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NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

Juni 2011





 




28.06.2011 Pressemitteilung BI Wietze

Pressemitteilung BI Wietze
zur Räumung des Bauplatzes in Teplingen

Die Bürgerinitiative Wietze e.V. verurteilt das eigenmächtige Vorgehen der Teplinger Bauern gegen die Besetzer des dortigen Maststall - Baugeländes auf das Schärfste. ...

... Aber auch die Justiz ist hier gefragt. Die BI-Wietze e.V. geht fest davon aus, dass die Staatsanwaltschaften selbstständig Ermittlungen einleiten werden. Denn es darf keine Schule machen, dass einzelne Landwirte zum Faustrecht greifen und Leib und Leben anderer Menschen gefährden. 
 
Des Weiteren erwarten wir unverzüglich, dass sich die Fa. Rothkötter ebenfalls von solchen Aktionen klar distanziert, damit nicht der Geruch entsteht, die Bauern in Teplingen seien die Legionäre des
Rothkötterkonzerns.  Wir fordern zudem eine Stellungnahme des Landvolkes.

Die gesamte Presseerklärung finden Sie hier 
KLICK für mehr Informationen





28.06.2011 Pressemitteilung AbL

AbL verurteilt gewaltsame Räumung
für Masthühner-Fabrik
Nachdem in Teplingen (bei Lüchow) seit dem Wochenenede der Bauplatz einer  geplanten 40.000er-Hähnchenmastanlage von Tierschützern und Agrarindustrie-Gegnern besetzt worden war, hat am gestrigen Montagabend ein Trupp von Agrarfabriken-Befürwortern und Sympathisanten des Investors den besetzten Platz mit Treckern und anderen Geräten gewaltsam geräumt. Beobachter äußerten sich bestürzt über die von ihnen beobachtete Aggressivität. Dabei soll es auch zu körperlichen Angriffen und Verletzungen gekommen sein. Die Polizei, die am Sonntag einen Räumungsversuch abgebrochen hatte, erschien erst auf dem Gelände, nachdem die „Tripod“-Gerüste aus hohen  Baumstämmen zerstört waren, auf denen sich einige Besetzer in großer Höhe aufgehalten hatten. KLICK für mehr Informationen

Zu diesem Thema ein Bericht der TAZ vom 27.06.2011 KLICK für mehr Informationen





26.06.2011 Wendland-Net

Teplingen: Bauplatz für Hähnchenmastanlage besetzt

Das Gelände in Teplingen, auf dem eine Hühnermastanlage gebaut werden soll, wurde in der Nacht zum Sonntag, den 26.6.2011 von etwa 20 AktivistInnen besetzt. Die BesetzerInnen erwarten, die schon begonnenen Bauarbeiten aufhalten zu können.
In der Anlage in Teplingen sollen jährlich 300.000 Hühner gemästet werden. KLICK für mehr Informationen





23.06.2011 NABU, BI Wietze

NABU und BI Wietze klagen gegen den Mega-Schlachthof

Der NABU Niedersachsen hat seine Klage gegen den Mega Schlachthof in Wietze mit fehlenden Aussagen zu Schwebstoffen mit krankheitserregenden Keimen und Stäuben und ihrer Gefährdung der menschlichen Gesundheit, unzureichenden Regeln zum Betriebs- und Verkehrslärm sowie betriebsbedingten Stickstoffeinträgen in die Landschaft und die Gewässer sowie fehlenden Brandschutzanforderungen begründet. KLICK für mehr Informationen




22.06.2011 Petition, Deutscher Bundestag
Petition Tierschutz - Ausstieg aus der Massentierhaltung

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge die Bundesregierung damit beauftragen, dafür einzutreten, dass die Europäischen Union und die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) den Ausstieg aus der Massentierhaltung veranlasst, die damit verbundenen Subventionen streicht (u.a. Flächen- Betriebsprämien, Export- Überschussmanagement), und die frei gewordenen Subventionen für eine sozial-ökologische regionale Landwirtschaft einsetzt.   KLICK für mehr Informationen






22.06.2011 Bündnis 90/Die Grünen

Bundesregierung setzt Kampf gegen Ökolandbau weiter fort
Kleine Anfrage belegt systematische Benachteiligung mit Zahlen

„Die Agrarpolitik von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner benach-teiligt den Ökolandbau in Deutschland systematisch.“ erklärte heute Corne-lia Behm, Sprecherin für Ländliche Entwicklung der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. .....

