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NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

April 2012


  • "Tag der Vereine", Viel Spaß und strahlende Gesichter

  • Aigner: Datenbank für Antibiotikaeinsatz

  • Mastställe Boitzum: Stadt widerruft ihr Einvernehmen

  • Tierschutzplan nur Makulatur?

  • Schweinemastanlage in Haßleben

  • AbL gegen Agrarindustrie- und Pharmakonzern-Abhängigkeit von Tierärzten

  • Eier von drittem Hof mit PCB belastet

  • USA verbieten einige Antibiotika in der Tierhaltung

  • Frohe Ostern!? Eine Osterbotschaft der besonderen Art

  • Böden in der EU teilweise stark mit Antibiotika belastet

  • NRW legt korrigierte Anibiotika-Studie vor

  • Havarie in Biogasanlage

  • Verbot von antibiotischen Leistungsförderern in USA?
 



29. April 2012 proM.U.T. e.V.
"Tag der Vereine" in Springe
Viel Spaß und strahlende Gesichter
Am Sonntag präsentierte sich pro M.U.T. - Der Verein für Menschen Umwelt Tiere erstmals beim "Tag der Vereine" in Springe. Für unseren Pavillon hatten wir Informationen zum Thema Massentierhaltung vor allem aber Bastelaktionen für Kinder und "Schnupperproben" aus unserer Umwelt vorbereitet.  Während sich gleich viele Kinder wie Jugendliche und Erwachsene vom Erschnuppern und Erkennen von Raps, Pilzen, Moos, Bärlauch, Honig, Holz und vielen anderen Stoffen herausgefordert fühlten, sorgte das Ausschneiden und Zusammensetzen von Tiermasken für strahlende Gesichter bei Kindern und Eltern. Stolz wurde die Hunde-, Hirsch- oder Hasemaske präsentiert und gleich aufgesetzt. Der Renner war allerdings eindeutig die Schmetterlingsmaske.
Vielen Dank an alle Besucher für ihr Interesse an unseren Aktionen und unserem Verein. Wir sind sicher, Sie hatten genau so viel Spaß wie wir.

Bilder von unserem Stand finden Sie hier

Ein Video von Felix Huppert und der NDZ von der gesamten Veranstaltung finden Sie unter NDZ.de






25. April tagesschau.de
Aigner: Datenbank für Antibiotikaeinsatz

Der exzessive Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung ist aus guten Gründen in der Kritik.
Um den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung transparenter zu machen, schwebt ihr der Aufbau einer bisher nicht existierenden Datenbank vor. In diese sollen entweder der Stallbesitzer oder der Veterinär jede einzelne Antibiotika-Abgabe im Betrieb auf einer Internet-Plattform eingeben. Darauf sollen die Behörden dann Zugriff haben, um die Angaben zu überprüfen. KLICK für mehr Informationen

Auch der Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) fordert die Einrichtung einer von den Veterinärämtern auswertbaren zentralen Datenbank, in die die Abgabe und die Anwendung von Antibiotika eingegeben werden müssen.  Das Onlineportal "Tiergesundheit aktuell" meldet, dass eine solche Datenbank nach Überzeugung des BbT nicht nur der Verbesserung der Überwachung dient, sondern erst die Voraussetzungen für eine sachgerechte Auseinandersetzung mit dem Einsatz von Antibiotika bei landwirtschaftlichen Nutztieren schaffe.






20. April 2012 proM.U.T. e.V.
Mastställe in Boitzum:
Stadt Springe widerruft ihr Einvernehmen

Laut Protokol der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag, 17. April 2012 hat die Stadt Springe die Erteilung ihres Einvernehmens zu dem Bauvorhaben Hähnchenmastställe in Boitzum widerrufen.
Mehr als 600 Widersprüche gegen das Maststallprojekt hatten zunächst die Region Hannover als Genehmigungsbehörde veranlasst ihre Entscheidung, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist, zu revidieren. In der Folge dieser Entscheidung hat nun die Stadt Springe ihr Einvernehmen zurückgenommen.

Warum die Stadt Springe 2010 so überhastet ihr Einvernehmen hergestellt hat erschließt sich uns bis heute nicht. Damals war nach Antragseingang des Genehmigungsverfahrens nach BImSchG bei der Stadt Springe am 28.4.2010 bereits mit Schreiben vom 6.5.2010, also nur 8 Tage später, das Einvernehmen erteilt worden.  Über mögliche planungsrechtliche Steuerungsmöglichkeiten bei Intensivtierhaltung wurde im Bau- und Planungsausschuss gar erst am 17.8.2010 gesprochen und abgestimmt. Der Ortsrat Holtensen-Boitzum als Vertretungsgremium der betroffenen Bürger wurde erst am 27.5.2010 informiert.

