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NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

November 2012


  • Nur für ganz starke Nerven
  • Erörterungstermin zum geplanten Neubau Geflügelschlachthof der Firma Wiesenhof
  • NABU und BUND klagen gegen Agrarfabriken
  • Drei Hähnchenmastställe ausgebrannt
  • Kritik verboten - Denunziation und Einschüchterung erlaubt -
  • WIR HABEN ES SATT !
  • Abstimmung über Tierschutzgesetz auf unbestimmte Zeit  verschoben
  • Agrarbündnis Niedersachsen stellt sich der Presse vor






29. November 2012 ARD Fakt, proM.U.T. e.V.
Nur für ganz starke Nerven
Schockierende Aufnahmen aus Bioställen 
KLICK für mehr Informationen
Gesund und aus artgerechter Haltung sollen Bioeier sein. Aufnahmen einer Tierschutzorganisation zeigen allerdings, dass sich nicht alle Biobetriebe daran halten.
Die im Beitrag gezeigte industriemäßige Eierproduktion verdient den Zusatz "BIO" ganz sicher nicht. Solchen tierquälerischen Haltungsbedingungen unter dem Mantel "BIO" sollte sofort jede Grundlage entzogen werden. Sie sind geeignet eine ganze Branche in Verruf zu bringen. Wie kann kontrollierenden Tierärzten die katastrophale Situation in diesem Betrieb entgangen sein?





27. November 2012 NDR, proM.U.T. e.V.

Erörterungstermin zum geplanten Neubau
Geflügelschlachthof der Firma Wiesenhof


Erster kurzer Bericht auf NDR

weitere Presseberichte hier
Pressemitteilung des Landesnetzwerk Niedersachsen hier






24. November 2012 BIM
NABU und BUND klagen gegen Agrarfabriken
Teilerfolg in Mecklenburg

Die beiden großen Umwelt- und Naturschutzverbände BUND und NABU unterstützen Klagen bzw. sind Kläger gegen industrielle Mastställe.
Dabei stellen sich die Verbände auf die Seite der örtlichen Bürgerbewegungen.


>>weiterlesen...>>







22. November 2012 NDR
Drei Hähnchenmastställe ausgebrannt

Offenbar Anschlag auf Mast-Anlage in Meppen

Zu dem Mast-Betrieb gehören insgesamt zehn Ställe von denen 3 am Donnerstag im Meppener Stadtteil Klein Füllen ausgebrannt sind. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Es wäre nicht das erste Mal, dass mutmaßlich militante Tierschützer einen Mastbetrieb in Brand stecken.


Zum NDR Bericht
Stellungnahme des Landesnetzwerk Niedersachsen zum Brand







13. November 2012 proM.U.T. e.V.
Kritik verboten
- Denunziation und Einschüchterung erlaubt -


Was sind das denn für perfide Methoden? Das Landvolk Niedersachsen - Landesbauernverband e.V. beschwert sich über "unsachliche, teilweise harsche Kritik" an der beschönigend Veredlung genannten  Massentierhaltung im Rahmen von Erntedankgottesdiensten. Das Landvolk verbindet dies mit der Aufforderung ihm diese "ungerechtfertigte und überzogene Kritik" zur Weiterleitung mitzuteilen. Weiter wird dazu aufgefordert, "Texte mit einer problematischen Darstellung der modernen Landwirtschaft",  zum Beispiel in Schulbüchern, weiterzuleiten.
Solche Versuche unliebsamen Meinungsäußerungen zu unterdrücken sind auf das Schärfste zu verurteilen. Sie zeigen zugleich die Unfähigkeit des Landvolkes der gerechtfertigten und begründeten Argumentation der Bürgerinitiativen und Verbände sachlich zu begegnen.

Dennoch muss gerade diese "Entgleisung" des Landvolkverbandes zum Anlass genommen werden alle Beteiligten zu einem öffentlichen , breit angelegten Diskussionsprozess aufzufordern. "Artgerechte Nutztierhaltung", "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" ebenso wie Agrarpolitik im allgemeinen sind im höchsten Maße gesellschaftspolitische Themen - sie gehen uns alle an, nicht zuletzt auch zukünftige Generationen.
Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover hat mit ihrem Positionspapier zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung einen Denkanstoß formuliert, der bisher unverständlicherweise viel zu selten berücksichtigt wird.


