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NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

März 2013


  • Kleine Bauern  - Große Bosse
  • Gequälter Osterbraten und Gehirnamputierte
  • Gorleben-Transporte bis 2015 gestoppt
  • Vergifteter Mais ins Emsland geliefert
  • Bundesrat stoppt Gesetzesvorhaben
  • Bundesrat: Fünf Gesetzesvorhaben bestätigt
  • Einmal gefolterte Pute, bitte
  • Antrag der Grünen: Verbesserung der Legehennenhaltung
  • Filtererlass auch für Niedersachsen
  • Zehn gute Gründe, Fleisch zu essen
  • Fleisch frisst Wälder
  • Antibiotika-Resistenzen mit Terrorgefahr vergleichbar
  • US-Gesundheitsbehörde warnt vor "Alptraumbakterien"
  • Krebserregende Schimmelgifte im Tierfutter sind Routinefall
  • Für eine starke Reform der EU-Agrarpolitik!
  • Appell für den Ausstieg aus der Massentierhaltung







26. März 2013 proM.U.T. e.V.
Kleine Bauern  - Große Bosse ...

...lautete der Titel einer Sendung im NDR-Fernsehen von gestern. Ein gut gewählter Titel. Nach den enttarnenden und aufrüttelnden Informationen wäre der Untertitel "Wie smarte Landvolkbosse Bauern für dumm verkaufen" angebracht gewesen.

Die engen Verflechtungen der Landvolkspitze mit der Agrarindustrie machen eine Vertretung von bäuerlichen Interessen durch diese Funktionäre unmöglich. So verdient der Präsident des Landvolkes Niedersachsen, Werner Hilse, mit seinen diversen Aufsichtsratposten in der Agrarindustrie mehr als mit seinem 300 Hektar-Hof und Viehhaltung einschließlich 65.000 € Subventionen. Das ist schon smart in welch selbstsicherer Manier Hilse sich als Diener zweier Herren (Agrarindustrie und Bauern) darstellt und dabei keinerlei Interessenkonflikte sehen will. Smart, aber weltfremd. Die Sendung hat ganz sicher so manche Augen geöffnet.

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat in einer aktuellen Pressemitteilung zur Sendung diese Strukturen sehr treffend kritisiert. 


Und hier "Kleine Bauern - Große Bosse": Die Dokumentation in voller Länge






26. März 2013 BILD.de, proM.U.T. e.V.
Gequälter Osterbraten und Gehirnamputierte

An den Osterfeiertagen landen auch in diesem Jahr wieder Millionen von Tieren aus Massentierhaltung als Festbraten auf deutschen Tischen, darunter tausende Kaninchen.
Doch kaum jemand weiß, wie sehr gerade die meisten Mast-Kaninchen unter ihren Haltungsbedingungen leiden müssen!
Die Tiere werden oft in winzige Einzelkäfige aus Eisengittern gesperrt, viele von ihnen sind krank oder verletzt. In den riesigen Masthallen stinkt es bestialisch nach Kot und Urin. Einige liegen leblos am Boden der Gitterboxen, bei anderen ist die Wirbelsäule gebrochen, weil sie sich beim Hoppeln in den engen Käfigen verletzt haben, so BILD.de in seinem Bericht über einen deutschen Kaninchenmaststall.
Den mit den nicht zu akzeptierenden Zuständen  konfrontierte Betreiber der Mastanlage interessieren die Vorwürfen nicht. Für ihn ist die Kaninchen-Welt in Ordnung: „Wir machen das hier so seit Jahrzehnten. Die Tierschützer sind doch Gehirnamputierte!“

Die gehäuften Tierskandale der letzten Zeit haben offenbar dazu beigetragen, dass Kaninchenfleisch vermehrt nachgefragt wird. Sicher auch in der leider unbegründeten Hoffnung Fleisch von Tieren auf den Tisch zu bekommen, die artgerecht gehalten werden. Eher das Gegenteil trifft zu. Denn erschreckenderweise gibt es in Deutschland keine spezifischen Vorschriften und Gesetze zur Haltung der Mast-Kaninchen. Bis zu 20 Prozent der Tiere überleben laut „Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft“ die Mast in rund 100 deutschen Betrieben nicht. BILD fand ihre Kadaver in einer schwarzen Tonne auf dem Hof – entsorgt wie Müll! Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will die Kaninchenmast jetzt strenger regulieren, mehr Platz, gesünderes Futter, andere Käfige festschreiben, berichtet BILD.de .

