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NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

März 2012






 




27. März 2012 arte Tehmenabend
Fernsehen am Dienstag ...
arte - Themenabend Dürfen wir Tiere essen
Immer mehr Menschen essen immer mehr Fleisch. Und obwohl zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass zu viel Fleisch ungesund ist, ändern sich die Essgewohnheiten nur wenig. Ganz im Gegenteil. Schätzungen zufolge wird sich die Fleischproduktion in den nächsten 35 Jahren weltweit verdoppeln. Wohin wird das führen? Der Themenabend klärt über die globalen Folgen des Fleischkonsums auf, diskutiert Lösungsansätze und zeigt Alternativen auf.
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Sendezeiten auf arte:
20:15    Nie wieder Fleisch?
21:20    Die neuen Vegetarier
22:00    Gesprächsrunde





22. März 2012 nwzon.online.de
Kreis darf Vorsorge gegen gefährliche Abluft verlangen
Justiz OVG Lüneburg gibt Landkreis Oldenburg um Streit um einen Mastgeflügelstall zum Teil recht.
Als „großen Schritt in Sachen vorbeugenden Gesundheitsschutz“ hat der Landrat des Landkreises Oldenburg, Frank Eger, einen Beschluss des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Sachen Massentierhaltung bewertet. Im Eilverfahren stellte der 12. Senat klar, dass es hinreichende Anhaltspunkte für die Annahme gibt, dass Bio­aerosole aus Tierhaltungsanlagen zu schädlichen Umwelteinwirkungen führen könnten und unter dem Gesichtspunkt der Fürsorge bei der Genehmigung berücksichtigt werden kann (Az.: 12 ME 270/11).
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Weitere Links hierzu
juris - das Rechtsportal
kreis zeitung.de





20. März 2012 Regierungsportal Mecklenburg-Vorpommern
Neue Förderkriterien stärken
bäuerliche Landwirtschaft und Tierschutz


Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus hat heute im Kabinett einen Erlass vorgestellt, der die Neuausrichtung innerhalb der einzelbetrieblichen Förderung in der Landwirtschaft regelt. Dieser Erlass ist Ergebnis eines intensiven Diskussionsprozesses, der mit den Verbänden und den Wirtschafts- und Sozialpartnern beraten wurde. Er tritt heute in Kraft.

Die damit verbundenen Ziele sind: Eine stärkere Förderung der bodengebundenen, bäuerlichen Landwirtschaft sowieeine stärkere Berücksichtigung tierschutzrechtlicher Aspekte. Haltungsbedingungen sollen weiter verbessert, die Tiergesundheit stabilisiert und der Antibiotika-Einsatz minimiert werden. Backhaus: "Damit leiten wir einen Paradigmenwechsel in Mecklenburg-Vorpommern ein".
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20. März 2012  topargrar.com, proM.U.T. e.V.
Niedersachsen: 14 % mehr Fläche für Maisanbau

Bundesweit stieg die Anbaufläche von Mais 2011 um 9,6 % auf gut 2,5 Mio. ha gegenüber 2010. Für Niedersachsen beträgt die Steigerung 14,2%.
Besonders die Anbaufläche für Silomais legte dank des nach wie vor großen Interesses an der Energieerzeugung überdurchschnittlich zu. Niedersachsen wies mit +18,7 % die höchste Steigerungsrate der Flächen für Silomais auf.  
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19. März 2012 ISN News
Niederlande wollen Megaställe verbieten

