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NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

September 2012


  • Wiesenhof will Dialog mit PeTA
  • Perspektiven der Nutztierhaltung
  • Tierschutzverstöße in Schlachthöfen oft ungeahndet
  • Populistischer Kampfbegriff "Massentierhaltung"
  • Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung soll deutlich reduziert werden
  • Viele Agrarindustrie-Befürworter und kein Biobauer
  • Verantwortungsvoller Umgang bestätigt
  • 1.734.000 kg Antibiotika
  • Noch ein Mega-Schlachthof?
  • Hähnchen sterben Hitzetod
  • Grüne wollen intensive Tierhaltung radikal einschränken
  • "Wie billig kann BIO sein?"
  • "Kleine Schritte für mehr Tierschutz"
  • Über Gülle, Mist und Abwasser in den Ackerboden
  • proM.U.T. auf der Wirtschaftschau Springe







23. September 2012 NDR.de, spiegel.de, proM.U.T. e.V.
Der Versuch einer "Charmeoffensive" aus dem Hause "Wiesenhof"
Wiesenhof will Dialog mit PETA

Peter Wesjohann, Chef des Geflügelproduzenten PHW, zu der auch die Marke Wiesenhof gehört, will einen Dialog mit der  Tierrechtsorganisation PETA aufbauen. "Wir reden grundsätzlich mit allen Organisationen und Parteien, die Interesse an unserer Arbeit haben", sagte Wesjohann dem Nachrichtenmagazin
"Der Spiegel". Und weiter: "Wenn PETA-Vertreter sich melden, würde ich mich gern auch mit denen an einen Tisch setzen oder ihnen unsere Anlagen zeigen." Die Tierrechtsorganisation hatte in der Vergangenheit häufiger Bilder über die teilweise katastrophalen Zustände in Wiesenhof- Ställen veröffentlicht. Umsatzverluste habe er durch die Veröffentlichungen von PETA bisher nicht gehabt, "aber gut für das Geschäft sind diese Auseinandersetzungen definitiv nicht", so Wesjohann, der einräumte, dass die dauernde Kritik ihn nicht kalt lasse: "So etwas kann an niemandem spurlos abtropfen." Es gebe durchaus Momente, in denen er sich sage: Warum tu ich mir das alles an?"

Kein Wort über die erbärmlichen Bedingungen der Tiere während der Mast? Die sind für Wesjohann offensichtlich gar nicht erwähnenswert. Sorgen machen ihm der Umsatz und seine Geschäftszahlen. "Warum tu ich mir das alles an?" ist nicht die Frage. Die Befindlichkeiten von Herrn Wesjohann sind angesichts der Bilder aus den Mastställen der von ihm abhängigen Mäster nicht von besonderem Belang. "Warum tue ich den Tieren das an?", diese Frage sollte sich Herr Wesjohann einmal stellen.

Nach dem "Einkauf" des Fußballvereins Werder Bremen als laufende Wiesenhof-Littfaßsäule ist das Dialogangebot an PETA zwar grundsätzlich zu begrüßen, die "Charmeoffensive" von Wiesenhof wird aber wohl ins Abseits laufen - ohne einer Reaktion der Tierrechtsorganisation vorgreifen zu wollen.

spiegel.de
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ndr.de KLICK für mehr Informationen









20. September 2012 BMELV
Aktuellen ForschungsReport zum Thema
"Perspektiven der Nutztierhaltung"
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erarbeiten Grundlagen für eine tiergerechtere Nutztierhaltung in der Zukunft und entwickeln Konzepte und Strategien für Haltungsverfahren, die neben ökonomischen Aspekten das Tierwohl und die Gesundheit berücksichtigen.
Woran lässt sich erkennen, wie stark Tiere belastet sind, wie tiergerecht sie gehalten werden? Wie kann der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung verringert werden?
 
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(Herausgeber: Senat der Bundesforschungsinstitute im Geschäftsbereich  des
Bundesministeriums für Ernährung , Landwirtschaft und Verbraucherschutz)







20. Septemnber 2012  NDR.de
Tierschutzverstöße in Schlachthöfen oft ungeahndet

Das Schlachten von Tieren soll möglichst so ablaufen, dass Rinder oder Schweine nicht mehr leiden als notwendig, so ist es rechtlich geregelt. Jede Schlachtung wird von amtlichen Tierärzten überwacht, die im Notfall eingreifen sollen und Strafen gegen den Schlachtbetrieb verhängen können - doch das passiert nur in Ausnahmefällen und selbst dann gibt es meistens Ermahnungen und Belehrungen statt Geldstrafen, wie Recherchen von NDR Info ergeben haben.
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20. September 2012 CDU/CSU
Populistischer Kampfbegriff "Massentierhaltung"

"Auf dem Rücken der Landwirte und Verbraucher versuchen bestimmte Gruppen mit populistischen Kampfbegriffen wie „Massentierhaltung“ die moderne Landwirtschaft in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. Die Agrarpolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion lehnen diese Art der politischen Debattenführung ab. Wir setzen Sachargumente gegen Polemik. Wir setzen auf Dialog statt Anklagen."

