image preview

Nachrichten - NEWS



News Archive

Nachrichten aus
anderen Monaten

image preview

NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

September  2011





 






30. September 2011 proM.U.T. e.V.
Einwendungen (Widersprüche) gegen den Maststallbau in Boitzum

Am morgigen Samstag, 1. Oktober, ab 9 Uhr haben alle Interessierten die Möglichkeit sich gegen die geplanten  Mastställe für fast 80.000 Hähnchen auszusprechen und an unserem Info-Stand auf dem Marktplatz entsprechende Widersprüche zu unterschreiben.
Das Wetter wird schön. Genießen Sie in die Innenstadt von Springe und besuchen Sie uns an unserem Stand auf dem Marktplatz.






28. September 2011 Sueddeutsche.de
Bauern wollen sich bessern
Nach den vielen Berichten über skandalöse Zustände in der Massentierhaltung räumt nun auch der Deutsche Bauernverband (DBV) ein, dass die Tierschutzstandards in manchen Ställen problematisch seien und mit zunehmender Größe der Ställe die normalerweise enge Beziehung zum Tier bei einigen wenigen Landwirten offenbar verlorengegangen sei.
Man brauche dringend wissenschaftlich erarbeitete Lösungen. Als Beispiele nannte er das verbreitete Kastrieren nicht betäubter Ferkel, das Kupieren der Schwänze bei Schweinen, das Kürzen der Schnäbel bei Geflügel und das massenhafte Töten männlicher Küken.
Dem Verband sei klar, dass er das Thema Tierschutz in den Griff bekommen müsse,
so DBV-Generalsekretär Helmut Born. 'Nur wenn uns das gelingt, werden wir Akzeptanz in der Gesellschaft erreichen', sagte Born und kündigte an: 'Wir haben die feste Absicht, uns zu ändern.'  


Wir meinen:
Diese Einsicht deutet zumindest auf ein beginnendes Nachdenken hin. Schönen Worten müssen schnell und konsequent Taten folgen, um glaubwürdig zu bleiben.






23. September 2011 proM.U.T.

"Wiesenhof" läßt Anwälte sprechen

Statt sich mit aller Energie der Beseitung der, nach den letzten Fernsehberichten, ja wohl offensichtlichen Mißständen in ihrem Konzern zu widmen, hat die Firma „Wiesenhof“ sich entschlossen, Kritiker mit rechtlichen Mitteln einzuschüchtern. Ist dies die Offenbarung der wahren Firmenphilosophie?
Immer wieder wurden die aufgedeckten Mißstände als Einzelfälle bezeichnet und die Verantwortung auf andere geschoben. Wer soll bei der Vielzahl von aufgedeckten Fälle noch an Einzelfälle glauben?

Mehr dazu bei BIM - Bürgerinitative Munzel e.V.




18. September 2011 proM.U.T.

HartMUT I. von proM.U.T.
sendet euch diesen Appell








17. September 2011 AbL, Spiegel


COOP Deutschland vermarktet
keine "Wiesenhof" Produkte

Nach der  Entscheidung großer Schweizer Handelskonzerne, alle „Wiesenhof“-Produkte zu boykotieren werden die Proteste überall lauter.

Coop Deutschland vermarktet nach eigener Information ebenfalls aktuell keine Wiesenhofprodukte. Derzeit laufe eine Flut von E-Mails bei Edeka, Rewe, Aldi, Lidl, Real und anderen  Handelskonzernen ein - mit der dringlichen Aufforderung zur Auslistung von „Wiesenhof“-Artikeln, so die AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft).


Unter dem Eindruck des ARD-Reports zum „System Wiesenhof“ und der dabei gezeigten Bilder über die Qualhaltung von Tieren hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) an alle Verbraucherinnen und Verbraucher appelliert, vom Kauf agrarindustriell erzeugter Geflügelprodukte konsequent Abstand zu nehmen und deren Auslistung in ihren Supermärkten zu fordern. 
Der niedersächsische AbL-Landesvorsitzende Martin Schulz rief dazu auf, möglichst direkt bei Bauern zu fairen Preisen einzukaufen und in den Supermärkten, Metzgereien, Restaurants und Kantinen sehr nachdrücklich nach Fleisch aus artgerechter Tierhaltung zu fragen.

Der Text dieser Mitteilung wurde wegen rechtlicher Unsicherheiten am 23.9.2011 geändert. Wiesenhof droht in diesem Zusammenhang Rechtsmittel u. a. gegen eine Bürgerinitiativean.
 

