proM.U.T. – Ausgewählte Nachrichten 25.11.-01.12.2013

 


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Samstag/Sonntag, 30.11./01.12.2013

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Freitag, 29.11.2013


Satelliten-BHKW bleiben eigenständig

Die schriftliche Begründung des Bundesgerichtshofes zum Anlagenbegriff bei Biogasanlagen liegt seit heute vor: Satelliten-Blockheizkraftwerke sind demnach weiterhin als eigenständige Anlage zu vergüten.

 


Agrarier der Union zufrieden mit dem Koalitionsvertrag

Durchweg zufrieden haben Agrarpolitiker von CDU und CSU auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD reagiert. Für den bisherigen agrarpolitischen Sprecher ihrer Fraktion im Bundestag, Franz-Josef Holzenkamp, bildet das Bekenntnis zu einer wettbewerbsfähigen Landwirtschaft den Kern der Vereinbarungen im Agrarteil.

 


Fachzeitschrift zieht Genmais-Studie mit Ratten zurück

Die Fachzeitschrift „Food and Chemical Toxicology“ hat ihren Bericht über die umstrittene Studie des französischen Wissenschaftlers Gilles-Eric Séralini zu den Gefahren von gentechnisch verändertem Mais zurückgezogen.

 


Tierrechtler prangern Missstände an – pauschal und medienwirksam

Wieder einmal sind Tierrechtler in Ställe eingebrochen und haben dabei heimlich erschreckendes Bildmaterial aufgenommen. Diese sollen belegen, dass in der Schweinehaltung die vorgeschriebenen Mindestvorgaben der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung nicht eingehalten werde.

Die von der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) „besuchten“ Schweineställen liegen in Sachsen, Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

 


Junge ISN bei Öko-Junglandwirtetagung: Tiergesundheit großes Thema

Philipp Giede-Jeppe, Mitglied im Sprecherteam der Jungen ISN und Schweinemäster aus Hessen hat die 8. Öko-Junglandwirtetagung in Fulda besucht: „Wir von der Jungen ISN bemühen uns immer wieder auch über den Tellerrand hinaus zu blicken. Ende Oktober ergab sich dazu die Gelegenheit auf dem Öko-Junglandwirtetag in Fulda.“ Ich bin mit gemischten Erwartungen dorthin gefahren und bin positiv überrascht. Die Vorträge, die ich auf der Tagung gehört habe, waren sehr selbstkritisch.

 

 


Tierschützer brechen erneut in Schweineställe ein

Wieder Einbrüche in Schweineställe mit Negativberichten in der Presse. Täter sind Aktivisten von Animal Rights Watch. Der Vorwurf dieses Mal: Die großen Schweinehalter halten die vorgeschriebenen Mindestbedingungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung nicht ein.

 

Donnerstag, 28.11.2013


„EEG: Die Folterinstrumente liegen bereit“

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel und andere Experten aus dem Bereich erneuerbare Energien zeigen sich enttäuscht über den den gestern vorgelegten Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Die genauen Kritikpunkte machten sie heute auf den Windenergietagen NRW in Bad Driburg deutlich.

 


Biomasse – Koalitionsklauseln zur Energie vom Acker
Die Energiegewinnung durch Biomasse – insbesondere durch Mais – steht in der Kritik. Die Branche zeigt sich deshalb mit dem neuen Koalitionsvertrag zufrieden. Umweltschützer bewerten die Klauseln aber durchaus anders.

 


Neue gefährliche Keime in Ställen entdeckt

Immer öfter tauchen Erreger auf, gegen die Antibiotika nicht mehr helfen – auch in Mastbetrieben. Im Rahmen einer Studie wurden besonders problematische Keime entdeckt.

 


Verletzen Schweinebauern Tierschutzgesetze?

Nach Recherchen von Hallo Niedersachsen ist die Situation von Schweinen in Niedersachsens Ställen katastrophal. Die Tiere hätten zu wenig Platz, die Hygiene sei mangelhaft.

 


Steckbrief Europawahl 2014

Im Mai nächsten Jahres wählen Europas BürgerInnen ein neues EU-Parlament. Deshalb hat die EU-Koordination des deutschen Naturschutzrings einen Steckbrief rund um die Europawahl 2014 erstellt.

 

Harsche Kritik von Freien Wählern und AbL am Koalitionsvertrag

Die Freie Wähler Landtagsfraktion und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft haben den gestern beschlossenen Koalitionsvertrag deutlich kritisiert. „Union und SPD haben sich auf dem Rücken der Landwirte geeinigt“, stellte etwa der Fraktionssprecher der Freien Wähler, Dr. Leopold Herz, fest.

