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NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

Februar 2013


  • Die Höllle auf Erden für Sauen
  • Ermittlungen auch gegen Chef des Geflügelverbandes
  • Nach Lasagne jetzt Betrug mit Bio-Eiern?
  • Keine Subventionen mehr für Mega-Schlachthöfe
  • Filter-Erlass für große Tiermastanlagen veröffentlicht
  • Besorgt das Agrarministerium das Geschäft der Agrarindustrie?
  • 2.000 Unterschriften an EU-Abgeordnete
  • SPD-Delegierte stimmen für Rot-Grün
  • Grünen-Basis sagt Ja zum Koalitionsvertrag
  • USA: 80 Prozent der Antibiotika werden Mastfutter beigegeben
  • Christian Meyer - designierter Landwirtschaftsminister
  • Aktuelle Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen
  • Feigenblatt "Tierschutz-Label" ?







27 Februar 2013 NDR, proM.U.T. e.V.
Die Hölle auf Erden für Sauen ...

... ist der Kastenstand, eine Art  Käfig, zwei Meter lang und 70
Zentimeter breit, nur für Zuchtsauen. "Trotz Verbot: Sauen werden weiter gequält."

Harte, deutliche Worte zur Käfighaltung von Schweinen auf der Internetseite vom NDR.
Diese Käfighaltung für Schweine sollte gemäß EU-Verordnung eigentlich spätestens seit Anfang dieses Jahres der Vergangenheit angehören. Doch in Niedersachsen sieht die Realität offenbar anders aus. Das belegen zumindest Bilder der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch aus den Landkreisen Vechta und Cloppenburg. Das Ergebnis ist erschreckend.








26. Februar 2013 NDR
Eier-Skandal
Ermittlungen auch gegen Chef des Geflügelverbandes


Auch gegen den Chef der niedersächsischen Geflügelwirtschaft wird im Eier-Skandal ermittelt. Agrarminister Meyer will die Namen aller beschuldigten Betriebe veröffentlichen.

Chef des Geflügelverbands lässt Ämter ruhen

Geflügel-Lobbyist Wilhelm Hoffrogge, Vorsitzender der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft, will seine Ämter zunächst ruhen lassen. Im Skandal um möglicherweise falsch deklarierte Eier wird auch gegen den Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Vorsitzenden der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft (NGZ), Wilhelm Hoffrogge, ermittelt. Am Dienstagabend kündigte er an, seine Ämter bis auf Weiteres ruhen lassen zu wollen. Diesen Schritt begründete er damit, Schaden von der Geflügelwirtschaft abwenden zu wollen.
 





25. Februar 2013 DLF
Nach Lasagne jetzt Betrug mit Bio-Eiern?

Hunderte Betriebe pferchten offenbar mehr Hennen in Ställe als erlaubt.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt seit 2011nach Angaben des "Spiegels" gegen 150 Betriebe aus Niedersachsen. Die Landwirte sollen Eier verkauft haben, die angeblich von frei gehaltenen Hühnern stammen. Tatsächlich wurden die Tiere jedoch auf engstem Raum gehalten.
Etliche Millionen Bio-Eier seien so in die Läden gelangt, die nicht als Bio-Eier hätten deklariert werden dürfen. Hunderte deutsche Landwirtschaftsbetriebe missachteten einem "Spiegel"-Bericht zufolge offenbar die Vorschriften für die Haltung von Legehennen.  


Eier-Betrug: Minister kündigt Konsequenzen an
AbL warnt vor weiteren Skandalen in „Agrarindustrie-Bio“







21. Februar 2013 NDR, proM.U.T. e.V.
Keine Subventionen mehr für Mega-Schlachthöfe

Riesen-Schlachthöfe in Niedersachsen wie etwa der Wiesenhof-Betrieb in Wietzen (Landkreis Nienburg) werden künftig auf Subventionen vom Land verzichten müssen, so Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) Subventionen für solche Riesenanlagen führten zu Überkapazitäten und erhöhten den Preisdruck in Richtung billig, begründete Meyer sein Vorhaben.
Die Förderung solle stattdessen auf bäuerliche Familienbetriebe konzentriert werden.
"Großbetriebe brauchen keine Subventionen", sagte Meyer der Zeitung. Zudem strebt Meyer ein Mindestlohngesetz an, nach dem künftig nur noch Betriebe gefördert werden, die einen Stundenlohn von mindestens 8,50 Euro zahlen.







21. Februar 2013 Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, proM.U.T. e.V.
Filter-Erlass für große Tiermastanlagen veröffentlicht

NRW, Remmel: Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Gerüchen, Stäuben und Bakterien wird damit sichergestellt.