Zitat aus Positionen der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz anlässlich ihrer Klausurtagung vom
17. - 18. September 2012 in Garrel 
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19. September 2012 Bundeskabinett
Bundeskabinett beschließt umfassende Änderungen des Arzneimittelgesetzes
Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung soll deutlich reduziert werden

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick








17. September 2012 AbL Pressemitteilung
Günter Jauchs Bio-Talk
Viele Agrarindustrie-Befürworter und kein Biobauer

Als „Tiefpunkt einer wirklichkeitsfernen und geschwätzigen Talkshow-Kultur“ bezeichnet die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die ARD-Sendung „Günter Jauch“ mit dem Titel „Der Große Bioschwindel…“.
Einen ehrlichen und sachkundigen Bio-Bauern habe Jauch offenbar ganz bewusst nicht dabei haben wollen: Der AbL lägen Informationen vor, wonach das Jauch-Team zunächst einen Demeter-Bauern eingeladen habe, der dann aber kurzfristig als nicht genügend „skandalträchtig“ wieder ausgeladen worden sei. Stattdessen sei nun als Vertreter der agrarindustriellen Bio-Schiene Graf von Bassewitz dabei gewesen, der demgemäss viele Grundsätze des Biolandbaus nicht überzeugend habe vertreten können.
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12. September 2012 agrarheute, proM.U.T. e.V.
Deutscher Bauernverband (DBV) zu den neuen Antibiotikazahlen
Verantwortungsvoller Umgang bestätigt

Laut einer Meldung von agrarheute.com interpretiert der Deutsche Bauernverband (DBV) die gerade vom Bundesministerium für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlichte Menge von 1734 Tonnen Antibiotika in der Tiermedizin als Bestätigung für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Antibiotika durch Landwirte und Tierärzte. Diese Auffassung wird damit begründet, dass die Menge der als kritisch eingestuften sogenannten Reserveantibiotika  weniger als ein Prozent betrage.

Diese Interpretation der neuen Zahlen für 2011 ist geradezu grotesk und kann nur einer unverantwortlichen Verharmlosung des Antibiotikaproblems in der Tierhaltung geschuldet sein!
Die Verwendung von Reserveantibiotika, die in der Humanmedizin dringend gebraucht werden, wenn "normale" Antibiotika nicht mehr helfen können, gehört für die Tiermast verboten genauso wie der Antibiotikaeinsatz insgesamt in den Mastställen auf ein nicht vermeidbares Minimum zu beschränken ist.

Allererste Ansatzpunkte hierfür sind bei der Zucht von "Nutztieren" deren gesundheitliche Robustheit in den Vordergrund zu stellen (statt Züchtung auf maximale Leistung) und die Haltungsbedingungen tierartkonform zu gestalten.

Bedauerlich sei laut DBV, dass keine Aufschlüsselung der Daten nach Tierarten erfolgt. Hilfreich wäre eine Differenzierung nach Lebensmittel liefernden Tieren und Hobbytieren.

Dieser Meinung des DBV schließen wir uns an.







11. September 2012 Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Bundesregierung hat ein wenig verschätzt...
1.734.000 kg Antibiotika

wurden insgesamt im Jahr 2011 von Pharmazeutischen Unternehmen und Großhändlern an Tierärzte in Deutschland abgegeben
(PM BVL 11.9.2012).


Damit beträgt diese unglaubliche Menge mehr als doppel soviel wie die Bundesregierung in der Beantwortung einer Kleinen Anfrage der "Grünen" im letzten Jahr geschätzt hatte, nämlich ca. 800 Tonnen für 2005. (Die Einsatzmengen von Antibiotika in der Tiermedizin wurden vom Bundesverband für Tiergesundheit (Bft) für 2003 mit 724 Tonnen, für 2005 mit 784,4 Tonnen und für 2010 mit 900 Tonnen beziffert.)
Verschiedene Fachleute hatten schon länger vermutet, dass die Schätzung der Bundesregierung viel zu niedrig ist. Nun sind es offiziell 1734 Tonnen Antibiotika für 2011, die an Tiermediziner abgegeben wurden. Leider gibt die Pressemitteilung des Bundesamtes nicht an, wieviele Tonnen tatsächlich in der Tiermast gelandet sind. Warum eigentlich nicht? Jedenfalls ist mit diesen aktuellen Zahlen das Antibiotika-Thema in der Tiermast noch weiter in den Fokus gerückt und der Handlungsbedarf ist drängender denn je. Mit der Verwaltung von erhobenen Daten und unkonkreten Minimierungsabsichten ist es nicht getan. Klare Konzepte sowie eine schnelle Umsetzung
sind das Gebot der Stunde - beginnend mit deutlichen Verbesserungen bei den Haltungsbedingungen für die "Nutztiere", die ganz offensichtlich den ohne massiven Medikamenteneinsatz viel zu oft noch nicht einmal den Zeitpunkt ihrer Schlachtung nicht erreichen würden. Erlaubt sein muss dabei auch die Diskussion über eine deutliche Reduzierung der Tiermast in Deutschland.

