gleichgültigkeit hat Grünen-Sprecher Friedrich Ostendorff der Bundesregierung gegenüber zunehmenden Hygienemängeln bei der Putenschlachtung vorgeworfen. Trotz alarmierender Zahlen verweise das Bundeslandwirtschaftsministerium lediglich auf Forschungsbedarf bei der Schlachttechnik, so Ostendorff.

 


Futtermittelindustrie – Bedeutung von Gentechnik steigt
Der Deutsche Verband Tiernahrung zieht auf seiner Jahrespressekonferenz eine positive Bilanz für das Jahr 2013. Das liege an der steigenden Bedeutung von fertigen Futtermischungen, die aus Deutschland exportiert werden. Auch genverändertes Futter wird für den Markt wichtiger.

 


Stopfleber: Geflügelhalter fordern Kennzeichnungspflicht

Berlin – Stopflebererzeugung ist in einigen europäischen Nachbarstaaten gängige Praxis. Deutsche Gänsehalter verurteilen diese tierquälerische Erzeugung. Sie fordern eine Produktkennzeichnungspflicht.

 


Pflanzenschutzmittel: Hersteller warnen vor illegalen Fälschungen

Der Europäische Pflanzenschutzverband schätzt, dass bis zu 10 Prozent in der EU eingesetzten Pflanzenschutzmittel Fälschungen von Markenprodukten sind – vorwiegend aus China.

 


Bio-Hofkäse wegen Listerien zurückgerufen

Tettnang – Das Unternehmen Bergpracht Milchwerk musste wegen Listerienbefall Bio-Käseprodukte zurückrufen. Betroffen sind dabei Bioland-Produkte.

 


Streit um Gentechnik-Honig geht weiter

Berlin – Deutschland wird sich in Brüssel nicht für eine Kennzeichnungspflicht von Honig einsetzen, der gentechnisch veränderten Pollen enthält.

 


Politikstrategie Bioökonomie auf gutem Weg – Marktanalyse stellt aktuelle Tendenzen heraus

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeslandwirtschaftsminister, Peter Bleser, hat die Politikstrategie Bioökonomie der Bundesregierung bekräftigt.

 


Zahl der Woche

70 Prozent des Haushaltseinkommens werden in Afrika im Schnitt für Nahrungsmittel ausgegeben.

 


Projekt „Kinderbuch“ – 50 % sind finanziert

Das Ziel, ein Kinderbuch mit realen Bildern zur modernen Tierhaltung und Landwirtschaft zu erstellen, rückt näher. Die Hälfte der benötigten Finanzsumme ist beisammen. Anteile im Wert von 5000 € wurden für die Realisierung des Projektes bereits gezeichnet.Helfen Sie mit, damit auch die zweite Hälfte des benötigten Geldes beisammen kommt.

 


Industrie kritisiert Rohstoffverbrauchs-Indikator als unzureichend
In einem offenen Brief an EU-Kommissar Antonio Tajani zeigen sich Vertreter der Rohstoffindustrie im März besorgt, dass die EU-Kommission in ihrem Gesetzespaket zur Kreislaufwirtschaft im Mai einen Leitindikator für Ressourcenschonung annehmen könnte, der auf dem Rohstoffverbrauch oder auf dem Inländischen Stoffverbrauch basiert. Diese würde weder die Umweltauswirkungen noch den

 


Hecken lobt Arzneimittelgesetz

Berlin: (hib/PK) Das Anfang 2011 in Kraft getretene Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) hat sich aus Expertensicht bewährt. Der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, zog am Mittwoch im Gesundheitsausschuss ein durchweg positives Fazit und betonte, alle Befürchtungen, das Gesetz könnte die Versorgung mit innovativen Arzneimitteln beeinträchtigen, hätten sich nicht bewahrheitet. Es sei auch nicht zu Versorgungsengpässen gekommen. Mit dem AMNOG …

 


Zahl von gentechnischen Verunreinigungen steigt auf niedrigem Niveau

Rom – Gentechnische Verunreinigungen von Nahrungs- und Futtermitteln sind in den zurückliegenden Jahren weltweit immer häufiger festgestellt worden. Dies teilte die FAO in einer aktuellen Studie mit.