„Union und FDP müssen ihre ideologische Brille endlich abnehmen und
aufhören so zu tun, als hätte die Landwirtschaft nichts mit Klimawandel, Artensterben und ansteigenden Schadstoffmengen in Wasser und Boden zu tun. Im Gegenteil, vor allem die industrialisierte Landwirtschaft gehört in diesen Bereichen zu den Hauptverursachern. Mit dem ökologischen Land-bau steht uns ein konzeptioneller Ansatz zur Verfügung, mit dem wir diesen großen Herausforderungen begegnen können. Das nützt auch umweltfreund-lich wirtschaftenden konventionellen Betrieben. Deshalb muss die For-schung in diesem Bereich umfassend ausgebaut werden.“
KLICK für mehr Informationen





21.06.2011 proM.U.T.
Auslage der Antragsunterlagen
BIOGAS ANLAGE SPRINGE


Vom Donnerstag, 23.6. bis zum 25.7.2011 können im Baudezernat der Stadt Springe, Salzhaube 9, die Unterlagen eingesehen werden.
Alternativ können Sie sich die Unterlagen ab dem 23.6. auch im Internet unter
http://www.springe.de/4-bauleitplanung.ph
herunterladen.
Die Bekanntmachung der Auslegung befindet sich auf der gleichen Internetseite.





19.06.2011 CI - CalenbergerInitiativen


CI {CalenbergerInitiativen}
Netzwerk gegen Massentierhaltung
- Bad Münder, Barsinghausen, Diekholzen, Garbsen, Gehrden, Hannover, Neustadt, Nordstemmen, Pattensen, Seelze, Springe, Wennigsen, Wunstorf -

starten
EU - AGRAR - Appell

Die CI – {CALENBERGERINITIATIVEN}  - Netzwerk gegen Massentierhaltung – der Zusammenschluss von über einem Dutzend Bürgerinitiativen und Organisationen aus dem Calenberger Land im Raum Hannover, hat an 61 deutsche Abgeordnete des Europäischen Parlaments eine 2-seitigen Brief geschrieben, in dem im Hinblick auf die anstehenden Entscheidungen zur Gemeinsamen Agrarpolitk (GAP) für die Jahre nach 2013 eine grundlegende Veränderung der Landwirtschaftspolitik gefordert wird.

In diesem Zusammenhang hat die  CI – {CALENBERGERINITIATIVEN}  eine umfangeiche Aktion unter dem Titel „EU-Agrar-Appell“ gestartet.

Alle Interessierten können sich die eindeutigen Forderungen der CI  ansehen und den EU-Agrar-Appell unterstützen.  KLICK für mehr Informationen

Die Listen aller Mitunterzeichner des EU-Agrar-Appells werden nach Brüssel an die Abgeordneten weitergeleitet, um ihnen aufzuzeigen, wieviele Menschen sich inzwischen mit dem Thema  "Zukunft der Landwirtschaft" beschäftigen und um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Bitte unterstützen auch Sie den EU-AGRAR-APPELL   KLICK für mehr Informationen


07. Juni 2011 Schnega
Aktuelle Nachricht
Bauplatz der Mastanlage in Schnega besetzt


Die Initiative "Ich wollt’ ich wär kein Huhn" hat heute in Schnega im Kreis Lüchow-Dannenberg das Gelände besetzt, auf dem eine neue Hähnchen Mastanlage gebaut werden soll.
Der Landkreis hatte den Maststall für fast 40.000 Tiere Ende Mai genehmigt. In einem Monat endet die Widerspruchsfrist.
In der friedlichen Besetzung sieht die Initiative den einzig verbleibenden Weg, der Politik etwas entgegen zusetzen. Sie beruft sich dabei unter anderem auf das Recht auf Unversehrtheit, kritisiert die Nichtbeachtung von ethischen Gründen gegen die Tierhaltung in derartigen Ställen sowie gesundheitliche Gefährdungen der Bevölkerung durch Bioaerosole, da keine Filteranlagen vorgesehen sind.  ndr.deKLICK für mehr Informationen      BILD.deKLICK für mehr Informationen

07. Juni 2011 nordschleswiger.dk - Kopenhagen

(Auch) dänisches Geflügel ist Kolibakterien-Bombe

Während der europaweiten EHEC-Angst kam gestern die Kunde von der dänischen Lebensmittelbehörde, dass in einem relativ großen Teil des dänischen Geflüges resistente Kolibakterien gefunden worden sind.
Die so genannte ESBL-Bakterie, die mit der EHEC nicht verwechselt werden darf, ist problematisch, weil sie gegenüber Antibiotika resistent ist, was lebensgefährlich sein kann für Patienten mit schlimmen Infektionen.
»Es dreht sich um eine besonders unerwünschte Resistenz, die wir bisher nicht in dänischem, sondern nur in importierten Fleisch gefunden haben«, so Seniorforscherin Yvonne Agersø vom »DTU Fødevareinstitut«. Daher sei es wichtig, so schnell wie irgend möglich herauszufinden, ob die Bakterie über Zuchtiere importiert wurde – oder ob sie tatsächlich im Umfeld des Geflügels zu finden ist.
200 Kot-Proben wurden untersucht. Mehr als ein Viertel der Proben wiesen ESBL auf – und etwas weniger als jede zehnte Fleischprobe ebenso.
Problematisch bei dieser Bakterie ist auch, dass sie vom Fleisch direkt auf den Menschen übertragen wird. Das könne zu Krankheiten führen, die nur schwer zu behandeln seien wegen der Resistenz.   
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06.06.2011 swr.de - Report