 

Smithfield: Geschäftsführer verteidigt Verkauf an Chinesen

Mit Blick auf ausgeprägte Wachstumschancen hat Larry Pope, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Smithfield Foods, erneut den Verkauf an die chinesische Shuanghui-Gruppe gelobt.

 

Niedersächsische FDP fordert weniger Ideologie in der Agrarpolitik

Die FDP im niedersächsischen Landtag hat sich in einem Grundsatzpapier zur künftigen Agrarpolitik für weniger Ideologie und mehr Realismus ausgesprochen. „Natürlich sieht heute ein Hof nicht mehr so aus wie vor 50 Jahren oder wie in einem Bilderbuch für Kinder.

 

Aldi Süd verkauft vegetarische Wurst

Aldi Süd testet in Österreich in ausgewählten Regionen vegetarische Wurst des österreichischen Herstellers Landhof aus Linz. Angeboten wird die Wurst aus Erbsen-, Milch- und Eiereiweiß in vier Geschmacksrichtungen.

 

Viele Landwirte wollen investieren

Die Investitionsbereitschaft der Landwirte ist nach wie vor hoch. 68 % der befragten Besucher auf der Agritechnica in Hannover planen in der nächsten Zeit Investitionen. Drei Viertel wollen in Maschinen investieren. 40 % denken über Aufwendungen für Tierhaltung, Ställe und Gebäude nach.

 

Bioland gründet Nachwuchsorganisation

Fulda/Mainz – Der Nachwuchs des Öko-Anbauverbandes Bioland hat nun eine eigene Organisastion bekommen. Bei der Bundesdelegiertenversammlung wurde die „Junge Bioland e.V.“ gegründet.

 

Die Energiewende im Koalitionsvertrag

Berlin – Wie geht es weiter mit der Energiewende? Auch dazu äußern sich Union und SPD im Koalitionsvertrag. Was drinsteht, lesen Sie hier.

 

Saarland: Tierschützer jetzt mit Klagerecht

Saarbrücken – Drei saarländische Tierschutzorganisationen dürfen ab sofort gegen behördliche Auflagen zum Tierschutz klagen. Das entsprechende Gesetz hatte der Landtag im Juni verabschiedet.

 

Niedersachsen: Veredelungsbetriebe erholen sich

Niedersächsische Landwirte bekamen für ihre Mastschweine und Ferkel etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings litten die Betriebe unter den hohen Futtermittelpreisen für Getreide und Soja.

 

3,1 Milliarden für LIFE

Letzten Donnerstag hat das Europäische Parlament das Budget für die nächste Phase des LIFE-Programms abgesegnet. Für die Förderperiode von 2014 bis 2020 wird das Umweltschutzförderprogramm mit 3,1 Milliarden Euro ausgestattet.

 

Zulassung gentechnisch veränderter Maislinien

Berlin: (hib/EIS) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen interessiert das EU-weite Zulassungsverfahren der gentechnisch veränderten Maislinie 1507 in einer Kleinen Anfrage ( 18/80 ) an die Bundesregierung. Die Grünen verlangen unter anderem Auskunft darüber, welche Position die Regierung hinsichtlich der bevorstehenden Abstimmung auf EU-Ebene vertritt und wie sie das Abstimmungsverhalten begründet. Darüber hinaus möchte die Fraktion wissen, was der Bundesregierung über weitere Anbauzulassungen der …

 

Mittwoch, 27.11.2013


Geflügelexport: Frankreich will EU-Hilfen

Brüssel/Paris – EU-Kommissar Dacian Ciolos wies Forderungen des französischen Agrarministers Stephane Le Foll nach Exporterstattungen für Geflügel zurück. Der Sektor sei auch ohne Ausgleich wettbewerbsfähig.

 


Koalitionsvertrag: Energiewende wird ausgebremst

SPD knickt auch bei den letzten Punkten ein. Kein öffentlicher Fonds für AKW-Abriss und Atommüll. Bürgerengagement wird strangulieren. Gorleben wird offengehalten. Keine konkreten Maßnahmen gegen hohe Stromrechnungen geplant

 


Schweinetransporter verunglückt: A 7 gesperrt

Auf der A 7 bei Schwarmstedt (Region Hannover) ist am Mittwoch ein Schweinetransporter umgestürzt. Zahlreiche Schweine mussten notgeschlachtet werden.