 


Putenschlachtung: ‚Mehr Hygiene – statt Gleichgültigkeit‘

Berlin – Grünen-Politiker Friedrich Ostendorff wirft der Bundesregierung Gleichgültigkeit gegenüber Hygienemängeln in der Putenschlachtung vor. Er fordert geeignete Maßnahmen für mehr Hygiene.

 


Schmidt verurteilt Preissenkungen bei den Discountern

Agrarminister Schmidt hat die jüngsten Preissenkungen bei den Discountern kritisiert. „Unsere wertvoll erzeugten Lebensmittel dürfen nicht verschleudert werden“, sagte Schmidt dem Tagesspiegel. Es gebe im Handel einige wenige, sehr starke Ketten, die auf viele, oft kleine und nicht organisierte Erzeuger träfen.

 


Landvolk für transparentes Nährstoffmanagement

Das Landvolk Niedersachsen steht zu der geforderten Transparenz, um das Aufkommen und die Verwertung wirtschaftseigener Dünger abzugleichen. „Wir Landwirte melden den zuständigen Behörden bereits jetzt alle relevanten Daten, deren Aufgabe ist es nun, daraus mit Zustimmung der Landwirte die richtigen Schlüsse zu ziehen“

 


Moderne Tierhaltung muss Ansprüche von Tieren und Gesellschaft berücksichtigen

Die konsequente Umsetzung und Kommunizierung des Tierwohls wird in den kommenden Jahren ein noch wichtigerer Teil der täglichen Arbeit der Tierhalter werden.

 


Grain Club protestiert gegen Kostenpflicht für amtliche Futtermittelkontrollen

Ihre Ablehnung einer allgemeinen Kostenpflicht für amtliche Routinekontrollen zu Lasten der Lebens- und Futtermittelunternehmen hat die im Grain Club vereinigte Allianz von deutschen Verbänden der Lebens- und Futtermittelwirtschaft bekräftigt.

 


Ausgaben für Lebensmittel 2013 auf 179 Mrd. Euro gestiegen

Die Bundesbürger haben 2013 im Inland mehr Geld für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen mitteilte, stiegen die privaten Konsumausgaben für diese Warengruppe im Vergleich zu 2012 nominal um 5,2 %.

 


64 namhafte Forscher warnen vor der EEG-Novelle

64 Forscher aus der Bioenergiebranche warnen vor den Auswirkungen der EEG-Novelle. Würden die aktuellen Vorschläge für die Reform des Gesetzes so umgesetzt werden, wäre dass das Ende der Bioenergie.

 


Jugendherberge – Veggie day und Nachhaltigkeit
Mit dem Vorschlag für einen fleischlosen „Veggie day“ sind die Grünen im Bundestags-Wahlkampf eher in ein Fettnäpfchen getreten. Der vegetarische Tag steht auch im Mittelpunkt eines neuen Nachhaltigkeitskonzepts der Jugendherbergen im Nordwesten Deutschlands.

 

 


Tierärzte: Antibiotika-Datenbank muss jetzt kommen

Frankfurt – Vor neun Monaten war die Novelle des Arzneimittelgesetzes verabschiedet worden. Ein Herzstück: die Antibiotika-Datenbank. Diese existiert jedoch noch nicht, was Tierärzte bemängeln.

 


EU-Schweinepreise: Notierungen explodieren – Deutschland gibt Ton an

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt zu Beginn der neuen Schlachtwoche eine regelrechte Preisralley an. Die Notierungen in vielen Ländern gehen mit gewaltigen Preissprüngen hoch und gleichen so einen Teil der massiven Preisrückgänge der letzten Wochen wieder aus. Das frühlingshafte Wetter mit milden Temperaturen am Wochenende zuvor hatte für den ersten Impuls bei der Grillfleischnachfrage gesorgt und den Fleischgeschäften den nötigen Rückenwind verschafft.

 


Frankreich verbietet erneut Genmais

Auf französischen Feldern darf der genmodifizierte Mais MON810 nicht angepflanzt werden. Das beschloss die Regierung in Paris am Wochenende. Das Verbot gilt ab sofort bis zu einer endgültigen Entscheidung durch das Parlament.