Nicht nur in Deutschland gibt es derzeit auf verschiedenen politischen Ebenen erhebliche Diskussionen über eine Begrenzung von Bauvorhaben in der Tierhaltung, wie zum Beispiel beim aktuellen Entwurf zur Änderung des Baugesetzbuches.
Die niederländische Regierung will jetzt den Bau von sogenannten Megaställen verbieten. Henk Bleker, Staatssekretär im niederländischen Wirtschaftsministerium, kündigte dazu für den 15. Juni einen Gesetzesentwurf an. Mit dem Gesetz soll die maximal erlaubte Zahl an Rindern, Schweinen und Geflügel pro Betrieb begrenzt werden. Dabei soll die Obergrenze nicht von Tierschutzaspekten abhängen, sondern allein gesellschaftlich unerwünschte Großbetriebe verhindern. Bei welcher Tierzahl die Regierung die rote Linie zieht und ab wann das Limit greifen soll, ist noch unklar.
Zurzeit ist in der Ortschaft Bourtange im Nordosten der Niederlande direkt an der Grenze zu Deutschland ein Betrieb mit 1.000 Milchkühen und 800 Stück Jungvieh auf einem Baublock von 10 Hektar in Planung. Die Gemeinde Vlagtwedde hält den Bauantrag grundsätzlich für genehmigungsfähig. Laufende Bauplanungen durch eine Notverordnung zu stoppen, lehnte Bleker jedoch ab.  
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14. März 2012  news.orf.at
Käfer macht Bonsanto Probleme
Ernteausfälle nicht auszuschließen

Für den Saatgutriesen Monsanto wird in den USA eine Horrorvorstellung wahr: Pflanzenschädigende Insekten breiten sich trotz entsprechender gentechnischer Veränderung des Saatguts auf den Feldern aus. Experten mahnen, dass Monsanto das Problem dringend in den Griff bekommen müsse, und richten einen Appell an die Gesundheitsbehörde.
Angesichts des vermehrt auftretenden Maiswurzelbohrers rät der Konzern nun zur Verwendung anderer seiner Saatsorten oder legt gar die Verwendung von Insektiziden nahe. Hier haken die Wissenschaftler ein: „Empfehlungen zur Verwendung von Insektiziden, während das Saatgut mit dem Argument verkauft wird, dass genau das nicht mehr notwendig ist, erscheinen als klares Eingeständnis.“
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12. März 2012 faz.net
Die Ernährung der Deutschen
Schluss mit der Geschmacklosigkeit!

Wir essen zu billig und denken zu wenig über unser Essen nach.
Das ist der eigentliche, der permanente Lebensmittelskandal.
Ein Aufschrei am Rande der Verzweiflung.

Von Jakob Strobel y Serra

"Beim Essen verhalten wir uns wie die drei berühmten buddhistischen Affen, die nichts Schlechtes sehen, nichts Schlechtes hören und nichts Schlechtes sagen wollen; nur dass wir nicht weise sind.
Denn wir sehen nicht, dass wir uns von Ramsch ernähren. Wir wollen nicht hören, welcher Dreck in unserer Nahrung steckt. Und wir sagen nichts, weder anklagend noch selbstkritisch, wenn wir uns von der Nahrungsmittelindustrie mit falschen Versprechungen in die Falle locken lassen."
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12. März 2012 topagrar.com

Bund und Länder spielen "Schwarzer Peter"
Kleingruppenhaltung weiter Streitthema

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann schloss in der vergangenen Woche eine erneute Länderinitiative für eine bundeseinheitliche Regelung aus. „Der Vorschlag der Länder liegt auf dem Tisch“, so Lindemanns Sprecherin. Der Kompromiss basiere auf einer soliden Grundlage eines wissenschaftlichen Gutachtens des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL).
„Der Ball liegt also nicht bei den Ländern, sondern eindeutig beim Bund“, erklärte die Sprecherin. Dem Bundeslandwirtschaftsministerium warf sie eine „Verweigerungshaltung“ vor. Dessen verfassungsrechtliche Einwände gegen den Bundesratsbeschluss nannte sie „abwegig“.
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09. März 2012 topagrar.com
Schärfere Vorgaben für Güllelager - die Details

Die Bundesregierung arbeitet zurzeit an einer neuen Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, die unter anderem umfangreiche und vermutlich auch teure Auflagen für die Güllelagerung beinhaltet.
 