Eine genauere Prüfung vor der Erteilung des Einvernehmens wäre schon 2010 notwendig gewesen. Wie notwendig, kann am Untersuchungsrahmen zur nun anstehenden Umweltverträglichkeitsprüfung zu den Boitzumer Mastställen nachvollzogen werden.





20. April 2012 proM.U.T. e.V.
Tierschutzplan nur Makulatur?

Wie die Agrarzeitung berichtet setzt Niedersachsen auch künftig weiter alternativlos auf industrielle Strukturen im Tiersektor. Zitiert wird Heidemarie Heimsmüller, Abteilungsleiterin im niedersächsischen Agrarministerium, nach deren Meinung der von Minister Gerd Lindemann vorgestellte Tierschutzplan lediglich einen Beitrag leisten soll, große (Tierhaltungs-)Anlagen für die Bevölkerung "akzeptabler zu gestalten". Ziel der Tierschutzinitiative sei die Standortsicherung der Veredelungswirtschaft (gemeint ist die Fleischindustrie) in Niedersachsen.

An das Elend und die Qualen der Tiere in industriellen Mastanlagen verschwendet die Abteilungsleiterin für Verbraucherschutz, Tiergesundheit und Tierschutz in Zusammenhang mit dem niedersächsischen Tierschutzplan jedenfalls keinen Gedanken.
Und Verbraucherschutz scheint ihr auch nicht so wichtig zu sein. Äußerte sie doch bei einem Forum der Braunschweiger Zeitung im November 2011, dass Fleisch mit geringen Mengen Antibiotika ohnehin unbedenklich für den Verzehr seien. (AbL Pressemitteilung)







19. April 2012  proM.U.T. e.V.
Schweinemastanlage in Haßleben

Ein niederländischer Investor, der seit Jahren um die Genehmigung einer riesigen Schweinemastanlage in Haßleben kämpft, hat sein Vorhaben weiter verkleinert. Das Umweltministerium Brandenburg teilte mit, dass die geplante Schweinemastanlage von ursprünglich einmal 67.000 Mastplätzen auf 35.200 und nun auf 4.400 verkleinert wurde. Die neuen Antragsunterlagen werden nun erneut geprüft.






15. April 2012 Pressemitteilung AbL
AbL gegen Agrarindustrie- und Pharmakonzern-Abhängigkeit von Tierärzten

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat die Hersteller von Tierpharmaka aufgefordert, ihre Antibiotika-Abgabemengen nunmehr unverzüglich und pflichtgemäß an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu melden und diese Information nicht weiter zu verzögern. Offenbar gebe es Antibiotika-Warenströme, die der Öffentlichkeit nicht bekannt werden sollten. In diesem Zusammenhang verwies die AbL darauf, dass die großen Agrarfabriken von Geflügel- und zunehmend auch Schweinekonzernen weitgehend durch einige wenige Tierarzt-„Megapraxen“ betreut und mit Antibiotika beliefert würden. Diese Nähe zwischen Agrarindustriekonzernen und einigen wenigen Tierärzten müsse endlich aufgebrochen werden. Auch die enge Liäson bestimmter Funktionäre einiger berufsständischer tierärztlicher Organisationen wie des Bundesverbands praktizierender Tierärzte (BPT) mit agrarindustriell ausgerichteten Verbänden gehöre auf den Prüstand.   weiter ... KLICK für mehr Informationen





13. April 2012 ndr.de
Dioxin (PCB) Problem zieht weitere Kreise
Eier von drittem Hof mit PCB belastet
Der dioxinähnlichen Giftstoff PCB (Polychlorierte Biphenyle) ist am Freitag in den Eiern eines dritten niedersächsischen Legehennenbetriebs aufgetaucht. Bereits vor Ostern sei der Biohof mit Freilandhaltung gesperrt worden, weil in den Eiern steigende PCB-Werte gemessen worden seien, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Verbraucherschutzministeriums.
Nachdem die Befunde zunächst unterhalb der gesetzlichen Höchstgrenze gelegen hätten, sei bei einer Probe am Freitag eine Überschreitung der Grenzwerte festgestellt worden. Der PCB-Gehalt habe den zulässigen Höchstwert um fast das Doppelte überschritten. KLICK für mehr Informationen







12. April 2012 ISN, proM.U.T. e.V.
USA verbieten
einige Antibiotika in der Tierhaltung

Offenbar als schnelle Reaktion auf ein kürzlich ergangenes Urteil eines Bundesgerichts (11 CV 03562 THK) will die US-amerikanische Behörde für Nahrung und Medikamente (FDA) die Verwendung von Antibiotika in der Tierhaltung weiter verringern. Ab dem kommenden Freitag tritt ein Verbot für einige antibiotische Medikamente in Kraft.