Wer Kaninchenbraten auf seinen österlichen Speiseplan gesetzt hat, der sollte sich  diesen Bericht auf BILD.de ansehen und seine Pläne noch einmal überdenken. 


Die Alternative - fleischlose Ostermenue Vorschläge - ohne Tierelend:





25 März 2013 NDR
Gorleben-Transporte bis 2015 gestoppt

Niedersachsens Ministerpräsident Weil und Umweltminister Wenzel haben sich mit Bundesumweltminister Altmaier auf einen Vorschlag zum Endlagersuchgesetz geeinigt. Transporte nach Gorleben soll es vorerst nicht geben. Bereits geplante Transporte sollen auf andere Zwischenlager verteilt werden - sofern die betroffenen Bundesländer zustimmen.






24. Mürz 2013 NDR

Vergifteter Mais ins Emsland geliefert

Ein Futtermittelhersteller im Emsland ist mit Aflatoxin belastetem Mais beliefert worden. Dies teilte das niedersächsische Ministeium für Ernährung, Lamdwirtschaft und Verbraucherschutz am Sonnabend mit. Der Mais mit dem Schimmelgift stamme aus Bulgarien, Rumänien, Polen und Serbien. Über die Niederlande soll er ins Emsland gelangt sein. Insgesamt vier emsländische Milchviehhalter haben laut Ministerium vermutlich giftigen Futtermais erhalten.






23. März 2013 top agrar online, agrar presseportal, proM.U.T. e.V.

Bundesrat stoppt Gesetzesvorhaben

Arzneimittelgesetz

Die rot-grüne Mehrheit in der Länderkammer hat das Arzneimittelgesetz von Bundesagrarministerin Ilse Aigner am Freitagmorgen gestoppt. Nun soll der Vermittlungsausschuss entscheiden.
NRW-Agrarminister Johannes Remmel ist sich sicher, dass durch die geplante Novelle nicht „eine Tonne weniger Antibiotika verabreicht“ worden wäre. „Wir müssen die Antibiotika-Ströme in der Tierhaltung endlich vollständig transparent machen. Und wir brauchen einen konkreten Fahrplan, wie wir Antibiotika grundsätzlich aus den Ställen verbannen können“, erklärte Remmel.

Schleswig-Holsteins Landwirtschafts- und Umweltminister Robert Habeck :
„Es ist dringend geboten, den Einsatz von Antibiotika zu minimieren. Aber das, was Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und der Bundestag hier vorgelegt haben, erfüllt diesen Anspruch bei weitem nicht.
Völlig absurd ist es, wenn Tierhalter und Tierarzt einfach pauschal feststellen können, dass die Anwendung von verabreichten Antibiotika nicht verringert werden kann. So können letztlich schlechte Haltungsbedingungen als zwingender Grund für einen hohen Einsatz von Antibiotika herhalten. Das ist das Gegenteil von Antibiotika-Reduzierung!"

Dazu auch




23. März 2013 BMELV

Bundesrat:
Fünf Gesetzesvorhaben bestätigt

... und können damit in Kraft treten. Ein Überblick:


1. Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB)

Mit der Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches werden staatliche Behörden in Zukunft noch schneller und wirksamer auf mögliche Lebensmittelkrisen reagieren können. Darüber hinaus sieht die Novellierung die Verpflichtung zur Absicherung des Haftungsrisikos für Futtermittelunternehmer vor.

2. Tiergesundheitsgesetz

Gesetz zur Vorbeugung vor Tierseuchen und zu deren Bekämpfung (Tiergesundheitsgesetz). Das neue Tiergesundheitsgesetz setzt auf Prävention: Es enthält eine Reihe von neuen Regelungen zum vorbeugenden Schutz vor Tierseuchen, zur besseren Bekämpfung sowie zur Verbesserung der Überwachung.

3. Holzhandelssicherungsgesetz

Die Vermarktung von illegal eingeschlagenem Holz ist seit März 2013 EU-weit verboten. Alle Marktteilnehmer, die in der EU Holz oder Holzprodukte erstmalig in Verkehr bringen, müssen bestimmte Sorgfaltspflichten einhalten.