Hintergrund ist, dass der Bund die Zuständigkeit für das Wasserrecht von den Ländern übernommen hat. Für die Landwirtschaft bedeutet das z.B., dass die Vorgaben der Verordnung für Jauche, Gülle und Silagesickersaft (JGS) eines Landes zukünftig durch eine Bundesregelung „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen – VAUwS“ abgelöst werden. Damit wird der Bereich Landwirtschaft eingegliedert in die Regelungen, die schon für Heizölanlagen, Tankstellen, Raffinerien, chemische Fabriken usw. gelten.
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Den fortgeschriebener Entwurf sowie die Begründung der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen des BMU finden Sie hier
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08. März 2012 dpa
Und schon wieder ... Wiesenhof - Möckern
Verdacht auf Subventionsbetrug

Die Staatsanwaltschaft in Magdeburg ermittelt gegen den Geflügelschlachtbetrieb Wiesenhof in Möckern (Landkreis Jerichower Land).
«Dabei geht es um den Verdacht des Subventionsbetrugs und der Untreue», sagte die Sprecherin der Magdeburger Staatsanwaltschaft, Silvia Niemann, der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der «Mitteldeutschen Zeitung». Weitere Details zu den Ermittlungen teilte sie nicht mit.

In einer schriftlichen Stellungnahme bestätigte der Wiesenhof der dpa die Ermittlungen und wies darin den Vorwurf zu unrechtmäßig empfangenen Subventionen zurück. Nähere Details dazu wurden nicht mitgeteilt.
Die Zeitung hatte berichtet, Wiesenhof werde vorgeworfen, jahrelang Exportzuschüsse kassiert zu haben, ohne über die erforderlichen Zulassungen zu verfügen. Demnach gehe es um Millionenbeträge. 






08. März 2012 20min.ch
Deutlich mehr resistente Keime im Fleisch

Eine US-Studie, die in elf amerikanischen Bundesstaaten durchgeführt wurde, hat ergeben, dass die Ampicillin-Resistenz bei Bakterien in Pouletbrust und gehacktem Trutenfleisch anstieg:
Bis zu 39 Prozent (Poulet) bzw. 48 Prozent (Truten) der Fleischproben aus dem Jahr 2010 trugen resistente Keime.
Die Studie der Food and Drug Administration (FDA) berichtet über hohe Anteile antibiotikaresistenter Keime im Fleisch von Geflügel, Rind und Schwein. Die Resistenz auf Ampicillin ist nur eine von vielen. In der Hälfte aller getesteten Schweinskoteletten wurden Salmonellenkeime gefunden, die gegen drei verschiedene antimikrobielle Wirkstoffe resistent sind, in 55 Prozent des Trutenfleischs fand man multiresistente E.-coli-Bakterien. 
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Die US-Studie finden Sie hier
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08. März 2012 aerztezeitung.de

MRSA häufig aus der Massentierhaltung

Wer Milch oder Eier direkt beim Erzeuger auf einem Bauernhof kauft, hat ein erhöhtes Risiko für eine Besiedlung mit Methycillin-resistenten Staph. aureus (MRSA). Das sagte Dr. Betty Bisdorff von der Uniklinik München im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".

Bisdorff und ihre Kollegen haben in vier niedersächsischen Orten mit Massentierhaltung festgestellt: Etwa jeder vierte Landwirt, der Schweine oder Geflügel züchtet, ist mit MRSA besiedelt, ebenso einige Nachbarn, die bei den betroffenen Höfen Lebensmittel kauften. Das Risiko für Landwirte sei bereits aus anderen Studien bekannt, etwa aus Holland, sagt Bisdorff.

Die Tendenz der Münchener Ergebnisse bestätigt auch Dr. Jörg Hermann, Hygieniker am Krankenhaus Oldenburg.
"Wir haben gerade eine Woche lang Patienten aus der Ems-Dollart-Region getestet und festgestellt, dass von den rund 2,5 Prozent mit MRSA-Keimen besiedelten Patienten 20 bis 22 Prozent tierassoziierte Keime trugen. In Süddeutschland beträgt dieser Wert nur ein bis zwei Prozent."
Nach Aussagen Hermanns sind 80 Prozent der Massenmast-Betriebe "durchseucht", 86 Prozent der Landwirte dieser Betriebe sind mit MRSA besiedelt und vier bis sieben Prozent von den Angehörigen der Landwirte.
"Aber 100 Prozent der Tierärzte!"

Ab 1. April werden auch in Niedersachsen bestimmte Risikogruppen vor dem Klinikaufenthalt getestet, darunter die Landwirte.