 

15. September 2011 FAZ.net

Zuviele Tiere bei zuwenig Betreuungspersonal

Eine Fernsehreportage zeigte, dass Arbeiter in großen Mastställen oft überfordert sind - und Nutztieren Leid zufügen.
Anlass der Diskussion ist die ARD-Reportage „Das System Wiesenhof“, die zeigte, wie Arbeiter auf Geflügelmastbetrieben Hühner und Puten traten, durch den Stall schleuderten und brutal in Kisten stopften. Gefilmt wurden sogenannte Fängerkolonnen: Hilfskräfte, die angeworben werden, um die Vögel aus den Mastställen herauszufangen, wenn der Transport zum Schlachthof ansteht
.  




15. September 2011 NOZ.de

Kontrollen von Intensivtierhaltungsanlagen

Bei 8,9% von 257 Fälle stießen die Kontrolleure dabei auf Mängel.
Hintergrund des Wechsels von anlassbezogenen Kontrollen auf systematische sind stark vermehrte Beschwerden aus der Bevölkerung über den nicht ordnungsgemäßen Betrieb von Intensivtierhaltungsanlagen. Insbesondere wurde den Betreibern vorgeworfen, dass Filteranlagen nicht entsprechend genutzt werden.
 




15. September 2011 NOZ.de

Stadt Meppen ist berechtigt  den Bau neuer Tierställe zu begrenzen

Das Oberverwaltungsgericht bestätigt den Bebauungsplan der Stadt Meppen
„Das Gericht hat die Rechtsauffassung der Stadt Meppen, den Bau von Stallanlagen durch die Bauleitplanung steuern zu können, bestätigt“, erklärte Städtischer Oberrat Matthias Wahmes. Zudem habe das OVG eine sachgerechte Abwägung der widerstreitenden Interessen der Wohnbevölkerung und der Landwirtschaft attestiert. „Das Urteil verschafft Rechtssicherheit und gibt wichtige Hinweise für den Erlass weiterer Bebauungspläne“, so Wahmes.  




09. September 2011 Sueddeutsche.de

Massentierhaltung:
Vollgestopft mit Antibiotika

Die Massentierhaltung funktioniert nur mit hoher Medikamentierung. Und Arzneien gibt es reichlich: Findet ein Tierarzt unter 30.000 Küken ein krankes Tier, reiche das, um alle Tiere vorsorglich mit Antibiotikum zu behandeln, sagt Rupert Ebner, der ehemaliger Vizepräsident der bayerischen Landestierärztekammer.
Der rücksichtlose Umgang mit Hühnern, Schweinen oder Puten bringt Massentierhalter und Fleischkonzerne zunehmend in Verruf. Heftige Kritik kommt nun aus dem Kreis der Tierärzte.
 




09. September 2011 proM.U.T. e.V.

Bauantrag der Boitzumer Mastställe

kann angesehen werden.

Der  Genehmigungsantrag  und  die  dazugehörigen Antragsunterlagen  liegen  seit heute  bis  zum 10.Oktober 2011 (einschließlich) bei den folgenden Stellen öffentlich aus und können zu den angegebenen Zeiten von jedermann eingesehen werden:

1.  Region Hannover, Zimmer 25/26
     Höltystr.17, 
     30171 Hannover
     Montag bis Donnerstag  07.00 bis 15.30 Uhr
     Freitag                                07.00 bis 13:00 Uhr

2.  Stadt Springe im Baudezernat, Zimmer 19 
     Zur Salzhaube 9, 31832 Springe
     Montag, Mittwoch     08.00 bis 16.00 Uhr
     Dienstag                   08.00 bis 17.00 Uhr
     Donnerstag              08.00 bis 18:00 Uhr
     Freitag                       08.00 bis 13:00 Uhr

3.  Stadt Elze in der 1. Etage Zimmer 25
     Hauptstr. 61,
     31008 Elze
     Montag                   07.00 bis 15.00 Uhr
     Dienstag                07.00 bis 16.00 Uhr
     Mittwoch, Freitag  07.00 bis 13.00 Uhr
     Donnerstag           07.00 bis 18:00 Uhr
 
Schriftliche  Einwendungen  können  vom  09.09.2011  bis einschließlich  24.10.2011  bei  den  auslegenden  Stellen erhoben  werden. Wir bitten alle Gegner und Gegnerinnen von industrieller Massentierhaltung von der Möglichkeit der Einwendungen gebrauch zu machen. proM.U.T. wird kurzfristig entsprechende Unterlagen hierfür zur Verfügung stellen.