4. Novelle des Bundesjagdgesetzes

Mit der Novellierung jagdrechtlicher Vorschriften setzt die Bundesregierung das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 26. Juni 2012 um. Zukünftig können Grundeigentümer unter bestimmten Voraussetzungen beantragen, dass auf den Eigentumsflächen ein befriedeter Bezirk eingerichtet wird. Auf diesen Flächen herrscht dann Jagdruhe. Außerdem regelt der Entwurf Wildfolge, Aneignungsrecht und Wildschadensausgleich für die befriedeten Flächen.

5. Regelung über Haftungsfragen in Bezug auf die biologische Sicherheit

Das Gesetz enthält Regelungen zur Haftung und Wiedergutmachung für Schäden, die durch die grenzüberschreitende Verbringung lebender veränderter Organismen entstanden sind. Ebenso enthält das Zusatzprotokoll Regelungen zur zivilrechtlichen Haftung.


Mehr lesen: Fünf beschlossene Gesetzesvorhaben





22. März 2013 Spiegel online, Dennis Becker
Einmal gefolterte Pute, bitte

Pferd im Hack, Schimmel im Futtermais: Die industriellen Fleischhersteller produzieren immer wieder Ekelskandale. Diplom-Designer Denis Becker hat Fotos aus Mastbetrieben mit leckeren Kochrezepten garniert. Bei den Fakten zu den Bildern dreht sich einem allerdings der Magen um.
"Erst wenn die durch die Dissonanz erzeugte innere Spannung die individuelle Toleranzschwelle überschreite, ändere das Individuum die getroffene Entscheidung ab, um so Erfahrung und Entscheidung wieder zur Konsonanz zu bringen.
In Bezug auf die Problematik der Nutztierhaltung in einer Gesellschaft bedeutet dies:
Die Ansicht, dass eine Systematik wie die Nutztierhaltung und damit verbundene Automatismen wie Haltung, Nutzung und Schlachtung grundsätzlich abzulehnen sei, weicht von den »normalen« Vorstellungen in unsererGesellschaft deutlich ab, und wird u.a. deshalb von einer großen gesellschaftlichen Mehrheit als dissonant empfunden.
Die gezielte Konfrontation der Gesellschaft mit diesen kritischen Informationen erzeugt ein kognitives Spannungsverhältnis, welches die Menschen zur Abänderung ihrer gebildeten Moralvorstellungen und Verhalten bewegen kann. Jedes gezeigte Bild, jeder schriftliche Kommentar, jede Diskussion – jede geäußerte Kritik am Status Quo – ist somit ein potenzieller Faktor bei der Neubewertung gegenwärtiger Umstände und Verhaltensgewohnheiten des Verbrauchers." (aus Dennis Becker, Konzept der Diplomarbeit)

Spiegel online
Dennis Becker





20. März 2013 Bundestag

Antrag der Grünen:
Verbesserung der Legehennenhaltung


Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen legt einen Antrag zur Verbesserung der Legehennenhaltung (17/12842) vor.
Danach soll die Bundesregierung die im Bundesrat beschlossene Fünfte Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung unverzüglich in Kraft setzen, alle Hermesbürgschaften für den Export und den Bau von Tierhaltungsanlagen, die deutschem oder europäischem Recht widersprechen, stoppen und die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung um Angaben zur Haltungsform der Legehennen bei allen Lebensmitteln erweitern.





15. März 2013 ISN
Landwirtschaftsminister Meyer:
Filtererlass auch für Niedersachsen

Niedersachsen Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) konkretisierte laut ISN in einem Interview mit der "Neuen Presse" seine Pläne für die ersten 100 Tage seiner Amtszeit.  Es werde in diesem Zeitraum von Rot-Grün einen gemeinsamen Erlass von Umweltministerium, Sozialministerium und Landwirtschaftsministerium zu Abluftfiltern und Keimschutzgutachten geben.
Mit den schärferen Bauvorschriften, die im Landkreis Emsland bereits gelten, habe man die Zahl Bauanträge von 126 auf 12 gesenkt.
"Wir werden das landesweit machen, darauf können sich Investoren einstellen", sagte Meyer wortwörtlich in dem Gespräch mit der "Neuen Presse".