Gesundheitsgefahr durch EHEC in Biogasanlagen

Experten warnen: EHEC kann sich in Biogasanlagen vermehren.
Immer mehr Experten warnen vor einer möglichen Gesundheitsgefahr durch EHEC-Keime in Biogasanlagen. Das berichtet das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ.
Hintergrund ist, dass viele Biogasanlagen Gülle von Rindern verwerten und damit auch mögliche Krankheitserreger aufnehmen. Viele Anlagen werden bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad Celsius betrieben. Experten sind sich einig, dass dabei keine umfassende Hygienisierung stattfindet. Henriette Mietke-Hofmann, Expertin in der Abteilung Mikrobiologie in der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft in Dresden, geht sogar davon aus, dass sich die Gefahr erhöht. Gegenüber REPORT MAINZ sagte sie: "EHEC ist eine besondere Form von E-Coli und E-Coli ist ein ganz normaler Darmerreger, der in der Gülle vorhanden ist und der sich unter aneroben Bedingungen, unter Luftabschluss vermehren kann. Bei 37 Grad Celsius fühlt sich der Erreger sehr wohl. Er vermehrt sich und stirbt nicht ab." Gärreste werden von Landwirten häufig als Düngemittel auf die Felder gebracht.  KLICK für mehr Informationen

In Springe ist der Bau einer weiteren Biogasanlage geplant. Insofern ist der Beitrag sicher eine gute Informationsquelle für interessierte Springer Bürger.
Der Beitrag ist  heute Abend zu sehen in der ARD, 21.45 Uhr.




04. Juni 2011 Europäischer Gerichtshof

Überschreiten nationaler Emissionshöchstmengen
ist kein Kriterium beim Neubau von Industrieanlagen


Bei einer Klage von Umweltverbänden gegen den Bau von Kohlekraftwerken in den Niederlanden kommt der europäische Gerichtshof zu dem Urteil, dass das Überschreiten von nationalen Emissionshöchstmengen, zu denen sich die europäischen Länder verpflichtet haben, keinen Einfluß auf eine Genehmigung oder Ablehnung von neuen Industrieanlagen hat.

Die Mitgliedstaaten sind bei der Erteilung einer umweltrechtlichen Genehmigung für den Bau und den Betrieb einer Industrieanlage nicht verpflichtet sind, die nationalen Emissionshöchstmengen für bestimmte Luftschadstoffe (NEC-Richtlinie) zu berücksichtigen. Andererseits sind die Mitgliedstaaten aber sehr wohl verpflichtet, die sich aus dieser Richtlinie ergebenden Verpflichtungen zu beachten und im Rahmen nationaler Programme geeignete und schlüssige Maßnahmen einzuführen oder zuplanen, die insgesamt geeignet sind, die Emissionen zu vermindern.

Ob und welche Auswirkungen dieses Urteil auf die agroindustriellen Bauvorhaben im Außenbereich (Ställe für Massentierhaltung) haben wird, muss abgewartet werden.
Die von Deutschland eigentlich bereits bis Ende 2010 einzuhaltenden Emissionshöchstmengen für Luftschadstoffe werden jedenfalls deutlich überschritten, zum Teil sogar noch weiter erhöht. Deutschland steht dabei im europäischen Vergleich besonders schlecht da.

Interessant könnte ein Abschnitt des obigen Urteils sein, der sich mit dem Ermessensspielraum der Länder bezüglich der Emissionsgrenzen beschäftigt. Unter Punkt 104 ist dort zu lesen:
"Art. 6 der NEC‑Richtlinie verleiht unmittelbar betroffenen Einzelnen Rechte, auf die diese sich vor nationalen Gerichten berufen können, um zu verlangen, dass die Mitgliedstaaten während des Übergangszeitraums vom 27. November 2002 bis 31. Dezember 2010 im Rahmen nationaler Programme angemessene und schlüssige Politiken und Maßnahmen einführen oder planen, die in ihrer Gesamtheit geeignet sind, die Emissionen der genannten Schadstoffe derart zu vermindern, dass die in Anhang I dieser Richtlinie vorgesehenen nationalen Höchstmengen spätestens Ende 2010 eingehalten werden, und die für diese Zwecke erstellten Programme der Öffentlichkeit und den betroffenen Organisationen mittels klarer, verständlicher und leicht zugänglicher Informationen zur Verfügung stellen."

   Zum Urteil  KLICK für mehr Informationen
 Aktuelles über Luftschadstoffgrenzen in Europa  KLICK für mehr Informationen