Mit Erlass vom 20. Februar 2013 werden in Nordrhein-Westfalen ab sofort Abluftreinigungsanlagen bei großen Schweinehaltungsanlagen mit mehr als 2000 Plätzen gefordert. Von diesen Ställen gehen Schadstoffe wie Stäube und Ammoniak sowie Gerüche aus, die die Nachbarschaft und die Umwelt erheblich belasten können. Auch können von Tierhaltungsbetrieben Pilze, Bakterien und Viren in die Luft gelangen und die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner beeinträchtigen; Resistenzen können ausgetragen werden. Zur Vorsorge gegen diese Belastungen wird in Zukunft der Einbau von Abluftreinigungsanlagen gefordert. „Damit stellen wir sicher, dass große Schweinehaltungsanlagen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und die Anwohnerinnen und Anwohner so gut wie möglich geschützt werden“, sagte Umweltminister Remmel.

Weiterhin enthält der Erlass Regelungen zur Abdeckung von Güllelägern sowie zum Umgang mit der Bioaerosolproblematik bei großen Tierhaltungsanlagen.

Bei kleinen Anlagen mit weniger als 2000 Mastschweinen und Anlagen zur Geflügelhaltung werden Abluftreinigungsanlagen dann gefordert, wenn durch den Betrieb schädliche Umwelteinwirkungen hervorgerufen werden. „Ich erwarte aber, dass sich auch bei diesen Anlagen der Stand der Technik weiterentwickeln wird, so dass dann auch dort Abluftreinigungsanlagen regelmäßig gefordert werden können. Auch bleibt der Bundesumweltminister aufgefordert, den Stand der Technik für ganz Deutschland festzuschreiben“ so Remmel.


Immissionsschutzrechtliche Anforderungen an Tierhaltungsanlagen (Erlass d
es Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 20.02.2013) (PDF 2,93 MB)






17. Februar 2013 Landesnetzwerk Niedersachsen
Besorgt das Agrarministerium das Geschäft der Agrarindustrie?

In einem Presse-Hintergrund vom 17. Januar 2013 unternimmt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) den Versuch, vermeintliche “Vorurteile” durch “Fakten“ richtigzustellen.
Das Landesnetzwerk Niedersachsen Bauernhöfe statt Agrarfabriken hält diese Veröffentlichung mit dem Titel “10 Vorurteile – 10 Fakten: Was Sie über Landwirtschaft in Deutschland wissen sollten” für nicht hinreichend differenziert, um der komplexen Themenstellung gerecht zu werden.

Das Landesnetzwerk reagiert nun mit einem Brief an Bundesministerin Aigner und umfangreichen Veröffentlichungen.








16. Februar 2013,
CI-{CalenbergerInitiativen}, proM.U.T. e.V.
2.000 Unterschriften an EU-Abgeordnete

Der Sprecher der CI {CalenbergerInitiativen} – Netzwerk gegen  Massentierhaltung, Michael Hettwer hat während der Veranstaltung des Netzwerkes “Meine Landwirtschaft” in Wennigsen, den beiden anwesenden Mitgliedern des Europäischen Parlaments, Gesin
e Meißner, FDP und Bernd Lange, SPD die Unterschriften von über 2.000 Menschen überreicht, die sich mit dem Inhalt des EU-Agrar-Appell der CI-{CalenbergerInitiativen}  einverstanden erklärt haben.

Der EU-Agrarpolitik nimmt eine besonders wichtige Stellung ein, da durch sie bestimmt wird wie innerhalb der EU und innerhalb der Landwirtschaft die zur Verfügung stehenden Steuermittel verteilt werden. Kritisch gesehen wird dabei die Verteilung der Fördermittel mit eindeutiger Bevorzugung von Großbetrieben. Fördermittel sollen aus Sicht sowohl der CI also auch des Landesnetzwerk Niedersachsen vor allem kleineren und mittleren Betrieben zufließen und an Gemeinwohlleistungen gebunden sein. Ebenso notwendig ist eine verstärkte Förderung umstellungswilliger Landwirtschaftsbetriebe als Voraussetzung für den Ausbau ökologischer Landwirtschaft und entsprechender Vertriebsstrukturen in Deutschland.







16. Februar 2013 NDR
SPD-Delegierte stimmen für Rot-Grün

Die SPD-Basis hat beim Parteitag in Hannover dem rot-grünen Koalitionsvertrag zugestimmt. Zuvor lobte der designierte Ministerpräsident Weil den Zusammenhalt seiner Partei.


und

Grünen-Basis sagt Ja zum Koalitionsvertrag

Trotz einiger strittiger Punkte haben die Grünen auf ihrem Parteitag in Hannover dem rot-grünen Koalitionsvertrag zugestimmt. Heute soll ein neuer Landesvorstand gewählt werden.