Dazu auch
proM.U.T. Thema
Antibiotika in der Tierhaltung







11. September 2012 AbL, proM.U.T. e.V.
Aller "bösen" Dinge sind drei...
Noch ein Mega-Schlachthof?

Erst Rothkötter in Wietze (bereits in Betrieb), dann Wiesenhof in Wietzen/Holte (im Genehmigungsverfahren) und nun die Schlachterei "Kreienkamp" in Kooperation mit dem Geflügelkonzern "Heidemark" in Ahlhorn?
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft berichtet, dass Brancheninsider die bisherige Schlachtzahl von "Kreienkamp"auf etwa 30.000 Tiere täglich schätzen. Diese soll durch den Neubau auf nun 250.000 pro Tag erhöht werden. Wahnsinn! Die Giganten der Branche bringen sich in Stellung ...


Pressemitteilung der AbL
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10. September 2012 Weser Kurier, proM.U.T. e.V.
Ministerium lässt Vorfälle untersuchen
Hähnchen sterben Hitzetod

Während der heißen Tage im August sind in niedersächsischen Mastställen Tausende von Hähnchen den Hitzetod gestorben. Das Landwirtschaftsministerium in Hannover hat die Veterinärämter angewiesen, die Vorfälle zu überprüfen.
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Mitte August gab es die ersten Meldungen von qualvoll verendeteten Hühnern in überhitzten  niedersächsischen Mastställen. Genaue Angaben waren nicht zu recherchieren. Die Auskunftsfreudigkeit von Veterinärämtern und anderen tendierte zu null. KLICK für mehr Informationen Zudem gibt es keine Meldepflicht.
Nun wird das Ausmaß an Tierelend langsam deutlicher:
Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat die Kreisveterinärämter aufgefordert, die Vorfälle zu untersuchen.

Neu ist das Hitzeproblem in den Geflügelmaststellen nicht. Dem niedersächsischem Runderlass (Tierschutz; Vereinbarung über eine Feldstudie zur Weiterentwicklung der Mindestanforderungen in der Hühnermast, RdErl. d. ML v. 26.10.2009) liegt als Anlage das "Merkblatt zur Vermeidung von Hitzestress bei Jungmasthühnern (Broilern)" bei, welches entsprechende Vorgaben für Tierhalter enthält. Die Anwendung des Merkblattes soll nun von den Veterinären überprüft werden.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob angesichts der Tatsache, dass bereits wenige heiße Tage so massive Probleme für die Tiere auslösen können, nicht weitere Maßnahmen zur Verhinderung von Qualen für die Tiere notwendig sind.
(Sicherstellung der Anforderungen des §18 Abs. 3 Nr.1 TierSchNutztV:
(3) Eine Lüftung und erforderlichenfalls eine Heiz- und Kühlanlage ist so einzubauen und zu bedienen, dass
1. Hitzestress vermieden und überschüssige Feuchtigkeit abgeleitet wird;...)







06. September 2012 top agrar online.de
Grüne wollen intensive Tierhaltung radikal einschränken

Die Grünenwollen im Falle eines Wahlsiegs bei der Bundestagswahl 2013 die intensive Tierhaltung erheblich einschränken.

Top Agrar Online bezeichnet die Pläne der Grünen als "Aufregerpapier". Also sicher lesens wert!
 
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04. September ARD.de, proM.U.T. e.V.
"Wie billig kann BIO sein?"

