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NEWS  pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. Nachrichten

Archiv März 2011




 




31.03.2011 proM.U.T.
Kreativ, humorvoll und erschreckend realistisch ...

... ist ein Bauschild, dass seit gestern (?) in Springe am Fahrenbrink steht. Eine eigenwillige, sehr kreative und professionell gestaltete Idee als Protest gegen Hähnchenmastanlagen und zum Glück für die Anwohner offensichtlich nur ein Aprilscherz.  Lesen Sie dazu den Artikel von Markus Richter in der  << Neue Deisterzeitung >>



30.03.2011 Umweltinstitut München e.V.

EU erlaubt Einfuhr radioaktiv belasteter Lebensmittel

Unglaublich, aber wahr: Die EU-Kommission beschließt in ihrer Verordnung vom 25. März 2011, dass Nahrungsmittel aus radioaktiv belasteten Präfekturen Japans eingeführt werden dürfen, selbst wenn sie die üblichen Grenzwerte überschreiten.

Japanische Lebens- und Futtermittel müssen nur noch die Höchstwerte einhalten, die nach Tschernobyl für den Fall eines nuklearen Notstands festgelegt wurden. Mit dieser Verordnung wollte man die Ernährung der Bevölkerung nach einem erneuten GAU sicherstellen.
Doch von einem Ernährungsnotstand kann überhaupt nicht die Rede sein: Aus Japan stammen gerade 0,05 Prozent unserer importierten landwirtschaftlichen Produkte. << mehr >>




28.03.2011 Land & Forst
Die Landwirtschaftkammer Niedersachsen empfiehlt:
Über Umstellung auf Ökolandbau nachdenken

Der Markt für Öko Produkte wächst. 
Vor diesem Hintergrund stellt die Zeitschrift Land & Forst in der Nr. 12 vom 24.3.2011 die Aktion "Bio-Offensive" vor, die beratend und begleitend konventionelle Landwirte bei der Umstellung ihrer Betriebe auf Ökolandbau unterstützt.

Mit der ganzseitigen Veröffentlichung wird eine große Anzahl von landwirtschaftlichen Betrieben erreicht und ein kurzer Überblick  von einer ersten Analyse eines interessierten Betriebes, über Förderungsmöglichkeiten und bis hin zu Flächenprämien und weiteren Beratungsmöglichkeiten gegeben.
proM.U.T. hatte bereits im letzten Jahr einem Landwirt aus Springe, der glaubt seinen Betrieb mit agroindustrieller Massentierhaltung zukunftsfähig machen zu können, die Möglichkeiten der "Bio-Offensive" vorgestellt. Leider ohne den gewünschten Erfolg.

Bleibt zu hoffen, dass durch die jetzige Veröffenlichung in der Land & Forst  mehr Landwirte bereit sein werden zumindest die kostenlose Umstellungsberatung in Anspruch nehmen. Bis Dezember 2010 hatten bereits 400 Betriebe das Angebot angenommen. Davon haben 300 Betriebe, also 75 %, letztlich auf Ökolandbau umgestellt.  

Für alle Interessierten hier die Kontaktdaten:
Fachbereich Ökologischer Landbau bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen
0511 3665-1378 oder 3665-1494
www.lwk-niedersachsen.de

http://www.bio-offensive.de/index.html

Träger des Projektes sind der Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) gemeinsam mit der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL).

Das Vorhaben wird sowohl vom Deutschen Bauernverband (DBV) als auch vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beratend begleitet.



18.03.2011 proM.U.T.  e.V.

Das Restrisiko wird zur Realität 

Angesichts der Katastrophen und der sich daraus ergebenden Folgen im fernen Japan ist man in diesen Tagen geneigt manches zu relativieren. Natürlich beherrscht die Berichterstattung vom Erdbeben, dem Tsumani und dem sich abzeichnenden Super GAU die Medien. Das ist gut so, weil allen Menschen hier deutlich vor Augen geführt wird, dass bestimmte Naturgewalten für uns unbeherrschbar sind. < Stellungnahme von proM.U.T. >

Der Moment für eine Energiewende ist genau jetzt: 
Erneuerbare Energien, Energie sparen und Energieeffizienz sind die einzige Antwort auf die Ereignisse in Fukushima.

Kommen Sie zur Demonstration am 26.3.2011

Das Anti-Atom-Bündnis ruft zu zeitgleichen Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München auf.




17.03.2011- Deutscher Bundestag


Grüne: Intensive Nutztierproduktion überprüfen
Die Bundesregierung soll einen Maßnahmenkatalog vorlegen, wie dem Bedürfnis von Anwohnern von Tierhaltungsanlagen nach einem lebenswerten Wohnumfeld Rechnung getragen werden kann. In einem Antrag (17/5047) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird unter anderem gefordert zu prüfen, die bestehende Rechtssetzung dahingehend zu ändern, dass sie Anwohnern ein größeres Maß an Mitsprache ermöglicht. Ferner soll dafür Sorge getragen werden, dass Nutztiere durch die Zucht auf Leistung nicht zu Schaden kommen. Damit möchten die Grünen auf die zunehmende Anzahl großer Tierhaltungsanlagen in Deutschland und die damit einher gehenden Belastungen reagieren.



13.03.2011 proM.U.T. - Groß-Munzel
Erörtungs - Marathon endet nach drei Tagen 

Der zunächst lediglich für den 9. und eventuell 10.3. geplante Termin wurde zu Überraschung aller Einwender von der Region um einen weiteren Tag verlängert. Damit wurde den Einwendern, Gegnern der Mastanlagen und Bürgern ein 3 Tage Marathon von jeweil 9 Stunden zugemutet. 