07. März 2012 bundestag.de
Petitionsausschuss für Kennzeichnungspflicht
von Tier- und Fleischprodukten


Der Petitionsausschuss spricht sich für eine Kennzeichnungspflicht von Tier- und Fleischprodukten im Hinblick auf die Tierhaltung aus.
In seiner öffentlichen Petition wurde kritisiert, dass weder bei den in einem Fachgeschäft gekauften Produkten noch bei abgepackten Produkten festgestellt werden könne, aus welcher Art von Tierhaltung das Fleisch stamme. Dem würde aus Sicht des Petenten eine mit Eiern vergleichbare Kennzeichnung entgegenwirken. Jeder könne sich dann entscheiden, welche Art von Fleisch er kaufen wolle.

In der Begründung des Petitionsausschusses heißt es unter anderem, dass eine solche Kennzeichnung auch dem Verbraucherschutz dient. „Sie schafft Transparenz und dient mittelbar der Verbesserung des Tierschutzes“, schreiben die Abgeordneten in der Begründung. Verbraucher könnten so Lebensmittel erkennen, bei deren Erzeugung besonders hohe Tierschutzstandards eingehalten wurden. Daher werde die geforderte Tierschutzkennzeichnung ausdrücklich unterstützt, betont der Ausschuss.
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07. März 2012 wiesenhof-news.de, proM.U.T. e.V.
Eine harte Prüfung für Fußball Fans
Torwart-Titan Oliver Kahn wirbt für Wiesenhof

Ab sofort (2.3.2012) grillt der dreifache Welttorhüter Oliver Kahn Deutschlands beliebteste Marken-Bratwurst: Den Wiesenhof Bruzzzler. Der Torwart-Titan verkündet als neuer prominenter Bruzzzler-Fan mit viel Witz und Leidenschaft seine ganz eigene Grill-Botschaft zum Bratwurst-Klassiker: „Grillen ist wie Fußball!“
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Zitat:
"Oliver Kahn und der Bruzzzler sind die absolute Nr. 1!
Beide stehen für absoluten Erfolg und Leidenschaft. Und finden Gemeinsamkeiten: Denn „Grillen ist wie Fußball!“ – sei es auf dem Platz, beim „Anfeuern“ oder wenn es um die richtigen Handschuhe geht.

Oliver Kahn und der Bruzzzler passen einfach super zusammen."

Na dann, da haben sich ja zwei gesucht und gefunden. Schade!
Die Adresse für "Fanpost" finden Sie hier.
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06. März 2012 MDR.de
Wiesenhof Schlachthof in Möckern geschlossen
Der Schlachthof des Geflügelproduzenten Wiesenhof in Möckern im Jerichower Land ist stillgelegt worden. Es darf kein Geflügel mehr geschlachtet werden, außerdem dürfe kein Geflügel mehr verkauft werden, das nach dem 28. Februar geschlachtet wurde. In dem Wiesenhof Betrieb Möckern werden täglich über 100.000 Hühner geschlachtet.

Wie der MDR berichtet sei es bei Umbauten zu Beanstandungen und Mängeln gekommen.
Inzwischen hat eine Begehung des Betriebes am Dienstag ergeben, dass die Mängel abgestellt seien und jetzt keine weiteren Beanstandungen bestehen. Möglicherweise wird deshalb das Schlacht- und Auslieferungsverbot bald wieder aufgehoben. Wiesenhof will zu einem späteren Termin Stellung nehmen.
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07.03.2012 Der Wiesenhof Schlachthof in Möckern ist wieder freigegeben KLICK für mehr Informationen




05. März 2012  topagrar.com

Regierung wird Beschluss zur Kleingruppenhaltung nicht umsetzen

Das Bundeslandwirtschaftsministerium wird die vom Bundesrat beschlossenen Übergangsfristen für Kleingruppenhaltungen von Legehennen bis 2023 und in Ausnahmen bis 2025 nicht umsetzen. Das hat das Agrarressort laut einer Meldung von topagrar.com am vergangenen Freitag nach der Sitzung der Länderkammer mitgeteilt.

Zwar sei man sich im Ziel mit den Ländern völlig einig, dass die Haltungsformen der Zukunft die Boden-, Freiland- und Biohaltung seien. Der jetzige Bundesratsbeschluss lasse sich nach Auffassung der Verfassungsressorts der Bundesregierung aber nicht realisieren, erklärte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. KLICK für mehr Informationen