Damit soll verhindert werden, dass eine zu umfassende Nutzung von Antibiotika in der Tierhaltung zu weniger erfolgreichen Behandlungen in der Humanmedizin führt. Zu den künftig für Tiere verbotenen Medikamenten zählen die meisten Cephalosporine, mit denen bei Menschen häufig Atemwegsinfektionen behandelt werden. Die FDA hatte bereits vor zwei Jahren vorläufige Richtlinien für Tierhalter herausgegeben, um die Industrie dazu zu bewegen, die Verwendung von Antibiotika freiwillig zu verringern. Anfang kommender Woche soll auch hier ein aktueller Entwurf veröffentlicht werden.
In den USA hatte es kürzlich auch Fälle von Lebensmittelvergiftungen gegeben, bei denen Lebensmittel mit antibiotikaresistenten Bakterien kontaminiert waren. KLICK für mehr Informationen





09. April 2012 proM.U.T. e.V.
Frohe Ostern!?
Eine Osterbotschaft der besonderen Art

Gerade zu Ostern erreicht der Eierkonsum einen Höhepunkt.
Damit jeder Deutsche seine ca. 210 Eier im Jahr verbrauchen kann werden die 40 Millionen Hennen in Deutschland auf Höchstleistung getrimmt. Jede Henne muss dafür jedes Jahr ca. 300 und mehr Eier mit einem Gewicht von je ca. 63g legen (entsprechend ca. 20kg Ei-Masse pro Henne im Jahr). Ungefähr 1 1/2 Jahre dieser Ausbeutung müssen die dann völlig ausgemergelten Hennen diese Qual erleiden.

Damit nicht genug:
Natürlicherweise kommt auf jede Legehenne ein für die Eierindustrie "wertloses" männliches Küken. Die Zahl der in Deutschland geschlüpften Hennen ist in etwa gleich der Anzahl der männlichen Küken, ca. 40 Millionen. Nur während die Hennen ihr Leben in Qualleistung verbringen dauert das "Leben" der männlichen Küken vom Schlüpfen bis zur Entsorgung nur wenige Minuten. Kurz nach dem Schlüpfen werden alle männlichen Küken aussortiert und da sie weder für die Fleischindustrie noch zur Eierproduktion zu gebrauchen sind und somit wirtschaftlich nicht profitabel und damit überflüssig sind werden sie weggeworfen und getötet - genau wie die körperlich missgebildet zur Welt gekommenen oder verletzten Küken auch. Das gleiche Schicksal trifft diejenigen Küken, die noch nicht oder einfach nur zu spät geschlüpft sind.

Es werden spezielle Maschinen benutzt, um die Küken zu töten. In einem Maschinentyp werden die Küken lebend zermahlen: sie werden lebendig in einen Schacht mit scharfen, rotierenden Klingen geworfen und lebendig zerkleinert. In einem anderen Maschinentyp werden sie zwischen zwei entgegengesetzt drehenden Zahnrädern zerquetscht. Der dritte Maschinentyp funktioniert wie eine Gaskammer: Die Küken werden in einen Behälter gesteckt, der mit Giftgas gefüllt wird. Es werden zwei verschiedene Sorten von Gas benutzt: CO2 ist beliebt, weil es billig und leicht erhältlich ist. Aber CO2 verursacht den Küken Schmerzen, da es durch seine ätzende Wirkung ihre Augen und Weichteile schmerzvoll angreift, bevor sie bewusstlos werden. Andere auf Edelgasen wie Argon basierenden Gasmischungen gelten als schonender und weniger schmerzvoll, werden aber wegen des höheren Preises selten eingesetzt.

Allein in Deutschland wurden während der beiden Osterfeiertage ca. 220.000 Küken auf diese Weise entsorgt.

Die Albert Schweitzer Stiftung verurteilt in einer Presseerklärung diese Praxis als die sinnloseste Form des Tötens in der Landwirtschaft. »Für Verbraucher, die das Töten der Küken nicht unterstützen möchten, gibt es eine einfache Lösung: weniger oder am besten gar keine Eier essen«, erläutert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.

Um Konsumenten über das Schicksal der Brüder der Legehennen zu informieren, hat die Albert Schweitzer Stiftung gemeinsam mit internationalen Partnern eine Webseite erstellt. Kernbotschaft der Seite: »Wenn alle Deutschen ein Ei pro Woche weniger essen, retten wir damit 16 Millionen Küken das Leben.« Und das sollte doch machbar sein. Frohe Ostern!