07. September proM.U.T. e.V.

TV Tipp für heute, MDR, 20.15 Uhr

"Geschmacklose Geschäfte – Was am Ende wirklich auf unseren Tellern landet"

Es ist ein trauriges Bild: Abgemagerte Rinder, die sich kaum noch auf den Füßen halten können, Tiere, die mit zuckenden Gliedmaßen einfach zusammenbrechen und liegen bleiben. Der Erreger, der die Rinder massenhaft verenden lässt, heißt Clostridium Botulinum. Unstrittig ist, dass das Bakterium Verursacher schwerer Lebensmittelvergiftungen ist, die auch zum Tod führen können.
 Neu jedoch und kaum erforscht, ist die chronische Form des Botulismus. Experten gehen davon aus, dass mittlerweile in Deutschland mehr als 1.000 Höfe betroffen sind. Obwohl es eindeutige Vorschriften gibt, dass kranke Tiere generell nicht geschlachtet werden dürfen, damit ihr Fleisch nicht in die Nahrungskette des Menschen gelangt, passiert offensichtlich genau das.
Der letzte Weg der kranken Herden - das und mehr am Mittwoch, um 20:15 Uhr, im MDR-Nachrichtenmagazin Exakt.



05. September 2011 Wietze, NDR.de

Das große SCHLACHTEN hat begonnen

Trotz laufender Klagen gegen die Betriebsgenehmigung hat der umstrittene Geflügelschlachthof in Wietze (Landkreis Celle) heute seinen Betrieb aufgenommen.
Nach Angaben der Bürgerinitiative (BI Wietze) gegen Europas größten Geflügelschlachthof hatte es am vergangenen Freitag bereits ein "Probeschlachten" gegeben.
Seit mehr als eineinhalb Jahren laufen viele Menschen in und um Wietze Sturm gegen die Mega-Anlage, in der 2,6 Millionen Hähnchen pro Woche geschlachtet werden sollen.
Dafür sollen im Umkreis von 150 Kilometern rund um den Wietze bis zu 400 große Mastställe entstehen, um den Schlachthof zu beliefern.

Der Rothkötter-Schlachthof in Zahlen:

  • 432.000 geschlachtete Hähnchen pro Tag
  • 864 LKW Fahrten für die Anlieferung pro Woche
  • 3.323.000 Liter Wasserverbrauch nur für die Schlachtung pro Tag
  • 43.200 Liter Blut jeden Tag




01. September proM.U.T. e.V.

Bekanntmachung der Region Hannover

Mehr als eineinhalb Jahre sind seit der Antragstellung des Bauvorhabens der agroindustriellen Mastställe für rund 80.000 Hähnchen in Springe, Ortsteil Boitzum vergangen. Leider haben sich die Hoffnungen nicht erfüllt, dass der Bauherr, Heinrich Deiters aus Boitzum, seinen Plan ändert und uns allen diesen Schandfleck zwischen unseren Heimatdörfern Wülfinghausen, Holtensen und Boitzum erspart.

Die Region Hannover gibt heute bekannt, dass die Auslegung der Bauunterlagen zur Einsicht für jedermann in Springe und Elze, sowie bei der Region Hannover ab dem 9. September 2011 erfolgt. Ab diesem Tag können alle interessierten Bürger und Bürgerinnen die Pläne bis zum 10. Oktober (einschließlich) einsehen.

Gleichfalls können vom 9. September bis einschließlich 24. Oktober schriftliche Einwendungen gegen die Mastställe erhoben werden.

Wir bitten alle Gegner und Gegnerinnen der agroindustriellen Massentierhaltung von der Möglichkeit der Einwendungen gebrauch zu machen. Nach dem 9. September wird proM.U.T. kurzfristig entsprechende Unterlagen hierfür zur Verfügung stellen.

Die Bekanntmachung der Region Hannover finden Sie hier


Passend zum Thema die TV Reportage "Das System Wiesehof" mit schockierenden Bildern aus der agroindustriellen Massentierhaltung und einem Wiesenhof Chef, der nach unserer Meinung zu Recht angesichts der Bilder und Zustände einen völlig verunsicherten Eindruck macht. Es ist einfach nur beschämend, wie in unserem Land der Tierschutz im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten wird.