15. März 2013 FNL, proM.U.T. e.V.
Zehn gute Gründe, Fleisch zu essen


Die ausführlichen "Argumente" finden Sie hier


"Sachgerechte und möglichst umfassende Information ist eine Grundvoraussetzung für den sorgenfreien Umgang mit Lebensmitteln und sonstigen Agrarprodukten – und die jeweils richtige Kaufentscheidung. Was passiert eigentlich wirklich zwischen Acker oder Stall und Ladentheke oder Restaurantteller? Die FNL informiert sachlich und anschaulich über Vorgänge im Prozess der Erzeugung und Verarbeitung und achtet hierbei streng darauf, die Ausgewogenheit des wichtigen Dreiecks der Nachhaltigkeit „sozial verantwortlich – ökologisch ausgewogen – wirtschaftlich effizient“ nicht einseitig und tendenziös in Richtung einer der drei Komponenten zu verzerren." schreibt die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e. V.(FNL) auf ihrer Internetseite. 

Lesen Sie hier, welche Organisationen und Firmen sich hinter hinter dem anspruchsvollen Namen Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) verbergen.


Und hier ein Beitrag u. a. zu Punkt 1 vom 15. März 2013:
Fleisch ist gesund, schmeckt gut und ist vielseitig :
19 Tonnen belastetes Putenfleisch aus Rumänien
Mahlzeit!





14. März 2013 top agrar online
Fleisch frisst Wälder

Aufgrund der weltweit steigenden Fleischerzeugung vor allem in Südamerika werden immer mehr Flächen für den Sojaanbau genutzt, um die benötigten Futtermittel bereitzustellen. Weltweit soll sich die Anbaufläche in den vergangenen 40 Jahren auf mehr als 100 Mio ha vervierfacht haben.
Laut WWF sei ein Umdenken hin zu einer Verringerung des Fleischkonsums und der Sojaimporte erforderlich.
Die Agrarindustrie wehrt sich gegen die Forderung des WWF Deutschland, auf den Einsatz von GVO in der Landwirtschaft vollständig zu verzichten.





12. März 2013 proM.U.T. e.V.
Antibiotika-Resistenzen mit Terrorgefahr vergleichbar

Britische Wissenschaftler halten die zunehmende Resistenz von Bakterien gegenüber Antibiotika für eine ernsthafte Bedrohung der Menschheit, die der terroristischen Bedrohung gleichgestellt werden sollte.

Die Leiterin des britischen Gesundheitsministeriums, Prof. Sally Davies, warnt vor antibiotikaresistenten Keimen. Mutierte Super-Erreger würden eine katastrophale Bedrohung darstellen. Selbst risikoarme Operationen könnten Infektionen nach sich ziehen, die nicht mehr behandelt werden könnten.
Davies nennt die von resistenten Bakterien ausgehende  Bedrohung eine Zeitbombe und ist der Ansicht, dass, wenn man keine Maßnahmen ergreift, die Gesellschaft wieder in eine Periode der Geschichte zurückgeworfen werde, als jede Infektion einen Menschen töten konnte.

Die Resistenz von Bakterien gegenüber Antibiotika führt dazu, dass die meisten oder alle Antibiotika nicht  mehr wirksam sind. Prof. Davies schätzt die durch Infektionen verursachten Kosten
einschließlich der Arbeitsausfälle in England auf 35 Milliarden Euro pro Jahr. Seit 2003 sei kein wirklich neues Antibiotikum mehr zugelassen worden. Verantwortlich dafür ist zum Teil auch das mangelnde Interesse seitens der Pharmaunternehmen, denn Antibiotika bringen keine großen Gewinne.
Das britische Gesundheitsministerim wird demnächt einen Fünf-Jahres-Plan zur Antibiotikaresistenz-Strategie vorlegen und das Thema auch beim Treffen der G8-Außenminister im nächsten Monat in London ansprechen.


Antibiotics resistance a 'catastrophic' global threat, UK warns

Dazu auch:
Berliner Ratten tragen multiresistente Keime
„Super-Keime“ auf dem Vormarsch - Droht das Ende der Antibiotika?






07. März 2013 Telepolis
US-Gesundheitsbehörde warnt vor "Alptraumbakterien"

Die Verbreitung von Bakterien, die gegen alle Antibiotika resistent sind, nimmt zu.

Thomas Frieden, der Direktor der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), warnte am letzten Dienstag eindringlich vor "Alptraumbakterien", die zunehmend gegen alle vorhandenen Antibiotika resistent (panresistent) sind.
"Unsere stärksten Antibiotika funktionieren nicht mehr und Patienten leiden unter potenziell unheilbaren Infektionen." Es sei nun höchste Zeit, entschieden und national dagegen vorzugehen.

