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Massentierhaltung abschaffen!







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ArbeitsKreis - Massentierhaltung

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    Neue Grafiken zum Maststall in Boitzum finden Sie hier  

Der Begriff "Massentierhaltung" wird heute im Bereich der Nutztierhaltung (Schweine, Rinder, Kälber, Masthühner, Puten, Legehennen usw.) verwendet, um unser Missfallen an einer Tierhaltungsform auszudrücken, bei der eine große Anzahl an Tieren auf kleinem Raum unter zum Teil sowohl für die Tiere als auch für den Menschen unwürdigen Verhältnissen gehalten wird.
Man spricht auch von Intensivtierhaltung oder landloser Tierproduktion. Alle diese Begriffe bezeichnen eine immer mehr industrialisierte und weitgehend technisierte Viehaltung von meist nur einer Tierart in Großbetrieben zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte. Mit der Vorstellung von Tierhaltung, wie sie früher in der Landwirtschaft betrieben wurde und wie sie noch immer in der (Wunsch-)Vorstellung von vielen Menschen existiert, hat diese agroindustrielle Produktion von Fleisch nichts mehr zu tun. Und mit Respekt vor den (Nutz-)Tieren schon gar nicht.
Landwirte, die eine solche Massentierhaltung betreiben, sprechen lieber von "konventioneller Nutztierhaltung". Das hört sich besser an als Massentierhaltung, meint aber eben genau diese Haltungsform.
Die Entwickelung hin zur agroindustriellen Massentierhaltung wurde und wird bestimmt durch die Produktion von immer mehr Fleisch mit Hilfe moderner Techniken (Genetik, Tierernährung, Automatisierung, Gesundheitsmanagment) zur Produktivitätssteigerung.
Auf der Strecke bleiben dabei die Artenvielfalt (nur noch wenige Rassen werden als Zuchtmaterial benutzt), das Recht der Tiere auf eine artgerechte, respektvolle Behandlung durch den Menschen, unsere Umwelt (Belastungen von Luft, Boden und Wasser) und große Teile der Weltbevölkerung, deren Nahrungsmittel hier bei uns an die Tiere verfüttert werden, um uns im Übermass mit billigem Fleisch zu versorgen. Die Problematik, die hinter der Massentierhaltung steckt ist komplex und global.
Die Nahrungsmittelindustrie behauptet, dass der Verbraucher durch sein Kaufverhalten diese Entwickelung zu verantworten habe. Seinem Wunsch nach möglichst billigen Fleischprodukten folgend müsse diese Art der Fleischproduktion weiter ausgeweitet werden.
Wir meinen, dass dies Fehleinschätzungen sind. Sowohl was die Ausweitung von agroindustrieller Massentierhaltung betrifft als auch die richtige Einschätzung des Verbraucherwunsches. Dass es Alternativen zur Massentierhaltung gibt zeigen die vielen landwirtschaftlichen Betriebe, die andere Wege gehen, indem sie die Tierhaltung und Bewirtschaftung ihrer Ländereien in Einklang mit der Natur und den Bedürfnissen der Tiere betreiben. Eine vermehrte aktive Nachfrage nach den Produkten dieser nachhaltig ökologisch ausgerichteten Landwirtschaft muss ein Ziel für die Zukunft sein.
Dies wird auch von zumindest Teilen der Landwirtschaftskammern erkannt. Um Landwirten auch wirtschaftlich interessante Perspektiven außerhalb der Massentierhaltung aufzuzeigen wurde das Projekt "bio-offensive" gestartet.
Träger des Projektes sind der Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) gemeinsam mit der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL). Das Vorhaben wird sowohl vom Deutschen Bauernverband (DBV) als auch vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beratend begleitet. Dieses Projekt ist geeignet für die Zukunft gangbare Wege in der Landwirtschaft aufzuzeigen und zu verhindern, dass Bauern immer tiefer in die Abhängigkeit von wenigen großen Nahrungsmittelfirmen geraten. Landwirtschaft darf nicht Spielball von Börsenspekulanten sein. Nur eine unabhängige, nachhaltige ökologische Landwirtschaft mit wirtschaftlich gesicherten Perspektiven kann die Zukunft sein und ist in unser aller Interesse.

Wenn Sie mehr über dieses Thema oder über unsere Aktivitäten zur Verhinderung der vielen geplanten Neubauten für die industrielle Hähnchenmast rund um den Deister erfahren möchten oder in unserem Verein aktiv teilnehmen möchten, wenden Sie sich an

pro M.U.T.   Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. - Wir freuen uns auf Sie.