Das Positionspapier der Landeskirche finden Sie hier







10. November 2012 proM.U.T. e.V.

DEMO Hannover

WIR HABEN ES SATT !
Bauern und Bürger
für eine neue, faire Agrarpolitik in Niedersachsen

Geschätze 2000 bis 3000  BürgerInnen haben heute zusammen mit Bauern in Hannover den Auswüchsen und Folgen von agrarindustriellen Produktionsweisen die "Rote Karte" gezeigt. Ein breites Bündnis aus Landwirtschafts-, Umwelt-, Imker-, Tierschutz-, Verbraucher- und Eine-Welt-Organisationen sowie zahlreichen Bürgerinitiativen hatte zu dieser Demonstration aufgerufen. Entsprechend vielfältig und bunt waren die zahlreichen Transparente und Fahnen.

In Reden wurden die regionalen und internationalen von der Agrarindustrie verursachten Problemfelder benannt und  immer wieder  das gemeinsame Vorgehen der Vertreter aus den verschiedensten Organisationen betont und gefordert. Diese  breit aufgestellte Allianz wird mit weiteren Veranstaltungen  (u.a. Berlin, 19. Januar 2013)  unsere Vorstellungen von einer neuen, fairen Agrarpolitik vorantreiben.
Die Bewegung hat Schwung aufgenommen und läßt sich nicht mehr bremsen. Dies ist inzwischen in unterschiedlicher Intensität, wie aus kurzen Stellungnahmen hervorging , auch bei den Vertretern aller Parteien angekommen. Aller Parteien? Nicht ganz. Der Vertreter der CDU, Otto Deppmeyer, vertrat in völliger Ignoranz der agrapolitischen Probleme in Niedersachsen die Position, dass es aus seiner Sicht keinen Bedarf für Korrekturen oder einen Richtungswechsel gäbe. Hinsichtlich der Landtagswahl im kommenden Januar eine eindeutige Aussage.


Weitere Fotos hier


Bericht im NDR Fernsehen

NDR: 2.000 demonstrieren für faire Agrarpolitik






08. November 2012  Die Welt, proM.U.T. e.V.
Abstimmung über Tierschutzgesetz auf unbestimmte Zeit verschoben

Der Grund sind angeblich Meinungsverschiedenheiten über das geplante Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration, wie Die Welt berichtet.
Das Tierschutzgesetz könne nach Angaben aus Koalitionskreisen nun nicht mehr wie geplant Anfang Januar 2013 in Kraft treten.


Die Bundesregierung  will damit nun nicht nur die Brandzeichen bei Pferden (den Schenkelbrand) weiter erlauben, auch die Kastration von Schweinen ohne Betäubung wird vorerst weiter auf unbestimmte Zeit erlaubt bleiben. Mit der Verschiebung der Abstimmung über das Tierschutzgesetz wird die Umsetzung der Tierversuchsrichtlinie der EU ebenfalls nicht mehr fristgerecht erfolgen können. Ob es mit der jetzigen Bundesregierung überhaupt noch zu einer Novelle des Tierschutzgesetzes kommt ist sehr fraglich.
Die Tiere jedenfalls werden sich bedanken! Darf doch nun auf Grund des Koalitionsstreits über die Tierschutznovelle völlig legal weiter ohne Betäubung an ihnen rumgeschnitten und ihre Haut mit glühenden Eisen verbrannt werden.

Und nicht zuletzt: "Die Größe und der moralische Fortschritt einer Nation lassen sich daran ermessen, wie sie die Tiere behandelt ....."
(Ghandi)







05. November 2012 Agrarbündnis Niedersachsen, proM.U.T. e.V.
Agrarbündnis Niedersachsen
stellt sich der Presse vor


Vielfältig, fair, bäuerlich - hierfür steht das Agrarbündnis Niedersachsen, dass sich heute auf einer Pressekonferenz vorstellte. Dem Bündnis gehören 14 Verbände aus den Bereichen Landwirschaft, Tier- und Umweltschutz, Verbraucherschutz und der Entwicklungszusammenarbeit an. Gemeinsam soll ein gesellschaftlicher diskurs zur Entwicklung der Landwirtschaft in Niedersachsen angestoßen werden. Die Zielrichtung ist dabei eine gesellschaftlich tragfähige, bäuerliche und ökologische Landwirtschaft.

Bericht - NDR.de - Nachrichten aus Niedersachsen











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