 


Bigasbranche erleichtert über Koalitionsvertrag

Die Biogasbranche zeigt sich erleichtert über den Koalitionsvertrag. Vor allem ein Passus lag der Branche sprichwörtlich quer im Magen: Demnach sollten Betreiber nur noch eine Förderung erhalten, wenn diese ausschließlich Rest- und/oder Abfallstoffe vergären.

 


Stimmen zum Koalitionsvertrag: Tragfähiger Kompromiss – agrarpolitischer Stillstand

In ersten Reaktionen fallen die Urteile zum Berliner Koalitionsvertrag äußerst unterschiedlich aus.

 


Der Koalitionsvertrag: So sieht die Einigung beim Thema Agrar aus

Einigung beim Koalitionsvertrag. Erfreulich: Bei der Agrardieselförderung bleibt alles wie es ist. Auch ein Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände wird es nicht geben. Bedauerlich ist dagegen, dass die Risikoausgleichsrücklage und die 200 Mio. Euro für die GAK im Vertrag gestrichen sind.

 


Brot für die Welt: „Schluss mit der Exportstrategie!“

Ein Kommentar von Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin Brot für die Welt: „Die EU exportiert schon lange Agrarüberschüsse in Entwicklungsregionen, zum Beispiel nach Afrika. Hoch subventionierter EU-Weizen hat dort bereits vor 30 Jahren einheimisches Getreide wie Sorghum und Hirse verdrängt.“

 


Meyers Weltbild: Ställe stinken und machen krank

Laut Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer emittieren Tierställe zunehmend Gerüche, Nährstoffe, Staub und Bioaerosole, die gefährlich sind. Daher sei der weitere Ausbau großer Anlagen zurecht umstritten. Er plant bereits Filter für Geflügelställe und Verschärfungen bei der Güllelagerung.

 


Raiffeisenverband verteidigt effektive Tierhaltung und Tierschutzfortschritte

Die genossenschaftliche Vieh- und Fleischwirtschaft will sich offensiv den steigenden Erwartungen der Gesellschaft stellen; sowohl bei der Haltung und dem Umgang mit Nutztieren als auch bei der Produktqualität. „Wir nehmen den Einstellungswandel ernst und gestalten die Änderungsprozesse aktiv mit“, so Manfred Nüssel.

 


Bioland lehnt Freihandelsabkommen mit USA und Kanada ab

Bioland hat eine Resolution zu den Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada verabschiedet. Danach lehnen die Mitglieder beide Freihandelsabkommen in der bisher angedachten Form ab. Sie fordern die EU-Kommission auf, die aktuell laufenden Verhandlungen sofort zu stoppen.

 


Botswana – Fracking im Kalahari-Nationalpark bedroht Ureinwohner
Der Central Kalahari Nationalpark in Botswana ist ein Paradies für Natur- und Tierliebhaber. Außerdem ist das Reservat Heimat der letzten noch jagenden Buschleute der Welt. Nun soll dort mit der umstrittenen Fracking-Methode Gas gefördert werden.

 


„Schweinegrippe“ war tödlicher als gedacht

Pandemie des Jahres 2009 forderte weltweit zehnmal mehr Todesopfer

 


Landwirtschaft im Koalitionsvertrag

Berlin – Heute Mittag haben die Parteispitzen den Koalitionsvertrag vorgestellt. Wir haben das Dokument nach landwirtschaftlichen Gesichtspunkten durchforstet.

 


EU-Fazit: Biolebensmittel nicht rückstandsfrei

Die Annahme vieler Verbraucher, Bioprodukte seien frei von Pestizid-Rückständen und enthielten mehr Nährstoffe ist laut europäischem Informationszentrums für Lebensmittel (EUFIC) nicht haltbar.

 


EFSA revidiert Genmais-Bewertung

Zum ersten Mal überhaupt zieht die EU-Lebensmittelbehörde EFSA ihre Bewertung einer gentechnisch veränderten Maissorte zurück. Der Gen-Mais Herculex scheint doch nicht sicher.

 


Hessen: Wildschweine im Visier

In Hessen hat die Zahl der Wildschweine und Wildgänse stark zugenommen. Die Landwirte beklagen Schäden an ihren Ackerkultueren. Nun fordert der Bauernverband eine stärkere Bejagung der Tiere.