Vor allem der weder geplante noch rechtzeitig angekündigte zusätzliche dritte Tag zeugt nicht von Bürgerfreundlichkeit sondern ist eher  ein deutliches Indiz dafür, dass der Erörterungstermin um jeden Preis durchgezogen werden sollte. Dabei wurden viele Einwender der Möglichkeit beraubt ihre Fragen zu stellen, weil sie entweder arbeiten mußten oder schlicht über den Termin nicht unterrichtet waren.  Der Sinn eines Erörterungstermins wurde durch  dieses Vorgehen wie auch durch einige andere Reglementierungen während des gesamten Verlaufes nicht  erfüllt. Die Tagesordnung, die ursprünglich an einem einzigen Tag abgearbeitet werden sollte, finden Sie hier.

Nichts desto trotz ergaben sich während der Erörterung einige Punkte, die durchaus erhebliche Diskrepanzen zwischen dem Bauantrag und den Voraussetzungen für eine Genehmigung zeigten. Diese Punkte konnten von den Bürgerinitiativen trotz der restriktiven Verhandlungsführung zum Teil sehr deutlich benannt werden. Es bleibt zumindest die Hoffnung, dass die Region sich ihrer Verantwortung als Genehmigungsbehörde stellt und auch den Mut aufbringt, eine Entscheidung unter Berücksichtigung der Anliegen aller Bürger zu erlassen.

Bei mehreren Tagesordnungspunkten zeigte sich wie groß der Handlungsbedarf seitens der Politik ist, für klare Vorgaben zu sorgen, die sowohl die Belange der landwirtschaftlichen Betriebe wie auch die der Gesellschaft insgesamt berücksichtigen.  Hier ergaben sich eindeutig Schnittstelle zwischen den Forderungen der Bürgerinitiativen und den Regionsvertretern. In dieser Richtung werden die Bürgerinitiativen ihre Aktivitäten verstärken und hoffen dabei auch auf offene Unterstützung von Verwaltungsseite.

Eine weitere öffentliche Einschätzung des Ablaufes der Veranstaltung, wie auch zu den einzelnen Sachthemen wird proM.U.T. , entgegen der Ankündigung nicht abgeben. Wir erachten es für effektiver den Erörterungstermin bei einem Treffen des AK Massentierhaltung aufzuarbeiten, zu dem wir demnächst einladen werden.

Die Entscheidung über Genehmigung bzw. Ablehnung des Bauvorhabens ist in den nächsten Wochen zu erwarten.

Vielen Dank an alle Bürgerinitiativen und Teilnehmer für ihr Engagement. Wir hoffen auf eine ähnlich aktive Teilnahme, wenn das Genehmigungsverfahren zum Maststall in Springe/Boitzum weiter fortgeschritten ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird dieses Verfahren das nächste sein.

TV  Sendungen zum Erörterungstermin Groß-Munzel


Eine Sammlung von Presseberichten finden Sie hier und hier und hier.



Aktuelle TV Videos zum Thema Massentierhaltung
ARD Mittagsmagazin und  NDR Hallo Niedersachsen



05.03.2011 proM.U.T. e.V.I
Auslegung der Unterlagen zum Boitzumer  Maststall
Die öffentliche Auslegung der Unterlagen für den Maststall zur Massentierhaltung für Hähnchen in Boitzum soll Informationen der Region Hannover zu Folge im März  erfolgen.
Damit scheint festzustehen, dass der Boitzumer Bauherr nicht von seinem Vorhaben abläßt. Trotz der vielen massiven Proteste gegen agroindustrielle Massentierhaltung , öffentlichen Diskussionen und Informationen in allen Medien werden wir uns also in den nächsten Monaten mit dem weiteren Verfahren zur Genehmigung auseinandersetzen müssen.  
Wir bitte alle Interessierten, die bei der Verhinderung der Hähnchenmastställe in Boitzum und andereswo mithelfen möchten, Kontakt mit uns aufzunehmen. Noch ist nichts entschieden.




05.03.2011 proM.U.T. e.V.
Erörterungstermin in Groß-Munzel


Am Mittwoch, 09.03.2011 ab 09:00 Uhr findet der Erörterungstermin im Antragsverfahren zur Errichtung von 2 Mastställen mit jeweils 42.200 Masthähnchen 
im Zechensaal in der Hinterkampstraße 6 in 30890 Barsinghausen statt.
Hier das aktuelle Positionspapier der BI Munzel.


Laut Mitteilung der Region Hannover soll anschließend an diesen Termin die Auslegung der Antragsunterlagen für die Mastställe in Springe / Boitzum noch im März erfolgen.





03.03.2011 BIM
BürgerInitiative Munzel erhebt Fach- und Dienstaufsichtsbeschwerde beim Innenminister

Da die BIM – [BürgerInitiative Munzel] e.V. befürchtet, dass die Verwaltung der Region Hannover die von ihr vorgebrachten Hinweise auf rechtliche Vorschriften nicht bzw. nicht ausreichend beachtet und die Art und Weise des Umgangs seitens der Regionsverwaltung mit betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehen kann, hat die BIM heute Fach- und Dienstaufsichtsbeschwerde bei der für die Region Hannover zuständigen Dienstaufsicht, dem Niedersächsischen Innenministerium, erhoben. << mehr >>