Nicht artgerechte Tierhaltung, die Vernichtung von deutschen Bio-Lebensmitteln aufgrund von Billigimporten und qualitativ schlechte Nahrungsmittel. Und alles firmiert unter dem Label "Bio".
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Eindrucksvoll berichtet die ARD ("Fakt") über Produktionsbedingungen im agraindustriellen Bio-Bereich, die denen im konventionellen Bereich sehr ähnlich sind. Massentierhaltung - nur eben mit Öko-Siegel. Bedingungen, die dem Bio-Verständnis der Verbraucher völlig widersprechen und nun medial in die öffentliche Diskussion eingeführt werden.
Seit Supermärkte und Discounter das Milliardengeschäft mit BIO entdeckt haben  werden viele billige Bio-Produkte angeboten. Gleichzeitig drücken die Ketten die Erzeugerpreise für diese Produkte in ähnlicher Weise wie bei den konventionellen Produkten.
Dies hat auch im Ökobereich zu agrarindustriellen Strukturen geführt
bei denen die gleichen oder ähnliche Kritikpunkte wie bei konventioneller Produktion angeführt werden müssen und die mit den BIO Vorgaben und Richtlinien von Organisationen wie "BIOLAND" oder "Demeter" kaum noch Gemeinsamkeiten haben - im Gegenteil. Diese geraten bei dieser Entwicklung in Erklärungs- und Abgrenzungsnöte. So ist es inzwischen völlig legitim von BIO Produkten "erster und zweiter Klasse" zu sprechen und zu fordern, dass die zu lockeren Vorgaben der EU-Bio Richtlinien ("EU-BIO") dringend verbessert werden. Nur nachhaltige und ehrliche nach strengen Richtlinien produzierte BIO Produkte entsprechen den Erwartungen des Verbrauchers. Diese sollten die Lebensmittelketten nicht leichtfertig durch den Verkauf von industriell erzeugten Produkten, die den Zusatz "BIO" nicht verdienen, enttäuschen.
Gleichzeitig sollten Verbraucher gerade beim Einkauf von BIO Produkten in Supermärkten und bei Discountern beharrlich nachfragen, nach welchen Richtlinien die jeweiligen Lebensmittel wirklich produziert werden und aus aus welchem Land sie kommen.

Auch die BIO Verbände, die sich selbst strenge Richtlinien auferlegt haben, sollten den Zeitpunkt nutzen, klar Position zu beziehen. Keinesfalls darf es hier zu weiteren Verpflechtungen mit agraindustriellen Erzeugergemeinschaften kommen. Es muss bereits an den Siegeln eindeutig und klar zu erkennen sein, wie ein Produkt erzeugt wurde.

Hierzu auch
Pressemitteilung der AbL
KLICK für mehr Informationen
"Reportage entzaubert Bio-Mythos" auf agrar-online KLICK für mehr Informationen






03. September 2012 ndr.de, proM.U.T. e.V.
"Kleine Schritte für mehr Tierschutz"

Um die Qualen für Tiere zu verringern, ohne dass Landwirte dadurch wirtschaftliche Einbußen erleiden, hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) vor eineinhalb Jahren das Arbeitsprogramm "Tierschutzplan Niedersachsen" auf den Weg gebracht.  
KLICK für mehr Informationen
Umgesetzt werden soll der nds. Tierschutzplan in vielen kleinen wissenschaftlich fundierten Schritten bis 2018. Zum Wohl der Tiere in unseren industriellen Mastställen sind nach unserer Auffassung viele große Schritte zeitnah notwendig.






02. September 2012 proM.U.T. e.V.
Antibiotikaresitente Keime:
Über Gülle, Mist und Abwasser in den Ackerboden

Nicht überraschend aber in dieser Form doch nicht erwartet fand ein dänisch-amerikanisches Forscherteam laut einer aktuellen Veröffentlichung im Magazin "Science" in Bodenproben aus 11 verschiedenen Bodenproben in den USA  Bakterien, die gegen 5 Klassen von Antibiotika resistent sind. Dabei wurden 18 verschiedene Antibiotika getestet.
Der Boden bildet damit ein wichtiges Reservoir für Resistenzen, die von krankmachenden Keimen an Bodenbewohner, aber auch wieder zurück übertragen werden können. Dies erhöhe die Gefahr, dass weitere Krankheitserreger immun gegen Antibiotika werden. Zwei Bakterienarten aus Ackerböden waren sogar multiresistent.
Als Ursache vermuten die Forscher vermuten, dass die resistenten Erreger über Gülle und Mist von antibiotisch behandelten Nutztieren auf die Felder und von dort in den Boden gelangt sind. Die massenhafte Anwendung der Medikamente in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung fördere hierbei die Resistenzbildung. Aber auch Rückstände im Abwasser könnten zu Resistenzen in der Umwelt beitragen.

The Shared Antibiotic Resistome of Soil Bacteria and Human Pathogens
Kevin J. Forsberg, Alejandro Reyes, Bin Wang, Elizabeth M. Selleck, Morten O. A. Sommer, Gautam Dantas
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Weitere Links
Bodenbakterien und Krankheitserreger haben sieben Resistenz-Gene ausgetauscht. KLICK für mehr Informationen
Mikroben im Boden sind resistent gegen Antibiotika KLICK für mehr Informationen





01. September 2012 proM.U.T. e.V.
proM.U.T. auf der Wirtschaftschau Springe

Bereits gestern war unser Stand auf der 3. Springer Wirtschaftsschau gut besucht. Wir hoffen auf weiter guten Zuspruch der Besucher am heutigen Sonntag. Sie finden uns in Halle 2 / Stand 43










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