 


Wirtschaftsjahr 2012/2013: Niedersachsen Veredlungsbetriebe erholen sich

Die niedersächsischen Landwirte können im zweiten Jahr in Folge auf ein gutes Wirtschaftsjahr 2012/2013 zurückblicken. Der durchschnittliche Haupterwerbsbetrieb erzielte ein Unternehmensergebnis von 74.800 Euro und damit rund 14 Prozent mehr als im Vorjahr, teilt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit. „Dieser Betrag bedeutet eine angemessene Entlohnung der Arbeitskraft und eine adäquate Verzinsung des eingesetzten Kapitals“, kommentierte Arendt Meyer zu Wehdel, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dieses Ergebnis.

 


Europa: Weniger Schweine geschlachtet

Europaweit wurden im Zeitraum Januar bis August 2013 weniger Schweine geschlachtet als im Vorjahreszeitraum. Mit 162,3 Mio. Schweinen liegt der Rückgang der Schlachtzahlen bei 1,3 Prozent. Das berichtet aktuell die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI). Schon 2012 war dieser Trend sichtbar, der sich nun abgeschwächt fortsetze. Besonders stark sank die Schlachtzahl bei Schweinen in Polen (-4,8 Prozent), den Niederlanden (-5%) und Portugal (-7,4%). Besonders ins Auge sticht der Monat August mit um 6,5 Prozent weniger Schweineschlachtungen als im Vorjahresmonat.

 


EFSA revidiert Risikobewertung von Genmaissorte

Zum ersten Mal hat die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA die Bewertung einer gentechnisch veränderten Pflanze korrigiert. Im Frühjahr hatten EFSA-Wissenschaftler den genmanipulierten Mais 59122 der US-Firmen Pioneer und Mycogen Seeds noch als sicher eingeschätzt.

 

Dienstag, 26.11.2013


„Nationale Grünlandstrategie“ gefordert

Eine „Nationale Grünlandstrategie“ für den Erhalt von biodiversem Grünland in der landwirtschaftlichen Nutzung hat der Wissenschaftliche Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen beim Bundeslandwirtschaftsministerium gefordert.

 


9. Bioland Wintertagung „Wir lieben Landwirtschaft“

Hermannsburg – Am 12. und 13. Januar 2014 ist es wieder soweit: Der Bio-Anbauverband Bioland Nord lädt zur Wintertagung in Hermannsburg. Das Motto diesmal „Wir lieben Landwirtschaft“.

 


Deutsche essen mehr Hähnchenfleisch

Zoetermeer – Der Absatz an Hähnchenfleisch stieg im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent. Somit weist die Bilanz der ersten drei Quartale eine Zunahme von ganzen 6,9 Prozent auf.

 


Schweine- und Geflügelbetriebe investieren weniger in Erneuerbare

In diesem Jahr ist die Zahl der Schweine- und Geflügelbetriebe, die in erneuerbare Energien investieren wollen, leicht zurückgegangen. Insgesamt hegen die beiden Branchen jedoch einige Pläne.

 


DBV/BBV: Sorgenfalten durch Koalitionsverhandlungen

München/Berlin – Endspurt im Koalitionspoker: Morgen soll der Vertrag zwischen Union und SPD stehen. Was darin stehen könnte, bereitet den Vertretern des Berufsstands Sorgen.

 


Russland will bis 2030 21 neue Kernkraftwerke bauen

Drei BN-1200-Reaktoren sollen Abfallprodukte aus dem Uranabbau und aus alten Atomkraftwerken verwerten

 


„Die anthroposophische Ideologie ist eine Verdummung der Menschen“

Irene Wagner über Waldorf-Pädagogik, biologisch-dynamische Landwirtschaft und anthroposophische Medizin

 


Unmotiviert: Jäger schießen zu wenig

Damwild hat sich in deutschen Wäldern stark vermehrt. Die Tiere werden zu einer Bedrohung für die Wälder, denn sie fressen Setzlinge und nachwachsende Pflanzen.

 


Fachsymposium zu Filterpflichten und Emissionsminderung – ISN: Wir brauchen keine „Filterkeule“

„Wie kann man die Emissionen von Tierhaltungsanlagen so weit wie möglich verringern und damit schädliche Umwelteinwirkungen und Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger verhindern?“ Mit dieser Frage befasste sich ein Fachsymposium, das das Landwirtschafts- und das Umweltministerium gestern gemeinsam in Hannover ausgerichtet haben. Rund 150 Teilnehmer aus Politik, Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden sowie aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil, um sich über die neusten Erkenntnisse zu informieren. Besonders im Fokus stand die Frage, mit welchen technischen Maßnahmen bereits heute Emissionsminderungen erreicht werden können und welche Entwicklungen noch zu erwarten sind.

