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NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

JULI  2011





 









30. Juli 2011 Neue Osnabrücker Zeitung 

Lindemann räumt Fehlentwicklungen ein

Das Land Niedersachsen will mit einer Änderung des Baugesetzbuches auf Bundesebene weitere großgewerbliche Stallanlagen in Problemgebieten  verhindern. Eine Initiative hierzu kündigte Landwirtschaftsminister Lindemann in einem Gespräch mit der NOZ an.


pro M.U.T. - Kommentar:
Laut Lindemann soll diese Gesetzesinitiative das Privilieg des Bauens im Außenbereich, dass den Bau landwirtschaftlicher Gebäude (z.B. Mastställe) im Außenbereich ohne Bebauungsplan ermöglicht, in Gebieten mit hoher Viehdichte für großgewerbliche Anlagen aufgehoben werden können. Mit hoher Viehdichte überlastete Gebiete sind laut Lindemann die Landkreise Emsland, Vechta, Cloppenburg und Grafschaft  Bentheim , die Kreise Osnabrück und Oldenburg stehen vor der Überlastungsgrenze.
"Wir wollen da eingreifen, wo es durch Fehlentwicklungen massive Probleme gibt." , so Lindemann.
In anderen Gebieten, wie unserer Region Hannover, sei eine Beschränkung durch diese Gesetzesinitiative unangebracht.
Was soll das werden, zweierlei Recht in Niedersachsen?
Warum sollte die angedachte Einschränkung in der Region Hannover unangebracht sein?



27. Juli 2011 BI Wietze 

Antrag auf Normenkontrolle gestellt

Die Bürgerinitiative Wietze (Mega-Schlachthof für Geflügel) teilt aktuell in einer
Presseerklärung mit, dass ein Privatkläger einen Antrag auf Normenkontrolle beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht gestellt hat.


Die BI berichtet von erheblichen rechtlichen Fehlern im Bebauungsplan,
die diesen unwirksam machen.



23. Juli 2011 proM.U.T. e.V. 

Offener Brief
zu Kommentaren, Stellungnahmen, Artikeln von Landvolk und "Land&Forst"




      
Verschiedene teilweise unsachliche und auch diffamierende Veröffentlichungen in der Zeitschrift "Land&Forst" beantworten wir heute mit einem offenen Brief.

Am 25. Juli 2011 erreichte uns per mail eine Antwort des Chefredakteurs von "Land&Forst" Ralf Stephan, die wir mit seinem Einverständnis online stellen.





19. Juli 2011 NDR.de


Bis 90 % der Rinderbestände infiziert

Immer mehr Botulismus Fälle bei Rindern, auch Menschen betroffen.


Nach Informationen des Schlwesig-Holstein-Magazin sind in manchen
Landkreisen Schleswig-Holsteins 90% der Rinderbestände von der
infektiösen Tierkrankheit (Botulismus) betroffen. Bei
Familienmitgliedern der betroffenen landwirtschaftlichen
Betriebe wurde der Erreger (clostrikium botulinum) ebenfalls
nachgewiesen. Milchbauern berichten von Lähmungserscheinungen
in Armen und Beinen, Gewichtsverlust und Sehstörungen.

Obwohl die Erkrankung weder bei Tieren noch bei Menschen neu ist
und der Forschungsbedarf von allen Seiten anerkannt wird, passiert
dennoch nichts. Angesichts der hohen Infektionsrate von 90% sollte
endlich auch hier ein Umdenken erfolgen.

Auch Biogasanlagen stellen nach neuen Berichten eine Quelle für
die Verbreitung von Clostridien dar.

Lesen Sie ausführlich unter NDR.de




17. Juli 2011 HannoverReporter.de, proM.U.T.

Feuer vernichtet Hähnchenmaststall

Zwischen Üfingen und Alvesse (Landkreis Peine) wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine 1800 Quadratmeter große Halle durch ein Feuer fast vollständig vernichtet.
Die Mastanlage stand kurz vor der Inbetriebnahme. Durch das Feuer stürzte das Dach ein.  Laut Feuererwehr erschwerte die Hozkonstruktion sowie eine auf dem Dach befindliche Solaranlage die Löscharbeiten erheblich. Ein Übergreifen der Flammen auf eine zweite Halle konnte verhindert werden.

Die Anlage war kurz vor dem Ausbruch des Brandes noch von einem Wachdienst kontrolliert worden, der allerdings keine Auffälligkeiten feststellen konnte. Der Besitzer der Anlage geht von Brandstiftung aus. Im August 2010 war die Baustell von Tierschutzaktivisten besetzt worden.