Patients Face More Lethal Infections from CRE






05. März 2013 Westdeutsche Zeitung, proM.U.T. e.V.
Weder Skandal noch Krisenfall, sondern ...
Krebserregende Schimmelgifte im Tierfutter sind Routinefall

Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Andreas Hensel, hält es laut einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung für normal,  dass Futtermittelkonzerne 10.000 Tonnen mit krebserregenden Schimmelgiften belastete Futtermittel in Umlauf bringen. Dies sei ein Routinefall!
Da stellt sich doch die Frage, wieviele weitere derartige "Routinefälle" sind denn dem Präsidenten des BfR bekannt? Und welche Maßnahmen trifft das BfR, dass solche Fälle nicht mehr als normal hingenommen werden?

"Die bisher festgestellten Werte sind weit weg von einer lebertoxischen Wirkung für den Menschen.", so Hensel in dem Interview und verharmlost weiter:"Der Bürger sollte sich zudem klarmachen, dass die Welt voll ist von Mikroorganismen. Es gibt keine keimfreie Nahrung. Entscheidend ist, in welcher Konzentration die Gifte auftreten."

Na, da kann der Bürger ja beruhigt sein.

Interview mit Lebensmittel-Experte Andreas Hensel




04. März 2013 Online Aktion
Für eine starke Reform der EU-Agrarpolitik!

Schluss mit Subventionen ohne Gegenleistung für die Umwelt!
Die gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) muss dringend reformiert werden. Seit Jahrzehnten gibt es Direktzahlungen ohne Auflagen. Dies können wir nicht länger hinnehmen. Subventionen müssen der Umwelt und damit dem öffentlichen Interesse dienen - und nicht als Prämien für Landbesitz. Die WWF-Umfrage hat gezeigt: 78% der EU-Bürger fordern eine Kopplung der Zahlungen an eine nachhaltige Landwirtschaft. Sorge gemeinsam mit uns dafür, dass dieses durchgesetzt wird:
Schreibe Deine Vertreter im EU-Parlament an, damit sie sich am 13. März für eine starke Reform der Landwirtschaft in der EU aussprechen. Eine einmalige Chance, denn zum ersten Mal stimmen nun auch alle Parlamentarier - als Deine direkten Vertreter in Brüssel - über die Zukunft der Landwirtschaft in der EU in den kommenden 7 Jahren ab. Die grundlegenden Forderungen der Verbände: Finanzielle Subventionen an Gegenleistungen für die Umwelt koppeln.

Das Plattformpapier

Online Beteiligung hier






05. März 2013 proM.U.T. e.V. GEGEN MASSENTIERHALTUNG
Appell für den Ausstieg
aus der Massentierhaltung


Wir alle wissen längst, dass in der modernen Massentierhaltung eine Tierquälerei in gigantischem Ausmaß stattfindet. Trotzdem nimmt die Zahl und Größe der Tierfabriken in Deutschland immer weiter zu. Die Auswirkungen sind fatal.
Diese Aktion ist beendet
, aber der Protest gegen die Massentierhaltung muss weitergehen: Bitte unterstützen Sie deshalb die
Petition gegen die Massentierhaltung,
die die Albert-Schweitzer-Stiftung dieses Jahr gestartet hat. Der Petitionsausschuss des Bundestages muss sich schon jetzt mit dieser Petition befassen, weil bereits mehr als 50.000 BürgerInnen unterschrieben haben. Nun geht es darum, so viele zusätzliche Stimmen wie möglich zu sammeln, um den Druck zu erhöhen. Das neue Ziel lautet daher 80.000 Unterschriften zu übergeben. Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen! Abschluss der Aktion:
Die Unterschriften wurden am 10. Januar im Rahmen eines Presse-Essens in Berlin an einen Vertreter des Landwirtschaftsministerium übergeben. Für diese Veranstaltung haben wir uns mit dem Tierschutzverein ProVieh zusammengetan, der die Organisation und die Kosten übernommen hat. 
Hier ein paar Ausschnitte aus der Berichterstattung:  Hamburger AbendblattNeues Deutschland, Tagesspiegel, Welt.

Ein Statement vom Presse-Essen wurde als Blog-Eintrag veröffentlicht.






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