 


DBV/BBV: Sorgenfalten durch Koalitionsverhandlungen

Endspurt im Koalitionspoker: Morgen soll der Vertrag zwischen Union und SPD stehen. Was darin stehen könnte, bereitet den Vertretern des Berufsstands Sorgen.

 

 


Brunner fordert länderübergreifende Eiweißstrategie

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will die Eigenversorgung der Landwirte mit gentechnikfreien Futtermitteln europaweit voranbringen. „Wir brauchen eine europäische Eiweißstrategie, um unsere Bauern unabhängiger von Futtermittelimporten aus Übersee zu machen“, sagte der Minister am Montag.

 


Meyer bleibt bei Gänsejagd unklar

Für die Jagd als Nutzungsrecht macht sich der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden stark und spricht sich damit entschieden gegen die Verkürzung von Jagdzeiten aus. ZJEN-Präsident Heiner Ehlen forderte jetzt den Erhalt umfassender jagdlicher Möglichkeiten und einen breiten Bejagungskorridor.

 

 Montag, 25.11.2013


Rukwied sieht Stand der Koalitionsverhandlungen kritisch

„Die deutschen Bauernfamilien erwarten ein deutliches und klares Bekenntnis zu einer modernen, nachhaltigen und unternehmerischen Land- und Forstwirtschaft“. Das bekräftigte DBV-Präsident Joachim Rukwied anlässlich einer Festveranstaltung des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau.

 


Neue Offenheit der Kirchen gegenüber der Grünen Gentechnik?

Anzeichen für eine wachsende Offenheit der großen christlichen Kirchen gegenüber transgenen Pflanzen werden in den Reihen der Befürworter der Grünen Gentechnik gesehen.

 


US-Gesetzesänderung: Heißen Milchmischgetränke künftig „Milch“?

Die US-Vereinigung der Milchbauern (NMPF) und der Milchindustrieverband (IDFA) wollen die Definition für Milch gesetzlich ändern lassen, um künftig gesüßte Milchgetränke mit Zusätzen als „Milch“ verkaufen zu können. Dazu soll die Kennzeichnungs-Pflicht für Geschmacks- oder Zusatzstoffe fallen.

 


Rumänien will die Biolandwirtschaft voranbringen

Bukarest – Das rumänische Landwirtschaftsministerium will in den nächsten Jahren die ökologische Landwirtschaft stärker fördern.

 


Sonnleitner zum UN-Sonderbotschafter berufen

Berlin – Gerd Sonnleitner, Ehrenpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), wurde zum UN-Sonderbotschafter für das „Internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe“ berufen.

 


EuRH rügt Mitgliedsstaaten für mangelhafte Nachweise

Luxemburg – 100 Milliarden Euro fließen europaweit in die Entwicklung des ländlichen Raums. Ob die Mittel sinnvoll eingesetzt werden, können Kommission und Mitgliedsstaaten nicht ausreichend nachweisen.

 


Seehofer beansprucht Bundeslandwirtschaftsministerium für die CSU

CSU-Chef Horst Seehofer hat den Anspruch seiner Partei bekräftigt, auch künftig das Bundeslandwirtschaftsministerium zu führen. Am Rande des CSU-Parteitags kündigte Seehofer am vergangenen Freitag in München an, er werde sich im Rahmen der Koalitionsverhandlungen in der kommenden Woche „um das Ministerium bemühen“. Er begründete dies mit der Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft in Bayern. Keinen Zweifel ließ der Parteivorsitzende daran, dass die CSU erneut drei Ministerien beanspruchen werde. Bislang hatte sie die Verantwortung für Verkehr, Inneres und Landwirtschaft. Nicht festlegen wollte sich Seehofer, wen die CSU in das Bundeskabinett entsenden wird. Er bekräftigte allerdings, dass nach seiner Auffassung Generalsekretär Alexander Dobrindt Minister werden solle. In welchem Ressort, sagte der Parteichef nicht.

 


Sonnleitner zum UN-Sonderbotschafter für bäuerliche Landwirtschaft berufen

Gerd Sonnleitner, Ehrenpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), wurde am Wochenende zum UN-Sonderbotschafter für das „Internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe“ berufen.

 


Seehofer fordert CSU-Agrarminister

Am Mittwoch soll der Koalitionsvertrag von Union und SPD stehen. Während es in der Agrarpolitik noch strittige Punkte gibt, fordert CSU-Parteichef Horst Seehofer schon mal das Landwirtschaftsministerium.

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