Weitere Infos und Links KLICK für mehr Informationen





09. April 2012 DNR, proM.U.T. e.V.
Böden in der EU teilweise
stark mit Antibiotika belastet

             

Eine neue Studie analysiert die Verseuchung der europäischen Böden durch Antibiotika. Diese werden in der Massentierhaltung in großem Umfang eingesetzt und gelangen auf die Felder, wenn die Gülle der Tiere als Dünger auf den Feldern verteilt wird.
Die Studie ist ein weiterer Hinweis auf ungenügendes Datenmaterial zur Risikoabschätzung von Umweltschäden durch Antibiotika und weiteren dringenden Forschungsbedarf zu diesem Thema. Hersteller von Antibiotika sind zum Beispiel nicht verpflichtet ihre Ergebnisse zu Umweltrisiken ihrer Produkte zu veröffentlichen. Dies sollte schnellstmöglichst geändert werden, denn gerade auch Antibiotika haben erhebliche Auswirkungen auf die Natur und Umwelt und die menschliche Gesundheit:


Der Grad der Bodenverseuchung mit Antibiotika hängt dabei nicht nur von der Menge der Antibiotika ab, sondern auch von deren Art: manche sind nur schwer abbaubar und haften länger und stärker als andere an den Böden.

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die landwirtschaftlichen Flächen in Belgien, Irland, Dänemark, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden am meisten verseucht sind. In Bulgarien, Griechenland und in Schweden ist das Risiko geringer.

Eine deutsche Zusammenfassung der Studienergebnisse KLICK für mehr Informationen
Englische Original Zusammenfassung KLICK für mehr Informationen
 
Source: De La Torre, A. Iglesias, I., Carballo, M., Ramírez, P., Muñoz, M.J. (2012). An approach for mapping the vulnerability of European Union Soils to Antibiotic Contamination. Science of the Total Environment. 414: 672-679. 
Contact: torre@inia.es; iglesias@inia.es; carballo@inia.es; reoyo@inia.es
Theme(s): Agriculture, Soil





05. April 2012 agrar-presseportal.de
NRW legt korrigierte Anibiotika-Studie vor
Nachdem die zunächst vorgelegte Studie des LANUV zum Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenmast einige Ungenauigkeiten enthielt, die eine Korrektur notwendig machten, liegen nun die aktuellen Ergebnisse vor.
Die wichtigsten Ergebnisse der überprüften Studie sind nun:







03.04.2012 rothenburger-rundschau.de
Havarie in Biogasanlage
55 tote Fische auf 50 Metern, großer Schaden für die Veerse?
Westervesede/Lünzen .  (r/sv). Die Sorge ist groß: "Das fischökologisch wertvollste und artenreichste Gewässersystem des Landkreises Rotenburg könnte auf einer Strecke von 20 Kilometern tot sein“, das fürchten örtliche Angelvereine. Hintergrund ist, dass es am Wochenende zu einer Havarie einer Biogasanlage in Schultenwede (Heidekreis) gekommen ist.KLICK für mehr Informationen





02. April 2012 proM.U.T. e.V
Bald Verbot von
antibiotischen Leistungsförderern in USA?
Längst überfällig kommt augenscheinlich nun auch in den USA Bewegung in die dort immer noch erlaubte Zugabe von Antibiotika als leistungsfördernde Substanzen ins Tierfutter. Die Antibiotika werden in gefährlicher Unterdosierung als wachstumsfördernde Maßnahme bei der Mast von Tieren eingesetzt und beschleunigen auf diese Weise die Bildung von Resistenzen gegenüber Antibiotika, die auch für Menschen schwere gesundheitliche Konsequenzen haben kann.
Die amerikanische Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA muss nach einem Gerichtsurteil die Zulassung von bestimmten Antibiotika im Tierfutter verbieten, wenn die Hersteller die Sicherheit der Leistungsförderer nicht nachweisen können, meldet aiz.info. Das hat ein Bundesgericht in New York entschieden.
Obwohl die FDA hatte bereits 1977 festgestellt, dass der Einsatz von niedrigen Mengen an Penicillin und Tetrazyklinen als Leistungsförderer im Tierfutter die Entwicklung von antibiotikaresistenten Erregern fördern können, hatte die Behörde in den vergangenen 35 Jahren dennoch  nichts unternommen, um den wachsenden, nicht-therapeutischen Antibiotikaeinsatz auf den Farmen in den USA einzuschränken.
Ein Bundesgericht entschied nun (11 CV 03562 THK), die FDA dürfe nicht länger untätig bleiben. Seit 1977 hätten die wissenschaftlichen Belege, dass der verbreitete Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung die menschliche Gesundheit gefährde, zugenommen. Die Behörde wird mit dem Urteil verpflichtet, die Zulassung von Penicillin und Tetrazyklinen für die meisten nicht-therapeutischen Anwendungen zurückzuziehen, es sei denn, die Hersteller können in öffentlichen Anhörungen die Sicherheit ihrer Erzeugnisse nachweisen.