 

Montag, 17.03.2014


EU-Kommission legt Detailregelungen zur Agrarreform fest

In Sachen Greeningauflagen haben die Landwirte jetzt mehr Klarheit. Die Europäische Kommission nahm vergangene Woche ihre Vorschläge für Detailregelungen zur EU-Agrarreform an.

 


Tauziehen um Vion-Schlachthof Bad Bramstedt erreicht die Politik

Die Zwangsstilllegung des Vion-Schlachthofes in Bad Bramstedt wegen angeblicher Verstöße gegen Tierschutz- und Hygienebestimmungen ist endgültig zum Politikum geworden.

 


Immer mehr Lebensmittel mit Gentechnik vermischt

Immer mehr Lebensmittel sind mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verunreinigt. Die FAO weist darauf hin, dass der Trend klar nach oben geht. Folge seien zunehmend Schwierigkeiten im Welthandel, auch wenn die Gesamtzahl der Fälle im Vergleich zur global gehandelten Warenmenge weiterhin niedrig ist.

 


Tierärzteverband kritisiert schleppende Umsetzung der Antibiotika-Datenbank

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) hat die Bundesländer aufgerufen, die im Rahmen des Arzneimittelgesetzes geforderte zentrale Datenbank für Antibiotikaanwendungen in der Tierhaltung endlich umzusetzen. Wie der bpt mitteilte, ist die Datenbank das Herzstück der Novelle.

 


Bundesrat überweist Gentechnik-Anträge in die Ausschüsse

Wie erwartet hat der Bundesrat am vergangenen Freitag mehrere Anträge zum Anbau gentechnisch veränderter (GV) Pflanzen in die zuständigen Ausschüsse überwiesen. Bayern, Mecklenburg-Vorpommern sowie das Dreier-Bündnis Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und NRW hatten regionale Verbote des Gentechnikanbaus gefordert.

 


Vion: 1,5 Millionen Euro für Standort Bad Bramstedt

Mit zirka 1,5 Millionen Euro will Vion die Betriebsstätte in Bad Bramstedt modernisieren. Vor allem die Betäubungsanlage will der Konzern nach eigenen Angaben auf den Stand der Technik bringen.

 


Fleischwaren: ‚Preisrutsch bei Aldi ist eine Schweinerei‘

Mülheim/Essen – Der Preiskampf bei Fleischwaren ist am Samstag in eine neue Runde gegangen. Schleswig-Holsteins Agrarminister Robert Habeck (Grüne) spricht von einer „Schweinerei“.

 


Ja zum Fracking – mit schärferen Auflagen

Wirtschaftsminister Lies und Umweltminister Wenzel haben sich auf einen Kompromiss zum Fracking in Niedersachsen geeinigt. Es bleibt erlaubt, jedoch mit schärferen Auflagen.

 


Schlachtwarmes Mett gibt’s nur im Eichsfeld

Das für das Eichsfeld typische schlachtwarme Mett darf nicht mehr in Göttingen verkauft werden. Der Landkreis setzt damit eine Verordnung der Europäischen Union durch.

 


Seltene Forellen verenden nach Gülleunfall

Viele seltene Bachforellen sind im Landkreis Osnabrück verendet, nachdem etwa 75.000 Liter Gülle in ein Gewässer geflossen waren. Sportfischer fordern mehr Kontrollen.

 


Dänen unterzeichnen Aktionsplan für mehr Tierschutz in der Schweinehaltung

Eine Erklärung zur Verbesserung des Tierschutzes in der dänischen Schweinehaltung hat ein breites Bündnis aus Regierungs-, Verbraucher- und Tierschutzvertretern sowie von Wissenschaftlern und Praktikern unterzeichnet. In einer Pressemeldung beschreibt das Kopenhagener Landwirtschaftsministerium den Aktionsplan. Darin sind unter anderem ein Verbot der betäubungslosen Kastration männlicher Ferkel ab 2018, eine deutliche Reduzierung des Schwanzkupierens, eine möglichst vollständige Abkehr von der Kastenhaltung für Sauen sowie die signifikante Steigerung der Überlebensrate von Ferkeln festgehalten. Konkret soll die Ferkelsterblichkeit laut Agrarressort bis 2020 gegenüber dem heutigen Niveau um ein Fünftel reduziert werden.

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