13. Februar 2013 NDR
Koalitionsvertrag von
SPD und Grünen liegt vor


Der Vertrag der künftigen Landesregierung.
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10. Februar 2013 Telepolis
USA: 80 Prozent der Antibiotika werden dem Mastfutter beigegeben

Nach neuen Zahlen des Pew Charitable Trust, die auf Angaben der US-Behörde für Lebensmittelüberwachung, Food and Drug Administration (FDA), basieren, werden 80 Prozent der Antibiotika in den USA an Masttiere verfüttert.

Im Jahr 2011 sollen umgerechnet etwa 13.600 Tonnen Antibiotika an die Fleischindustrie verkauft worden sein, während 3.490 Tonnen in Form von Arzneimitteln im Handel waren. Ein Rekordwert laut Pew, das anhand einer Grafik veranschaulicht, dass die Zugabe von Antibiotika im Masttierfutter seit 2003 stetig steigt. Der Anstieg sei proportional größer als die Zunahme in der Tierproduktion, soweit sie vom American Meat Institute bekannt gegeben wird.

Mehr hier





10. Februar 2013 NDR.de, proM.U.T. e.V.
Christian Meyer - designierter Landwirtschaftsminister


Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer von den Grünen wird neuer Landwirtschaftsminister in Niedersachsen.
Versuche interessierter Kreise über die Medien mit einer "Bauernschreck"-Kampagne Christian Meyer als Landwirtschaftsminister in Niedersachsen zu verhindern sind damit fehlgeschlagen.
Die Grünen ließen entsprechende Kritik an Meyer nicht gelten. Es sei möglich, auf mehr Tierschutz und mehr Verbraucherschutz zu setzen, ohne ein "Bauernschreck" zu sein.

proM.U.T. sagt: "Herzlichen Glückwunsch, Christian Meyer!"


NDR:
Rot-grüne Landesregierung ist (fast) komplett





06. Februar 2013 proM.U.T. e.V.

Rot/Grün in Niedersachsen
Aktuelle Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen


Mehr hier:
SPD und Grüne einigen sich bei Knackpunkten




05. Februar 2013 proM.U.T. e.V.
Feigenblatt "Tierschutz-Label" ?

Ein Bericht des Fernsehmagazins REPORT MAINZ stellt das gerade Mitte Januar vom Deutsche Tierschutzbund u.a. in Kooperation mit dem Fleischkonzern Vion eingeführte neue Tierschutzlabel in Frage.
REPORT MAINZ belegt mit Bildmaterial, dass die Veränderungen für die Tiere gering sind und nach Auffassung eines Veterinärs kaum "wesensgerecht".

Die Aussagen des Tierschutzbundes und die Weigerung der Firma Vion zu den Bildern Stellung zu nehmen lassen erhebliche Zweifel am Nutzen des Tierschutzlabels aufkommen. Vielmehr deutet sich hier ein Mißbrauch des Labels für Imagekampagnen von Fleischkonzernen an, die damit den letzten Rest an Verbrauchervertrauen verspielen und sicher nicht im Sinne des Tierschutzbundes sein können.


Der Deutsche Tierschutzbund muss sich fragen lassen, ob die im Vergleich zur konventionellen Tierhaltung geringen Verbesserungen für die Tiere (mit langen Übergangsfristen) überwiegen oder, ob das Konzept seines Tierschutzlabels nicht insgesamt mehr Nachteile als Vorteile produziert. Jedenfalls sollte der Tierschutzbund aktiv verhindern auch nur den Anschein aufkommen zu lassen, er verschaffe der Fleischindustrie das positive Image, das sie sich selbst gern geben möchte.

Nach eigener Darstellung stehen dem Deutschen Tierschutzbund 100.000 Euro an Fördergeldern im Rahmen eines vom Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bewilligten Forschungsprojektes: "Tierwohllabel - Aufbau eines marktgerechten Tierwohlprogramms in der Schweinefleischkette" für die Mitarbeit an diesem Projekt zur Verfügung. Die Lizenzgebühren, die die beteiligten Firmen für die Labelnutzung entrichten müssen, gleichen, ebenfalls nach eigenen Angaben, die Kosten aus, die dem Deutschen Tierschutzbund in Zusammenhang mit Aufbau und Führung des Tierschutzlabels entstehen.

Den Fernsehbeitrag gibt es hier:
Wie Tierschützer der Fleischindustrie ein besseres Image verschaffen Greenwashing durch neues Label
Weitere Informationen hier:
Autorengespräch: Greenwashing durch neues Label
Zum Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes gehts hier:
Tierschutzlabel
Dies meint top agrar online
Report Mainz wirft Tierschutzbund Etikettenschwindel vor








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