Der Ablauf des Brandes dieser Maststallanlage in nach Meinung von proM.U.T. ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Region Hannover ihre Brandschutzvorgaben für Hähnchenmastanlagen weiter verschärfen muss. Wie das Beispiel zeigt war es nicht einmal möglich die Halle vor dem Feuer zu retten. Man mag sich daher gar nicht vorstellen, wie dramatisch die Situation gewesen wäre, wenn sich in der Halle bereits Hähnchen (ca. 40.000 Tiere pro Stall) befunden hätten. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass bei einem Brand neben den Löscharbeiten die Rettung von Menschen UND Tieren möglich sein muss.
pro M.U.T. fordert die Region Hannover auf, bei den in Planung befindlichen Anlagen in unserem Bereich (Springe-Boitzum), keine Bauvorhaben zu genehmigen, die durch ihre Bauweise einen ähnlichen Ablauf eines möglichen Brandes wie in Üfingen/Alvesse befürchten lassen. Es sind alle denkbaren Maßnahmen zu fordern, die speziell auch die Tierrettung in realistischer Weise ermöglichen. Dabei ist mit höchster Priorität ebenfalls zu beachten, dass dies für die eingesetzten (freiwilligen) Feuerwehrleute bei minimaler Gefahr für ihre eigene Gesundheit überhaupt möglich ist.

Presseerklärung der ABL






16. Juli 2011 proM.U.T. e.V.

Neue Flyer von proM.U.T. zum geplanten Maststall in Springe/Boitzum findet ihr hier




15. Juli 2011 NDR

Verbraucherschutzbericht 2010 vorgestellt

"Die überwiegende Mehrheit der Lebensmittel in Niedersachsen ist
sicher", sagte Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU).
Nach all den Skandalen um Klebeschinken, Analogkäse, Dioxin in
Fleisch und Eiern und zuletzt mit EHEC-Bakterien verseuchte
Sprossen ist man fast geneigt dem Minister nicht zu glauben.
Doch Lindemann hat es schwarz auf weiß - im
Verbraucherschutzbericht 2010, den er am Freitag vorstellte.


Zum Bericht des NDR gelangen Sie hier

Zum Verbraucherschutzbericht hier



12. Juli 2011 proM.U.T.

Ein Kommentar von Jörn Dwehus, Landvolk Niedersachsen, mit dem Titel

"Eigentumsrechte nicht mit Füßen treten"

vom 6. Juli 2011 zeigt die Sichtweise des Landvolkes in der derzeitigen
Diskussion um die Genehmigung speziell von Hähnchenmastställen in
Niedersachsen.
Die Reduktion auf persönliche Angriffe gegen den Sprecher der ABL
(Arbeitsgemeinsschaft bäuerliche Landwirtschaft) Eckehard Niemann
ist nicht nur unerträglich, sie zeigt, dass dem Landvolk offenbar stichhaltige
Argumente in der Diskussion um die Mastställe wie auch um die Zukunft der
Landwirtschaft insgesamt ausgehen. Die in dem Kommentar vertretenen
Ansichten sind nicht nur äußerst umstritten, sie sind auch weit von einem
sachlichen, konstruktiven Dialog entfernt, der für die Gestaltung einer
zukunftsorientierten Landwirtschaft unbedingt notwendig ist. Wer
argumentiert wie Herr Dwehus disqualifiziert sich selbst.

Lesen Sie den Kommentar auf der Internetseite des Landvolk Nds. KLICK für mehr Informationen

 

08. Juli Neue Deisterzeitung
 
Zu viel Antibiotika im Essen

Niedersachsen und NRW fordern mehr Kontrollen in der Tiermast

Hannover. Der offenbar wachsende Einsatz von Antibiotika in der
Tiermast beunruhigt Niedersachsens Landwirtschaftsminister
Gert Lindemann.
Der CDU-Politiker hält die amtliche Kontrolle der eingesetzten
Medikamente für unzureichend und will mehr Transparenz schaffen.
Besonders kritisch sieht Lindemann, dass keine Daten über den
Antibiotika-Einsatz in der Geflügelwirtschaft erhoben werden müssen.
KLICK für mehr Informationen


05. Juli 2011 Ems-Zeitung

Gesetzesvorschlag zur Massentierhaltung

Emsländer wollen Privilegierung für Landwirtschaft einschränken 

ma Meppen.
Der Landkreis Emsland will mit konkreten Vorschlägen den Gesetzgeber auf Bundesebene dazu bewegen, das Baugesetzbuch im Herbst zu ändern. Dabei geht es um die Privilegierungstatbestände für die Landwirtschaft.

Wie Landrat Hermann Bröring gestern während der Kreistagssitzung erörterte,
soll ein Gleichgewicht zwischen der Landwirtschaft auf der einen Seite und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den Gemeinden anderseits „gesichert bzw. wiederhergestellt werden“.  KLICK für mehr Informationen





02. Juli 2011 Welt online

Bauernpräsident Sonnleitner tritt ab

kündigte beim Bauerntag in Koblenz an, im Sommer 2012 nicht erneut zu kandidieren.
"Ich hab's gern gemacht", sagte der 62-Jährige, der seit 1997 an der Spitze der
einflussreichen Berufsvertretung steht. Er will sich künftig stärker dem
Familienbetrieb widmen und im nächsten Jahr auch das Amt als Landesbauernpräsident
in Bayern abgeben.
KLICK für mehr Informationen